Pflege in Berlin
Shownotes
Pflege 4.0 - Mein Technikfinder Was gibt es eigentlich für Produkte? In welchen Situationen kann man diese Produkte sinnvoll einsetzen? Wer sind die Hersteller? Welche Kosten kommen auf mich zu? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen Menschen, wenn sie Produkte der Pflege 4.0 suchen. Genau hier setzt der „Mein Technik-Finder“ des Berliner Landeskompetenz-Zentrums Pflege 4.0 an.
Pflegende Angehörige Wir pflegen.Berlin Fachstelle Pflegende Angehörige
Unser Gastgeber Die Stephanus Stiftung
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00:00:04: Herzlich willkommen zu Zukunft Berlin, der BürgerInnen-Talk.
00:00:09: Bis zur abgeordneten Hauswahl im Jahr ist die Diakonie Monat für Monat in allen Berliner Bezirken scheinbar unlösbare soziale Probleme auf die große Bühne.
00:00:21: Gemeinsam mit Spitzenpolitik, Wirtschaft und Soziallexperten überlegen Bestseller-Ottorin Anne Rabe und Tagesspiegel-Herausgeber Lorenz Marold im Wechsel WS in der Jugendhilfe, Inklusion bei Stadtarmut, Wohnen und Bauern Gesundheit und viele mehr weitergehen kann.
00:00:40: Das Beste!
00:00:41: Alle Bürgerinnen und Bürger reden mit offen und ehrlich – Mit einem gemeinsamen Ziel.
00:00:47: Zusammen finden wir kurz Mittel und langfristige Lösungen ohne Politikerinentsprech- und Forderungskataloge.
00:00:55: Wir könnten, sollten,
00:00:57: würden
00:00:57: ist nicht zulässig!
00:00:59: In diesen neunzig Minuten zählt nur wir legen los und wenn nicht
00:01:04: warum
00:01:04: nicht?
00:01:05: Und welche Alternative gibt es jetzt?
00:01:07: Diskutieren Sie mit denn gemeinsam bauen wir das soziale Berlin christlich solidarisch nachhaltig.
00:01:16: Begrüßen Sie mit mir Ihre Gastgeberin Anne Rabe.
00:01:27: Hallo, schön dass wir alle da sind!
00:01:30: Herzlich willkommen zu Zukunft Berlin der Bürger.
00:01:33: einen Talk heute zum Thema Pflege ein Thema das uns alle angeht weil wir entweder selbst betroffen sind oder alle wahrscheinlich immer betroffen sein werden und dazu begrüße ich ganz herzlich auf meinem Panel die Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Pflege in Berliner abgedrückt von der Partei Die Grünen, Silke Gebel.
00:01:55: Kommen Sie einfach genau setzen Sie sich einfach irgendwo hin.
00:01:58: Außerdem den Sprecher für Gesundheit und Pflege der CDU-Fraktion im Abgeordneten Haus Herrn Christian Zander dazu auch noch die Vorsitzenden des Ausschusses funktionierende Stadtverwaltung der IHK Berlin, Annett Hüssen herzlich willkommen!
00:02:20: Und dem kaufmännischen Vorstand der Stefanus Stiftung, die auch heute unser Gastgeber ist.
00:02:24: vielen Dank schon einmal dafür Harald Thiel.
00:02:27: Wir haben nämlich heute vier Themenblöcke, in denen wir diskutieren möchten und da wir nicht nur untereinander diskutieren möchte sondern auch mit Ihnen würde ich Sie ermutigen vielleicht zu gucken.
00:02:37: In welchem der Themenblökke Ihre Frage passt dass das sozusagen gut eingeordnet ist?
00:02:43: Und zwar wir fangen an mit dem Thema Präventionpflege dann geht es zum Thema ambulante Pflege pflege Zuhause Pflege im Heim und schließlich zu Innovationen in der Pflege.
00:02:54: Also wenn Sie schon eine Idee haben, wozu sie sprechen müssten dann könnten Sie nachher gucken, wenn das da angezeigt wird sich dort zu melden.
00:03:01: Sie dürfen im Gegensatz zur anderen Podiumsdiskussion sich die ganze Zeit melden und einbringen.
00:03:06: Dann kommt jemand mit einem Mikro.
00:03:09: Da freue ich mich auch ganz besonders, dass zum Beispiel heute Dennis Buchner der Vizepräsident des Abgeordnetenhauses da ist.
00:03:15: Ich hoffe auch das er sich einbringen wird.
00:03:16: hier in die Diskussion.
00:03:19: und genau wie schon in der Einleitung im Dschingel im Trailer genannt möchten wir vor allem konstruktiv diskutieren.
00:03:27: also sobald die Menschen auf dem Podium mit einem man könnte man müsste mal man sollte mal Ihre Antworten einleiten, werde ich versuchen sie zu unterbrechen und zu mahnen dass wir es doch recht konkret halten wollen.
00:03:42: Und damit mir das auch noch ein bisschen besser gelingt habe ich davor Herrn Peters von der Diakonie der immer mal wieder mitschreiben wird was hier so gesagt wird auf dem Panel und uns das dann zusammenfassen wird Noch einen kurzer Hinweis Es ist eine Podcast Aufzeichnung.
00:03:57: wenn Sie also etwas sagen Dann wird das später zu hören sein für alle die das hören möchten.
00:04:03: Jetzt geht es aber los und zwar zum ersten Themenblock.
00:04:08: Besser ohne Pflegebedürftigkeit verhindern, also wir möchten über Prävention sprechen.
00:04:14: und da frage ich gleich einmal Sie Herr Zander die Regierungskoalition hat sich vorgenommen noch in dieser Legislaturperiode das Altenhilfe Strukturgesetz zu verabschieden und geht damit bundesweit voran.
00:04:26: können sie das einmal kurz erklären?
00:04:28: worum geht es beim Alten Hilfe Struktur Gesetz?
00:04:30: Wir sind gerade mitten im Gesetzgebungsverfahren.
00:04:33: Wir hatten das gerade im Gesundheitsausschuss, also zum Ausschuss für Gesundheit und Pflege.
00:04:37: Dann kommt es noch in den Hauptausschluss um dann nachher wieder zurück ins Plenum, dass wir das noch vor der Sommerpause verabschieden können.
00:04:43: Worum geht es dort?
00:04:44: Im Wesentlichen ist es ein Ausführungsgesetz zu Paragraph seventy-fünf im SGB zwölf und sei mal die Klärung, welche Ansprüche und welche Leistungen daraus erwachsen Und das muss der Landesgesetzgeber regeln und bislang gibt es noch kein Bundesland, dass so etwas getan hat.
00:05:02: Deshalb schauen alle ein bisschen wie wir das machen.
00:05:05: Deshalb gab es auch die eine oder andere Kehrtwende bei der Richtung, die eingeschlagen worden ist in welches der richtige Weg sein könnte.
00:05:11: Deshalb haben wir einen relativ schlankes Ausführungsgesetz gemacht aus einem Paragraph um ihren Absetzen, das mehr oder weniger festlegt, dass es Leistungssansprüche gibt Also mehr finanzielle Art, die nachrangig gewährt werden.
00:05:29: Wenn Pflegekassen sonstige Sozialhilfeträger hier keine Leistung erbringen, dass das dann aus diesem Paragrafen abgeleitet werden kann als individuelles Recht.
00:05:39: und wir haben im Wesentlich-Erschwerpunkt die Verpflichtungen zur Altenhilfeplanung festgelegt durch das Land Berlin und durch die Bezirke.
00:05:47: Und wie konkret das Ganze nachher passieren soll, wird dann in Verwaltungsvorschriften und nach Hensielvereinbarungen festgelegt.
00:05:55: Es soll mehr strukturiert werden was wir haben es soll vergleichbarer gemacht werden was für im Land Berlin haben und keine neue Struktur die neu aufgebaut wurde.
00:06:04: So viele Elemente wie Beratungsangebote wie Pflegestützpunkte wie Seniorenfreizeit treffs wie sie noch einmal anheißen Seniorenclubs Und wie auch immer, Sie heißen in Berlin aber auch Angebote von Gemeinden und anderen.
00:06:18: Da gab es eine Bestandsaufnahme schon um Vorfeld und dann wird geschaut, wie können wir hier eine Gleichwertigkeit haben?
00:06:23: Wo haben wir Lücken dabei?
00:06:24: Wie können wir unsere Ziele auch landesweit durchsetzen?
00:06:27: Die werden als Standard auch in diese Planung hineingelegt und sollen dann möglichst gleichwertig in allen Bezirken umgesetzt werden.
00:06:34: Also sollen überall in Berlin allerdings den gleichen Anspruch auf die gleichen Betreuungsprävention... Maßnahmen haben.
00:06:41: oder was bedeutet das für die Menschen konkret?
00:06:45: Genau wir wissen schon, dass es auch historisch bedingt in Bezirken da unterschiedliche Schwerpunkte draufgelegt werden.
00:06:51: Das haben ja zum Teil ja schon erlebt als es die Bezirkgebietreform gab bei den zwei BezIRK zusammen gelegt worden sind.
00:06:57: Es war ein Tempelhof und Schöneberg auch so.
00:06:59: Da hatten wir historischen Tempelhofen mit viel stärkeren Fokus auf die Senioren an Arbeit und haben das dann auch ein bisschen mehr auf Schöneberg übertragen.
00:07:06: Und so stellen wir das auch fest, dass die Bezirke unterschiedliche Schwerpunkte haben von denen noch die anderen Bezüge lernen können.
00:07:12: Das schauen wir uns an und versuchen nach dem Best Practice Modell wieder.
00:07:15: so schön heißt Neudeutsch, dass man untereinander lernt auf die geografischen Gegebenheiten gucken, wenn man sieht wie es in Teilen von Treptoköpenick mit den kleinen Dörfern im Wald könnte man sagen so wie Müggelheim oder andere.
00:07:31: Ja also da kann natürlich nicht vergleichen welche Möglichkeiten meine Mitte oder schon Ludmung Wühlmaßdorf hätte.
00:07:36: aber im Wesentlichen stimmt das zu sagen.
00:07:41: Frau Gebel sind Sie zufrieden mit dem was die Regierungskoalition dort ausgearbeitet hat?
00:07:45: jetzt?
00:07:47: Es ist wie Alexander gesagt hat, ein erster Schritt.
00:07:50: Wir haben das gestern im Ausschuss diskutiert und wir haben auch als Opposition das möglich gemacht dass es jetzt in einem schnellen Verfahren kommt weil ich glaube das ist in der Stadt eine große Hoffnung darauf gibt dass es an dieser Stelle eine bessere Planung gibt.
00:08:03: immer wenn das Thema im Ausschluss ist sitzen die Bänke voll.
00:08:07: also an der stelle kurzer Weblog kommen sie immer einen Ausschuss vorbei.
