Gesundheit in Berlin
Shownotes
Evangelische Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 300.000 Patient:innen in ganz Berlin – darunter unzählige Familien, Kinder und Senioren, die auf schnelle Hilfe angewiesen sind. Darüber hinaus werden in den verschiedenen ambulanten Angeboten an diakonischen Kliniken mehrere 100.000 Patient:innen versorgt. Die ersten Klinikschließungen sowie Informationen zu gesperrten Betten und überfüllten Rettungsstellen beunruhigen die Bevölkerung. Dazu kommen lange Wartezeiten auf einen Facharzttermin und wohl dem, der einen festen Hausarzt hat. Evangelische Kliniken sind unverzichtbare Ankerpunkte der lokalen Versorgung, die trotz hoher Fallzahlen mit Reformdruck und der Gewinnung von Fachkräften ringen. Wir benötigen eine bessere Versorgung für alle, die hier leben und arbeiten. „Zukunft Berlin” diskutiert mit Politik, Bürgern und (Sozial-)Wirtschaft: Wie bleibt die Versorgung vor Ort gesichert – für jeden Menschen in Berlin? Wie verhindern wir Schließungen? Wie schaffen wir genug Personal für die Gesundheitsversorgung?
Panel
Senatorin Ina Czyborra (SPD, Senatsverwaltung für Gesundheit, Wissenschaft und Pflege)
Tobias Schulze (MdA, Fraktionsführer DIE LINKE)
PD Dr. med Peter Bobbert (Präsident Ärztekammer Berlin)
Roy J. Noack (Geschäftsführer Immanuel Krankenhaus Berlin)
Spezialgäste im Publikum: Silke Gebel, MdA (Bündnis 90/Grüne), Voristzende Ausschuss für Gesundheit und Pflege | Christian Zander, MdA, Gesundheitspolitischer Sprecher CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin
Moderation: Lorenz Maroldt, Herausgeber DER TAGESSPIEGEL
Live-Mitschnitt vom 30. April 2026, 18 - 20 Uhr
Immanuel Krankenhaus Berlin
Transkript anzeigen
00:00:05: Herzlich willkommen zu Zukunft Berlin, der BürgerInnen-Talk.
00:00:09: Bis zur abgeordneten Hauswahl im Jahr ist die Diakonie Monat für Monat in allen Berliner Bezirken scheinbar unlösbare soziale Probleme auf die große Bühne.
00:00:21: Gemeinsam mit Spitzenpolitik, Wirtschaft und Soziallexperten überlegen Bestseller-Ottorin Anne Rabe und Tagesspiegel-Herausgeber Lorenz Marold im Wechsel wie es in der Jugendhilfe, Inklusion bei Stadtarmut, Wohnen und Bauern Gesundheit und viele mehr weitergehen kann.
00:00:40: Das Beste!
00:00:41: Alle Bürgerinnen und Bürger reden mit offen und ehrlich – Mit einem gemeinsamen Ziel.
00:00:47: Zusammen finden wir kurz Mittel und langfristige Lösungen ohne Politikerinentsprech- und Forderungskataloge.
00:00:55: Wir könnten, sollten, würden ist nicht zulässig!
00:00:59: In diesen neunzig Minuten zählt nur wir legen los und wenn nicht warum nicht?
00:01:05: Und welche Alternative gibt es jetzt?
00:01:07: Diskutieren Sie mit denn gemeinsam bauen wir das soziale Berlin christlich solidarisch nachhaltig.
00:01:16: Begrüßen Sie mit mir Ihren Gastgeber, Lorenz Marold.
00:01:23: Schönen guten Tag und vielen Dank für Ihr Interesse.
00:01:25: Für die größte Interesse ist alles voll.
00:01:28: Wir waren nicht ganz sicher, weil der Termin jetzt nicht der Optimale als Start in das erste Mai-Wochenende war.
00:01:35: tolles Wetter.
00:01:36: umso mehr freut uns, dass sie sich interessieren für unser Thema Gesundheit überhaupt in Berlin die Gesundheitspolitik.
00:01:42: Das wollen wir alles besprechen und zwar mit Ihnen.
00:01:46: das heißt also wir laden Sie herzlich ein sich einzumischen mit Ihrer Expertise, mit Ihren Fragen zu den Themen komplexen, die wir besprechen werden und wir werden das hier auf dem auf der Bühne mit vier Expertinnen und Experten tun.
00:01:58: Wir grüßen Sie mit uns diese Naturen unter anderem für Gesundheit nämlich Frau Inna G. Borra von der SPD Herzlich willkommen.
00:02:12: Wir haben ebenfalls aus der Politik eben schon erwähnt, Tobias Schulze, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus.
00:02:18: Herzlich Willkommen, Herr Schulze!
00:02:24: Ja dann haben wir den Präsidenten der Ärztekammer Berlin hier Peter Bobbert herzlich willkommen und erfreulicherweise auch den Hausherrn und zwar Reunerwark.
00:02:38: Er ist Geschäftsführer des Emanuel Krankenhauses.
00:02:41: herzlichen willkommen und schönen Dank, dass ihr hier seid.
00:02:47: So und da das auch ein Fachpublikum hier ist, und wir auch immer bemüht sind möglichst viele Parteien zu Wort kommen zu lassen haben wir jetzt hier noch zwei Vertreter als sogenannte Spezialgäste im Publikum.
00:03:00: Das eine ist die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses in Abgeordnetenhausen nämlich Silke Gebel von den Grünen.
00:03:05: herzlich willkommen!
00:03:11: Und den gesundheitspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion Christian Zander.
00:03:15: auch Ihnen herzlich Willkommen.
00:03:20: In dem kurzen Trailer ist es schon angesprochen worden.
00:03:23: Wir wollen versuchen, kurz-, mittel- und langfristige Lösungen zu finden für Probleme die Sie alle kennen, die wir alle kennen.
00:03:31: Ob es uns gelingt?
00:03:34: am Ende bilanzieren.
00:03:35: Was wir nicht wollen, wir wollen nicht groß drumherum reden kein Verantwortungspingpong veranstalten und versuchen möglichst auf den Punkt zu bringen was muss eigentlich getan werden im Land Berlin also nicht auf die Bundespolitik abschieben.
00:03:48: was können wir in berlin tun um erkannte Probleme ja vielleicht nicht zu lösen aber noch zumindest zum einem Lösungsweg zu kommen den wir bei beschreiten können, die Konjunktivitis.
00:03:59: mit der wollen wir uns heute nicht anstecken auch wenn das oft verführersche ist.
00:04:02: Unsere Themen konkret heute das ist zum einen Die demografische Entwicklung Berlins.
00:04:09: Sie wissen alle Berlin wird älter wird voller.
00:04:12: Das
00:04:12: ist ein Thema.
00:04:13: die Krankenhausreform selbstverständlich steht im Mittelpunkt also alles um das Thema Krankenhäuser
00:04:18: Qualität,
00:04:19: Ambulantisierung der Spardruck.
00:04:21: Als Drittes das Thema Wertorientierung einerseits und wirtschaftliche Anforderungen andererseits.
00:04:28: wie sind die unterschiedlichen Kliniken staatlich und andere Träger da aufgestellt?
00:04:34: Und natürlich das Thema Fachkräftemangel beschäftigt uns auch und zwar auf allen Ebenen.
00:04:39: Dass wir das alles vernünftig tun und auch zu Ergebnissen kommen darüber wacht dieser freundliche Herr am Monitor nämlich Sebastian Peters der versucht mal mitzuskribieren, was uns hier auf dem Podium einfällt und wenn es uns nicht genug einfällt oder an der einen oder anderen Stelle wir doch versuchen durch zu flutschen wird er uns ermahnen.
00:05:00: Und dass sie sich nicht wundern diese Veranstaltung wird wie alle Veranstaltungen in der Reihe Zukunft Berlin in diesem Jahr als Podcast aufgezeichnet und auf allen möglichen Podcast-Stationen abhörbar sein so wie die bisherigen Diskussionen, die wir hatten auch schon erschienen sind.
00:05:18: So, wir gehen mal rein in dem Jahr zur Eröffnung.
00:05:22: Mal ein, zwei Charts zeigen.
00:05:24: Cévé hat für die Diakonie gefragt welche politischen Themen oder welche Themen am ersten politisch angegangen werden sollten?
00:05:33: Da steht ganz oben darauf hätte wahrscheinlich jeder gewettet das bezahlbare Wohnen im eigenen Kiez Die Schaffung sozialen Wohnraums.
00:05:42: an zweiter Stelle und schon an dritter Stelle kommt Erhaltung und Ausstattung von Krankenhäusern.
00:05:48: Eigentlich was, was uns alle etwas überrascht hat als wir das gesehen haben.
00:05:51: Dass es noch vor vielen anderen Themen steht und noch spannender wird wenn man auf dem nächsten Chart sehen wie sich das auf die Parteien verteilt.
00:05:57: Da ist das Thema Erhaltung und Ausstattung von Krankenhäusern bei fast fünfzig Prozent bei Anhängern bzw möglichen Wäldern der CDU und Linke SPD und Grüne also Erzwoge im Schritt-Takt vereint bei gerade mal um die zwanzig Prozent.
00:06:17: Das ist schon eine ziemliche Diskrepanz, was die Wahrnehmung betrifft und was sie Themen betriffen.
00:06:21: Spielt vielleicht gleich auch bei uns in der kleine Rolle?
00:06:26: Vielleicht Mögen Sie das ganz kurz aus Ihrer Sicht kommentieren?
00:06:30: Haben Sie eine Erklärung dafür warum das Thema bei Ihren Wählerinnen und Wählern nicht ganz so hoch gerankt wird wie beispielsweise bei denen von Herrn Zander?
00:06:41: Also nur eine Vermutung.
00:06:42: Es hat was mit dem Thema Erhalt, Erhaltung zu tun und einem gewissen Konservatismus der bei CDU-Wählern stärker verbreitet ist wären vielleicht die Wähler der anderen Parteien doch auch eher... gewillt sind, Veränderungen vorzunehmen.
00:06:59: Damit will ich niemandem zu nahe treten aber es wäre mal meine Vermutung und wir haben ja nun in der Krankenhausreform Diskussion tatsächlich diese Frage brauchen wir alle Standorte?
00:07:06: müssen wir uns von welchen verabschieden?
00:07:08: Müssen wir nicht konzentrieren Leistungen usw.
00:07:10: Brauchen wir wirklich so viele Häuser rauf- und runter diskutiert?
00:07:15: Aber natürlich dieses Sorge da könnte ein Krankenhaus das mir lieb und teuer ist an der Ecke bei mir abhandenkommen.
00:07:22: Das treibt natürlich viele um.
00:07:25: Teilen Sie das?
00:07:26: Herr Zander, diese Einschätzung.
00:07:29: Ja also wenn wir jetzt sagen würde es kommt auf das Alte der Wirtschaft an dann unterscheiden wie uns ja nicht so sehr.
00:07:35: Also die älteren sechzig plus sind ja auch diejenigen die uns am häufigsten wählen.
00:07:39: aber ich denke mal auch dass ist so vielleicht eher so.
00:07:41: diese Kiezbezogenheit auch dieser andere Verankung, dieses andere Gefühl in dem Wohnumfeld und dann ist für die natürlich auch entscheidend habe ich alles dort vor Ort was relativ kurzer Zeit erreichen kann und dann gehören auch Krankenhäuser dazu.
00:07:59: Bevor wir in die konkreten Themen reinspringen würde mich mal interessieren, Herr Schulze wann haben Sie denn zuletzt persönliche Erfahrungen gemacht mit dem Berliner Gesundheitssystem?
00:08:08: Mit den Einrichtungen?
00:08:09: Dann haben sie es zuletzt in Anspruch nehmen müssen und was war Ihr Eindruck?
00:08:13: also ich habe öfter Erfahrung gemacht auch letzter zeit aber die letzte größere Krankenhaushahrung waren Niernstein letztes Jahr und er war sehr unangenehm.
00:08:25: Und da war es interessant, weil ich habe dem Geschäftsführer des Krankenhausen, in dem ich war, dann eine SMS geschrieben hab gesagt.
00:08:30: Übrigens, ich liege jetzt bei euch gerade und guck mal wie das so ist!
00:08:34: Dann hat er ohne mir das zu sagen den Arzt angerufen und wollte eine Sonderbehandlung für mich.
00:08:40: Und dann ist was sehr Interessantes passiert, nämlich der junge Arzt, der mich behandelt hat, kam zu mir rein, hat gesagt, er hätte grade die Anweisung bekommen, eine Sondabehandlung zu machen.
00:08:47: Er würde das ablehnen... Bei ihm wird jeder gleich behandelt.
00:08:50: Ich habe gesagt, ich wollte auch gar keine Sonderbehandlung.
00:08:52: Ich wollte nun mal dem Geschäftsführer den Wink geben, dass sich gerade einmal sein Hausteste und insofern war das eine spannende Geschichte über das Gesundheitswesen an dieser Stelle.
00:09:00: Es war schmerzhaft aber zum Schluss alles
00:09:02: gut gegangen.
00:09:04: Frau Gebel-Ihr persönlich.
00:09:06: letztes Erlebnis?
00:09:10: Ich hatte einen etwas unerfreulichen Begegnung mit dem Boden auf dem Spielplatz und das endete damit, dass ich mir ein Halswirbel gebrochen habe Und dank des Wetterweise funktioniert im absoluten Notfall unser Rettungssystem dann doch ganz gut.
00:09:24: Die haben mich dann mit, wird man so ein Vakuum-Ding eingepackt und dann ins Krankenhaus gefahren?
00:09:31: und dann war ich in dem Krankenhaus und dann haben die mich da ratgi rezipiert geoperiert am tag danach genau und seitdem habe ich so eine platte und ich hab das war heimlich nicht gesagt weil ich nämlich genau angst hatte dass was passiert.
00:09:46: aber verrückt dabei hat er das trotzdem rausgefunden.
00:09:50: Aber ehrlich gesagt, das war so eine krasse Erfahrung.
00:09:53: Da waren wir das alles ein bisschen scheißegal und ich habe mich aber sehr gut versorgt gefühlt und bin sehr dankbar, dass was im Ernstfall funktioniert hat wobei vielleicht noch einen Dote dazu sagen an dem Tag bei der Marathon in Berlin?
00:10:04: Und es ist noch kein Läufer eingeliefert worden.
00:10:07: Insoweit waren die da sozusagen in doppelter Mannschaftsstärke.
00:10:11: Aber in die Rettungsstelle, in der das passiert ist, bin ich bis heute noch nicht wieder gegangen.
00:10:16: Okay!
00:10:17: Jut dann stürzen wir uns doch gleich mal in den ersten Komplex den wir mit Berlin betitelt haben, wird älter und mehr.
00:10:26: Also demografische Faktor und Ausgangslage brauche ich Ihnen nicht lange beschreiben.
00:10:33: es gibt halt immer mehr Patienten die eine intensivere Betreuung und Behandlung brauchen.
00:10:39: Personalausstattung ist ein Problem.
00:10:40: Wir haben uns auch mal die ambulante Versorgung von Ihrer Website aus dem Sanatorium angeschaut.
00:10:49: Versorgungsgrad Frauenärztin in Charlottenburg-Wilmersdorf, Hundert-Achzig Prozent.
00:10:53: Marzahn-Hellersdorf zweiundachzig Prozent.
00:10:56: Psychotherapeuten in Charlotenburg-Willmersdorff ist der Versorgungskrat bei dreihundertneun Prozent In Reinigendorf bei hundertdreiundzwanzig Internisten wie der Charlotternburg Wilmersdorp an der Spitze zweihundertfünfundzwanziger Triptoköpe, Nikunda II.
00:11:13: Augenärzte, Charlottenburg-Wilmersdorf, Hundertsechzig Prozent, Marzahn-Hellersdorf.
00:11:18: Achtendachtzig Kinder und Jugendpsychiatra besonders krass vorne, Charlotenburg-Willmersdorff.
00:11:23: Dreihundertundzwanzig Prozent Reinigendorf.
00:11:27: Sechsundsechszig Prozent Versorgungsgrad.
00:11:29: also wir sehen Berlin ist ordentlich geteilt was das betrifft nicht so oder auch nicht so sondern es geht unter Bund.
00:11:36: Zählendorf hängt Stegelszählendorff hängt irgendwo in der Mitte.
00:11:40: Und man fragt sich natürlich, einerseits wird alles älter andererseits wir wissen es rappelt an hier und da.
00:11:45: Und allen möglichen Stellen Frau Cibora wie weit reichen denn eigentlich die Planungen ihre Planung bzw.
00:11:52: Die Planung der Senatsverwaltung über die Legislaturperiode hinaus?
00:11:57: Also gibt es da belastbare Bedarfsanalysen und Reaktionen
00:12:01: darauf.
00:12:03: also Ich bin ja hier für die Verwaltung, deswegen wird es manchmal etwas trocken und vielleicht auch technisch.
00:12:09: Wir haben ja die Selbstverwaltung im niedergelassenen System insofern... Und dann haben wir Gremien.
00:12:14: Ein brühmtes Gremium ist das Neunzig A-Gremium wo wir zusammensitzen mit denen die in der Selbstverwartung tätig sind also Kassenärztliche Vereinigung,
00:12:22: Ärztekammer
00:12:23: sind dabei, Krankenhäuser sind dabei und wir diskutieren diese Fragen.