00:08:10: das ist ein öffentlicher Ausschuss.
00:08:11: man kann auch den Livestream hören.
00:08:14: Wir haben trotzdem einen Änderungsantrag gemacht, weil wir schon noch glauben das am Ende des Tages steht und fällt es ja mit der Frage wie dies in den Bezirken umgesetzt werden wird.
00:08:22: Da hoffen wir dass vielleicht im Hauptausschuss da die Koalition uns noch irgendwie zustimmt Und es gibt auch noch von der linken Änderung Antrag den wir auch richtig finden.
00:08:31: Da geht es um so ein kleines Wort.
00:08:33: Das heißt grundsätzlich Weil die Koalition hat gesagt, dass grundsätzlich diese Leistungen sozusagen gewährt werden.
00:08:39: Und wir fragen uns natürlich warum steht da grundsätzlich?
00:08:42: Gibt es auch eine Ausnahme vom Grundsätzlichen und wird hier eine Hintertür eingebaut?
00:08:47: insbesondere weil nämlich in der Synopse also ich weiß nicht ob Sie schon mal ein Gesetzestext gesehen haben.
00:08:52: Da steht ja vorne drin so und so sieht der Gesetzestex aus und dann wird hinten für Leute wie mich die nicht alle Gesetze auswendig kennen und wahrscheinlich auch im Raum gibt das einmal ne Gegenüberstellung.
00:09:01: So sah's früher aus so sieht es heute aus Und da steht das Wort grundsätzlich nicht drin.
00:09:06: Das heißt also, dass es irgendwie in einem späteren Zeitpunkt noch von irgendjemand reingefügt worden, wo wahrscheinlich jemand sich gedacht hat, oh-oh wir gewähren hier zu viele Leistungen und ich glaube wenn wir reden ja gerade über Prävention.
00:09:17: Wir reden ja darüber wie schaffen wird es, dass Menschen später pflegebedürftig werden?
00:09:22: Dass Leute vielleicht nicht vereinsam und krank werden, dass Leute eine Struktur vor Ort haben die sie auffängt damit sie eben nicht so pflege bedürftig wären und in eine stationäre Einrichtung gar nicht mehr anders können auch gut in der stationären Einrichtung zu sein.
00:09:35: Aber wir können nicht die Anzahl an Menschen, die pflegebedürftig werden in den nächsten Jahren alle in einer stationellen Einrichtungen unterbringen.
00:09:43: das funktioniert einfach nicht.
00:09:44: Das heißt also wir müssen Leute viel viel stärker befähigen Zuhause selbstbestimmt mit Unterstützung leben zu können und dafür braucht es eben eine geplante Unterstützung.
00:09:56: Dafür ist das glaube ich ein guter Weg aber es reicht noch lange nicht aus.
00:10:01: Fragen wir uns, was ist mit diesem Wort grundsätzlich eigentlich gemeint?
00:10:04: und ist da schon die Exit Option?
00:10:07: Die wir problematisch
00:10:07: finden.
00:10:09: Herr Thiel wie ist es denn für Sie als Träger?
00:10:11: brauchen Sie dieses Gesetz?
00:10:15: Gesetze sind immer gut wenn sie etwas... nutzen und wenn sie Wirkung zeigen, aber ich würde noch mal gerne so ein bisschen erst einmal nochmal einen Schritt zurück.
00:10:23: Wenn wir über Prävention reden glaube ich sollten wir nicht darüber reden dass man pflege schon da ist sondern ich finde prävention fängt an in dem moment wo wir bei gesundheit reden und dann merken wir wie das problem unsere sozialstaat ist es alles enttöpfchen unterteilt ist.
00:10:38: und wenn mir das thema alter reden reden würden über sgb-el.
00:10:43: Aber wir reden nicht darüber, dass es eigentlich anfangen müsste vielleicht schon in der Schule gesund zu leben damit umzugehen.
00:10:49: Um zu sagen, je gesünder ich bin das wissen wir, desto später tritt Pflegebedürftigkeit ein.
00:10:56: Wir haben auch Schulen, vielleicht gibt's ja irgendwann auch mal so einen Fach wo es darum geht soziale Verantwortung zu übernehmen weil nur wenn das gewährleistet ist wird man über die Nachbarschaftshilfe letztendlich später mal Verantwortung übernehmen
00:11:08: können.
00:11:08: also insofern würde ich wie es um Prävention geht.
00:11:12: Viel viel früher anfangen und nicht erst wenn wir in der Pflege sind, weil dann bringt Präensionen nicht wirklich.
00:11:17: was.
00:11:18: aber jetzt zurück zu diesem Gesetz.
00:11:19: natürlich ist das gut wenn wir darüber nachdenken.
00:11:23: ich hoffe nur dass es tatsächlich
00:11:26: auch
00:11:26: nicht nur ein Gesetz ist was in Berlin wieder Rechnung trägt dass alle etwas machen dürfen sondern das den Menschen nutzt.
00:11:36: Und da bin ich noch ein bisschen skeptisch, wenn ich die Erfahrungen hier sehe.
00:11:40: Dass man sagt wer muss bedient werden?
00:11:42: Dann gibt es vielleicht sowas wie Stadtteilzentren und das weiß ich nicht ob das wirklich der Nachfrage entspricht.
00:11:48: dann macht man Angebote und insofern hoffe ich dass denn diese Angebote gemeinsam mit auch den Leistungsanbietern entwickelt werden damit's einfach praxistauglich ist und nicht nur ein Gesetz was man gemacht hat
00:12:01: Was, wie ist denn das hier in der Steppaner Stiftung?
00:12:04: Was bieten Sie dann?
00:12:05: zum Beispiel?
00:12:05: natürlich klar kein Schulunterricht für Präventionen.
00:12:08: Aber vielleicht was haben sie für ältere Menschen, für präventive Angebote um eben genau das was Frau Gebel sagte zu ermöglichen dass die länger Zuhause leben können länger selbstständig leben können.
00:12:19: und Wie könnte da vielleicht eben auch die Politik dieses Gesetz helfen das zu verbessern?
00:12:23: Also wir haben ja verschiedene Angebote, wir bieten ja nicht nur stationäre Angebote sondern auch ambulante Angebote.
00:12:29: Dort haben wir einen Konzept One-to-One entwickelt wo es gibt ja so ein Entlastungsbetrag der jetzt gerade zur Disposition steht, wo wir mit älteren Menschen die von Pflegebedürftigkeit bedroht sind ins Gespräch gehen schon darüber reden wie können abmildern.
00:12:51: Wir gucken da auch gerne nach Holland, dort gibt es ein Modell-Bürzog, weiß nicht ob das bekannt ist was auch Nachbarschaftshilfe heißt wo wir auch versuchen schon solange noch keine Pflegebedürftigkeit.
00:13:02: da ist letztendlich die Ressourcen die im Umfeld letztendling vorhanden sind auch die Familie zu gestalten.
00:13:09: dann haben wir eben auch verschiedene Angebote im Service wohnen.
00:13:13: wir haben gerade einen Haus in Köpenick mit privaten Investoren gebaut, leider ohne finanzielle Unterstützung der Stadt.
00:13:22: Wo wir auch verschiedene Wohnangebote schaffen wo Menschen auch hier auf dem Gelände zunächst erstmal in normalen Wohnungen leben können.
00:13:29: Der ambulante Dienst kommt und wenn man dann so alt ist dass man ins Pflegeheim gehen muss, da muss man nicht nochmal komplett seinen Kiez ändern, sondern man geht einfach in eine andere Haustür rein.
00:13:40: Das sind Dinge die wir tun und ich hoffe auch an unseren Schulen dass man vielleicht auch schon mal darüber redet weiß sich zwar ganz nicht genau
00:13:47: weil
00:13:48: der Lehrplan sieht es ja nicht vor.
00:13:49: Frau Gebel möchte er ganz unbedingt einmal kurz antworten.
00:13:54: Ich finde das total gut dass sie das so nochmal ansprechen.
00:13:57: Wir haben deswegen bei uns im Wahlprogramm stehen dass wir ein Präventionsgesetz wollen.
00:14:02: kann man auch über eine Strategie zur Prävention für das Land Berlin operationalisieren, wo man nämlich Ressortübergreifend darüber spricht.
00:14:09: Weil ich mit den Bildungsleuten immer wieder darum streite dass wir das Thema Ernährungskompetenz und Gesundheitskompetenz verankern.
00:14:17: Und ins Schulgesetz habe ich es noch nicht rein bekommen.
00:14:19: aber deswegen hoffe ich dass wenn man ein Prozess hat wo alle Häuser also alle Ressorts alle Fachbereiche gezwungen sind sich mal zu überlegen was ist mein Beitrag für eine Prävenzion?
00:14:30: dass wir dann sehr viel mehr für Gesundheit und gegen Krankheiten machen
00:14:33: können.
00:14:35: Jetzt aber Frau Hüssen, genau ich würde Ihnen trotzdem auch Sie können natürlich sich auch positionieren zum schon gesagten Aber trotzdem immer fragen ob das auch ein Thema ist was in Betrieben in Berlin eine Rolle spielt.
00:14:45: ja weil gerade Herr Thiel sagte dass Prävention beginnt früher.
00:14:49: vielleicht ist das etwas was man auch schon Ja in den Betrieben In den letzten Arbeitsjahren mal ansprechen kann.
00:14:56: Ich bin bei Herrn Thiel, ich setze viel früher an.
00:14:58: Ich bin ganz froh dass so viele junge Menschen heute hier sind.
00:15:01: überlegen sie doch mal selber was Sie an Präventionen selber initiieren können um Pflegebedürftigkeit zu vermeiden.
00:15:08: Die Schulen sollten die Politik sollte.
00:15:12: ich weiß wir sollten sollten nicht.
00:15:13: aber
00:15:15: für mich ist Wir sind doch alle wahlberechtigt, wir sind selbstbestimmt.
00:15:19: Wir haben einen Freiheitsgrad und wir haben eine Verantwortung für uns selbst Und ich finde das ist ein ganz wichtiger Baustein der mir in Politikgesprächen immer fehlt!
00:15:30: Wir müssen den Mut haben.
00:15:31: Ich habe den Mut meinen Mitarbeitern zu sagen, ich mache dir folgendes Angebot und es machen meine Kollegen zum großen Teil auch Ich mache dir Folgendes an und da endet meine Verantwortung und da beginnt deine.
00:15:43: Ich freue mich über viele Angebote in Stadtteilzentren, weil ich die für sehr wertvoll halte und richtig.
00:15:50: Und da ist ein ganzen Tag großes Angebot gegenüber.
00:15:53: von meinem Unternehmen gibt es ein großes Stadtteil-Zentrum wo immer was los ist.
00:15:58: Die haben wirklich tolles Programm.
00:15:59: das finde ich total wichtig.
00:16:01: aber ich finde Eigenverantwortung ganz wichtig.
00:16:04: Das findet immer nicht statt in diesen Diskussionen.
00:16:08: Ich muss es einmal loswerden.
00:16:09: Ja, das
00:16:09: ist auch gut!
00:16:10: Ich frage trotzdem noch mal nach den Betriebenen weil die können ja durchaus auch ein Interesse daran haben dass ihre Mitarbeiter länger gesund sind, länger arbeiten.
00:16:17: wir haben alle schon Angst vom Renteneintritt der Baby Boomer.
00:16:21: vielleicht wäre das ja auch im Weg in die längere Arbeitszeit?
00:16:24: Total!
00:16:25: Ist aber eine Frage von Motivation.
00:16:29: ich kenne viele Kollegen die Angebote machen wo es dann zeitlich passt.
00:16:34: Es gibt ja auch heute schon Förderprogrammen von Krankenkassen, wo man für Mitarbeiter was anbieten kann.
00:16:41: Das funktioniert nicht für alle räumlich.
00:16:43: also ich sage jetzt mal wir reden über Pflege als Beispiel kleine ambulanter Dienst welchen Raum hat der um eine Rückengemnastik für alle anzubieten, wobei das total hilfreich und richtig ist.
00:16:56: Ich kenne die Kollegen, die sagen gut diese freiwilligen Modelle funktionieren nicht wirklich weil da muss der innere Schweinehund überbunden werden.
00:17:03: Wenn ich heute Abend keine Lust habe und eigentlich lieber die Füße auf der Couch habe, weil mein Tag war anstrengend, das lebt schon auch davon dass Angebote angenommen werden.
00:17:11: also wie incentiviert man Menschen das Angebot angenommen wird?
00:17:14: Das gilt ja auch was Herr Thiel gesagt hat.
00:17:16: im Stadtteilzentrum kann ich so ne Liste machen wenn keiner kommt fragen warum kommt keiner.
00:17:21: Also ich bin immer ein Freund davon zu sagen, lass uns den Dingen auf den Grund gehen.
00:17:25: und ich glaube dass viele Arbeitgeber großes Interesse haben.
00:17:27: das höre ich auch.
00:17:28: also funktionierende Stadtverwaltung ist ja schon lustiger Titel aber wir arbeiten hart.
00:17:34: Dass viele Kollegen sagen es ist ganz schwierig wenn Menschen ausfallen weil Eltern oder Geschwisterpflege bedürftig werden.
00:17:39: das ist nicht zu leisten.
00:17:42: deshalb versucht man schon jeder unterschiedlich.
00:17:47: Das Verständnis ist da, dass wenn Menschen ausfallen weil sie in der Pflege einspringen wollen oder müssen einfach im in der Gesamtkonzeption als Arbeitskraft nicht nur als Fachkraft als Arbeitskraft fehlen.
00:17:58: Und deshalb gibt es unterschiedliche Ansätze dafür.
00:18:00: und das ist natürlich für Unternehmen die Bürozeiten haben immer etwas einfacher.
00:18:05: aber wir haben natürlich auch Pflegemitarbeiter im Dreischicht System.
00:18:09: Da ist das mit den Angeboten dann schon eine Herausforderung.
00:18:12: Herr Thiel Sie wollten
00:18:12: noch einmal antworten
00:18:15: Ja, erst mal bin ich überhaupt gegen Stadtteilzentren.
00:18:19: Aber ich glaube es ist ein etwas anderes Thema sondern wir müssen nur schauen wenn wir hier die Akteurinnen die Pflege betreiben zusammenbringen wollen brauchen wir dort wirklich ein sehr gutes Vorgehen und nicht sagen Bezirk haben jetzt mal geplant und machen hier einen Zentrum.
00:18:34: Und macht das, dass kann glaube ich nur mit den Beteiligten gehen?
00:18:37: Dass das war einfach mein Eindruck und was ich zum Ausdruck bringen wollte, dass man das wirklich intelligent machen muss wenn man diese Leute zusammenbringen möchte und sagen die Akteure die schon da sind müssen dort, glaube ich mitreden können.
00:18:52: Weil wir sind natürlich ein Leistungsanbieter der eine Menge Menschen hier betreut.
00:18:56: Ein paar Meter weiter sind noch andere Akteure und da wäre es glaube ich ganz komisch wenn ein ganz anderer Anbietern kommt.
00:19:04: Es gab mal vor Jahren einen Projekt.
00:19:06: dort haben wir uns gemeinsam mit dem Union Hilfswerk beworben und waren ganz hinterher überrascht dass er sein Träger bekommen hatte den auch gar keine alten Hilfekompetenz hatte.
00:19:16: Also da wäre ich schon sehr vorsichtig und würde sagen, das darf nicht passieren.
00:19:22: Die Frage ist auch wie erreichen wir die Menschen?
00:19:24: Wir sind eine Stadt
00:19:25: mit vielen
00:19:26: Sprachen, vielen Kulturen, vielen verschiedenen Ansprüchen.
00:19:30: Haben Sie eine Idee Herr Zander, wie wir die menschen tatsächlich besser erreichen mit den Angeboten, die es bereits gibt für die Prävention?
00:19:39: man sieht so ein bisschen dass zum Beispiel das sehr abhängig ist von der vom sozialen Status der Menschen ob sie die Angebote wahrnehmen oder nicht.
00:19:47: Ja, wie gehen wir damit um?
00:19:49: Wo man die Menschen am besten abrunden kann ist das wo man sie am häufigsten antrifft bis zum einen Sportvereine und Schule.
00:19:57: Aus meiner Erfahrung und selbst in der Schule muss man schon vorstig sein, wo es ist.
00:20:01: Es gibt ja auch ein Projekt mit einem Landessportbund, der auch versucht sind Sachen Prävention zu machen sich mehr zu vernetzen und fängt da dann doch schon Kindesalter an.
00:20:09: wenn man im Kindesalter gewisse schlaue Dinge lernt dass man sie nicht mehr vergisst dabei bleibt, sich möglichst auch zu bewegen.
00:20:17: Es ist aber auch nie zu spät noch in einem etwas höheren Alter wenn man mit der aktiven Phase der Arbeit vorbei ist es sich auch da nochmal sportlich zu betätigen.
00:20:27: meine Frau macht so einen Sportkurs Frauenfit und die sagen dann nach ein zwei Jahren Mensch ich bin jetzt wieder viel beweglicher als ich es vorher war, weil mir die Sachen trainiert.
00:20:34: also das ist auch Prävention sozusagen eine besser Befähigung und dass die Kinder daraus lernen werden sie an der Schule sind dass sie das machen, dann brauchen Sie auch diesen vertrauten Schulkontext.
00:20:46: Man kann mit klugen Konzepten immer wieder die Eltern und Geschwistern einbinden.
00:20:53: Und man kann damit gar nicht früh genug anfangen.
00:20:56: Denn Eigenverantwortung kann ja nur derjenige wirksam ausüben, der eine gewisse Befähigung hat Erstaunlich viel Erkenntnis.
00:21:08: Es sind über die Jahre verloren gegangen, nicht nur was Flora und Fauna anbelangt wie sie heißen sondern auch wie man sich selber helfen kann, was man selbst für sich tun kann.
00:21:18: Dann gibt es ja auch gewisse Diskussionen, die gar nicht schlecht sind.
00:21:20: Das
00:21:20: ist schade
00:21:21: dass es dieses Getränk nicht als zero ergibt, sondern man weiß eigentlich auch... dass es dann auch sinnvoll ist, möglichst wenig Zucker zu geben.
00:21:30: Ich würde gerne noch mal – wir haben hier heute das Thema hellenzell Pflege und wir haben alle so ein bisschen die Neigung gerade, dass wir immer zu den Kindern zurückgehen in die Schule und so.
00:21:39: Und ich würde doch nochmal gucken wie wir vielleicht also das natürlich ein wichtiges Ding Präventionen ganz am Anfang aber wie wir konkret ältere Menschen erreichen?
00:21:48: Frau Gebel zum Beispiel Wir haben bei Kindern ja ganz klar U-Untersuchungen usw.
00:21:53: Es gibt hier schon
00:21:56: direkt rein Direkt dazu?
00:21:59: Ja, sonst hätte ich nochmal kurz die Frage zur Ende gestellt.
00:22:04: Gibt es vielleicht auch eine Möglichkeit tatsächlich alte Menschen regelmäßig aufzusuchen?
00:22:08: also... Dann haben wir die Hausbesucher eingeführt, die will in der Hausbesuche, die sich ja bezielt an ältere Menschen errichten und gerade an diejenigen Personen, die man sonst nicht an den Orten antrifft, die sie mir zurückgezogen haben.
00:22:18: das ist ja auch ein Ansatz.
00:22:19: aber ich sage über die Kinder erreicht man Eltern oder auch Großeltern ganz oft und darüber kann man dann, die Sie sonst Abschrotten, die sich nicht so hinaus begeben kann man sie auch erreichen und mitziehen.
00:22:29: Und die lernen auch mit Bekommen Motivationen begleiten.
00:22:33: die Kinder fangen dann auch etwas an zu tun.
00:22:35: das meine ich damit dass man da hat und auch gerade eben die Sportvereine ja auch hat.
00:22:40: Das sind die verbindenden Elemente in unserer Gesellschaft und deshalb muss man da auch ansetzen.
00:22:44: das heißt der nicht dass ich nur auf die Kinder gucke sondern ich schaue mir die ganze Familie an und oftmals ist es über die Kinder Der Punkt wo ich die Leute am besten erreichen können.
00:22:55: Darf ich doch nur einen Satz
00:22:56: sagen?
00:22:58: Ja,
00:22:58: klar.
00:23:01: Also erstens ist der Altersdurchschnitt der Bezirke sehr unterschiedlich.
00:23:05: also ich bin zum Beispiel aus dem schönen Bezirk Mitte.
00:23:08: wir sind relativ jung im Vergleich zu Pankow oder Treptoköpenik und entsprechend sind aber auch die Angebote die die BezIRKE und natürlich die Trägerlandschaft schon vorhalten sehr unterschiedliche.
00:23:21: Und Treptokypenik oder auch Masern-Hellersdorf haben ein sehr elaboriertes System, wo die Bezirke mit den ganzen Anbietern miteinander in Gespräch gehen und wo man schon neue Strukturen versucht hat.
00:23:34: Ich würde gerne ein Beispiel noch mal anbringen, weil ich glaube das ist etwas, wo wir in Zukunft eine Verankerung brauchen.
00:23:41: Das sind Community Health Nurses, weil sie nämlich auch an dieser Schnittstelle,
00:23:49: Erklaren Sie es ja immer kurz, was das ist auch für unsere Podcast-Hörer?