00:12:26: Wir diskutieren darüber wie können wir das denn schaffen dass die Niederlassungsbereitschaft auch in Marzahn-Hellersdorf steigt?
00:12:33: Direkt ein Einfluss haben wir nicht.
00:12:35: Die Kassen-DKV hat Arztsätze und die vergibt sie, und sie hat verschiedenste Möglichkeiten Anreizsysteme zu schaffen also einen Bonus zu zahlen wenn man sich da niederlässt.
00:12:44: aber wir können niemanden zwingen.
00:12:46: Und das Thema Bedarfsanalyse gibt es denn eine verbindliche Bedarfsanalyse?
00:12:51: Es gibt Planungsbereiche, also Niederlassungsbereichen und wenn da quasi die Obergrenze erreicht ist kann man sich dort nicht mehr niederlassen.
00:13:02: Wie gesagt wir können niemanden zwingend sich voran das niederzulassen.
00:13:05: und so eine kleinräumige Planungsanalyse.
00:13:09: Es gibt also kleinräumige Planungsgrößen nicht, es gibt Kennzahlen wie viele Arzte zu Pro und so viel Einwohner dann in welchen Bereichen für ganz Berlin vorgesehen sind.
00:13:19: Und in bestimmten Bereichen haben wir halt etwas kleinerer Planungseinheiten.
00:13:24: aber Steuerung ist tatsächlich eine schwierige Sache und wie gesagt in der Selbstverwaltung Und diese Kennzahlen werden von oben festgelegt.
00:13:34: Also wie viele Arztitze pro hundertausend Einwohner in welchen
00:13:37: Bereichen?
00:13:38: Ich lasse Sie auch gleich mit dem Thema vom Haken und rutsche eine Reihe weiter, ich will nur noch mal nachfragen wer ist nicht sinnvoll?
00:13:44: man würde heute so wie man ganz viele andere Prognosen ja auch erstellt sich mal Vernünftig wissenschaftlich anschauen, wie sieht Berlin in fünf und in zehn Jahren abgeleitet von den demografischen Kennzahlen die wir hier haben?
00:13:59: Was das für das Gesundheitssystem in Berlin bedeutet.
00:14:01: Und wenn Sie denn zustimmen wäre meine Frage wer müsste sich denn darum kümmern?
00:14:07: also Daten wären immer gut und bessere Daten auch für meine Verwaltung wären super.
00:14:13: Ja, ich sage immer sehr gern Daten wären schon da nur noch nicht hier weil wir über viele Daten gar nicht so verfügen wie wir wollten.
00:14:20: Wissenschaftliche Analysen gibt es natürlich viele aber ich bring mal ein Beispiel.
00:14:25: Eine meiner Vorgängerinnen hat vor einigen Jahren, als wir zweiundvierzigtausend Geboten im Jahr in Berlin hatten dafür gesorgt dass neue Kreisele gebaut wurden.
00:14:33: Die durfte ich jetzt eröffnen!
00:14:35: Wir sind jetzt bei fünfunddreißigtaussend Geboten im Jahr.
00:14:38: das heißt so einfach ist das mit der Prognostik.
00:14:41: nicht weil wir in sehr volatilen Zeiten leben und tatsächlich viele Dinge sich auch anders entwickeln als wir das von paar jahren prognostiziert haben.
00:14:49: deswegen es gar nicht so einfach.
00:14:51: nichtsdestotrotz ist natürlich mehr vorausschau des Handeln, Planen, Datengrundlagen, Analysen immer das einzige was wir tun können um zukünftige Entwicklungen heifig sein in den Griff zu bekommen.
00:15:05: Gut ich denke noch einen Moment drüber nach was es konkret heißt.
00:15:08: Das heißt ich würden das in die Hand nehmen.
00:15:10: sollten Sie nochmal weitermachen nach dem September?
00:15:13: Ja also Daten zusammenführen ist ganz wichtig und sie fehlen uns überall!
00:15:18: Wir brauchen sie.
00:15:20: Perfekt so Herr Bobert.
00:15:23: Mich würde mal interessieren, ist denn die Ärzteschaft ausreichend vorbereitet auf die demografische Entwicklung?
00:15:29: Auf immer mehr ältere Patienten.
00:15:34: Was unter Vorbereitung dann verstanden werden kann?
00:15:37: aber für die Ärzernenschaft gilt ja nicht älter und mehr sondern ältern weniger Denn auch der demografischen Wandel bei den Ärzten ist vorhanden so dass wir ein fünftel derjenigen die jetzt aktuell in einer Praxis als Inhaber in den Arbeiten zukünftig in den nächsten fünf Jahren nicht mehr sehen und das muss nachbesetzt werden.
00:15:55: Da haben wir den klassischen Fachkräftemangel, der wird definitiv nicht weniger.
00:16:00: Und entsprechend darüber Vorbereitung.
00:16:02: wie kann man diesen Fachkräftenmangel quasi zuvorkommen indem er natürlich ausbildet?
00:16:08: Hier haben wir Ausbildungskapazitäten.
00:16:09: Wir wissen, das Humami-Zilium ist ein sehr, sehr teures und natürlich selbst würde man jetzt eine Entscheidung treffen würden dann Fachärzte erst frühestens in zehn bis fünf Jahren zur Verfügung stehen.
00:16:19: also das ist zugegebenermaßen nicht ausreichend aber würde auch relativ lange Zeitenanspruch nehmen.
00:16:26: Ein anderer Punkt um schnell auch Fachkräfte zu gewinnen ist ein Pool den wir schon haben Kollegen und Kollegen aus dem Ausland die auf die Approbation warten.
00:16:34: da denke ich kann man sehr effektiv noch besser werden, um die Kolleginnen und Kollegen schnell auch in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
00:16:41: Aber gleichzeitig weil sie ja Ansprachen bezüglich der Verteilung, die KV, die dafür zuständig ist hat sehr gut die Daten analysiertes und versucht zu lenken plus wo nichts ist kann man dann auch nicht richtig steuern.
00:16:54: ich will ganz vielleicht provokativ darauf sagen Ich sehe gar nicht das große Problem dass in einem Bezug mehr als einen anderen.
00:17:01: Ich glaube es gibt Bereiche da ist es essentiell die Hausärztin muss um die Ecke erreichbar sein.
00:17:08: Ob mein Urologer jetzt in hundert Meter Entfernung oder mit der U-Bahn eine halbe Stunde entfernt ist, ist aus meiner Sicht noch verkraftbar.
00:17:15: also im Berlin denke ich haben wir da sehr gute Voraussetzungen.
00:17:18: Aber was wir zunehmend sehen und das ist neben dem demografischen Wandel eine Problematik, die auch in Berlin durchschlägt.
00:17:24: Ist dass das System nicht mehr so funktioniert?
00:17:27: Und da spreche ich die Zunehmende auch Privatisierung von Praxen an den MVZs.
00:17:32: und als klassisches Beispiel wenn sie ihr Kind neun Jahre versuchen einer augenerzlichen Untersuchung zu führen zu lassen dann werden Sie lange suchen Weil es gar nicht mehr viele Kolleginnen und Kollegen gibt, die kinderärztlich dahingehend diese Untersuchung anbieten.
00:17:48: Und wir sehen das privat geführte MvZ einfach solche Untersuchungen nicht mehr anbietet.
00:17:52: Da sehen wir einen Fehlreiz in dem System – und das ist hochproblematisch!
00:17:59: Wie
00:17:59: könnte der Fehl-Reiz in einem positiven Reiz verwandelt werden?
00:18:03: Wer müsste das anschieben?
00:18:07: Das gilt sowohl im stationären wie im ambulanten Bereich.
00:18:09: das ganz große Rat.
00:18:11: Ich finde, dass Gesundheit sowohl in den Praxen als auch in Krankenhäusern ein gesellschaftliches Gut ist und Krankenhäuser und die Praxens sind ordentlicher Daseinsvorsorge.
00:18:19: ökonomische Zwänge und ökonomischer Anreize, die dann ja sozusagen zu einer Privatisierung führen, führen zwangsläufig zu einer Fehlrichtung.
00:18:29: Herr Bauert vielen Dank erst mal
00:18:32: wir kommen
00:18:34: Wir kommen später nochmal auf das Thema Ausbildung und vor allen Dingen aber auch die Anerkennung von Ärztinnen, Ärzten aus dem Ausland zu sprechen.
00:18:44: Aber ich würde gerne Herrn Noack fragen ob der demografische Druck in den Krankenhäusern auch schon zu spüren ist?
00:18:56: Wir spülen das selbstverständlich bei den Patientinnen und Patienten dass sie älter werden.
00:19:02: Auch als Fachklinik für Rheumatologie nehmen wir das immer stärker wahr, dass wir auch da im geronto-rheumathologischen Bereich tätig werden müssen.
00:19:14: Mobilitäten haben, auch Rheumatika.
00:19:17: Man stirbt nicht unbedingt an Rheuma aber an den vielen Nebenerkrankungen, aber durch die Weiterentwicklung bei den entsprechenden Arzneimitteln für die Rheomatika werden die Rhoematika auch älter und das kommt auch bei uns dann im stationären Kontext an.
00:19:31: Das andere hinsichtlich der Ärztinnen und Ärzte sind wir froh, dass wir da immer gut nachbesetzen können.
00:19:38: Auch Kolleginnen und Kollegen, die in den wohlverdienten Ruhestand gehen, können in der Regel bei uns nahtlos nachbesetzt werden.
00:19:46: Das ist vielleicht etwas anderes als bei manchen anderen Trägern.
00:19:50: Ich denke das ist schon nochmal wichtig was auch so ein diakonisches Krankenhaus an Werten vermittelt.
00:19:56: Das nehmen wir sehr wohl wahr auch bei den Mitarbeitenden, dass ihnen das sehr wichtig ist, auch in solch einem diakonianischen Krankenhaus tätig zu sein.
00:20:05: Können Sie uns ein Beispiel dafür nennen, wie Ihre Klinik darauf reagiert auf diese Veränderung?
00:20:13: Wir schauen uns das an.
00:20:16: Wir sprechen gemeinsam in den Chefarztrunden.
00:20:20: Wie können wir dem begegnen und unsere Qualifikationen dort noch mal verbessern so dass wir dann auch schauen, dass wir eventuell gucken, reine Rheumatiker oder Internisten haben, sondern auch noch mal gucken.
00:20:33: gibt es Möglichkeiten hier Kolleginnen und Kollegen die interessiert sind auch geriatrisch weiter auszubilden damit wir hier weiterhin auch sehr punktgenau rheumatologisch tätig werden können aber auch den geradischen Aspekt dabei nicht aus den Augen verlieren.
00:20:48: Und das passiert bei uns sehr vorausschauend in der Abstimmung mit den Chefärzten leitenden Oberärzern um hier entsprechende Qualitätskriterien aufrecht zu halten.
00:21:00: Ich schaue immer mal ob sich jemand von Ihnen meldet und solange das nicht der Fall ist, gebe ich jetzt direkt nochmal weiter an Tobias Schulze.
00:21:07: Von dem mich interessieren würde wo er die größten Steuerungsdefizite zurzeit auf Landesebene sieht.
00:21:15: Also das größte Steuerungs-Defizit glaube ich ist tatsächlich im Moment im Krankenhausbereich.
00:21:19: Die Senatorin hat schon angesprochen, der ambulante niedergelassene Bereich ist schwer zu steuern.
00:21:23: Es geht aber, sage ich gleich was zu.
00:21:27: Aber der Krankenhausbereich steht vor immensen Herausforderungen weil die Krankenhausreform die Funktionsweise des Krankenhausbereichs vollkommen ändert.
00:21:36: Und daher müssen sich alle Krankenhausträger darauf einstellen, sich auch mit zu verändern.
00:21:42: und was fehlt und was von vielen Krankenhaussträgern noch eingefordert wird ist eine politische Steuerung dieses Prozesses.
00:21:48: nicht unbedingt das Ende sozusagen des Prozesses aber des Prozess an sich und die Frage der Bedarfskriterien, die Sie schon angesprochen haben Da ist Brandenburg zum Beispiel weiter.
00:21:58: Herr Zaske ist ja auch hier vom Brandenburger Ministerium, die haben diese Bedarfsstudien relativ kleinräumig in Brandenborg gemacht über einen Forschungsinstitut.
00:22:05: In Berlin steht das noch aus.
00:22:07: Wir hatten das bei Rot-Rot-Grün Koalitionsvertrag stehen.
00:22:10: Diese Nahrtsverwaltung hat auch angefangen damit und sozusagen dann aber nicht weitergemacht.
00:22:13: wir brauchen ein empirisches Bild über die Frage wie sich Patientinnen und Patienten verändern und dann erst kann man an die Krankenhauslandschaft entwerfen, die dazu passt.
00:22:23: Die Frage wo muss ein größeres Haus sein?
00:22:25: Wo kann auch ein kleineres Haus erhalten bleiben?
00:22:28: Wo ist die Pflege so entsprechend ausgestattet dass geriatische Patientinnen und Patienten entlassen werden können, weil sie eine Nachversorgung haben.
00:22:36: Wo müssen die Psychatrien sein?
00:22:38: Das brauchen wir im Prinzip.
00:22:39: Eine integrierte Gesundheitsplanung für Berlin.
00:22:41: Und dann kann man auch die Krankenhäuser besser aufstellen.
00:22:44: Was jetzt passiert ist ein vollkommen ungesteuerter Prozess.
00:22:46: Wir haben ja schon Krankenhausinsolvenzen gesehen.
00:22:49: Das jüdische Krankenhaus steht gerade vor der Insolvenz.
00:22:51: Andere sind schon Insolventen, Schlossparktlinik
00:22:53: usw.,
00:22:55: das ist natürlich nicht das was wir unter einer guten politisch durchdachten Krankenhausplanung
00:23:00: Verstehen.
00:23:01: Neben mir hat es erheblich geschüttelt und zwar im Kopf von Frau Gibora.
00:23:07: Ja, ich muss da einfach widersprechen.
00:23:09: Natürlich machen wir diese Bedarfsanalysen.
00:23:11: Wir haben sie nicht fremd vergeben!
00:23:13: Wir machen Sie mit allen uns zur Verfügung stehenden Daten selber weil wir nicht alle paar Jahre einen Auftrag vergeben wollen um dann in der rare lang mitveralteten Analysen zu arbeiten sondern weil wir die Sohnheit über die Analys und die Perspektiven selber im Haus haben wollen, die Kompetenzen im Haus habe wollen.
00:23:29: Ich finde was die Datengrundlagen angeht können wir besser werden können mehr Zugriffe brauchen aber wir machen das bei uns im haus nicht fremd vergeben.
00:23:36: Wir haben uns das vorher gut angeguckt und wir wissen schon im Rahmen der Krankenhausplanung, wir machen das ja auch nicht zum ersten Mal natürlich auf der Datengrundlage die es eben gibt.
00:23:47: dass wäre bei einer Fremdvergabe auch nicht anders welche Bedarfe da sind und womit wir zu rechnen haben auch in volatilen Zeiten.
00:23:53: aber wir wollen flexibler bleiben und nicht alle paar Jahre einen Auftrag nach draußen vergeben mit dessen Datenqualität man dann hinterher umgehen muss.
00:24:02: Gut, Frau Gebel.
00:24:03: Sollten die Grünen demnächst wieder mit regieren?
00:24:07: Was von den hier angesprochenen
00:24:08: Dingen... Ja klar!
00:24:09: Sollte
00:24:12: nicht.
00:24:15: Nein nein ich habe jetzt... Ich hab was gemacht, was eigentlich darf im Konjunktiv gesprochen.
00:24:21: Ausnahmsweise habe ich im Konjonktiv gefragt ob die Grüden sollten sie tatsächlich wieder mitregieren können eines von den angesprochen und hier angesprochene Themen anders anpacken würden als bisher oder grundsätzlich eine andere Idee haben um bestimmten Dingen wie wir angesprochen haben also zum Beispiel die fehlende Bedarfsanalyse, die ungleiche Verteilung und so weiter weiter beizukommen.
00:24:45: Also
00:24:46: was die Krankenhausplanung angeht da... Ich bin sehr bei Tobias Schulze.
00:24:50: Wir hatten ja auch gemeinsame parlamentarische Initiativen, wo wir gesagt haben, wir brauchen eine frühzeitigere Bedarfsanalyse und es ist vor allem wichtiger das mit den Trägern gesprochen wird.
00:25:01: was für ein Bild wir von der Krankenhauslandschaft haben damit sich die Träger und Unternehmen rechtzeitig darauf einstellen können damit nicht so diesem Kahlschlag kommt, den es jetzt gibt.
00:25:10: Wie man muss dazu sagen auf Bundesebene hätte ich mir nichts zu träumen gewagt dass sage ich mal die Bundesregierung so einen Harakiri-Move macht die Krankenhausreform fast kassiert, um sie jetzt mit der KKV-Reform von hinten durch die kalte Küche wieder irgendwie durchzuführen.
00:25:24: Wenn ich mir anhöre was wird Defizite bei den Krankenhäusern danken?
00:25:27: Aber was heute noch nicht erwähnt wurde, ist der Bereich der Prävention.
00:25:31: Wir reden über das Thema älter und mehr.
00:25:34: Und ich finde wichtig dass wir über die Krankenhausversorgung sprechen.
00:25:37: aber wir müssen auch darüber sprechen wie wir Menschen aus Krankenhäusern und aus sozusagen der ärztlichen Versorgung so wichtig sie ist sozusagen raushalten und wie wir dafür sorgen dass Menschen gar nicht erst krank werden gerade eben in einer alternden Gesellschaft.
00:25:50: ja wir reden über pflegebedürftige.
00:25:51: wir haben eine mega pflegekrise.
00:25:53: wir haben überhaupt keine möglichkeit diesen immensen Pflege bedarf irgendwie ab zu federn.
00:25:58: Ich fahre jetzt gerade auf der digitalen Messe, die mehr was?
00:26:01: da gibt es wahnsinnig viele Tools, die auch eine Unterstützung geben.
00:26:05: wir müssen mit dem ganzen Rehabereich und so weiter sprechen und dafür eine Bedarfsanalyse zu machen, dafür eine gesetzliche Grundlage zu schaffen damit wir auch für den Krankenkassen die Daten haben wo wir genau wissen wie wir besser reinsteuern können wie wir diesen Vor-Sektor sage ich mal besser als Land unterstützen.
00:26:22: das Halten wir Grüne für wichtig?
00:26:25: Da haben wir auch was so integrierte Gesundheitszentren angeht, einige Ansätze und das finde ich ist wichtig wenn wir über gute Versorgung trotz Demografiedruck sprechen.
00:26:34: Und was wir auch bisher in jedem Koalitionsvertrag reinverhandelt haben und was wir beim nächsten Mal machen werden.
00:26:39: Darf ich widersprechen?
00:26:41: Machen Sie mal!
00:26:43: Nein, also diese Vorstellung.
00:26:45: Wir gehen hin als Senatsverwaltung sagen das ist unser Bild von der stationären Versorgung Berlins und jetzt macht mal... Das ist nicht unser Weg!
00:26:52: Also wir sitzen ja auch einige Träger Vertreter.
00:26:55: Wir wissen ungefähr welche Mengen wir brauchen?
00:26:58: Wir haben jetzt diese Leistungsgruppe.
00:27:00: Wir sind bei der Prüfung welches Haus tatsächlich die angemeldeten beantragten Leistungs- gruppen überhaupt erfüllen kann.
00:27:07: Das macht der MD.
00:27:08: Der guckt sich die Qualität an sagt können sie das überhaupt?
00:27:11: dann werden werden wir sehr viele mehr Häuser haben, die sehr viel mehr machen wollen als es quasi.
00:27:16: Menge an Versorgungsbedarfen gibt.
00:27:18: Und dann sind wir in einem partizipativen Prozess, in dem sind wir ja schon die ganze Zeit wo wir uns natürlich drüber unterhalten welche Häuser brauchen wir vielleicht gar nicht mehr oder brauchen wir für was anderes?
00:27:28: Nämlich für solche Versorgungsketten.
00:27:30: auch jemand kommt aus der akuten versorgen braucht vielleicht noch kann noch nicht nach Hause muss noch länger versorgt werden aber eher pflegerisch und so weiter.
00:27:37: also was für neue Aufgaben haben wir eigentlich?
00:27:39: welches gesundheitsstandorte brauchen wir?
00:27:41: wo und wer macht was?
00:27:42: und das sehen wir nicht als Top-Down-Prozess.
00:27:46: Wir sagen jetzt, wie wir uns das vorstellen, sondern das sehen wir schon partizipativ mit unseren Häusern.
00:27:54: Na gut, liebenswürdig haben die Augen verdreht.
00:27:57: Nein
00:28:00: nur weil es jetzt falsch dargestellt würde... Natürlich muss das gemeinsam mit den Trägern und aber auch mit dem Bezirk besprochen werden.
00:28:06: Ich will es mal im jüdischen Krankenhaus irgendwie deutlich machen.
00:28:09: Das hat der Kollege Schulze eben schon gesagt, dass jüdische Krankenhaus steht ja von der Insolvenz.
00:28:14: Eine ganz schwierige Situation.
00:28:15: Mein Eindruck ist, dass die Landesregierung das Krankenhaus total alleine lässt und es wird dort ein anderes Krankenhaus geben als DRK.
00:28:23: was dort in unmittelbarer Nähe ist zieht um.
00:28:27: Das heißt, die Menschen, die dort leben hier haben gerade große Sorge wie sie versorgt werden und meiner Meinung nach wäre die Aufgabe der Nationalverwaltung jetzt dorthin zu gehen und zu sagen das ist übrigens unser Plan für die nächsten zwölf Monate gemeinsam mit dem Bezirk, dem Träger, der KV den anderen Bereich zu sprechen.
00:28:43: wir entwickeln wir es weiter und das tun Sie nicht und das finde ich muss die nächste Regierung machen.
00:28:48: Gut, wir halten jetzt mal hier fest.
00:28:50: Rot-Rot-Grüne Differenzen auf dem Panel der Diakonie und jetzt ist das Thema Krankenhaus schon so oft erwähnt worden.
00:28:57: Wir springen jetzt einfach in das Thema rein und machen einen Haken bei der Demografie.
00:29:01: Und zum Auftakt zeigen wir noch ein Chart und zwar dieses schöne Ding hier zur Frage Sorgen Sie sich dass Ihnen das ihnen nächstgelegene Krankenhaus aufgrund der Krankenhausreform schließen muss?
00:29:18: Das ist, wenn man sich die Parteienverteilung anschaut wirklich krass unterschiedlich.
00:29:26: Und wenn CW – was ich mal nicht hoffe – diese Zahlen nicht gewürfelt hat, sondern tatsächlich eine substanzielle Befragung ist, dann ist das erklärungsbedürftig.
00:29:39: also fünfzehn Prozent der Grünen sympathisanten sorgen sich.
00:29:44: Zweiundseipzig Prozent, also drei Viertel sagen mir noch egal oder habe keine Sorgen.
00:29:49: Und bei der SPD sind es fünffünfzig massiv viel.
00:29:55: Gibt's Erklärungen von Ihnen im Podium?
00:29:57: Herr Schulze, links immer los!
00:29:58: Also das überraschte ich gesagt doch gar nicht.
00:30:02: Wenn man sich mal die politische Landkarte in Berlin anguckt nach den letzten Wahlen zum Beispiel dann wohnt der Großteil der grünen Wählerschaft in der Innenstadt
00:30:11: Charlottenburg-Wilmersdorf überstehen
00:30:13: wir dazu.
00:30:14: Genau, also sozusagen und da gibt es natürlich einiges an Krankenhäusern.
00:30:17: ja das ist so.
00:30:19: So einen Großteil sozusagen der CDU-Wählerschaft wohnt in Charlotnenburg-Willmersdorff Stegle Zählendorf also sozusagen im Westen und Südwesten und zum Teil im besser verdienten Norden Berlins.
00:30:31: auch da sozusagen sieht's jetzt nicht so schlecht aus mit Krankenhäuser.
00:30:34: Also ein Großteil der Bedienerkrankenhäuse hat übrigens also ein relevanter Teil in Stegel Zählenhof.
00:30:40: bisso So, und jetzt gucken wir mal auf die anderen beiden Parteien.
00:30:44: Also sozusagen die SPD-Landkarte.
00:30:45: da haben wir zum Beispiel Spannendau als SPD Hochburg.
00:30:50: Da sieht es nicht mehr ganz so dick aus.
00:30:52: Und dann haben wir Bereiche in Reinigendorf oder in Neukölln oder in Tempelhof Schöneberg.
00:30:57: Da ist auch nicht wer Wenkebach gerade geschlossen So, und dann haben wir linken Wähler.
00:31:02: Von denen wohnen relevanter Teil in den Ostberliner Bezirken.
00:31:05: Die Ostberlinnbezirke sind krankhausmäßig, wenn sie sich auf dem Stadtplan umgucken, die am schlechtesten ausgestattet sind – also die Ostberlina-Außenbezirk, Lichtenberg, Treptoköpenik, Marzahnhällersdorf so.
00:31:17: Insofern finde ich das überrascht jetzt nicht.
00:31:20: Aber ich glaube, wir müssen noch einmal klären hier welche Effekte und Incentives oder Anreize, die Krankenhausreform eigentlich setzt.
00:31:27: Die Senatorin hat das gerade so erklärt, was da gerade passiert.
00:31:31: Aber es wäre gut, ich weiß nicht, ob Sie das alle wissen im Publikum, wie die Krankenhausträger funktioniert.
00:31:35: Die Krankenhaus-Reform funktioniert so, dass Krankenhaussträger nur noch bestimmte Leistungen anbieten dürfen, für die sie auch Personal, Geräte und Räume haben.
00:31:44: mal ganz kurz gefasst.
00:31:46: Und andere Leistungen dürfen sie da nicht mehr anbieten.
00:31:48: und was wir im Moment sozusagen erleben ist, dass sich Krankenhausträger darum
00:31:51: bemühen
00:31:52: sozusagen diese entsprechenden Ressourcen zur Verfügung stellen damit sich möglichst viele Leistung anbietet
00:31:56: dürfen.
00:31:57: das ist sozusagen der Verteilungskampf der gerade in der Krankenhauslandschaft stattfindet.
00:32:01: also vielleicht noch einmal weil wir über Krankenhausreform gesprochen haben das ist so ungefähr der Effekt und das war ja auch die Frage auf die hier abgestellt wurde
00:32:08: okay kann man so haben wir uns auch so erklärt nach dem ersten hoch Aber das macht wahrscheinlich Sinn.
00:32:16: und dann heißt es wahrscheinlich auch, dass die Umfrage tatsächlich eine echte Umfrage ist.
00:32:20: Das ist ja auch schon mal gut so Herr Bobbert.
00:32:25: Die Krankenhausreform setzt ja auf die Ambulantisierung recht stark.
00:32:29: sind denn die Praxen in der Lage überhaupt diese zusätzlichen Aufgaben zu übernehmen?
00:32:35: In der Form nein!
00:32:37: Wie wie denn auch?
00:32:39: aber wenn ich dürfte möchte ich gerne noch einmal was ansetzen Die Krankenhausreform als Grund war, weil wir eine Reform im Krankenhauswesen benötigen.
00:32:51: Weil es so wie jetzt ist nicht mehr weitergehen kann.
00:32:53: demografischer Wandel Fachkräftemangel und eine zunehmende Spezialisierung.
00:32:58: Ein Krankenhaus wie vor vierzig Jahren, wo es eine innere Abteilung, eine chirurgische Abteilungen gab und quasi neunzig Prozent der Fälle abgedeckt hat gibt es doch heute glücklicherweise nicht mehr weil für jede Erkrankung es hochspezialisierte Felder gibt und somit ein Krankenhaus eigentlich nicht alles abbilden kann sei denn wir haben ganz große Krankenhäuser wie zum Beispiel die Charité oder wie Wand ist aber das Haus was alles abdeckt gibt es nicht mehr.
00:33:21: und diese zuneemende Spezialisierung mit Fachkräftemangel und demografischen Wandel Das bedarf einer Krankenhausreform um.
00:33:28: Und das will ich auch an dieser Stelle mal sagen, weil es immer wieder gesagt wird wir müssen unsere Medizin im Krankenhaus verbessern ist natürlich optimal aber im internationalen Vergleich haben wir eine Spitzenmedizin und es ärgert mich immer dass die Krankenhaus reform genommen wird im Sinne von Wir haben schlechte medizin und das muss besser.
00:33:42: also das ärgerte mich fundamental.
00:33:44: und dass unser krankenhauswesen so gut funktioniert hat hat man auch gerade in covid ne covidzeiten gesehen.
00:33:50: Also wirklich da haben diese spitzenmedizinen zu halten.
00:33:53: darum geht es Und ich finde schon die Frage, wie auch die Krankenhauslandschaft in Berlin zukünftig aussehen muss.
00:34:00: Das ist ja eine fundamental wichtige Frage denn so wie eben dargestellt ist schon die Antwort darauf ob das Krankenhauswesen in Berlin funktioniert entscheidet darüber ob Menschen sehen dass unsere Gesellschaft und die Politik funktioniert.
00:34:15: Und wenn wir Wahlen haben, mache ich mir schon Sorgen darüber, dass auch deswegen gegebenenfalls gesagt wird Nein die Politik funktioniert nicht und dann kommen Extreme.
00:34:23: Die wollen wir alle nicht.
00:34:23: also diese Frage muss richtig beantwortet werden und dazu gehört auch die Offenheit.
00:34:28: ja das Krankenhauswesen in Berlin wird sich fundamental verändern Aber wo, wenn nicht in Berlin kann man das gut machen?
00:34:36: Wir sind jetzt kein Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern, wo ein Haus einfach existieren muss um flächendeckend etwas anzubieten.
00:34:43: In Berlin haben wir das Luxusproblem, dass wir knapp über sechzig Häuser, sechsunddreißig auch mit einer Notaufnahme verteilt haben
00:34:52: und
00:34:52: da haben wir Möglichkeiten zu verändern.
00:34:55: Und ich glaube schon, dass die Akzeptanz da ist Wenn man ehrlich sagt diese Veränderung bedeutet auch gegebenenfalls eine Veränderung der Anzahl der Krankenhäuser.
00:35:05: Ja, die Krankenhäuser müssen in sich selber auch sich neu strukturieren aber dazu muss man dann mal die Kraft finden, es zu schaffen diese Bewegung.
00:35:15: Und ich glaube schon das ist sehr einfaches zu erklären warum es nicht geht weil es extrem schwierig ist.
00:35:20: Wir haben die Bundeskomponente wir haben die Landeskomponenten hier in Berlin, wir haben den kommunalen Universitärenhäuser und die Diakonischen Kirchlich- und Privatenhäuser.
00:35:28: Die alle an ein Tisch zu holen ist relativ schwierig.
00:35:31: Da kann man schnell erklären warum etwas nicht funktioniert aber die Zeit drängt doch!
00:35:35: Es muss funktionieren und meine Erfahrung tatsächlich im Vergleich zu vor fünf oder zehn Jahren Trägerinnen und Träger haben eine hohe Akzeptanz dazu, sich jetzt zu verändern.
00:35:45: Dass eine Krankenhausreform nicht nur ist ich nehme und die anderen müssen geben ist definitiv doch klar.
00:35:51: Aber hier mal alle an einen Tisch zu holen und mal zu sagen, wer kann was übernehmen?
00:35:56: Denn die Analysen sind doch letztendlich da!
00:35:58: Und wir brauchen nicht ein Nobelpreis dafür zu bekommen in fünf Jahren noch weitere Analyses zu machen.
00:36:03: Es ist doch da, es ist doch offenkundig wie viele Betten wir in welchem Fachbereich brauchen.
00:36:07: Und jetzt mit allen Akteuren zu sagen Wer Kann Was Übernehmen und wo können dann die entsprechenden Qualitäten zusammengeführt werden?
00:36:15: das muss doch möglich sein weil wenn Sorge, dass dann die Antwort auf die Frage funktioniert statt und Politik mit Nein beantwortet wird.
00:36:29: Wir hatten bei den Einladungen ja in die Möglichkeit gegeben auch Fragen zu schreiben.
00:36:34: schon mal wir haben eine Frage bekommen von Oliver Schwork.
00:36:37: ich glaube hier hinten wenn ich ihn richtig in Düsterin erkenne steht da auch Gesundheitsstadtrat aus Tempelhof
00:36:42: Schöneberg
00:36:43: der die Frage hat wie sich denn das Immanuel Krankenhaus
00:36:46: oft
00:36:47: die Ambulantisierung vorbereitet?
00:36:49: Herr Noach vielleicht können Sie uns da ein bisschen was zu erzählen
00:36:52: Dass Sie meine.
00:36:53: Krankenhaus Berlin muss ich nicht auf die Ambulantisierung vorbereiten,
00:36:56: weil
00:36:57: wir leben das seit bestimmt zwanzig Jahren.
00:37:01: Wir haben an einem Standort in Buch damals übernommen dass Rheumatyspansäer heute als Fachambulanz für Rheomatologie mit drei Sitzen mit hundertfünfzig Prozent Regelleistungsvolumen.
00:37:14: also es ist genau der Punkt den Herr Borbert angesprochen hat wir können da gar nicht mehr weiter ambulantisieren.
00:37:21: Formen der ambulanten Versorgung aufrechterhalten durch ambulante Spezialärztliche Versorgungen.
00:37:27: Der Rheumatologie, die wir an Beinstandorten haben im Buch als auch in Wannsee, sodass wir hier schon ... extrem ambulantisiert haben.
00:37:35: Das ist das gleiche auch im operativen Bereich, wo sicherlich auch viel ambulante Operationen möglich sind.
00:37:43: in dem Bereich der Handelbung Schulterchirurgie machen wir mittlerweile ab sechzig Prozent ambulante Operationen.
00:37:50: also Wir sind hier schon gut aufgestellt und müssen uns da nicht mehr weit vorbereiten sondern das sind die innovativen auch Ansätze, die wir seit vielen Jahren hier umsetzen.
00:38:02: Und ich denke das ist das was nicht nur das Imani Krankenhaus Berlin sondern viele andere diakonische Krankenhäuser ausmacht, die sich in den letzten Jahren oder Jahrzehnten hier konkret spezialisiert haben die Versorgung von Vulnerab den Patientengruppen übernommen hat, wo man sich nicht unbedingt danach reist diese Patientengruppe zu versorgen und hier auch immer wieder aufgestellt haben.
00:38:26: Und das Ganze dann auch noch mit zumindest nach schwarzen Null auch insgesamt abbringen kann – die Leistungen.