00:23:54: Die Menschen
00:23:55: die im Osten sozialisiert sind kennen das auch unter der Gemeindeschwester beispielsweise.
00:24:00: Da gab's so eine ganz bekannte Serie, fehlt mir natürlich der Name gerade nicht ein.
00:24:07: Im Wesentlichen ist die Person, entweder beim Bezirksamt oder bei einem Träger.
00:24:15: Und ich glaube, in Treptöküpenick ist sie auch im Krankenhaus mit sozusagen so einer Schnittstelle und soll quasi auch nochmal Menschen unterstützen, wenn Sie... Entweder, wenn sie gerade aus dem Krankenhaus sind und dann sozusagen nach dem Entlassmanagement noch Unterstützung brauchen, da geht es auch noch um eine stärkere Beratung bei der Wundversorgung.
00:24:32: aber zum Beispiel auch, wenn ne Krisensituation entsteht z.B.
00:24:37: bei diesem Stromausfall, den wir ja auch im Südosten hatten wäre auch die Community Health Nurse eine Ansprechperson, die dann sozusagen pflegebedürftigen Menschen einfach noch mal eine Ansperchperson und Unterstützung ist.
00:24:48: Und die sozusagen eine caring community mit leben will und wo Menschen einfach wissen okay das ist so zu sagen ne sehr niedrigschwellige ansprechperson weil ich an der Stelle Unterstützung brauche.
00:24:57: in Brandenburg zum Beispiel wo die Wege manchmal vielleicht auch ein bisschen länger sind gibt es da sehr etablierte Konzepte wo vielleicht die hausärztliche struktur nicht so stark vorhanden ist.
00:25:08: Auch das wird uns ja in Berlin noch viel stärker ereilen und da ist es einfach eine sehr wichtige Pflegefachkraft, die da sehr gut unterstützen kann.
00:25:16: Und ich glaube solche Strukturen zu haben sie auch vor der Pflegebedeutigkeit schon ansetzt, ja?
00:25:20: Sehr präventiv
00:25:21: arbeitet!
00:25:22: Was brauchen wir?
00:25:24: Das brauchen wir mehr Altenhilfe Strukturplanung nämlich planen und dann umsetzen.
00:25:31: Okay,
00:25:31: dann haben wir noch mal den Link zum Gesetz.
00:25:33: ich würde jetzt einmal ins Publikum Fragen stellen Sie sich
00:25:39: einmal kurz vor.
00:25:39: Ich bin Freundin Bekan Andreas, ich arbeite als Palitivpflegefachkraft in der Diakonie.
00:25:43: und
00:25:44: wenn wir hier von Prävention sprechen und schon mit Kindern anfangen und Schule und weiß nicht mehr alles und soziales Gefügel habe ich auch gehört dass man da auch Unterschiede hat.
00:25:52: wieso fängt man denn nicht an mit Grundnahrungsmittel mit
00:25:54: Steuern
00:25:55: wie man zum Beispiel gesunde Lebensmittel einfach Steuer befreit macht Kaffee,
00:26:02: keine Ahnung,
00:26:02: in anders besteuert um das wieder reinzuholen.
00:26:04: Der Staat muss ja dann nicht
00:26:05: mehr drauflegen,
00:26:06: sondern man kann
00:26:07: ungesunde Medizinien
00:26:07: zu Militär machen und die gesunden Nahrungsmittel steuerbefreien zum Beispiel.
00:26:10: Schon haben wir das Problem, die meisten Leute funktionieren doch schon übers Portemonnaie.
00:26:15: Was sagt die Politik?
00:26:16: Wäre es sicherlich was, dass mal eine Bund weiter
00:26:18: tragen müsste?
00:26:19: Genau also eine Zuckersteuer haben wir jetzt schon mehrfach als Land gefordert.
00:26:22: Also zumindest wie als Opposition ich weiß gar nicht ob sich da alle angeschlossen haben aber ist auch egal die Gegend.
00:26:26: also im Zuge dieser... GKV-Reform ist das jetzt zumindest etwas, worauf sich schwarz und rot auf Bundesebene geeinigt
00:26:32: haben.
00:26:34: Ich finde man müsste ein Werbeverbot für Tabak gibt es ja schon aber auch für Alkohol machen weil wenn man sich mal umschaut wofür in Partikeetsen geworben wird dann ist das fast immer Alkohl und das finde ich total krass.
00:26:45: Das können wir als Land machen.
00:26:46: Das finde ich muss man auch als Landmachen Aber auf Bundsebene liegen halt die anderen Steuern.
00:26:52: das können wir nicht wirklich machen.
00:26:54: Wir haben schon Bundesreilsinitiativen gefordert.
00:26:56: Wenn du
00:27:05: nimmst den Namen, dann will
00:27:06: ich preisgünstiger
00:27:07: werden.
00:27:08: Ich teile total, was Sie sagen.
00:27:09: Es ist eine Bundessteuer und ich habe auch auf allen Präventionsveranstaltungen, wo ich war den Leuten immer gesagt, gerade wenn sie von mir ... Ich bin eine Grüne ja?
00:27:17: Auch wenn ich als grüne Zucker verbiete, da weiß ich schon sozusagen, wo es worgen auf der Bildzeitung steht.
00:27:22: die Grünen verbieten wir Spaß!
00:27:23: Ich bin trotzdem dafür und hab das auch immer wieder gefordert.
00:27:26: Ich sag's nur, wir sind ein bisschen veggie-day geschadet, beschädigt, traumasisiert.
00:27:33: Aber trotzdem haben die eine Zukunft Berlin dafür gesorgt, dass Gemeinschaftsverpflegung gesünder und nachhaltiger wird.
00:27:40: Und das wir da auch sehr stark auf Ernährungskompetenz setzen, und zwar in jeder Altersgruppe und dass eben die Gemeinschatsverpflege sei es in der Kita, in der Schule im Krankenhaus oder in der Pflegeeinrichtung, dass das sozusagen nach den größten DGE-Standards ist.
00:27:55: Herr Thiel hatte
00:27:56: sich zuerst gesagt, aber Herr Zander Sie dürfen dazu noch auf jeden Fall antworten?
00:28:01: Als ich wollte ja nur die Spur wieder woanders hinlegen dann
00:28:04: vielleicht sollten wir erst Herrn Sander auf die Sache nochmal antworten lassen, weil ich glaube er möchte direkt auf die Ernährungssteuerfrage antwortet.
00:28:14: Genau das ist ja keine neue Diskussion wenn man darüber redet.
00:28:18: also einmal gab es sich ein Notfallscore der freiwillig auch teilweise ein bisschen irreführend ist ob das jetzt gesunde soll nicht weil es hat auf bestimmte Stoffe im Bezug nimmt und da wundert man sich was das so irgendwie ungesund sein.
00:28:30: aber die Diskussionen darüber Die Mehrwertsteuer zu senken auf Grundnahrungsmittel, die ist ja auch nicht neu.
00:28:39: Die wird doch immer wieder geführt.
00:28:41: Gestern habe ich Kai Wegner gehört.
00:28:43: Er hatte gesagt warum zahle ich in einem Restaurant einen geringeren Steuersatz auf ein Steak als ich wenn ich Kartoffeln im Supermarkt kaufe?
00:28:51: Das könnte man müsste man auch ändern.
00:28:54: Tabak-Steuer zahlen wir schon.
00:28:56: Wollt ihr
00:28:57: eine Fleischsteuer?
00:28:59: Nein Wir haben aber eine Mehrwertsteuersenkung für Gastronomiebetriebe.
00:29:06: Genau, aber wir haben keine Mehrwertsteuersenkungen
00:29:09: für das andere.
00:29:10: Wir haben
00:29:11: ja schon Alkohol und Tabak, demnächst vielleicht noch Zucker, auch höher besteuert.
00:29:21: Seitdem wir die Kriegsflotte brauchten, das war der Hintergrund damals mit der Jampus-Steuer.
00:29:26: Aber
00:29:28: jetzt eskaliert ist.
00:29:30: Hättet ihr noch ganz kurz bevor wir dann nämlich zum nächsten Themenblock.
00:29:33: ich würde einmal fragen was wir hier festhalten können?
00:29:35: Ihre Frage ja wo erreichen wird die Leute?
00:29:37: das glaube ich ganz wichtig weil das Thema Einsamkeit ist ein Faktor was letztendlich die Pflegebedürftigkeit auch absolut befördert.
00:29:46: Wir haben dort auch einen Projekt mit nebenan.de und Diakonie Deutschland wo wir auch versuchen, über das digitale Netz Nachbarn zu erreichen um diese tatsächlich Einsamkeit aufzulösen war ein Projekt
00:30:00: was
00:30:00: von einer großen Versicherung mit finanziert wurde.
00:30:04: Ich glaube diesen Sommer gibt es die Ergebnisse.
00:30:07: also Einsamkeit ist etwas Präventiv.
00:30:11: die alten Menschen, nachdem ich eben auf die Kinder zu Sprachen gekommen bin, erreisen können.
00:30:16: Und ich glaube auch dass wir gucken müssen, die nächsten Generationen, die kommen werden auch über das die sozialen Medien erreichbar sein.
00:30:23: und auch glaube ich dort können wir den Menschen abholen.
00:30:25: Ich glaube wie wir können immer auch Kinder nochmal so sagen, auch die Kinder letztendlich ansprechen was mit ihren Großeldern zu tun damit es auch selbstverständlich ist.
00:30:33: aber Einsamkeit ist glaube ich dieses zu verhindern noch ein wahnsinnig präventives Thema müssen und gerade in der Stadt, wer kennt seine Nachbarin?
00:30:44: Und wenn die Leute dort einsam sind, stehen sie viel schneller pflegebedürftig.
00:30:48: Und in Pflegegrad eins bei drei vier fünf.
00:30:52: Sebastian hast du was zusammen fassen können unter dem stichwort Prävention?
00:30:58: Ja, also wir denken immer kurz mit langfristig.
00:31:01: Ich habe ja diverse Lösungen seit der Diakonie aufgeschrieben gehabt und ich muss sagen einige dieser Themen sind angerissen worden und das ist auf jeden Fall schon mal gut weil es geht hier nicht darum dass wir alle Lösungen auf den Tisch legen vor allem wenn wir kurz eine Runde drehen über Kinder- und Jugend.
00:31:14: das ist natürlich auch wichtig.
00:31:16: aber ich glaube was ich jetzt für die nächsten Themenrunden, auch mit Blick auf die Zeit nochmal anbahnen möchte.
00:31:24: Lassen Sie uns den Blick auf Senioren behalten und einfach aus Zeit gründen, obwohl alle Themen natürlich richtig sind, die erwähnt werden.