00:38:36: Spitzenmedizin in Berlin, ja aber auch über alle Träger verteilt.
00:38:41: Natürlich haben wir mit der Charitäne Leuchtturm, aber auch in vielen anderen Krankenhäusern die sich spezialisiert haben, die sich zentralisiert haben machen wir Spitzen Medizin.
00:38:52: Vielen Dank Herr Schulze.
00:38:54: würden Sie das eben von Herrn Bobbert postulierte unterschreiben.
00:39:02: Also ist sozusagen in der Krankenhausreform nicht zwangsläuflich eine Verschlechterung drin, sondern vielleicht auch die Chance sage ich jetzt mal das von allen ja anerkannt zu teure Systeme zu überwinden und dann doch am Ende zu was guten zu kommen?
00:39:18: Naja wir hatten ja vorhin die Frage Wohnorten eines Kiezkrankenhauses Und sowas ist in der Tendenz etwas was die Krankenhaus reform nur noch sehr eingeschränkt vorsieht.
00:39:28: kleine Häuser mit einer Rettungsstelle, die die Versorgung rund um den Kiez machen.
00:39:33: Sowas sieht die Krankenhausreform im Kern nicht vor.
00:39:36: Das sind die Häuser sozusagen, die ein Problem haben.
00:39:38: Aber haben wir da nicht ein Luxusproblem tatsächlich in Berlin?
00:39:41: Weil noch darf man ja auch mit der S-Bahn oder der U-Bahnen
00:39:44: über die Bezirksmetze... Ja genau!
00:39:46: Aber Sie hatten auch vorhin die Frage wie viele Leute haben Angst davor dass ihr Krankenhaus um die Ecke
00:39:51: schließt?
00:39:52: und Herr Borat meinte ja Wir werden uns verändern müssen weil möglicherweise solche kleinen Häuser sozusagen umgebaut werden.
00:39:59: Und ich sage mal Beispiel, wie Wand des Karlsdorf zum Beispiel ist.
00:40:02: so ein kleines Haus hat eine Psychiatrie und es hatten im Bauchstationen und noch zwei drei andere Abteilungen.
00:40:07: aber im Kern ist wirklich ein kleinses Haus und da hat sich schon bevor das Haus zur Schließung.
00:40:13: sozusagen in der Debatte stand ne Bürgerinitiative gegründet die jetzt für ihr Krankenhaus im Kiez kämpft.
00:40:19: warum?
00:40:20: Weil da ist nicht viel ringsrum.
00:40:22: Das nächste ist das UKB und da ist nicht viel ringsrum.
00:40:25: Ich glaube, wenn man anfängt die Krankenhausstruktur in Berlin umzubauen, also im Kern größere Häuser zu bauen und kleinere Häuse zu
00:40:33: schließen,
00:40:33: dann muss man den Leuten sagen wie sie wohnortnah versorgt werden.
00:40:38: Wir brauchen das, Herr Bobert wurde gerade gefragt kann der ambulante Bereich können die Arztpraxen des Ausgleichs?
00:40:44: Das können Sie vielleicht Montag früh umzählen aber versuchen Sie es mal.
00:40:47: Freitagabend um sechs Ja, dann gehen Sie... Was machen sie denn Freitagabend um sechs wenn Sie irgendwas haben?
00:40:53: Nichts Lebenbedrohliches.
00:40:54: Was mache ich freitag abend um sechs
00:40:56: oder donnerstagabend
00:40:56: Um sechs?
00:40:58: was machen Sie wenn sich im Bein brechen donnersags abends um sechs?
00:41:00: da geht man in die rettungsstelle.
00:41:02: was denn sonst So, und wenn keine Rettungsstelle in der Nähe ist mit dem gebrochenen Bein, müssen wir Rettungswagen rufen.
00:41:08: Das ist sozusagen der Fall.
00:41:10: Und deswegen der ambulante Bereich.
00:41:12: gleich das nicht aus solange wir im ambulanten Bereich nicht veränderte
00:41:15: Angebote haben.
00:41:16: Bereitschaftssprechstunden möglicherweise auch ambulante Ansprechstationen in den Krankenhäusern oder den Umbau von kleineren Häusern zu ambulanten Versorgungszentren?
00:41:25: Okay dazu habe ich jetzt Herrn Bobbert Frau Tiberer und dann noch eine Stimme bitte.
00:41:31: Genau!
00:41:32: Eine Stimme Aus dem Umland?
00:41:35: Ja, vielleicht auch.
00:41:36: Nur gleich das da rauf weil es ja immer so Punkte sind die im Rahmen der Krankenhausreformen als selbstverständlich.
00:41:42: Es geht nicht darum kleine Häuser zu schließen.
00:41:46: Kleine Häuser machen auch Spitzenmedizin und wir sind hier in einem und hat hochspezialisiert.
00:41:51: Ich komme auch aus einer Eigenverwaltung auch hoch spezialisiert und macht in diesem Bereich mehr als die Charité.
00:41:57: also kurz um Klein gegen Groß, das ist tatsächlich nicht die Fragestellung.
00:42:04: Die Spitzenmedizin in den Häusern zu halten – das ist das Entscheidende!
00:42:07: Da gibt es große wie auch kleine Häuser.
00:42:09: Das Merkmal wird immer herangebracht aber kann ich ehrlicherweise nicht nachvollziehen.
00:42:13: und das andere, das hatten Sie so nebenbei gesagt, es ist aller Eiser anerkannt dass wir ein zu teures System, so sagten sie sehr teures system hätten.
00:42:21: Wir haben ein teures, aber wir haben eben einen teures der Spitzen Medizin Gratis.
00:42:27: Und es gibt extrem viele Punkte in unserem Gesundheitswesen, die einfach für uns eine Selbstverständlichkeit darstellen aber im internationalen Vergleich definitiv keine Selbstverständlichkeit dastehen.
00:42:36: Wir haben thirty-six Häuser mit einer Rettungsstelle wo man und auch wir jetzt im Fall ärztlich entsprechend behandelt wird.
00:42:45: Wir haben zwei Rettungshubschrauber, die tagtäglich rüberhaben!
00:42:48: Wir haben ein ganzes Feuerwehrsystem was letztendlich innerhalb von Minuten hier entsprechend Notfälle behandelt.
00:42:55: Und wirklich Minuten da reden wir manchmal dass es zwei Sekunden mehr ist als oder weniger.
00:42:59: aber das sind doch wirklich tatsächlich Luxusprobleme.
00:43:01: Aber das ist Luxus aus meiner Sicht den wir uns leisten sollten weil so um unsere Gesundheit geht und das kostet ja.
00:43:08: das ist tatsächlich so.
00:43:11: Es kommt auch nicht darauf an, in irgendeiner Rettungsstelle vielleicht mit dem gebrochenen Bein humpelt anzukommen.
00:43:15: Sondern es kommt darauf an der Rettung zu kommen wo tatsächlich die medizinische Versorgung vorgehalten wird also vielleicht auch nicht in der überfülltesten weil sie gerade zufällig überfüllt ist sondern da wo die Kapazitäten sind wo die bestmögliche Versorgungen ist.
00:43:30: dazu haben wir ein tolles System Ivena.
00:43:33: Das Ziel ist immer genau zu wissen, nicht nur wo es eine Rettungsstelle die was kann sondern am besten auch wo es das Bett dahinter damit die Leute auch gleich weiter versorgt werden können.
00:43:41: Nicht noch weiter geschickt werden und so weiter.
00:43:44: also bei wirklichen Notfällen würde ich doch sehr dazu raten den Rettungswagen zu rufen Und ich kenne da einige Geschichten Wo leute mit Schwachanfallpatienten durch die halbe Stadt privat gefahren sind usw.
00:43:55: Keine gute Idee.
00:43:57: RTW rufen wenn die Selbseinschätzung ist Ich bin ein notfall rtv rufen dass Sorgt dafür, dass sie
00:44:04: mit
00:44:04: ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit genau da landen.
00:44:07: Wo Sie am besten versorgt werden in dieser Stadt und das finde ich auch großartig.
00:44:11: Aber diejenigen, die auf der anderen Leitung sitzen bei der Einz-Einz-Null klagen eher das zu viele Leute wegen Petitessen anrufen und das System dadurch schaden.
00:44:22: Deswegen
00:44:22: brauchen wir eine bessere Steuerung, eine bessre Lenkung, eine gewisse Triage, ne Ersteinschätzung des Notfalls damit dann die beste Versorgungsform gefunden werden kann, die beste
00:44:33: Stelle.
00:44:33: Daran arbeiten wir ja intensiv.
00:44:35: Also deswegen also ganz wichtig da ja Leute uns hören nicht einz-einz null sondern einzeins zweites medizinische Notfall
00:44:45: So, ähm...
00:44:46: Oder eben Einseins sechs, einseins sieben.
00:44:49: Das ist
00:44:50: auch... Und dass die so zusammenarbeiten, dass man gegenseitig die leichteren Fälle, wo man sagt das ist jetzt eine Frage für die KV-Hotline dahin bringt dann guckt kann man Termin vermitteln?
00:45:01: oder eben sagt okay da hat jetzt jemand einsein sechs, einensein sieben angerufen klingt aber nach einem Notfall.
00:45:07: Jetzt muss der ATW kommen Herzinfarkt verdacht und so.
00:45:10: Es ist natürlich schwierig.
00:45:11: so ne Ersteinschätzung Die ist schwierig.
00:45:13: das muss qualifiziertes Personal sein.
00:45:15: Man muss in der Lage sein, ein paar Fragen zu verantworten.
00:45:17: Es gibt auch die Online-Selbseinschätzungsmöglichkeiten.
00:45:21: aber darum geht es natürlich die Menschen best möglich dahin zu vermitteln wo sie die beste Versorgung kriegen.
00:45:26: Da war ihr schon Lotto spielen?
00:45:27: Die Einz, Eins, Fünf ist auch lustig aber nicht richtig weil da sagt immer die Behörde wir lieben fragen und dann ist man in der Warteschleife so also die auch nicht wählen.
00:45:37: Sie waren bitte noch zu dem Thema dran
00:45:40: Dann stelle ich mich erst mal vor.
00:45:42: Andreas Mörsberger, Vorstand.
00:45:44: Johannes Stichtier, Kunde Acht Krankenhäuser in der Stadt mit neuntausend Mitarbeitenden.
00:45:49: Wir versuchen schon lange auch dem Tagesspiegel immer zu vermitteln, dass es neben Charité und wiewandt das noch andere Krankenhäuser
00:45:56: gibt.
00:45:56: Das
00:45:57: gelingt uns nicht!
00:45:58: Also nicht nur Jönscht ist eben die anderen, die eine Menge Arbeit hier leisten.
00:46:02: Ja ich wollte jetzt eigentlich nochmal auf Herrn Schulze eingehen also Herr Bommert hat's ja schon getan.
00:46:07: Also was uns wirklich zur Verzweiflung bringt Immer dieses Denken, wahrscheinlich aus der ersten Reform gedacht.
00:46:16: Kleine schlecht, groß ist gut und Qualität.
00:46:19: Da kann ich es nur unterstützen.
00:46:21: also wir haben diverse kleine Häuser die größere Abteilung haben als Charité oder von anderen maximal versorgern.
00:46:30: Man sollte sich da auch die Qualitätsindikatoren anschauen.
00:46:34: Die sind ja öffentlich, dann sieht man auch dass da ein Zusammenhang besteht.
00:46:40: zur Qualität.
00:46:41: aber das ist der eine Punkt.
00:46:42: also das bereitet mir auch ein bisschen Sorge weil das in der Politik nicht wahrgenommen wird.
00:46:48: Das ist leider so wahrzunehmen.
00:46:53: Meine ersten Reformen stand ja immer Qualität drüber, aber faktisch war es eine Reform der Finanzierung von Krankenhäusern.
00:47:02: Jetzt ist das halt ehrlich!
00:47:03: Jetzt steht man dazu, dass es kostgartig ist.
00:47:05: Es wird überall gekürzt und das bringt mich jetzt eigentlich zu der Frage.
00:47:10: Sie reden hier über Strukturierung, Umstrukturierung.
00:47:13: Das wird noch eine Weile dauern.
00:47:14: Wir haben die Krankenhausreformen und die werden zu massiven Mehrkosten führen.
00:47:22: Für uns sind das Joannes Stiftigergonisens, siebzehn Millionen Euro, die uns treffen würden wenn es denn so ... kommt und mit anderen Trägern sieht das nicht genauso aus.
00:47:32: Nun haben wir in der Stadt ja ... nicht nur gleiche Häuser, sondern gibt ja noch welche.
00:47:36: Die sind ein bisschen gleicher die bekommen ich sag mal die sitzen in den Orten oder in denen Bezirken wo die Angst nicht so groß ist kann ich auch nachvollziehen weil da gibts ja noch eine Unterstützung durchs Land.
00:47:49: deswegen ist es fast unmöglich dass sie untergehen.
00:47:52: aber was passiert denn jetzt mit den anderen Krankenhäusern?
00:47:55: In der Zwischenzeit also ich glaube nicht das wir die Zeit haben, sagen wir diese Häuser
00:48:01: Also jetzt mal
00:48:02: umzustrukturieren, die gehen halt teilweise wahrscheinlich vorher unter.
00:48:06: Weil das ist wenn es so kommt, ich sag mal siebenundzwanzig schwer zu überstehen für viele.
00:48:13: Also darf ich dann drauf nochmal direkt eingehen?
00:48:16: Ich habe das nicht, das war nicht mal eine Position sozusagen.
00:48:19: Also weil Sie das gerade so dargestellt haben sondern der sozusagen Mechanismus der Krankenhausreform ist dass bestimmte Qualitätsstandards auch auf Mengenbasis angesetzt werden.
00:48:28: man muss also eine bestimmte Anzahl sozusagen von Personalvorhalten von entsprechenden Operationen vorweisen und so weiter damit man eine bestimmten Leistung anbieten darf und die Vorhaltefinanzierung sozusagen entsprechend bekommt als.
00:48:40: ich wollte es nur mal erklären das ist nicht meine Position der Krankenhausreform, weil ich sozusagen den Versuch, Krankenhausleistungen zu rationieren in dieser Art und Weise für falsch halte.
00:48:51: Es führt dazu im Kern, dass man ja auch auf dem Land gerade sieht, bedarfsnotwendig sind, sich trotzdem finanziell nicht halten.
00:48:59: Das ist das Problem und das werden wir auch in Berlin an eine oder andere Stelle sehen und sehen es jetzt schon.
00:49:04: Und was Sie angesprochen haben?
00:49:06: Die Sparpläne die auf Bundesebene da sind also wie Wandes rechnet mit siebzig Millionen zusätzlichem
00:49:11: Defizit,
00:49:12: die Charité mit etwa fünfzig, Sie haben jetzt gerade zwanzig siebzehn für Ihren Träger gesagt sozusagen können wir mal durchgehen.
00:49:19: ich bin da ehrlich gesagt vollkommen ratlos.
00:49:21: Ich weiß nicht wie das gehen soll.
00:49:25: Also ein Großteil unserer Krankenhäuser in Berlin macht gerade Defizite oder so eine schwarze Null.
00:49:31: Wenn jetzt noch mal richtig gespart wird, dann müssen natürlich da richtig Leistungen eingeschränkt werden.
00:49:35: Möglicherweise müssen Arbeitsplätze... abgebaut werden in den Häusern.
00:49:40: und dann frage ich mich oder fragen wir auch mal die Senatoren, was ist eigentlich mit der Krankenhausplanung?
00:49:44: Also kann man auf der Grundlage eigentlich überhaupt eine Krankenhaus-Planung machen.
00:49:48: Wenn die Häuser gar nicht wissen, Stichwort Umbautransformation sozusagen wo sie in fünf Jahren stehen werden oder welches Häuser es da noch gibt aus Wirtschafts-, die sich wirtschaftlich irgendwie tragen, da sind wir in einer extrem schwierigen Situation und ich hoffe das sozusagen dieses GKV Entlastungsgesetz und die anderen Dinge, die gerade auf Bundesheben gemacht werden so nicht durchkommen und dass die Länder das stoppen.
00:50:06: Gut, dazu würde ich gerne Herr Noack noch mal kurz hören.
00:50:10: Ich will das gerne nochmal ein bisschen konkretisieren, Herr Schulze.
00:50:12: Also Herrn Hörsberg hat es ja deutlich gesagt also auch in diakonischen Krankenhäusern und auch in kleineren Krankenhäuser gibt es große Fachabteilungen.
00:50:20: wir haben hier sechzig Betten orthopedie.
00:50:23: Die finden sie sonst nur in Universitätskliniken oder Häusern der Maximalversorgung.
00:50:27: Sechzig Betten Orthopädie und natürlich erfüllt man dann da auch die Personaluntergrenzen, man erfüllt alle Qualitätsstandards, die für eine Orthopädie auch notwendig sind.
00:50:36: also das ist genau der Punkt dass man da nicht... Also das Kleingroß ist dazu kurz gesprungen.
00:50:42: ja Das ist auf jeden Fall der Punkt.
00:50:44: und das andere was Sie angesprochen haben, das sind ja genau die Punkte.
00:50:47: Wir haben eine Reihe von Krankenhäusern bisher noch schwarze Zahlen schreiben hier im Land Berlin.
00:50:57: Die sind in der Regel in diakonischer Trägerschaft, wenn Sie sich das anschauen.
00:51:01: also das sind hier innovative Krankenhausträger einer Diakonie die sehr wohl den Gestaltungsspielraum und nicht unter der Prämisse Gewinnmaximierung sondern wir machen im Grunde die Versorgung historisch bedingt aus der Verantwortung, nicht aus der Pflicht als diakonische Krankenhäuser und müssen da auch keiner Gewinne abführen an irgendwelche Anteilseigner.
00:51:27: Sondern wollen das dann auch wieder reinvestieren in unsere Krankenhäuser.
00:51:31: Ich glaube es ist wichtig dass diese Krankenh Häuser mit diesem absurden GKV-Weitrastabilitätsgesetz weiterhin die Chance bekommen am Markt existenz bleiben zu können und das wird uns genommen weil es überhaupt kein gestaltung spielraum hier gibt.
00:51:49: also ist ja so dass wir ein überbordenes bürokratie.
00:51:53: wesen haben im krankenhaus.
00:51:55: wesen können gerne mal hier zur Verwaltung gehen, was die tagtäglich an Meldungen...an sinnlosen Meldung wo ich mich frage, was wird mit diesen ganzen Daten alles gemacht?
00:52:06: Da kann ich Ihnen gerne Beispiele nennen.
00:52:08: Also wir müssen einmal im Quartal, müssen wir drei verschiedene Meldungsmachen zum Ärztepersonal also einmal Ärztenpersonal nach Standort, Ärztes Personal nach Fachqualifikationen Schwerpunkten, wie sie sich aufteilen für stationäre ambulante Versorgung, dann noch mal sortiert nach Leistungsgruppen.
00:52:28: Ja also das sind Datenfriedhöfe.
00:52:31: Also
00:52:31: kann weg.
00:52:32: Kann
00:52:35: man noch einen da weckern?
00:52:38: Pflegepersonaluntergrenzen, auch das können weg.
00:52:41: Das sind bestimmte Sachen.
00:52:44: Ich glaube wir sind mittlerweile an einem Stand angekommen wo wir eine sehr gute Pflege machen und zumindest so wie die Pflegepersonale Untergrenzen ausgestaltet sind bezogen auf einzelne Fachabteilungen bei pflegesensitiven Bereichen und andere vielleicht nicht kommt es dazu dass dann teilweise auch absurd viele Pflegekräfte da sind ist auch demotivierend, wenn sie auf einmal zu viel sind und sich auf den Füßen rumstehen.
00:53:12: Und eigentlich sagen wir könnten viel bessere Arbeit leisten, wenn wir adäquat in den richtigen Fachabteilungen eingesetzt werden.
00:53:19: Okay.
00:53:20: Frau Tiber, es steht in jedem Koalitionsvertrag Bund und Land immer das Thema Bürokratisierung.
00:53:25: noch jeder Senat, noch jede Bundesregierung hat versprochen gegen die Bürokrantisierung vorzugehen.
00:53:31: haben Sie hier ein paar Ansätze gefunden gerade?
00:53:34: Naja, also wir haben ja ein paar Zielkonflikte.
00:53:36: Auf der einen Seite wurde gesagt, wir sollen ganz viel planen und ganz viel vorausschauen und ganz viele Daten haben und ganz vielen wissen damit wir aussteuern können usw.
00:53:45: Das heißt wir brauchen schon Daten und wir brauchen Informationen und wir müssen natürlich auch für verschiedenste Dinge wissen was kann ein Haus leisten und das nicht.
00:53:53: Ich wollte übrigens nochmal weg zu den kleinen und großen.
00:53:57: Also wir haben uns extrem für die Fachkrankenhäuser eingesetzt, weil wir sie absolut relevant halten und diese Spezialisierung gewollt ist.
00:54:03: Und es war in dem ersten Entwurf der Krankenhausreform tatsächlich nicht so drin.
00:54:09: Diese Spezialisierung ist ja genau das was wir wollen um die Qualität zu haben.
00:54:13: Ich glaube, was mit kleinem Krankenhaus gemeint ist, ist dass, was eher ein Problem im ländlichen Raum ist kleine Häuser, die alles machen aber das Alles Weil Sie's nicht oft genug machen und nicht spezialisiert genug machen eben dann doch in etwas schwierigerer Qualität.
00:54:27: und da haben wir ganz klar die wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass zum Beispiel Mama-Katzinom in einem zertifizierten Zentrum einfach besser behandelt wird als irgendwo wo es ganz selten gemacht wird.
00:54:37: Also das ist schon evident.
00:54:39: aber noch mal zum Pflegepersonal.
00:54:41: also ich möchte überhaupt nicht bestreiten... machen, auch im Rahmen der Verwaltungsreform ist uns die Frage stellen tatsächlich wirkungsorientiertes Verwaltungshandeln.
00:54:52: Wenn ich Daten haben will dann muss ich sagen welche Fragen will ich denn damit beantworten?
00:54:56: Was brauche ich denn umzusteuern?
00:54:57: was brauche Ich dann um zu planen?
00:54:59: das Brauch ich dann umzukontrollieren und Dann tatsächlich zu sagen ich brauche nur die Daten mit denen ich tatsächlich arbeite steuere plane Und sich das noch mal anzugucken.
00:55:09: was brauchen Wir wirklich?
00:55:11: Da sind wir ja dabei da haben wir Ja auch ein prozess entbürokratisiert zusammen mit der Berliner Krankenhausgesellschaft, auch angeregt von den Abgeordneten ist immer ein schwieriges Thema.
00:55:20: Entbürokratisierung sagt sich leicht macht sich schwer wissen wir alle.
00:55:24: so aber noch mal zum Pflegepersonal ich glaube wir haben wirklich beim Pflegepersonal in den letzten Jahren tolle Erfolge erreicht.
00:55:31: Wir haben zwanzig Prozent mehr Auszubildende gehabt im Letzten Jahr.
00:55:34: Wir haben die neuen Pflegeberufe Die Pflegefachassistenz.
00:55:37: Wir Haben deutliche Gehaltszuwächse in der Pflege.
00:55:40: Der Beruf ist der attraktivste Ausbildungs beruf den wir Augenblick haben, auch was für Dienstmöglichkeiten angeht.
00:55:46: Und natürlich ist da zum Teil fehlgesteuert, übersteuert und so weiter.
00:55:51: aber jetzt zu sagen wir brauchen das alles gar nicht mehr halte ich auch ein bisschen überzogen.
00:55:55: Wir haben da Fehlsteuerung.
00:55:57: Ich weiß es auch Ja?
00:55:58: Ich weiß auch dass es zum teil durch die strengen Vorgaben dazu kommt Dass hier zu viel und dazu wenig sind Was die Arbeitszufriedenheit mich steigert.
00:56:06: Aber Wir haben schon enorme Schritte nach vorne gemacht und deswegen Ist der Beruf auch attraktiv.
00:56:12: Vielen Dank, wir haben eine Meldung aus dem Publikum.
00:56:18: Ein Moment bitte, kriegen Sie Mikro noch?
00:56:20: Ja ich würde gerne auf die wirtschaftlichen Auswirkungen gerne nochmal eingehen.
00:56:23: da wurden ja eben schon mal gravierende Zahlen genannt.
00:56:26: Ich sehe mindestens zwei große Prozesse in denen sich die Krankenhäuser befinden.
00:56:30: einmal ist es das Krankenhaus Reformgesetz mit Anpassungen die gerade beschrieben werden.
00:56:35: dafür gibt's den Transformationsfonds.
00:56:37: zum anderen gibt es das GKV Modernisierungsgesetz oder Konsolidierungsgesetz mit erheblichen Kürzungen.
00:56:42: Und wir wissen, dass einige Häuser in Berlin schon jetzt gravierende Verluste haben.
00:56:47: Nun kommt noch mal ein ganz großer Kürzung zu der Konsolidierungsbeitrag auf die Krankenhäuser in Berlin zu?
00:56:52: Wie kann das wirtschaftlich gestemmt werden?
00:56:55: Einmal die Transformationen, die Anpassung und dann diese wirtschaftliche Konsolidarung über Verlust hinausgehen.
00:57:01: Wie sieht es bei Charité aus?
00:57:03: Wie sieht das beziehendes aus?
00:57:04: wie sieht das bei Ihnen im Immanuel-Krankenhaus aus?
00:57:06: Das sind doch unvorstellbare Prozesse, die man gar nicht lösen kann.
00:57:13: Herr Nohr, gleich darauf antworten.
00:57:16: Darf ich da mal ganz kurz zwischengrätschen?
00:57:17: Jetzt kommt der
00:57:18: Notar.
00:57:20: Ja
00:57:20: genau, nur
00:57:20: im Notfall komme ich und wenn ich schimpfen muss.
00:57:23: also das Ding ist nämlich folgendes Herr Mörsberg als ganz legitim gesagt Genau dass was Herr Schütte gerade nochmal bestätigt hat.
00:57:28: es gibt dort eine Finanzierungslücke und die wird immer größer.
00:57:31: Die Antwort von Herrn Schulze die Ich jetzt gerade mitnotiert habe war wir sind ratlos.
00:57:35: jetzt haben wir allerdings hier vier Berater aus den fraktionen drei berate Aus den fraktionen und eine senatorin.
00:57:41: vielleicht kann man Rat schaffen.
00:57:43: Das ist das.
00:57:43: eines finde ich ganz gut wenn man irgendwie hier mal etwas Konkretes formuliert, was ich aufschreiben kann.
00:57:47: Das Zweite ist Herr Borbert hatte gesagt alle sollten sich mal zusammensetzen.
00:57:52: das finde ich auch gut aber da kann ich jetzt nicht so aufschreien dass es zu wenig.
00:57:57: die Antwort kann auch gerne von Herrn Birsberger kommen.
00:58:04: Moment also wenn sie reden brauchen sie Mikro sonst versteht man sie Podcast.
00:58:12: Ich würde das gerne aufnehmen weil wir haben noch zwei Komplexe und noch zwanzig Minuten oder fünfzwanzig maximal.
00:58:18: Deswegen, wer hat denn einen konkreten Rat damit Herr Peters sein Zettel voll kriegt?
00:58:23: Haben Sie einen?
00:58:24: Nein ich habe eine Frage.
00:58:25: Dann würde ich doch weitergehen bitte.
00:58:28: Sehr schade!
00:58:30: Unsere Mitarbeitervertretung die weiß dass sie hier bin hat mir extra noch eine Frage mitgegeben.
00:58:33: Die will auch was mitschreiben.
00:58:35: Ne,
00:58:36: also fassen Sie sich bitte kurz.
00:58:38: Dann kommen wir zu den Ratschlägen.
00:58:39: Die
00:58:39: Frage ist jetzt an wahrscheinlich Frau Gebel und Herrn Schulze.
00:58:43: Sie werden ja im nächsten Senat sicherlich vertreten sein.
00:58:45: können wir als Freie Gemeinde zu Gehäuser Ihnen Anträge für Defizitausgleiche geben die dann auch beschieden wären?
00:58:54: positiv.
00:58:57: Also unser Vorschlag, den wir gemeinsam auch mit den Gewerkschaften entwickelt haben ist dass es einen trägeroffenen Fonds für gute Arbeit gibt in denen sich alle Träger reinbegeben könnten.
00:59:07: Das
00:59:09: klingt wie das von Frau Giffey erfunden Wir haben ja morgen den ersten Mai, sondern die Gewerkschaften.
00:59:17: Und in der Tat haben wir ein behilfrechtliches Problem.
00:59:20: sozusagen.
00:59:20: deswegen klagen sie auch gegen die Wand des Verlustausgleichs und deswegen ist unser Vorschlag zu sagen, wir wollen gute Arbeit an allen Trägern unterstützen und wollen sozusagen für alle Träger Geld des Signals zur Verfügung stellen damit er sein Personal gut bezahlen und halten kann.
00:59:34: Unser Vorschlag!
00:59:39: Naja, also ich finde bei der Krankenhausreform ist es ja ähnlich.
00:59:45: jetzt auch über Ihrer Frage.
00:59:46: Es gibt eine Rahmenbedingung die hier ist.
00:59:48: niemanden Bundespolitiker?
00:59:49: Ich weiß nicht ob im Raum Bundespolitika ist, ich bin's nicht!
00:59:53: Ja wir müssen mit einer... Niemand ist hier Bundespolitik.
00:59:58: Das heißt wir müssen in einem Rahmen umgeben den wir nicht entscheiden und der Rahmen macht uns wahnsinnig schwierig Und wir haben im Land Berlin das sage ich einmal
01:00:07: so
01:00:09: furchtbare finanzielle Situation, weil es die Schuldenbremse gibt und das heißt denn die nächste Regierung egal welches sein wird wird ein mega großes Problem haben was den Landeshaushalt angeht.
01:00:22: Und ich glaube dass ist die Aufgabe von Politik ist da kann ich auch gut an Herrn Bobbert anknüpfen zu erklären was geht und was geht nicht und dafür zu sorgen dass es eine gute Versorgung gibt.
01:00:32: Sie haben ja gesagt gucken muss, dass die Krankenhäuser nicht schließen und die Leute dann irgendwie hängen gelassen werden.
01:00:39: Ich glaube es ist unsere Aufgabe auch zu erklären warum gehen Dinge und Warum gehen Dinge nicht?
01:00:43: Und ich finde wenn man sich jetzt hierhin stellt und ihn verspricht wir werden alle Defizite ausgleichen Dann stimmt das nicht!
01:00:49: Das wird nicht passieren allein schon weil das Land Berlin mindestens eine Milliarde einsparen werden muss.
01:00:54: Und ich mache mir wahnsinnige Sorgen Dass wir das land berlin gut durch die nächste zeit bringen werden Weil Wenn Die Sozialkürzungen auf Bundesebene kommen ja dann haben wir noch ganz andere Probleme.
01:01:06: Und deswegen ist meiner Meinung nach diese Krankenhausplanung so wichtig, weil wir die Krankenhäuser so aufstellen und befähigen müssen dass wir überhaupt nicht über strukturelle Defizite sprechen und das wir aber aufpassen müssen, dass das was im Zweifel auch wegfällt war Herr Bobbert hat es ja auch angesprochen, dass man gucken muss gerade auch mit der Personalsituation in dem demografischen Wandel wo sozusagen wie stellt man das Zielbild für die Berliner Krankenhauslandschaft?
01:01:32: Versorgungssituation wegfallen, dass da nicht der ambulante Sektor dasteht oder die Rettungsstellen und das irgendwie alles kollabiert.
01:01:38: Und deswegen kann man meiner Meinung nach auch eine Krankenhausreform nicht ohne ein Zielbild für den ambulanten Sektors diskutieren.
01:01:44: Das ist von Anfang an das Problem der Krankenhaus-Reform und aber auch der Umsetzung sozusagen vor Ort gewesen.
01:01:52: Gleichzeitig finde ich aber und deswegen habe ich mich immer dafür eingesetzt, dass die Investitionspauschalen hoch stehen weil das ist das womit wir sie ja auch befähigen gute Arbeit zu leisten.
01:02:04: dass wir die Trägervielfalt in dieser Stadt erhalten müssen und es nicht sein kann, das irgendwie am Ende von dieser Krankenhausreform nur noch charitieren wie Wante stehen.
01:02:11: Und vielleicht Helios weil sie irgendwie da als Globalkonzern finanziert werden alles andere nicht.
01:02:16: Ja und ich finde gerade die Diakonie krankerweise haben ja Sie haben das ja auch gesagt nochmal besonders gemeinwoll orientierten Ansatz.
01:02:23: also Ich stehe sehr für diese Trägarlandschaft.
01:02:24: Ich will aber trotzdem sagen, ich werde Ihnen als Haushälterin keine Versprechen machen wo ich in fünf Monaten sage muss.
01:02:30: Aber ich glaube jeder der Ihnen das verspricht weiß ganz genau auch, dass das nicht stimmt.
01:02:36: Zuerst Herr Robert dann
01:02:38: würde ich
01:02:39: Herrn
01:02:39: Zander?
01:02:40: Jetzt habe ich ja oft von der Spitzenmedizin gesprochen.
01:02:42: aber es gibt ja etwas.
01:02:43: wenn man im Krankenhaus war vielleicht werden sie das bestätigen gibt's ja eine Erfahrung eine Erfahrung das Ärztinnen und Ärzte überhaupt ihr Mitarbeitenden extrem wenig Zeit haben für ihre Patientinnen und Patienten.
01:02:52: Sie rennen von einem Bett zum nächsten.
01:02:54: Es gibt ne Umfrage unter ÄrztInnen und Äzten die sagen Die durchschnittliche Zeit pro Patient am Tag ist drei Minuten
01:03:01: mit
01:03:02: Kontakt.
01:03:03: Das ist ja eine Desolate Zahl, weit weg von der Menschlichkeit die wir in den Mittelpunkt unserer Medizin bringen wollen.
01:03:09: Das ist ein Problem und da gibt es unterschiedliche Gründe aber vielleicht auch einen Grund bezüglich der Finanzierung und dann kommen wir ja darauf was wir hier auch im Land machen können.
01:03:17: Krankenhäuser werden unterschiedlich finanziert.
01:03:19: zwei große Pötte gibt es.
01:03:21: einerseits gibt es die sogenannten Investitionskosten also sprich ein Dach muss gedeckt werden, Investitionen.