00:31:30: Und wie gesagt wir haben hier vom Thema Kurzfristige Lösungen wie zum Beispiel Angebote mit allen Akteuren zu entwickeln, die Gesundheitsquantiere weiterzuentwickeln.
00:31:40: Da kommen wir ja nachher nochmal auch noch mal detailliert dazu.
00:31:43: Digitalisierung von Nachbarschaftsprojekten großartig.
00:31:46: Hausbesuche wurden auch erwähnt.
00:31:47: da freuen wir uns natürlich wenn sie noch weiter ausgebaut werden könnten.
00:31:51: und auch die Community Health Nurses ist auch ein Thema was wir auch nachher noch einmal erwähnen werden.
00:31:56: also hier sind schon paar Sachen gefallen.
00:31:58: danke Gut, dann würde ich jetzt einfach... Ach, da gibt es noch ganz schnell für diesen Themenblock.
00:32:06: Warten Sie kurz auf das Mikro, dass man's auch auf dem Podcast hört danach?
00:32:10: Mein Name ist Elisabeth Horn und ich arbeite beim Karitasverband.
00:32:13: Tatsächlich vielen Dank nochmal für den Hinweis!
00:32:15: Ich wollte auch nochmal den Blick auf diese
00:32:17: Gruppe
00:32:17: lenken
00:32:18: wenn man
00:32:18: davon reden kann, dass es eine Gruppe ist für die wir ja alle auch zuständig sind.
00:32:25: also im Blick auf die nächsten Jahre werden wir es auch natürlich mit vielen Best
00:32:31: Agents
00:32:31: zu tun haben, die jetzt schon unglaublich viel für ihre Gesundheit
00:32:34: tun.
00:32:35: Viele von denen haben sicherlich auch noch die finanziellen Mittel das umzusetzen.
00:32:40: und was wir natürlich auch haben Wir haben den medizinischen Fortschritt Das heißt da haben wir ja nicht nur die Präventionen im Blick sondern Wir haben eben auch Menschen, die mit ihren chronischen Erkrankungen, die auch nicht immer selbstverschuldet sind.
00:32:56: Viel viel älter werden als es noch vor paar Jahren der Fall war und die müssen wir auch im Blick
00:33:00: behalten.
00:33:01: also
00:33:02: einfach nochmal ein Blick darauf wie vielfältig diese Gruppe eigentlich ist und dass es nicht die Gruppe der Senioren gibt sondern das man da genauer hingucken
00:33:08: muss
00:33:09: und dann entsprechend halt die Maßnahmen auch dann da einsortiert.
00:33:15: Das wollte ich noch machen vielen Dank.
00:33:17: Jetzt gehen wir auch ein bisschen in die Differenzierung schon rein mit dem nächsten Themenblock, nämlich zu Hause versorgt Ambulanz Ehrenamt und Angehörige heißt es.
00:33:32: Halten bereits jetzt etwa zweieinhalb zwölftausend Menschen Leistung nach dem Pflegeversicherungsgesetz und wir wissen, es werden zukünftig eben noch mehr werden.
00:33:41: Die meisten Menschen von ihm werden zu Hause gepflegt, etwa siebenundachtzig Prozent und den Großteil der pflegenden Personen stellen Angehörige oder Zugehörige zu den Haushalten davon natürlich vor allem
00:33:51: Frauen.
00:33:53: die Hans-Böckler Stiftung hat dazu eine Studie veröffentlicht in der deutlich wird das Eintritt der pflegenden Personen ihre Arbeitszeit reduziert und vierzig Prozent sogar ganz auf die Arbeit verzichten.
00:34:06: Frau Hüssen, ist das nicht eine Katastrophe für die Unternehmen dieser Stadt?
00:34:11: Ja!
00:34:15: Wie wird das diskutiert
00:34:16: bei der IHK?
00:34:17: Wie wird darüber
00:34:18: gesprochen?
00:34:19: Na ja, die Frage ist welche Alternativen gibt es zur Versorgung?
00:34:24: mobile Pflegedienste.
00:34:26: In dieser Stadt haben sich im letzten Jahr über hundert Pflegedienste gegründet, also es waren sechsohnundachtzig im Jahr zwei tausend zwanzig und das sind Anfang März siebenhundertsiebzig.
00:34:37: Das heißt, es gibt ganz offensichtlich Neugründung.
00:34:42: was bisher wo ich noch keine Zahl gefunden habe.
00:34:43: Ich suche immer noch wie viele Pflegendienste aufgeben mussten weil die Verwaltungsakte die Pfleger dienste haben müssten.
00:34:53: Ich sage es jetzt hier, ich bin in meiner Rolle als IHK-Ausschussvorsitzender.
00:34:56: Aber ich führe ein Pflegeunternehmen.
00:34:59: Deshalb kenne ich die Praxis und möchte das gar nicht verheimlichen weil die Herausforderungen in den Verwaltungsakten der Pflegedienste einen Umfang angenommen haben, der katastrophal ist Und da gibt's auch glaube ich keinen Dissens darüber.
00:35:13: Es gibt immer nur eine Diskussion was man denn mal machen sollte.
00:35:17: Gibt sie konkreten Wunsch?
00:35:18: Den Sie an die
00:35:19: Politik äußern könnten?
00:35:25: Ich möchte bitte, dass wir mit den zuständigen Bezirksämtern digital kommunizieren können.
00:35:31: Ich würde es gerne allgemein halten, weil mir ist meine Rolle hier durchaus bewusst und es betrifft alle Unternehmen.
00:35:43: Sie haben nach der Lösung gefragt.
00:35:45: die Lösung ist das Kapazitäten also Prävention ist wichtig dass es später kommt das unterschreibe ich.
00:35:50: da hängt Eigenverantwortung daran.
00:35:52: ich unterscheibe aber auch das Pflegedienste in der Lage sein müssen gute Leistungen zu erbringen weil es gibt Menschen die können das gut und wollen das auch gut.
00:36:01: Und ich verspeige nicht, es gibt auch schwarze Schafe und da braucht es Sanktionsmechanismen.
00:36:06: Aber die Steinzeit in der die Pflege kommunikativ ist – und da lasse ich auch keine Luft dran – gehört abgestellt.
00:36:15: Wenn Gesetzekombos heißt, damit die Pflegedienste mehr Zeit haben zur elektronischen Abrechnung verschieben wir das mal auf Ende twenty-sevenundzwanzig!
00:36:23: Wir sind aber schon seit Anfangfünfundzwundzig verpflichtet, Telematikinfrastruktur zu haben.
00:36:27: Dann weiß ich nicht, auf wen wir warten?
00:36:29: Auf die Pflegedienste glaube ich jedenfalls.
00:36:33: Deshalb, wir müssen Pflege stärken.
00:36:35: Professionelle Pflege muss gestärkt werden und muss möglich gemacht werden wo es erforderlich ist um Unternehmen zu entlasten.
00:36:44: Es gibt trotzdem Menschen die sagen ich möchte das nicht Ich möchte die Verantwortung nicht abgeben.
00:36:48: uns sie versuchen es alleine Und dass ist aller Ehren wert.
00:36:51: Also man kann das auch den Menschen nicht wegnehmen.
00:36:54: Wer das machen möchte finde ich durchaus legitim
00:36:56: Absolut.
00:36:57: Aber die Frage ist ja zum Beispiel, wie könnte man für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verbessern?
00:37:02: Dafür sind durchaus auch die Unternehmen in der Verantwortung darauf einzugehen.
00:37:08: Wie ich gerade schon sagte, auch der Großteil der pflegenden sind Frauen.
00:37:11: Das ist natürlich hat dann wieder Auswirkungen auf deren eigene Altersversorgung, auf ihre eigenen Brustbiografie.
00:37:17: also Ich finde schon wenn vierzig Prozent dieser pflegenen Frauen sagen Ja, ich kann jetzt gar nicht mehr arbeiten gehen Irgendwann stellt das Fragen an unsere Gesellschaft,
00:37:27: oder?
00:37:29: Ja, das tut es.
00:37:30: Aber ich würde auch immer sagen, dass es eine große Zahl ist, aber ich würde trotzdem gerne herausfinden warum das jemand so macht.
00:37:36: Möchte er das so oder gibt's keine Alternative?
00:37:39: also ich möchte nicht immer sagen nur weil die das selber machen gibt es keine Alternatives.
00:37:42: wir haben auch Familien mit fünf Kindern die teilen sich das und alle haben reduziert weil sie sagen wir empfinden das als Verantwortung und Mutti sollen nicht von Fremden gepflegt werden.
00:37:50: Ich bin ein großer Freund von Zahlen, aber an der Stelle sage ich immer da ist auch jede Familie individuell und die Frage ist was kann man machen um Menschen zu motivieren das unter einen Hut zu kriegen.
00:38:01: Und ich kann dann an dieser Stelle für mein Unternehmen nur sagen wir haben ganz viele Mitarbeiter die pflegebedürftige Angehörige haben und darauf wird dem Dienstplan Rücksicht genommen.
00:38:09: Das können aber nur Unternehmen die das darstellen können dass es im Betriebsablauf passt weil auch Teams müssen funktionieren und wenn Menschen immer machen sie mit Kindern Es muss für alle passen.
00:38:20: Ja, okay es gibt natürlich klar die individuelle Entscheidung.
00:38:23: das ist auch in Ordnung.
00:38:24: aber vielleicht gibt es ja doch aus politischen Maßnahmen Frau Gebel wie man das für doch mehr Menschen leichter machen würde vielleicht auch eine Entscheidung zu treffen in ihrem Sinne und sich nicht gezwungen zu sehen nur die Pflege zu machen oder im Beruf zurückzustecken.
00:38:41: Mich erinnert diese Diskussion um die Vereinbarkeit von Pflegeverantwortung und Beruf sehr an die Diskussionen, die wir rund um Kitaplätze... Genau.
00:38:49: Aber ich will
00:38:50: nicht auf Kinder eingehen?
00:38:52: Nein!
00:38:53: Wir müssen nicht.
00:38:54: Es ist ähnlich halt.
00:38:56: Ich werde nicht über Kinder reden.
00:38:57: Keine Angst.
00:38:59: Aber Kinder sind trotzdem in Zukunft.
00:39:00: Nein.
00:39:02: Es gab vor fünfzehn oder zwanzig Jahren, gab es hier ehrlich genug Kitaplätzen.
00:39:07: Das war ein Riesenproblem in dieser Stadt Und hat ein großes Unternehmen gesagt, wisst ihr was?
00:39:12: Für meine Mitarbeitenden baue ich jetzt einfach Kita-Plätze.
00:39:17: Das ist quasi mein Standortfaktor Vorteil den ich habe und hat dann einfach Betriebskitaplätze organisiert.
00:39:26: Ich habe daraufhin, weil ich das noch so im Kopf hatte und hab auch mit einen Hausdörfer die zu der Zeit wir haben damals beide Kinder bekommen, haben wir darüber nachgedacht, was heißt das eigentlich für heute?