01:03:28: das ist zugehendermaßen dem Land zusteht, diese Investitionskosten zu machen und unabhängig welche Farbe gerade der Senat hat.
01:03:37: Diese Investitions kosten sind nie so ausgezahlt worden wie eigentlich.
01:03:41: also sprich die Krankenhäuser haben nicht genug für die Investitionen bekommen aber das Geld muss ja trotzdem irgendwo rein weil das Dach muss gedeckt werden.
01:03:49: Also gibt es den zweiten Pot Und da sind sie sogenannten Fallpauschalen Die Betriebskosten.
01:03:53: Kurzum jeder Fall gibt eine Summe.
01:03:56: x. Das bedeutet am besten kriegt man effektiv Finanzmittel zur Verfügung über die Betriebskosten, in denen man viele Fälle macht mit möglichst wenig Mitarbeitenden.
01:04:05: Da kommen wir auf die drei Minuten plötzlich zu sprechen und um das Dach zu decken muss eben das Geld dann über den Betriebskosten rein und dementsprechend gibt es da einen Fehlanreiz.
01:04:14: Und dieser Fehleinreiz daran erinnere ich gerne, war ein Punkt den der damalige Bundesgesundheitsminister Lauterbach angeführt hat zu sagen dem müssen wir überwinden.
01:04:22: das Fallpauschalen System in den Betriebskosten muss raus.
01:04:25: Das war einer der vier Punkte warum eine solche Krankenhaus reform initiiert worden ist.
01:04:30: Fakt ist aber es bleibt des.
01:04:32: fallpauschale system ist auch weiterhin der Fall.
01:04:35: Es wird noch zusätzlich mit einem weiteren Abrechnungssystem flankiert das sogenannte fallpauchalen System.
01:04:41: Das klingt erstmal logisch dass man erst mal eine Fall, eine Pauschale bekommt.
01:04:46: Jedes Krankenhaus kriegt eine Pauschale um überhaupt nur existieren zu können weil auch wenn es weniger zu tun ist muss es ja überleben.
01:04:52: pauschale klingt logisch.
01:04:54: das Problem nur ist diese pauschal ist nicht einfach ein wert und des krankenhauses kann damit rechnen sondern die pauschalen wird wiederum berechnet.
01:05:03: berechnet anhand zweier wesentlicher Faktoren, der Anzahl der Fälle und der Schwere der Felle innerhalb der letzten glaube fünf Jahre.
01:05:10: Kurzum auch ein Fallpauschalensystem, bloß zwei Punkt Null!
01:05:13: Jetzt haben wir genau das gleiche in doppelter Weise mit doppelster Bürokratie und der eigentliche Anreiz was wegen man dann losgegangen ist für einer gerechteteren endökonomisierten Finanzierung eines Krankenhaussystems vollzogen worden.
01:05:29: Das Hamsterrat dreht sich weiter, die drei Minuten, die fatale Zahl von drei Minuten wird weiter existieren und das ist sicherlich die Bundesaufgabe oder die Landesaufgaben ist Investitionskosten endlich so ausgleichen damit die Krankenhäuser nicht gezwungen sind genau diese auf Rücken der Mitarbeitung dann einzuführen.
01:05:47: Vielen Dank Herr Bobert.
01:05:48: und jetzt Herr Zander wir wissen zwar nicht ob sich Kai Wegener noch berappelt und die CDU im nächsten Senat sitzen wird aber sie haben vielleicht eine Antwort auf die Frage.
01:05:56: Ich wollte nur sagen, dass so direkte Beihilfen für einen notgeraten Krankenhäuser schwieriger ist und mein Lösungsweg eher in die Richtung gehen würde.
01:06:03: Die Herr Bower hat gerade vorgestellt hat, dann müsste man auf der anderen Seite die Investitionskosten des Landes Berlin deutlich erhöhen damit das auch nach Leistungspfähigkeit und Bedeutung der Krankenhäusse sowie das Berechnungsprinzip verteilt wird.
01:06:17: Wir sind ja schon so ein bisschen in der Schieflage, hatten Sie auch vorhin angedeutet Herr Mörsberger mit der Gleichbehandlung oder Ungleichbehandlungen von Krankenhausdrehen im Land Berlin.
01:06:26: Jetzt hatte Herr Schulze So ein bisschen gezuckt bei der Vorstellung, das ist jetzt die Vorschläge wenn sie denn tatsächlich eins zu eins umgesetzt würden.
01:06:32: Siebzig Millionen alleine bei Vivantes kosten würden.
01:06:35: auf der anderen Seite unterstützen sich auch der Riefabschlüsse die vivantes siebzig Million Euro kostet.
01:06:39: da sehen sie jetzt kein Problem darin.
01:06:41: also müsste man das schon auch mal ein bisschen gleich behandeln.
01:06:43: diese Zahlen und dass auch ein bisschen anders sehen und man muss natürlich zur Kenntnis nehmen ist ein gewisses Problem gab bei der Kostenentwicklung, bis seit der Übernahme der Istpflegekosten laut den Zahlen die ich kenne aus dem Jahr zwanzig zwanzich.
01:06:59: Seitdem diese Pflegekosten um siebenundsechzig Prozent gestiegen sind so das natürlich ein Problem dass man sehen muss und wo man gegenhalten muss aber halt nicht so wie es jetzt vorgeschlagen wurde.
01:07:08: also kann jetzt nichts sein dass man sagt okay wir wissen ihr habt schon zu viel mehr kosten Aber von denen ziehen wir jetzt noch mal einen Prozentpunkt ab in dem Wissen dass Sie weiterhin Miesen machen In einer Situation in der sie eh schlecht dastehen.
01:07:20: Ich finde, dass man bei dem Verfahren jetzt berücksichtigen muss das die Krankenhäuser in einer Transformationsphase sind.
01:07:29: Und man muss die Krankenhause befähigen diese Transformation auch bestehen zu können und ihnen nicht während des Laufens sozusagen ein Stock zwischen den Beinen zu werfen.
01:07:38: also deshalb funktioniert es nicht so und die Messen sind ja noch nicht gesungen ist der Kabinetts Entwurf und dann verlässt er kein Gesetz, so wie es in den Bundestag hineingekommen ist auch noch mal.
01:07:48: Nachher kommt das dann so ins Gesetzesblatt.
01:07:51: Deshalb wird da noch einiges an Arbeit vor uns liegen, auch von Länders Seite aus, auch vom Krankenhaus Seite aus.
01:07:57: Da nochmal gegen zu halten und dazu eine Verbesserung zu kommen.
01:08:03: Das halte ich für sehr wichtig.
01:08:05: Und dann brauchen wir einen Fond nicht.
01:08:08: Es ist auch schwierig für gute Arbeit.
01:08:09: Da muss ja auch irgendwie Geld sein.
01:08:10: Ist ja keiner der vom Himmel fällt Ja, und dann kriegt er wie Wandes dann doppelt einmal den Landesfehlbetrag ausgleichen.
01:08:17: Und dann nochmal aus diesem Fonds.
01:08:19: Wie man das auch wieder gerecht schaffen sollte, dann wäre es dann so ein bisschen schwierig.
01:08:22: Insonsten noch mal halt klarzustellen, aber es wurde jetzt auch schon gesagt Wir reden ja nicht von einer Zentralisierung sondern von einer Spezialisierung.
01:08:30: Und vielleicht eine Wort dazu?
01:08:31: Ich lebe in einer Region in Berlin, in der das nächste Krankenhaus sieben Kilometer entfernt ist und das andere neun Kilometer ganz im Süden in Nichtenrade.
01:08:39: Aber trotzdem ziehen die Leute dorthin bleiben sie dort und fühlen sich eigentlich gut versorgt.
01:08:46: Wir waren in Neukölln, das ist das nächste und da haben wir auch keine Angst dass es verschwinden könnte weil der hätte neuköllner gar kein Krankenhaus mehr.
01:08:53: ja sehr einer der wenigen Bezüge die nur ein Krankenhaus haben Tempelschirnwerk ist dann das nächste ins Afro-Ka usw.
01:09:00: Ich glaube vernünftig erklärt und auch rational gesehen so wie die Menschen jetzt schon in der Situation leben Wie vielleicht einige befürchten Wir leben noch, wir haben keine höhere Sterberate auch wenn wir vielleicht eine höhere Altersdurchschnitt haben.
01:09:15: Man muss es halt wirklich gut kommunizieren und auch vernünftig machen und nicht so machen wie sagen wir nehmen mal nochmal zwei Milliarden als Bundesfinanzminister weg aus der GKV und geben auf deiner Seite ne viertelmehrer dazu.
01:09:26: also wer kann sowas verstehen?
01:09:27: ja und das ist genau das Geld was ja auch den Krankenhäusern fehlt und dann kann man nicht sagen ja dann wenn er Bund das einspart dann zahlen das eben die Länder als Ausgleich wieder.
01:09:36: Das funktioniert einfach so nicht, so kann man nicht politisch machen.
01:09:39: Vielen Dank, Alexander!
01:09:41: Wir gehen jetzt über – wir haben es auch schon angesprochen – unterschiedliche Arten von Krankenhäusern und Träger.
01:09:47: Meine Frage ins Publikum ist Max Manzei von Verdi, er hatte sich angemeldet.
01:09:54: Ah okay... weil ich hätte mal von Verdy….
01:09:59: Sie sind zuständig für beides, nicht wahr?
01:10:01: Also für Vivantes aber auch für die Freienträger.
01:10:07: Dann muss ich Ihnen jetzt überspringen, schön dass Sie trotzdem da sind.
01:10:10: Schöne Grüße!
01:10:12: Aber ich möchte dieses Thema vielleicht ja nur können sie uns noch mal... Sie haben es eben schon einmal angesprochen nochmal auf den Punkt bringen.
01:10:18: was unterscheidet ein freie Gemeinnützenträger eigentlich grundsätzlich und das wäre das erste.
01:10:26: Und wenn Sie gleich im Anschluss auch nochmal sagen könnten Was ist eigentlich Ihr Problem?
01:10:30: was Tarife betrifft, beispielsweise mit Blick auf sowas wie Vivantes.
01:10:37: Also das eine hatte ich ja vorhin schon angesprochen.
01:10:39: also wo kommen wir her?
01:10:40: Wir
01:10:40: haben das
01:10:41: christliche Fundament und wiederhol's gerne... Sie sind
01:10:44: also wirklich gut!
01:10:46: Wir sind wirklich gut.
01:10:49: Und in vielen Punkten sogar noch besser.
01:10:52: Ja, also dafür stehe ich und das sehe ich genauso auch bei den Tarifentwicklungen.
01:10:58: Wir haben die Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie.
01:11:02: Das ist der sogenannte dritte Weg, den ich für auch hier tarifverträge bzw.
01:11:09: kein Tarifvertrag aber für Entgelte als einen sehr, sehr guten Weg halte und wir in der Vergangenheit auch viele gute Abschlüsse getätigt haben.
01:11:18: Nicht umsonst sind wir im Land Brandenburg, wo die AVR des Diakonischen Werkes hier Berlin-Brandenburg-Schleserische Wall House jetzt gelten.
01:11:28: Das ist der Tarif als Regeltarif gilt
01:11:34: und
01:11:34: so sind wir auch insgesamt aufgestellt.
01:11:37: Wo haben wir Probleme?
01:11:38: Das ist das, was Herr Zander gerade eben angesprochen hat hinsichtlich
01:11:42: wenn
01:11:43: auf einmal bestimmte also Reinigungskräfte Mitarbeiter der Speisenversorgung die sollen alle nach Tarif bezahlt werden.
01:11:49: Das ist richtig ja aber warum müssen sie bei Vivantes und Charité nach TV-ID bezahlt werden.
01:11:57: Also mir ist keine Reinigungskraft in einem Rathaus bekannt, die nach TV ID bezahlt wird.
01:12:04: also wenn ich durch Berliner Rathäuser gehe sehe ich dort auch ganz normal irgendwelche Dienstleister die wären aber nach dem Dienstleistungs Tarifvertrag auch bezahlt.
01:12:13: ja und das ist das was uns natürlich dann auch Schwierigkeiten bereitet in unseren Einrichtungen, wo wir versuchen auch uns wirtschaftlich aufzustellen.
01:12:22: Das ist natürlich ein... Wie reagieren Sie darauf
01:12:26: konkret?
01:12:28: Wir versuchen das nochmal mit unseren Werten die wir hier als diakonische Krankenhäuser dann auch leben und tatsächlich umzusetzen und auch hier natürlich gucken was können wir möglich machen dass wir hier in den Bereichen auch auf jeden Fall Tarif Niveau, auch wie es üblich ist in diesem Branchen.
01:12:48: Auch bezahlen vielleicht nochmal mit ein paar Cent mehr um hier tatsächlich für diese Mitarbeitenden eine vernünftige Vergütung aber eben auch eine Sicherheit zu bieten.
01:13:03: und ich glaube das ist extrem wichtig, dass man Sicherheit bietet, dass wir morgen und übermorgen noch einen Arbeitsplatz haben.
01:13:12: Die Insolvenz des jüdischen Krankenhauses ist ja schon zur Sprache gekommen, ist möglicherweise eine unmittelbare Folge auch von dieser neuen Herr Schröze.
01:13:22: Nein ich bin da ziemlich eng involviert in der Geboree ja auch sozusagen die Tarifabschlüsse, die das jüdisch-krankenhaus gemacht hat sowohl Entlastung als auch TVED dort sind nicht die Ursache sozusagen für das Problem sondern dass was eben schon Herr Bobbert angesprochen hat, nämlich dass das jüdische Krankenhaus sich mit dem Versuch ein Bettenhaus aus Eigenmitteln zu finanzieren ohne öffentliche Zuschüsse und hat dafür einen hohen Kredit aufgenommen.
01:13:47: in so hoher zweistelliger Millionenhöhe hat sich damit übernommen.
01:13:52: Das kam dann dazu sozusagen wirtschaftliche Unwegbarkeiten die Reduktion von Einnahmen usw.
01:13:58: dazukam.
01:13:59: da ist der entsprechende Kredit gekündigt worden der Insolvenzgrund zum Schluss.
01:14:08: Insgesamt gibt es natürlich, das will ich noch einmal sagen wie die Situation bei den Vivantes Töchtern ist.
01:14:12: Die Vivantes-Töchter sind ja als vivantes Pleitewahr gegründet worden um genau aus diesem öffentlichen Tarifvertrag rauszukommen.
01:14:19: deswegen haben wir bei den Töchlern die Situation dass dort Beschäftigte Arbeiten die noch im TVED sind und Beschäftigten arbeiten die später eingestellt worden sind die dort nicht sind.
01:14:29: da sind also Leute die machen dieselbe Arbeit ob es Reinigungskräfte oder Stereolisation sind oder die Essensausgabe oder die Küche eine sozusagen deutlich mehr Geld als andere für die selber Arbeit.
01:14:40: Und da haben die Beschäftigten irgendwann gesagt, das machen wir nicht mehr mit und sie kämpfen seit zehn Jahren dafür dass die Tarife angeglichen werden und ich finde es muss man auch mal sagen ist keine politische Entscheidung.
01:14:50: Das sind Sache der Tarifpartner.
01:14:51: wenn sich die Beschäftigten auf die Strümpfe machen und hier streiken für ihre Rechte sozusagen für die Angleichung an den Tarifvertrag für gleicher Lohn für gleiche Arbeit dann finde ich muss man erst einmal akzeptieren und wertschätzen.
01:15:02: Ich werde das Protokoll vermerkt, Beifall bei Verdi.
01:15:09: In Klammern wenig überraschend.
01:15:13: Guten Tag!
01:15:14: Ich begrüße alle.
01:15:15: Ich bin Camila Weiß und ich komme als Vivantes-Tochter unternehmen.
01:15:22: Wie ist das schon bei vielen Politikern bewusst?
01:15:25: Wir
01:15:26: finden uns gerade beim Entspielungsstreik.
01:15:29: Und wo?
01:15:29: Sie haben gerade gesagt, warum Reinigungskräfte oder Serviskräfte Tarif bezahlen werden, dann ich Ihnen sagen.
01:15:39: Weil wir gehören zu öffentlicher Dienst sowie alle anderen Mitarbeiter die Ärzte, die Schwester, Pflege und alles was sich innen befinden.
01:15:52: Ich muss Ihnen auch zweite Sache sagen dass die Unterschied, obwohl ich Rheinigungskraft bin und ich mache gleichere Wirk, gleiche Zeit das Unterschied zwischen Einkommen ist von Vierhundert bis achthundert Euro pro Monat.
01:16:09: Das ist ne Menge Geld!
01:16:11: Für die Leute, was wir in ihnen fiel, kann das vielleicht nicht merken?
01:16:15: Aber die Leute stehen ganz runter mit Minimum... ...das ist ne menge Geld,
01:16:23: ja?!
01:16:24: Deswegen brauchen wir wirklich eine politische Unterstützung aufgrund des Tochter.
01:16:30: Jahrezehnte wird auf uns gespart Und wir wollen das nicht mehr.
01:16:36: Wir kämpfen gegen Unterricht zwischen Mitarbeiter und Mitarbeitern in einem Konzern, weil für mich ist es nicht denkbar dass diese in einem Krankenhaus zehn verschiedene Verträge für die Tochter da.
01:16:51: ich kann mich schon vorstellen da haben sie selber keine Ahnung wie es realität im Krankenhaus und Ich finde das wirklich.
01:17:01: Ich weiß nicht, wie das schon sagen.
01:17:03: Aber unverständlich ist es, dass von Politiker kommen eine Ansage warum die Tochter solle nach Tarif bezahlen werden?
01:17:11: Weil wir sind alle gleiche Mitarbeiter und sollen gleichgestellt werden.
01:17:17: Und darum wir stehen auf der Straße weil das was Tochter verdient dann ich kann sagen ich bin alles Einzelmutter.
01:17:25: seit vierzehn Jahre arbeite ich bei Vivaclin.
01:17:29: Ich bin ständig belasten.
01:17:31: Wir machen zwei Station am Tag, wir sind verpflichtet mit sieben Kommaach Vollzeit.
01:17:36: Tausend vierhundert Quadratmeter am Tag reinigen.
01:17:42: also wenn Sie sich vorstellen jetzt gerade ein Kilometer für Vierhundert Quadratmetern Durchschnitt zum Reinigen das ist wirklich Belastung Arbeit.
01:17:53: wie befinden uns zwischen OP Bereich Geburtmedizin Für kleine Kinder mit Psychiatrie für Onkologie, das sind alle Bereiche innen drin.
01:18:06: Und wenn ich
01:18:07: komme nach
01:18:08: Hause dann kann ich Ihnen sagen wie es meine Tag aussieht?
01:18:11: Ich bin fix und fertig!
01:18:12: Ich habe keinen Kraft mehr zu meinen Kindern, zu meiner Familie.
01:18:16: Und zum Ende Monat habe ich meine Abrechnung mit dabei.
01:18:20: Nach vierzehn Jahren mit Eingruppierung bekomme ich thousandsechswundertfünfzig Euro.
01:18:26: Wie soll da leben?
01:18:28: Wie sollte meine Rechnung zahlen?
01:18:30: Das ist nicht mehr machbar.
01:18:33: und da wir brauchen wirklich eine starke Unterstanzung, dass die Krankenhäuser werden nicht mehr in Defizit gehen.
01:18:42: Das wird nicht immer ständig
01:18:44: eine Sparmaßnahme
01:18:45: angedacht weil für die Patienten es wichtig wenn ich gehe ins Krankenhaus Ich möchte gut besorgt werden.
01:18:52: Ich möchte das Arzt und Schwester oder Pflege hat für mich ein Zeit dass die Reinigung kraft hat.
01:18:59: seit dieser zimmer reinigen weil der erste hat drei minuten zum seines sprech mit Patienten und ich habe drei Minuten Zeit für die Zimmer reinigen.
01:19:07: was soll ich ja da tun in diese drei Minuten müll weg entsorgen weil mehr ist dann nicht mehr schafft das man nicht und das ist realität.
01:19:18: es tut mir leid Auf meine Meinung, ich finde von Politiker Seite das die sollte schon längst vorher die Krankenhäuser unterstützen.
01:19:29: Weil bis jetzt wo ich von viele Leute her zuhöre es gibt nicht mal eine Krankenhaus was ist ohne Defizit und dass kann nicht so weiter funktionieren.
01:19:40: Das ist Aufgabe von Politika.
01:19:42: unterstützen das Gesundheitssystem das wird alles richtig gut funktionieren Das ist eure Aufgabe.
01:19:50: und ob das jetzt dieser Partei oder der Nächste das Problem los sich nicht von alleine ein.
01:19:56: Und bis eure Partei es zum Ende, bis Neuwald, dass noch genug Zeit die Krankenhäuser zu unterstützen.
01:20:09: Vielen Dank auch für ihren Einblick in ihre Arbeit.
01:20:13: und angesprochenen ist auch mangelnde Wertschätzung.
01:20:17: Und deswegen meine Frage an Sie, Frau Senatoren.
01:20:21: Wie steht es mit der Wertschätzung für die Arbeit einerseits?
01:20:24: Was gerade beschrieben wurde und andererseits aber auch für die Arbeiten in den Krankenhäusern geleistet wird, die sich Dinge leisten aus ihrer Wertekanon
01:20:33: heraus?
01:20:34: also was tut die Politik und kann die Politik vielleicht noch mehr tun um ihre Wertschätzungen zum Ausdruck zu bringen.
01:20:43: Klatschen reicht nicht.
01:20:44: Das haben wir alle zusammen gelernt, das Problem in dem die Häuser hier stehen ist eben dass die Tarife recht gefordert werden und Niedriglohnsektor soll dafür reichen, dass man davon leben kann.
01:20:57: Er soll auch für eine Rente irgendwann mal reichen das man auch im Alter wirklich leben kann.
01:21:02: Das ist ein großes Problem.
01:21:03: aber auf der anderen Seite ist es eben so dass die Tarife die hier geforderd werden nicht refinanziert werden.
01:21:09: über die Finanzierung Die Herr Bobbert hier schon ausgeführt hat das heißt Das ist in dem, was die Krankenhäuser verdienen und sie setzen ihre Preise nicht frei fest sondern sie kriegen eben bestimmte Fallpauschalen zugewiesen wird damit nicht refinanziert.
01:21:26: Und das ist doch das Problem vor dem wir stehen.
01:21:28: Die grundsätzliche Idee dass wir das alles aus dem Landeshaushalt dann ausgleichen können In dem System, das für die Finanzierung der Leistung zuständig ist.
01:21:38: Ja wir sind für Investitionen zuständig.
01:21:40: Es ist lange nicht genug getan worden.
01:21:42: Ich glaube da gibt es keine zwei Meinungen.
01:21:44: Das ist vernachlässigt worden.
01:21:46: Wir sollen jetzt eine große Transformation machen.
01:21:48: Dafür ist ja auch eine ganze Menge Geld drin Auch in unserem Sondervermögen.
01:21:52: Nur dafür brauchen wir Zeit Und die Vorhaltevergütung war ja Die Idee diesen unmittelbaren ökonomischen Zwang Viel viel Fälle machen Da etwas rauszulassen und die Qualität nur auch dafür brauchen wir Zeit.
01:22:06: Wir haben jetzt tatsächlich die Tatsache, dass hier reingespart wird ohne das Zeit ist für die strukturellen Reformen und ich bin die es bislang geäußert haben.
01:22:16: Einer Meinung, das kann so überhaupt nicht funktionieren und es wird zu wirklich ruinösen Sparmaßnahmen in unseren Häusern führen.
01:22:25: gerade auch in der Trägerschaft des Landes Berlins gibt andere Bundesländer, die gar keine öffentlichen Krankenhäuser.
01:22:31: Ich finde das nicht in Ordnung.
01:22:32: ich find's gut dass wir diesen Mix haben von freigemeinnützigen privaten christlichen und unseren öffentlichen Häuseren, die ein bisschen unterschiedliche Rollen haben.
01:22:42: Aber keine vorstellbare Sache, dass wir aus dem Landeshaushalt ja sowieso schon völlig überlastet ist.
01:22:51: Völlig über den.
01:22:52: Wir haben gerade zehn Prozent der Studienplätze an der Charité gespart.
01:22:55: Das ist natürlich Wahnsinn!
01:22:57: Das ist völlig falsch.
01:22:58: das ist überhaupt nicht zukunftsfest.
01:23:01: trotzdem passierte das und es muss... wir brauchen die Zeit für die Strukturreform Wir brauchen vernünftige Vergütung der Arbeit, die da geleistet wird von allen, die im System notwendig sind.
01:23:14: Nur natürlich ist die Reinigungskraft für die Leistung des Krankenhauses auch genauso wichtig weil ein ungeputztes Patientenzimmer kann man nicht benutzen.
01:23:27: also insofern ja klar und bei Europäisch noch krasser.
01:23:29: aber Wir haben eben ein Vergütungssystem, das nicht ausreicht und tatsächlich kostendeckend zu arbeiten.
01:23:37: Und die Kosten dieser Einsparmaßnahmen für das Land Berlin werden gigantisch sein.
01:23:41: also ich überschlage eine Viertel Milliarde aus dem Landeshaushalt weil tatsächlich in das System reingespart wird.
01:23:47: In einem System in dem ja eigentlich eine ganze Menge Geld ist wenn wir die Struktur reformen jetzt umsetzen, wir wissen ja eigentlich von ganz vielen was zu tun ist.
01:23:56: Es liegt auf dem Tisch es gab auch schon Gesetze vieles ist blockiert da müssen wir jetzt wirklich... Wir dürfen das nicht sagen wir müssen, sollten wir nicht sagen aber was soll ich denn sagen?
01:24:08: Sie haben ihre Rede damit angefangen mit Ruinöse und da ganz schrecklich und aber sie können uns doch jetzt nicht mit so einer Depression in diesen schönen Abend entlassen.
01:24:17: Nein, also deswegen werden wir ja auch alles tun.
01:24:20: Herr Zander hatte auch gesagt es kann so nicht bleiben.
01:24:24: ich weiß nicht ganz genau welche Vorstellungen da zum Teil herrschen dass die Krankenhäuser alle irgendwo noch so ein Geldspeicher haben wo Herr Noack und Herr Norzberger abends planchen gehen.
01:24:36: Ich kann den nicht sehen Und deswegen kann es so nicht bleiben.
01:24:43: Wir brauchen Zeit für die Strukturreform und dafür müssen wir alle an den verschiedensten Orten, Herr Bobart in seiner Ärztekammer hier auf den verschiedenen Plätzen wo wir sind uns auch massiv einsetzen weil es kann meines Erachtens nicht so bleiben dass mit dieser Maßgabe ist dürfen Krankenkassenbeiträge nicht steigen.
01:25:04: Auf der anderen Seite fehlt das Geld, dass der Bund eigentlich den Krankenkasten geben müsste tatsächlich jetzt unsere Krankenhauslandschaft ruiniert wird und da macht also das ist schuldige für Depression.
01:25:17: aber ich sehe diese Gefahr und deswegen muss ich es auch sagen denn zu sagen alles ist gut wäre glaube ich an der Stelle falsch.
01:25:24: wir Aufseiten der Länder werden da glaube ich nochmal unsere Muskeln spielen lassen und uns gemeinsam mit unseren Versorgungslandschaften dafür einsetzen, dass den sinnvollen Weg der Strukturreform gehen um die Kosten in den Griff zu bekommen.
01:25:43: Ganz kurz wir reden über ein Bundesthema.
01:25:46: Aber wir haben hier gesagt, wir wollen über Länder, also unsere eigenen Aufgaben sprechen.
01:25:51: Das heißt sie würden sagen unsere Aufgabe in Berlin ist die Länder auf Linie zu bringen das so nicht mitzumachen.
01:25:58: Es gehört ja auch zu den Länderaufgaben sich in den verschiedensten Zusammenhängen im Bund natürlich einzusetzen für die Belange der Länder.
01:26:05: Und Länder sind vielleicht manchmal etwas näher dran an der Realität, das ist zumindest immer wieder mal mein Eindruck und wir müssen da unsere Versorgung sicherstellen, dass es unsere Aufgabe.
01:26:16: deswegen gehört auch zu unseren Aufgaben uns natürlich woanders dafür einzusetzten, dass die Versorgungen gesichert wird.
01:26:23: aber Hausaufgabe machen müssen wir natürlich auch unsere eigenen also die Krankenhausplanung und was hier alles schon angesprochen wurde.
01:26:33: Sie wollen echt loslegen, ich hatte noch zwei Fragen, aber dann legen sie einfach los.
01:26:36: Gucken
01:26:37: wir mal ob die schon abgehakt werden.
01:26:39: Also Diakonie lebt ja von der Hoffnung!
01:26:42: Und ich habe schon nochmal ein bisschen Hoffnung mitgenommen, aber will nochmal auch eine Frage beantworten... Es gibt Krankenhäuser, die nicht diffizitär sind.
01:26:50: Und das sind viele Krankenhäuser der Yarnstiftdiakonie.
01:26:55: Sie sind hier beim Imani-Krankenhaus Berlin.
01:26:57: Auch das Imani Krankenhaus Berlin ist seit zehn Jahren nicht diffozitär unterwegs und dass auch Sachen möglich
01:27:04: sind.".
01:27:04: Dann
01:27:04: verraten sie doch mal ganz kurz wie es geht damit die anderen das ausmachen
01:27:07: können?
01:27:09: Also ich denke, es hat viel mit Wertschätzung zu tun und ich glaube bei uns sind Ärzte als Auflegekräfte länger als drei Minuten Am Bett, ich habe hier unseren Krankenhaushygieniker gesehen, der mir mal gesagt hat wenn er in einer Visite begleitet.
01:27:25: Er hat selten so viel zufriedene Patienten Feedbacks bekommen wie hier und ich weiß das an vielen anderen Krankenhausträgern bundesweit schon tätig war.
01:27:37: aber
01:27:37: zurück zur Hoffnung.
01:27:38: die Hoffnung nämlich mit also einmal bei Frau Chibora dass sie auf Herrn Klingbeil einwirkt die Bürgergeldempfänger auch tatsächlich finanziert werden vom Bund und nicht weiterhin von allen GKV-Versicherheiten.
01:27:55: Das ist meine Hoffnung, Frau Chibora Richtung Herrn Klingbeil.
01:27:59: Ich habe aber auch die Hoffnung mitgenommen bei Herrn Zander, weil er sagte, dass ein Gesetz nicht so aus dem Kabinett rausgeht wie es reingeht, das eher einwirkt auf Frau Warken als auch Herrn Merz hier diese überzogenen Sparmaßnahmen zurück zu drehen.
01:28:15: Damit bewegen wir gar nichts.
01:28:17: Wir werden damit nicht ein bisschen die Strukturen effizienter gestalten können, es ist reiner Spardruck.
01:28:24: und wenn ich denn teilweise in den Nachrichten höre von der Krankenkassenreform das treibt mir die Zornesröte ins Gesicht weil die Krankenkasten werden nicht reformiert, die Kranken Kassen werden gerettet und das ist der Punkt.
01:28:38: und da ist ihm die Gefahr dass im viele Krankenhäuser eben nicht gerettet werden.
01:28:43: und wenn man dort sich die Studien anschaut von Herrn, von dem Institut von Herrn Prof.
01:28:49: Augusti was er dort auf Pferzenarien zeichnet das ist schon erschreckend und deshalb geprägt von der Hoffnung Herr Zander wird auch Frau Wagen, Herrn Merz eingehen, Frau Cibora auf Herrn Klingbeil und dann wären wir da sicherlich auch nochmal eingesetzt bekommen was denn auch weiterhin die Möglichkeiten gibt den auch die Krankenhausreformen zu gestalten.
01:29:12: Momentan ist das nicht gegeben.
01:29:14: Das hat Sebastian Peters alles mitgeschrieben, wer auf wen einwirkt und bis wann usw.
01:29:19: Ich muss
01:29:20: bevor wir zum letzten Punkt kommen bei Ihnen noch ganz kurz einmal nachfragen.
01:29:23: also Sie sagen Werte orientiertes Handeln im Krankenhaus und Wirtschaftlichkeit das geht.
01:29:29: gibt es Leistungen die sie anbieten wo sie sagen das könnte auf Dauer knirsch werden?
01:29:34: Also wir haben ja zig Themen da.
01:29:36: ich sage mal Menschen die nicht versichert sind beispielsweise Menschen, die kognitiv beeinträchtigt sind.
01:29:44: Was weiß ich nicht?
01:29:44: Also gibt es irgendwas wo Sie sagen auf Dauer ist das nicht durchstehbar?
01:29:50: Naja, dass ist die Problematik, was immer gesagt wird wir müssen ambulantisieren und das ist das, was uns auch mich dann teilweise umtreibt, dass wir hier viele Leistungen ambulant erbringen im Krankenhaus, die nicht vergütet werden.
01:30:06: Das ist ja der Punkt.
01:30:07: Wir machen ganz viel Nachsorge, wir machen ganz viele Sprechstunden auch für Patientinnen wo wir keine Abrechnungsmöglichkeit haben, wo wir den ambulanten Bereich jetzt schon entlasten und auch bestimmte Sachen.
01:30:21: das war ja auch die Frage was machen wir an Ambulantisierung?
01:30:24: Ja das ist eben der Punkt hier.
01:30:25: wir ambulantisieren und
01:30:27: erbringen
01:30:28: viele dieser ambulanten Leistungen für null Und das ist das, was die Frage ist.
01:30:34: Kann man sich das auf Dauer dann tatsächlich noch leisten bei vielen anderen Sparzwängen, die Ihnen noch ein ergänzend belasten?
01:30:42: Genau!
01:30:42: Das war meine Frage, die ich eigentlich von Ihnen beantwortet haben wollte.
01:30:45: Also können Sie es auf Dauerte leisten...
01:30:47: Nein, auf Dauer können wir das nicht leisten.
01:30:49: Also das ist das was Herr Mörther hat ja von einem gesprochenen Jornstift hier, siebzehn Millionen zusätzliche Belastungen bei uns im Krankenhaus Berlin.
01:30:58: Das ist ein kleinerer Betrag.
01:30:59: aber auch in unserer Gruppe Imania-Albertin Diakonie sind es ähnliche Beträge für alle Krankenhäuser die wir betreiben in Hamburg, Berlin und Brandenburg.
01:31:08: Und das ist auf Dauern nicht mehr wegstemmbar.
01:31:12: Wir kommen den Schluss runter, aber Herr Bobart hatte sich noch zu dem Thema gemeldet.
01:31:15: deswegen ganz kurz.