00:39:35: Was ist das, was der Staat ... Und welche Infrastruktur ist das?
00:39:40: Damit es nämlich eine freie Entscheidung ist und nicht eine quasi strukturgezwungene Entscheidung.
00:39:47: Ich habe mal mit großen Unternehmen gesprochen, die machen ja zum Teil Mitarbeiterbefragungen.
00:39:51: Die haben alle gesagt dass sich in den letzten zehn Jahren was verändert hat.
00:39:58: Mehrfachbelastung,
00:39:59: die Sie haben ist die Kinderbetreuung.
00:40:00: Und jetzt sind sozusagen die Kerverantwortungen, die sie als pflegende Angehörige haben in jeder Konstellation.
00:40:07: Das ist aber auch zum Teil das Problem, dass die dann ihre Angehöre nicht in Berlin haben sondern in der anderen Stadt.
00:40:13: Das kommt noch mal erschwerend hinzu und wir können jetzt nicht ganz Deutschland irgendwie unterstützen.
00:40:18: So ich habe mir deswegen überlegt und dazu habe ich mein Konzept geschrieben, dass wir ein Pakt für die Pflege mit Arbeitgebern machen zum Thema Tagespflegerausbau und Pflegeinfrastruktur aus.
00:40:28: Weil das ist nämlich ein Riesenproblem, dass es dafür keine vernünftigen Anreize in Deutschland und auch nicht in Berlin gibt wie es mehr Tagespflege- und Kurzzeitpflege gibt.
00:40:37: Und darüber würde ich gerne in den näheren Austausch gehen.
00:40:41: Das Problem ist dadurch, dass diese Pflegerverantwortung so bisschen verbunden und bland... Er ist dafür zuständig, dass das Rotstand immer so durch.
00:40:49: Aber ich würde mir das total wünschen, dass sich alle Parteien sagen, okay in der nächsten Legislatur ist es wirklich die Aufgabe, die wir uns miteinander nehmen.
00:40:58: Dass wir diese Infrastruktur
00:40:59: ausbauen
00:41:00: und dass das etwas ist wo wir, obwohl wir in der finanziell wirklich schwierigen Situation sind aber auch die großen Arbeitgeber sagen Wir gehen damit rein und wir finanzieren das alle gemeinsam Damit es einfach mehr Infrastruktur
00:41:12: gibt.
00:41:12: Okay zusammenarbeit Wirtschaft und Politik.
00:41:15: ganz klar der Wunsch.
00:41:18: Sowieso gibt es ja ein Problem in der ambulanten Pflege mit der Verwaltung, wie auch gerade schon angesprochen wurde und zwar mit den Anträgen für die Pflegebedürftigkeit, die sie vor besonderer Herausforderung stellt oder besonders hier in Pankow habe ich gehört.
00:41:34: Das ist sehr lange dauert, bis so ein Pflegeantrag Bewegt oder überhaupt bearbeitet wird und dass das für Sie als Träger auch ein erhebliches Kostenproblem birgt.
00:41:45: Können Sie das vielleicht einmal erklären?
00:41:47: Ich weiß nicht ob es dem Panko war wenn sie darauf reflektieren was heute morgen im Inforadio der Bericht war wo unsere Kollegen an Köpenick berichtet haben.
00:41:56: insofern ist es glaube ich nicht nur ein Problem in Pankow Das ist eben das für diese Angehörigen.
00:42:04: Auch dort fängt man natürlich wieder an, wann müssen die Anträge gestellt werden?
00:42:07: Was muss alles vorgelegt werden?
00:42:09: Wann beginnt die Leistung?
00:42:12: Das ist das was auch letztendlich in der Digitalisierung zu sehen ist.
00:42:15: wenn wir diese Anträge viel digitaler stellen könnten können Dinge viel schneller gehen.
00:42:19: es gibt immer Angehöhrige werden erst dann unterstützt wenn die Pflegebedürftigkeit da ist und Ich habe mit vielen Menschen gesprochen in IT-Projekten und wenn wir über das Thema kommen, die alle auf einmal überrascht waren.
00:42:35: wenn Pflegebedürftigkeit da war.
00:42:37: Und damit müssen wir einfach schauen, dass vielleicht auch so ein präventives Thema wie schaffen wir tatsächlich?
00:42:42: Dass jeder weiß, wenn dieses Eintritt was muss ich machen ist vielleicht auch etwas an die Zentren, die entstehen.
00:42:48: das wird dort diese ganzen Dinge zusammenbringen und es ist eben Bürokratie.
00:42:52: Es ist vieles ich sage mal viele Anträge müssen ausgefüllt werden.
00:42:57: Das ist nun in Deutschland so aber viele sind überrascht Und das macht es erstmal schwer.
00:43:02: Wir unterstützen dort natürlich...
00:43:03: Es gibt ja in Berlin unterschiedlich, also das ist schon in dem Bild!
00:43:07: Berliner Bezirken unterschiedlich.
00:43:08: gut, wie das läuft.
00:43:10: Die einen Stellenantrag und bis der Weg nämlich ist, ist der Pflegebedürftige schon verstorben und dann bleiben die Einrichtungen oder die Pflegedienste auf den Kosten sitzen?
00:43:20: Ich glaube, dass es schon ein reales Problem, also auch nicht nur an der Digitalisierung liegt.
00:43:25: Vielleicht könnte man da ja auch von Gesetzgebungside was machen im Sinne einer Frist, die man stellt, wenn bis dahin das Amt nichts geliefert hat, wird trotzdem über.
00:43:36: oder also gibt es Ideen?
00:43:39: Vielleicht mal Herr Zander.
00:43:41: Genau, diese Ideen gab's schon die haben wir auch schon formuliert.
00:43:44: zum einen haben wir jetzt Koalition ja auch den Bund aufgefordert die Rechtsnachfolge auch für die ambulanten Pflegedienste einzuführen und nicht nur für die stationären Einrichtungen.
00:43:55: vielleicht kommt das noch als umniveaus gesetzt auf Bundesebene.
00:43:59: Wir hatten auch die Idee gehabt, ob man nicht so eine Art Fiktionswirkung macht und sagt also wenn ihr nicht innerhalb eines gewissen Zeitraums entschieden habt dann müsst ihr einen Abschlag zahlen.
00:44:11: das wurde diskutiert aber immer wieder verworfen weil sie gesagt haben einem Zweifel führt dass nochmal zu einer größeren Belastung indem wir da noch mal neue nachberechnen müssen was haben wir bereits bezahlt?
00:44:19: Was ist nachher tatsächlich das was bezahlt wird?
00:44:21: Zahlen wir noch etwas nach vor dem wir was zurück wurde als nicht praktikabel aus reiner Verwaltungssicht gesehen.
00:44:30: Haben wir als Abgeordnete anders gesehen, konnten uns das nicht so durchsetzen.
00:44:34: was aber nach meiner Kenntnis jetzt gemacht wird ist es ein Pilotprojekt.
00:44:38: auch gibt dass es Träger gibt die digitalen mit der Verwaltungen kommunizieren können.
00:44:44: von jemandem der daran teilnahm war relativ mit zufrieden und das soll jetzt für einen bestimmten Bereich soziale Leistung eingeführt werden das dann auch weiter vorzuführen.
00:44:57: Auch natürlich Elemente von KI einzusetzen, nicht nur im Finanzamt sondern auch bei diesen Bereichen so dass
00:45:03: es stattfindet.
00:45:04: Ich habe auch noch
00:45:05: einen Vorschlag.
00:45:07: Es ist ein langer Weg bis zu dem Bescheid für die Hilfe zur Pflege und in Berlin gibt es die Praxis, dass diese Bescheide befristet werden.
00:45:16: Das bedeutet, dass die Angehörigen wiedergehen müssen und sagen er wird verlängert Und ganz ehrlich, das ist rechtswidrig.
00:45:24: Es gibt keine Rechtsgrundslage für Befristung – es gibt Bezirksämter.
00:45:28: da haben Angehörige so lange geklagt bis die Bezirksemters bei bestimmten Pflegegraden eingestellt haben.
00:45:34: Ich glaube dass diese Befristungen eine Routine gibt und es mag sicher Fälle geben wo man sagt es ist wichtig wenn man nochmal hinschaut aber die grundlegende Befristing halte ich öbürokratische Überforderung.
00:45:47: Es gibt ein schönes Beispiel, weil ich glaube wenn man diesen Text liest... Ich bin ganz bei Ihnen, wenn man zum ersten Mal mit Pflegebürokratie zu tun hat.
00:45:54: es ist ein unglaublicher Beratungsaufwand.
00:45:56: die Pflegestützpunkte machen tollen Job!
00:45:58: Die Pflegedienste müssen gehen da viel rein damit das vorangeht, weil es wirklich eine Fremdsprache ist in Hessen.
00:46:04: in Marburg hat sich einen Lokalpolitiker aufgemacht Verwalt statt Verwaltung und hat gesagt ich möchte dass perspektivisch alle meine Gesetze und Verwaldungsvorschriften rechtssicher sind, aber bürgernah formuliert sind.
00:46:18: Wir müssen von diesem Bürokratie-Sprech weg!
00:46:21: Wenn man noch nie mit dieser Formulierung zu tun hat in einem Bescheid für Hilfe zur Pflege weiß man nicht was da drin steht.
00:46:28: und ich finde das ist eine Erhöhung und das ist finde ich etwas was kann nur die Politik abschaffen.
00:46:33: Einfache
00:46:34: Sprache wäre für mich schon mal für alle und es gilt für alle Politikbereiche, aber es gilt ganz besonders für die Pflege.
00:46:40: Finde ich einen guten Hinweis bevor wir gleich ins Publikum gehen.
00:46:44: noch ganz kurz, Herr Sander.
00:46:45: Sie wünschen sich darauf zu antworten einmal, ne?
00:46:47: Ich muss Sie kurz rückschauen, weil es eben einen gibt.
00:46:50: Nur eine ganz kurze Antwort.
00:46:51: Ja, ich habe ja gelesen das ist auch das was sie sagten die Art und Weise wie man Dinge beantragen kann dass das ja vorgesehen ist über die Pflegereform auch zu einer Vereinfachung zu führen und dass wir auch tatsächlich wahrscheinlich nur darüber nachdenken sondern es auch tun diese Befristungen wegzulassen.
00:47:04: Es gibt natürlich Fälle wo man nur für Rübergehendenpflege bedarf hat, wo man gucken muss aber bei ganz ganz vielen weiß man ja wird sich nichts ändern so dass da halt nur eine Verpflichtung gibt wenn die Person zum Beispiel was erben sollte und gar nicht mehr eine Leistung beziehen muss, dass sie dann verpflichtet sind, eben eine Mitteilung zu machen oder mal ganz geringe Stichproben gezogen werden um das noch etwas zu überprüfen.
00:47:22: Aber an sich ist es, wer die Verwaltung aufruft, wenn es nicht mehr machen müsste.
00:47:26: Okay
00:47:28: haben wir schon ne Lösung gefunden dort im Publikum?
00:47:32: Ja ja mein Name
00:47:34: ist Mendel Kinnermann.
00:47:35: ich bin Geschäftsführerin von Diakoniestationen und ich möchte das
00:47:39: verstärken, was vorher gesagt
00:47:41: worden ist.
00:47:41: Was brauchen pflegende Angehörige?
00:47:44: Und zwar aus unserer Sicht Wahlmöglichkeit Das kann der ambulante Pflegedienst
00:47:49: sein aber tatsächlich Ich finde aus unseren Erfahrungen ein
00:47:52: ganz wichtiges Glied ist die Tagespflege Und
00:47:58: das
00:47:58: Angebot der Tagespflege
00:48:00: ist
00:48:00: noch viel zu unbekannt in der bereiten Bevölkerungsschicht.
00:48:03: Das erleben wir immer wieder und auch das Thema die formalen
00:48:07: Anforderungen,
00:48:09: um eine Tagespflege zu
00:48:10: eröffnen –
00:48:11: auch baulicher Art!
00:48:12: Ist sehr hoch und aus unserer Sicht müsste wirklich diese Anforderung reduziert werden.
00:48:17: Wir haben so viele leherstehende Gewerberäume nah, kieznah, wohnortnah.
00:48:25: Eine Betreuungsmöglichkeit wo man in Gruppen flexibel
00:48:30: das kann halber Tag, das kann ein Tag bis zu fünf Tagen oder auch noch länger sein.
00:48:34: aber wir
00:48:35: kriegen diese Flexibilität
00:48:36: nicht hin weil
00:48:37: die Voraussetzungen
00:48:39: so
00:48:39: sind dass es sich schlecht tatsächlich aussieht.
00:48:42: sie haben eine Neubau dann sind in Westkosten aber so hoch,
00:48:46: dass
00:48:46: für Träger dann von der Senatsverwaltung gesagt wird die Baukosten höchstsohmen müssen wir jetzt kappen.
00:48:51: Dann kriegen wir es nicht gebaut weil die Bau
00:48:53: kosten zu hoch sind und im bestehenden
00:48:56: Immobilien kriegen wir sie
00:48:57: auch nicht
00:48:58: mit rein, weil die Voraussetzungen so
00:49:00: hoch sind
00:49:01: das wir das nicht kleinteilig
00:49:03: und schneller aufbauen können.
00:49:04: Aber ich
00:49:05: glaube da fehlt ein ganz wichtiger Baustein und deswegen
00:49:08: der Appell
00:49:08: an die Politik
00:49:09: da auch noch mal so anzupassen,
00:49:13: dass wir wirklich dieses Angebot flächendeckend auch anbieten können.
00:49:17: Und das glaube ich ist ein
00:49:19: wichtiger Baustand!
00:49:19: Ist ein ganz wichtiger Bauestand und wir sprechen nachher nochmal beim Thema Heimen da kann man das vielleicht auch noch mit aufgreifen.
00:49:25: zum Thema Finanzierung, Finanzierungskonzepte usw.
00:49:28: Da gibt es ja ein ähnliches Problem mit den Immobilien.
00:49:31: Ich habe gehört Es gibt noch zwei weitere Fragen aus dem Publikum.
00:49:34: Wir sammeln mal ein bisschen dann gucken
00:49:37: wir Ja vielen Dank Simon Blaschke vom Berliner Landeskompetenzzentrum Pflege.
00:49:41: Und ja, ich beschäftige mich hauptberuflich mit der Digitalisierung der Pflege und will noch mal das unterstreichen was Frau Hüssen gerade ausgeführt hat.
00:49:51: Es mangelt wirklich nicht an Willen der Pflegeeinrichtung.
00:49:55: Was das Thema Digitalisierung angeht auch beispielsweise, was Schnittstellen angeht und Themen wie voll elektronische Leistungsabrechnungen, Datenempfang usw.
00:50:07: Genau an dieser Stelle würde ich mich freuen wenn Sie, Herr Zander und Frau Gebel vielleicht.
00:50:14: Wenn sie wollen dazu ausführen was Pflegepolitisch auf Landesebene getan werden kann sozusagen um die ganzen Strukturen, um die Pflege herum, die er notwendig sind damit die Pflege überhaupt stattfinden kann abgerechnet werden können sozusagen auch ready zu machen.
00:50:29: Okay noch die... Sie schaffen sich das zu merken?
00:50:32: Die noch eine Wortmeldung auf der anderen Seite genau dort Können Sie antworten?
00:50:41: Jochen Springborn, ein langjähriger pflegender Angehöriger.
00:50:44: Sie sprechen mir aus der Seele mit dem Thema Tagespflege.
00:50:47: Mir ist es in über zwanzig Jahren nicht gelungen eine Tagespflege für meine Frau zu finden.
00:50:52: waren immer irgendwelche Gründe warum das nicht ging?
00:50:55: ich möchte aber noch einen anderen Punkt hinweisen auch wenn ich da Herrn Peters jetzt widerspreche.
00:51:01: Pflege hat nichts mit dem Alter zu tun.
00:51:03: Pflege kommt in jedem Alter vor und auch pflegen Angehöhrige gibt es in jedem alter.
00:51:09: die Gruppe, die immer übersehen wird sind pflegende Kinder und Jugendliche.
00:51:13: Wir
00:51:13: hatten in Berlin hier diese tolle Beratungsstelle echt unersetzlich für Kinder- und Jugendlichen in Pflegesituationen eine bundesweit einmalige Einrichtung leider seit drei Wochen geschlossen.
00:51:25: deswegen meine Frage an die Politik was gedenken Sie zu Unternehmen dass dieser ein Richtung wieder in Betrieb geht?
00:51:32: Sehr gut sehr konkret warum ist die Einrichtungen beschlossen?
00:51:40: Genau, die waren ja bei
00:51:41: gewaltigen
00:51:41: Notzeichen schon.
00:51:42: Bei Pflege in Not waren die ja angesiedelt meine ich diese Young-Hairer Infrastruktur.
00:51:49: Ich fand auch das eine sehr wichtige Infrastruktur ist.
00:51:52: da finde ich mir mal Kinder reden aber das ist ein Riesenproblem weil in jeder Klasse mindestens ein Kind ist was das betrifft und ich muss gestehen dass es für mich jetzt eine neue Information war Hörte, dass es Probleme mit dem Zuwendungsempfänger aufgrund von der anderen Sache gab.
00:52:11: Aber egal!
00:52:11: Wir nehmen das mit und klären das einmal weil wir können ja gerne gleich noch mal drüber sprechen, weil ich glaube die politische Wille ist auf jeden Fall da, dass diese Infrastruktur gibt, denn sie ist tatsächlich unersetzlich.
00:52:27: Genau, das klären wir dann einfach nochmal anderweitig wie wir da noch mit der Senatsarbeitung sprechen können.
00:52:34: Dass das entsprechend ja wieder an Bord geht und wir haben auch noch mal eine Pflegesitzung wo wir uns vorgenommen haben dass wir über wo wir auch nur überlegen ob wir vielleicht das Thema Pflege in verschiedenen Altersgruppen aufsetzen.
00:52:50: und zu der Frage Digitalisierung also Die Digitalisierung der Verwaltung ist ein sehr dickes Brett und ich würde sagen, wir haben die Aufgabe als Staat dass wir vor allen Dingen die Leistung wo wir in der Interaktion mit dem Bürger sind.
00:53:05: Dass sie sehr prioritär digitalisiert werden deswegen schon mal gut das ist bei den Bürgeremtern jetzt auch besser funktioniert.
00:53:11: aber Ich finde auch dieser Antrag Hilfe zur Pflege Ist ein ganz zentraler.
00:53:16: Wir haben dazu auch diverse Initiativen schon gehabt weil es geht ja auch an der Stelle darum, dass man die Sozialämter entlastet.
00:53:24: Die Genehmigungsfiktion wurde schon angesprochen und das Problem ist, dass es gab dazu einen digitalen Prozess, der aufgesetzt wurde.
00:53:32: Man kann den Antrag digital einreichen, er wird dann nur leider als PDF ausgedruckt.
00:53:40: Das halte ich für hochproblematisch, Da müssen wir, finde ich... Es ist auch etwas was egal welche Konstellation es nach der Regierungsbildung gibt.
00:53:49: Sich vornehmen muss dass das einfach eine Leistung ist die schnell digital aufgesetzt werden muss weil wer durch die GKV Reformen die leider nicht in unseren Händen liegt sehr wahrscheinlich noch mehr Menschen geben bekommen werden in Berlin die diese Anträge stellen werden und das einfach zu noch krasseren Staus führt.
00:54:07: Weil in Pankow ist auch das Problem.
00:54:09: Ich hatte das ja vorher schon gesagt.
00:54:10: Panko leben sehr viele ältere Menschen sehr viele ältere Menschen, die auch antragsberechtigt sind und dann sind in dem Bezirksamt zwei Leute ausgefallen.
00:54:19: Und auf einmal gab es einen riesigen Antragstau und das hat dann eben dazu geführt dass wir hier wirklich zwölf bis achtzehn Monate gebraucht haben also nicht wir ich bin ja nicht aus Pankow aber das Amt und unser Vorschlag war auch, dass es eine Taskforce gibt, die von außen rein geht und diese Anträge schnell abarbeitet einfach damit die Menschen zu ihrem Recht kommen.
00:54:37: Genau, aber ich finde das muss eine Priorisierung sein nach der Regierungsbildung.
00:54:41: Vielleicht kann man das ja auch festhalten dass alle Parteien aufgefordert werden den Prozess Hilfe zur Pflege zu digitalisieren
00:54:48: und ich Ja, Herr Zahnner Nein, nein Sie waren halt auch
00:54:52: direkt angesprochen.
00:54:53: Ich sage dir also sie machen ja sozusagen die Leistungserbringer so im Blick dass sie alle angeschlossen werden Und das ist natürlich misslich, wenn die Verwaltung überhaupt nicht nachkommt.
00:55:03: Das ist aber im Bereich von der Sozialverwaltung, also von der Skiwa – ich sagte schon da gibt es ja für einen bestimmten Leistungsbereich ein Projekt, der begonnen worden ist und wo diese Nahrzweilung für Gesundheit und Pflege eben versucht sich dort mit einzukoppeln und dass sie auch wissen, dass es sich um die Bereiche Hilfe zu pflegen.
00:55:20: Es ist dort auch zu dem Einsatz dieses digitalen Tools kommt zu einer Vereinfachungen und zu einer Beschleunigung.