01:31:16: Weil es tatsächlich bei einem Punkt das ärgert mich, wenn wir immer sprechen Gewinne defizitär.
01:31:21: Ich komme zu dem was ich am Anfang gesagt habe.
01:31:23: aus meiner Sicht, wenn über ein Gesundheitssystem sprechen sollten wir das nicht als Prämisse machen.
01:31:28: also ich sehe keine gewinne und keine Defizite in einem Gesundheitswesen.
01:31:31: hier gilt es Gesundheit zu geben und einfach nur als ein Beispiel natürlich Einfaches... Also es gibt zwei Häuser.
01:31:38: Das eine macht Knie-OPs aber bei nur Menschen ohne Komplikationen alle gesund aber nur die Knie
01:31:44: Und das andere
01:31:44: Mal auch nur Knie-OPs, aber nimmt alle nur Patienten auf die sehr multimorbide mit vielen Vorerkrankungen sind und sehr pflegebedürftig sind.
01:31:53: Welches Haus wird wohl sogenannte Gewinne machen?
01:31:55: Und welches wird sog.
01:31:56: diffizitär sein?
01:31:59: Wir brauchen beide und das ist im Übrigen deswegen auch Zukunftsmodell, Träger- und Behandlungsvielfalt.
01:32:04: Weil eben das Medizinwesen nicht wie eine Fabrik ist die man so planen kann.
01:32:09: da brauchen wir eine Trägers vielfalt, die entsprechend handelt und entsprechend auch für alle Menschen irgendwo ein Angebot darstellt.
01:32:16: Und dann kommen wir nicht weiter indem wir sagen dass Hausbus gefördert werden weil es sogenannte Gewinne macht und dieses kann vom sogenannten Markt verschwinden weil es defizitär ist.
01:32:24: Und Tobias Schulze will wenn er mit regiert sicherstellen.
01:32:27: deswegen hat er sich noch mal zu Wort
01:32:28: gemeldet.
01:32:30: Sie haben jetzt einen Einblick am offenen Herzen, um eine Medizinmetapher zu benutzen und bekommen wie im Moment zwischen Politik- und Krankenhausträgern die Debatten über die Krankenhausreformen und die Finanzierung laufen.
01:32:45: Ich frage mich gerade, ob das eigentlich Ihre Frage war oder ob sie es erfahren wollten?
01:32:51: was Sie gerade erfahren haben, nämlich wie kompliziert die Struktur des Gesundheitswesens und des Krankenhauswesends im Moment ist.
01:32:57: Mit wie vielen Problemen sich Politik- und Krankenhausträger gerade rumschlagen?
01:33:02: Oder ob sie eher aus Patientinnsicht hergekommen sind und gesagt haben, ich möchte wissen, ob es das Krankenhaus morgen noch gibt oder ob die Arbeitsbedingungen im Krankenhaus sich verbessern?
01:33:11: Das hängt dann alles dran, so wie Herr Boebert das gesagt hat.
01:33:13: Im Moment haben wir eine ganz große Debatte um
01:33:16: Ökonomie,
01:33:17: um Geld um die Frage, welcher Leistungsanbieter im Gesundheitswesen wird und wie finanziert.
01:33:23: Diese Debatte haben wir gerade, aber wir müssen eigentlich viel stärker darüber reden.
01:33:27: Wie werden Patientinnen und Patienten behandelt?
01:33:30: Wie werden sie durch das Gesundheitswesenn geschläust?
01:33:34: Kommen Sie an die richtigen Stellen?
01:33:36: Haben wir die richtige Angebote?
01:33:37: Ich sage immer Berlin hat ein schizofriendes Gesundheitswese.
01:33:41: jede Spezialbehandlung für jede Krebsart kriegen Sie.
01:33:45: Wir haben hier Spitzenmedizin, auch in kleinen Häusern.
01:33:47: also sozusagen haben sie gerade erwähnt wir haben sehr viele spezialisierte Arztpraxen.
01:33:52: auch wir haben die Augenkliniken und so weiter.
01:33:55: aber sie finden keinen Hausarzt um die Ecke in vielen Bezirken das meine ich mit Schizophrenie.
01:33:59: also wir haben sozusagen etwas wo die Balance nicht so richtig stimmt und da haben wir jetzt gar nicht mehr darüber gesprochen sozusagen wie Patientinnen und Patienten dieses Gesundheitswesen eigentlich erleben wenn sie einen Arzttermin brauchen, wenn Sie den Hausarzt suchen und Kinderärzte
01:34:14: suchen.
01:34:16: Das sind ja die Erfahrungen, die Menschen mit diesem Gesundheitswesen machen.
01:34:19: Gar nicht so sehr die Debatten, die wir jetzt hier aus dem Maschinenraum der Gesundheitspolitik Ihnen quasi vorgeführt haben.
01:34:26: Und vielleicht können wir eine Nachfolgedebatte auch dazu machen.
01:34:29: wie sieht das Gesundheitswesend eigentlich für Patientinnen und Patienten
01:34:31: aus?
01:34:32: Okay!
01:34:33: So, wir machen... Frau Gübel muss los.
01:34:37: Vielen Dank trotzdem dass Sie dabei waren und für Ihre Beiträge.
01:34:39: Danke schön
01:34:47: Klick,
01:34:48: nächste Thema.
01:34:49: Wir wollen noch über... Klick!
01:34:54: Nächste Thema Herr Professor?
01:34:58: Wir wollen auch über Personal sprechen und ich würde einfach mal so in die Runde fragen in die große Runde aber auch hier wer kann mir verraten was wir tun müssen um die aktuellen Verfahren zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse zu beschleunigen?
01:35:11: Auch ein Thema über das wir seit vielen vielen Jahren reden.
01:35:13: es hat nicht nur an der Medizinbranche ein riesen Problem besonders nah.
01:35:18: Wer hat eine Idee, wie wir das besser hinkriegen?
01:35:21: Frau Tschebauer hat ganz sofort gezogen.
01:35:25: und dann Herr Bobatt.
01:35:27: Wir prüfen ja unfassbar intensiv jeden Einzelfall und ich denke wir müssen einfach mehr die Systeme akkreditieren und prüfen, aus denen die Menschen kommen.
01:35:37: Also wir wissen ja wer hat wo studiert oder wie wird dort studiert?
01:35:42: Was ist da drin im Studium?
01:35:43: was haben die Menschen gelernt?
01:35:44: Und wenn wir aber immer gucken ob jemand im zweiten Semester auch wirklich den und den Kurs gemacht hat das sehr aufwendig.
01:35:50: Das heißt diese Diese tiefen Einzelfallprüfung kostet uns wahnsinnig viel Zeit und übrigens auch sehr, sehr viel Geld.
01:35:57: So dass ich denke wenn ich einmal weiß in Ungarn ist das so und so?
01:36:01: Und in anderen Teilen dieser Welt funktioniert die Ausbildung so.
01:36:04: und dann habe ich auch eine Idee davon, dass Menschen von da kommen und diesen Abschluss haben dann auch qualifiziert sind oder was sie vielleicht noch nach wo man sie nachqualifizieren muss.
01:36:14: also standardisierter prüfen.
01:36:15: können wir auf Landesebene das regeln?
01:36:18: und wenn ja wer macht das?
01:36:20: wie muss das machen?
01:36:21: Nein, können wir nicht auf Landesebene regeln.
01:36:24: Wir haben da einen großen Apparat bei der Kultusministerkonferenz, der da prüft und so weiter.
01:36:30: Also wir können es nicht auf landesebene Regeln aber wir haben diese Debatte in einer Kultussministerkonference episch.
01:36:36: Okay
01:36:37: Herr Bobert!
01:36:39: Um es mal wegzunehmen.
01:36:40: also wer die Approbation hier erhält ob nun hier studiert oder woanders muss alle Qualifikationen ohne Abstriche haben.
01:36:47: Deswegen ist die Erteilung der Approbation wirklich ein hohes Guten, da darf es gar keine Abstrichen geben.
01:36:52: Aber wir haben uns vor Jahren bundesweit – das ist nicht etwas was man auf Landesebene regeln kann – auf den Weg gemacht mit einer ganz guten Idee nämlich zu zentralisieren.
01:37:02: Denn es ist doch klar dass diese Überprüfung eines Abschlusses in Kanada, Südafrika, Tanzania und Australien sehr sehr individuell ist.
01:37:11: Und hochspeziell.
01:37:12: was wir uns aber leisten ist dass jedes Bundesland mit jeder Approbationsbehörde es jeweils einzeln tut.
01:37:18: jede Approbation Behörde muss also alle Abschlüsse global in irgendeiner Weise prüfen und deswegen gab es dann die Idee ein Institut zu schaffen das bundesweit diese Gutachten erstellt um alles dort zu bündeln und die Kompetenzen bündelt.
01:37:32: allerdings hat man die idee gemacht Man hat sich aber nur, wie es so oft ist, teilfinanziert.
01:37:37: So dass die jetzt gar keine Anträge mehr annehmen.
01:37:39: Also es ist sprichlich deutlich einfach handlungsunfähig.
01:37:43: Würde man dort wirklich bundesweit einfach es finanzieren könnte man die Approbationsbehörden hier in Berlin entlasten das was man dort einspart
01:37:53: zentral
01:37:55: bundesweite einzahlen und könnte deutlich zu einer Beschleunigung der Anerkennungsverfahren führen.
01:38:00: Was jetzt ist aus meiner Sicht eklatant.
01:38:04: Hochqualifizierte Kollegen warten Jahre auf ihre Approbationserteilung oder manchmal so lange, dass sie eben dann doch wieder woanders hingehen und das können wir uns im Rahmen des Fachkräftemangeln wahrlich nicht leisten.
01:38:16: Und jetzt die kurzfristige Variante?
01:38:18: Das Lageso braucht deutlich mehr Personal dafür.
01:38:20: Die sind einfach
01:38:21: runter ausgestattet.
01:38:24: Mitgeschrieben, ne?
01:38:25: Jawoll!
01:38:26: Gut, wo ist denn der Fachärztema... ...der Fachkräftigemangel am größten in dem gesamten medizinischen Bereich?
01:38:32: Pflege ist ganz gut Aufgestellt.
01:38:34: oder ist das ein Irrtum?
01:38:37: Herr Schulze.
01:38:39: Also was ich im Moment höre, ist tatsächlich eklatant der Mangel an medizinischen Fach angestellt.
01:38:44: also da höre ich sozusagen sowohl aus den Arztpraxen als auch von den Krankenhausträgern dass sie sich gegenseitig versuchen die Leute abzuwerben und dass die Ausbildung da einfach nicht ausreichst.
01:38:53: sozusagen ist so ein Schlaglicht.
01:38:55: ja kann ich nicht statistisch belegen aber das höre Ich tatsächlich überall
01:39:00: Frau Jibor?
01:39:00: Spezialisierte Kinderkrankenpflege macht mir große Sorgen.
01:39:03: Die Generalistik ist eine gute Sache, aber bei der spezialisierten Kinderkrankpflege haben wir ein Problem und das ist auch in der Charité usw.
01:39:15: Kindermedizin ist ja sowieso stationär ne schwierige Sache meist sehr diffizitär und da man riesen Personalprobleme.
01:39:22: da müssen wir Lösungen finden.
01:39:23: Wir müssen, soll ich nicht sagen.
01:39:25: Es
01:39:25: ist ja
01:39:27: richtig.
01:39:27: Wie finden wir die?
01:39:28: Ist das so unattraktiv für Leute zu lernen?
01:39:31: oder was ist das Problem?
01:39:33: Das Problem ist dass in der Neuaufstellung der Pflegeausbildung diese Kinderkrankenpflege tatsächlich etwas unter die Räder gekommen ist.
01:39:43: also wir haben die schulischen Plätze nicht und da reden wir auch mit den Trägern.
01:39:52: müssen wir jetzt noch mal gesetzlich was ändern und das wieder attraktiver machen.
01:39:56: Das ist ganz dringend.
01:39:57: Okay, das letzte Wort gebührt dem Gastgeber.
01:40:00: Ja danke.
01:40:00: Also ich muss sie korrigieren.
01:40:02: meine Pflegedirektorin hat massiv mit dem Kopf geschüttelt bei den MFAS also bei den medizinischen Fachangestellten die bekommen wir.
01:40:10: wo wir Schwierigkeiten haben es in der OP-Pflege.
01:40:13: das ist auch nochmal ein spezieller Bereich.
01:40:15: Und wo wir mittlerweile auch Probleme bekommen, ist im Bereich Ergotherapie.
01:40:20: Weil früher war es so dass man sehr gut verdient hat im Krankenhaus eine Ergotherapie weil der ambulante Bereich nicht so gut ausgestattet war.
01:40:29: das hat sich mittlerweile deutlich verändert ambulanten Ergotherapie deutlich mehr verdienen können als im Krankenhaus.
01:40:37: Und vor dem Hintergrund haben wir da auch erhebliche Schwierigkeiten in therapeutischem Bereich hier Personal zu finden, was im Krankenhaushalt ist.
01:40:45: Obwohl sie dort sehr vielfältige Angebote haben und viele Aufgabengebiete haben, dort Personal zu
01:40:50: befinden.".
01:40:51: Das allervorletzte Wort hat Herr Bobert
01:40:53: nur als konkreter Vorschlag, wie man Fachkräfte im ärztlichen Bereich gewinnt.
01:40:57: Wir wissen ja, wie viele Ärzte und Ärzten in deutschen Krankenhäusern arbeiten.
01:41:00: Die haben ein Minimum an nicht-ärziger Tätigkeit pro Tag von drei Stunden.
01:41:06: Bürokratie und so weiter.
01:41:07: Würde man diese drei Stunden reduzieren auf zwei Stunden, würde man von heute auf morgen über zwanzigtausend Ärztinnen und Ärzte gewinnen?
01:41:15: Also wer Fachkräfte sucht im ärztlichen Bereich findet sie in der Entbürokratisierung auch wenn es nicht einfach ist.
01:41:21: aber hier findet man kostneutral von heute Aufmorgen zwanzigtausend Ärzten und Ärtchen.
01:41:29: Vielen Dank Sebastian Peters schreibt fleißig mit Und ich muss dich beim Schreiben unterbrechen und fragen hast du denn dein Zettel voll gekriegt?
01:41:37: Ja Es ist ein komplexes Gebilde und Herr Schulz hat es komplett richtig gesagt, wenn sich jetzt hier Politik mit Trägern unterhält wie's besser ginge haben wir genau das erreicht was wir erreichen wollen nämlich verschiedene Impulse setzen zu verschiedenen Themen zeigen.
01:41:52: Hier wird gearbeitet, hier wird darüber nachgedacht und hier gibt es auch Lösungsansätze.
01:41:56: Wem jetzt hier noch etwas fehlt parteipolitisch kann gerne nochmal die Programme gucken.
01:42:00: da stehen noch ein paar konkrete Sachen noch drin aber Wir haben heute bei Nierenstein ohne Sonderhaberhandlung begonnen Und sind dann in die tiefsten Basics eingestiegen.
01:42:10: Frau Gebora hat zum Beispiel empfohlen im Notfall, den Rettungswagen nicht über die Einzeins Null zu rufen wird die Muskeln spielen lassen gegenüber dem Bund und den Bürokratiestaum mit der Berliner Krankenhausgesellschaft lösen.
01:42:20: Herr Noack muss weiterhin ohne dagobertschen Geldspeicher auskommen und bildet daher seine Ärzte innen geriatisch weiter und lässt Schultern wertvoll ambulant operieren.
01:42:34: Herr Zander von der CDU möchte Investitionskosten deutlich erhöhen, damit das Krankenhausdach nicht mehr über die drei Minuten Regel gedeckt werden muss.
01:42:41: Frau Gebel ist schon gegangen sieht das Land aber vor einer Krankenhausreform durch die kalte Küche setzt dabei auf Bedarfsanalysen und bessere digitale Versorgung.
01:42:50: also es gibt ein paar Lösungsansätze her Schulze wird dann Vielleicht in Regierungsverantwortung die Diagnose Schizophrenie des Gesundheitswesens behandeln und als Pflaster ein Fonds für gute Arbeit einrichten.
01:43:03: Und Herr Präsident Robert stellt zu Recht fest, dass sich jetzt alle für eine gute Reform zusammensetzen sollen aber wo keine Erste sind auch keine gesteuert werden können.
01:43:14: Nach seiner Ansicht finden wir sie in der Entbürokratisierung und einer zentralen Proportionsstelle.
01:43:20: Das macht durchaus
01:43:21: Sinn,
01:43:22: also ein paar Lösungen da.
01:43:23: Danke!
01:43:31: Ihnen sehr herzlich zu danken auf dem Podium für das sehr interessante Diskutieren über viele komplexe und nicht leichtzulösende Aufgaben.
01:43:40: Und ihnen für ihr Interesse, für ihre Mitwirkungen durch Ihre Wortbeiträge.
01:43:45: Wir würden uns natürlich freuen wenn Sie sich weiterhin für diese Reihe der Diakonie interessieren.
01:43:51: Wir haben hier weitere Termine Und auf den Podcast habe ich schon hingewiesen, da können Sie auch andere gerne hinweisen.
01:43:57: Auch dieses heute Abend wird nochmal zum Nachhören dabei sein!
01:44:01: Ja dann wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und einen schöner ersten Mai, einen friedlichen ersten Mai und bis zum nächsten Mal.
01:44:06: Vielen Dank.
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