00:55:26: Also da ist man dran!
00:55:28: Ansonsten habe ich dann diese Leistungen, die sehr umfangreich müssen vergeben werden.
00:55:31: Wir haben jetzt das Vergaberecht vereinfacht wie er gerade, dass es auch schneller gehen soll und in bestimmten Fällen auch freier vergeben kann ohne irgendwelche komplizierten Ausschreibeverfahren, dass wir da dann auch schneller zu Ergebnissen kommen.
00:55:42: In der Tat ist es so im Bereich der Bürgerämter hat das jetzt ja funktioniert Für unsere Verhältnisse recht überschaubar an Zeitraum, muss ich sagen.
00:55:50: Ja und wenn man das dann auch entsprechend schaffen würde wäre das schon sehr gut.
00:55:55: Es gibt aber noch andere Angebote unter anderem von der AOK.
00:55:58: Die haben ja auch so einen Zentrum wo sie sich gerade auch an jüngere Menschen für die Kehrarbeit wenden Dass man da Fortbildung bekommt online und digital weil Sie wissen Wenn wir sie erst mal gewonnen haben dafür bleiben sehr viel dabei Und können vielleicht später für den Pflege oder auch für andere Menschen geworben werden.
00:56:15: Es gibt es dann, aber wir können auch hier gerne noch mal darüber reden.
00:56:19: Noch einmal ganz kurz hervor wir zum nächsten Thema überleiten?
00:56:24: Genau, zum Thema Digitalisierung wo's auch um Angehörige geht wie können wir das vernetzen?
00:56:29: ich glaube da ist das Thema Plattform einfach ganz wichtig.
00:56:32: und das vielleicht auch das Problem der Verwaltung dass man immer nur in die Verwaltungsprozesse denkt.
00:56:37: und Plattformen verbinden ja Business mit dem Kunden.
00:56:41: Und es gibt ja auch Unternehmen, die das letztendlich vorangetrieben haben.
00:56:44: Das ist ganz spannend.
00:56:45: Rica kennt vielleicht manche dieses Unternehmen.
00:56:48: Die sind für Krankenhäuser da, weil wenn Krankenhäusern die Pflegebedürftigen länger aus dem Krankenhaus bekommen, ist das besser für deren letztendlichen Ergebnis.
00:56:59: Und das hat sich weiterentwickelt.
00:57:01: Die arbeiten momentan auch daran, letztendlich wie das ganze Antragsverfahren digital gemacht werden kann und da würde ich die Politik doch ermutigen nicht immer im Projekten zu denken sondern mal in Lösungen und vielleicht auch mal auf Start-ups oder die, die das wirklich können hinauszugehen und es nicht jeder Bezirk und jedes Land vielleicht ein eigenes Verfahren macht.
00:57:20: Warum schafft man das nicht wirklich?
00:57:21: einmal zusammen zu denken?
00:57:23: Das machen wir in der Diakonie auch.
00:57:24: Wir reden mit unseren Kolleginnen überlegen was wir gemeinsam machen können.
00:57:28: Das glaube ich für mich ein großer Bremser, warum Digitalisierung nicht weiter kommt.
00:57:33: Weil jeder seine eigene Lösung sucht und wir nicht wirklich auch mal die State of the Art Technik, Plattformökonomie ist nunmal wichtig das wirklich voranzutreiben und die die das können vielleicht Start-ups wirklich mal zu nutzen um zur Lösung zu kommen und keine Projekte.
00:57:49: Aber ganz kurz
00:57:50: weil wir haben angesichts der Zeit
00:57:52: Also ich wollte nur sagen erstens macht das das Land Berlin und auch ganz Deutschland.
00:57:56: Also der Versuch ist, dass natürlich... Wir haben das ETDZ und darüber werden die ganze digitalen Lösungen gesteuert und für alle Zwölfbezüge gibt es dann natürlich die gleiche Software.
00:58:05: Das macht's aber zum Teil eben auch so kompliziert weil über Jahre die Prozesse unterschiedlich gewachsen sind.
00:58:10: Und die Idee ist eigentlich auch, dass man in ganz Deutschland schaut wie eben da die Software sozusagen auf den Kommunen ähnlich oder gleich eingesetzt werden kann.
00:58:19: Aber gerade weil es halt so viele sind, ist es dann wiederum so schwerfällig.
00:58:23: Und zweiter Punkt wir wollten immer dass es bei der Vergabe auch eine Start-up Klausel gibt weil das Problem ist, dass der Staat nicht Artist startups die Sachen vergeben darf wenn sie nicht schon ne bestimmte Zeit am Markt waren.
00:58:35: aber ich finde genau weil die startups zum Teil innovativer sind und quasi Neue Lösungen haben macht es keinen Sinn, dass man zehn Jahre wartet gerade im digitalen Bereich.
00:58:44: Deswegen Start-up-Klausel im Vergaberecht ist etwas so für ich seit zehn Jahren leider vergeblich kämpfe.
00:58:49: aber genau das brauchen wir dafür.
00:58:52: Okay Sebastian was hast du notiert in diesem Block?
00:58:57: Ich habe mir notiert, dass wir jetzt weitermachen müssen und ansonsten sind alle Lösungen die wir auch vorschlagen würden heute benannt worden.
00:59:04: Und ein paar ganz interessante Ansätze, die wir intensiv verfolgen werden Frau Gebel.
00:59:07: Wir freuen uns darauf.
00:59:10: Dann kommen wir zum dritten Themenblock und zwar Pflege im Heim Immobilienfachkräfte Eigenanteile.
00:59:17: Sind dort die Themen?
00:59:18: Die Drücken?
00:59:19: und ich frage einmal ist Frau
00:59:20: Dürrkup
00:59:21: da?
00:59:23: Ist die anwesend?
00:59:24: Die hat nämlich vorher eine Frage eingereicht oder einen Kommentar.
00:59:28: Ansonsten würde ich den einfach mal so vorlesen, wenn ich sie jetzt habe nicht übersehen, oder?
00:59:34: Nein!
00:59:35: Okay.
00:59:35: Pflegeheime am Limit.
00:59:37: Bewohner in Dito war der knappe Kommentar.
00:59:40: Ich glaube wir können uns vielleicht etwas
00:59:43: darunter
00:59:43: vorstellen das Problem des Fachkräftemangels, des Personalmangels in den Pflegeheimen.
00:59:54: Herr Sander wie machen wir Berlin attraktiv für Pflegekräfte?
00:59:58: Für Fachkräfte die herkommen um hier zu arbeiten.
01:00:00: was
01:00:01: braucht es
01:00:01: damit die Pflegeheime gut ausgestattet sind und zum pflegen dann auch gut versorgen können.
01:00:09: Zum einen habe ich heute Vormittag gehört von seinem Pflegedienstleister, Veröffentlichungsunternehmen das sie gesagt haben.
01:00:15: Sie finden diese Fachkräftekoten zu starr.
01:00:18: Da wünscht man sich mehr Flexibilität was hier auch vorhin genannt worden ist.
01:00:21: die finde baulichen Vorgaben viel zu star haben auch unter einem auf Brandenburg verwiesen dass es dort einfacher auch sei Auch mit der Verwaltung entsprechende Lösung auch zur arbeiten findet man aber auch oft raus dass die Mitarbeiter dort nur die halbe Arbeitsbelastung zum Teil auch haben und dass dadurch auch einfacher ist.
01:00:43: Wir haben viele starre Strukturvorgaben, die ein Unternehmen die Luft raubt irgendwie selber noch Platz für Innovationen oder für Lösungsmöglichkeiten zu haben.
01:00:53: Also
01:00:53: heißt das die Unternehmen wünschen sich niedrig qualifiziertere Kräfte auch einstellen zu können?
01:00:58: Oder Fachfremde?
01:00:59: oder was ist damit gemeint?
01:01:00: Darf ich es aufklären bitte?
01:01:02: Ich
01:01:03: weiß, Sie haben gebeten ich darf meinen Pflegehut nicht aufsetzen.
01:01:08: In der ambulanten Pflege in Berlin dürfen verschiedene Leistungen die... Fachkräften im stationären Bereich vorbehalten sind erbringen.
01:01:16: Also wenn sie im ambulanten Dienst arbeiten und keine Fachkraft sind, können Sie nach entsprechenden Anlernen und Überprüfung unternehmensintern zum Beispiel Insulin geben.
01:01:27: Sie dürfen Medikamente verabreichen.
01:01:29: all diese Dinge sind stationär nicht erlaubt Und das ist Unfug weil der Freiheitsgrad ambulant ist größer.
01:01:36: Das muss das Unternehmen die Verantwortung übernehmen.
01:01:38: wir müssen die Leute schulen Wir müssen es überprüfen gibt's ein Prozess Aber davon kommt man ein Stück weg von der Abhängigkeit von einzelnen Fachkräften.
01:01:46: Und wenn das ambulant geht, ist ja die Frage warum geht es stationär
01:01:50: nicht?
01:01:50: Okay gut!
01:01:52: Das ist das was sich die Unternehmen wünschen.
01:01:54: also und das ist das, wofür sie sich auch einsetzen würden.
01:01:57: können Sie sich das vorstellen?
01:01:59: Ja man hört ja in vielen Gesprächen heraus dass es viele Lösungsansätze gibt, die man selber auch entwickelt hat als jene der in einer Praxis tätig ist Und dass viele Ansätze von denen ja eigentlich gar kein Geld kosten, sondern sogar entlasten.
01:02:13: Also beide Seiten auch entlastet und man da ein gutes Stück vorwärts kommen könnte.
01:02:20: Deshalb verstehe ich immer nicht warum man bei vielen Reformprojekten eher irgendwelche Akademiker in einen Raum einsperrt die sich dann etwas überlegen.
01:02:29: Dann haben sie Sauerstoffmangel, dann kommen irgendwelchen Ergebnisse raus anstatt mal die Praxis viel mehr und viel direkter einzubinden.
01:02:36: Heute auch so, warum hat man nicht einfach mal zwei Pflegedienstleister mit reingebracht?
01:02:39: Und die hätten mal ganz kurz sagen können wie es in ihrer Praxis auch ist gerne auch über die Bundesländer verteilt.
01:02:44: denn wenn sie sehen viele Probleme sind gleich aber manche Probleme sind auch Haus gemacht wo man als Land
01:02:50: okay aber die Frage war werden Sie sich dafür einsetzen sozusagen dass wir auch in dem also die ganz konkrete Frage ja
01:02:56: ok
01:02:57: da hinten gibt's eine frage aus dem Publikum.
01:02:59: direkt Freuen wir
01:03:05: ganz erst mal aus dem Diakonie verbunden.
01:03:07: Ich habe nochmal eine Frage dazu oder muss ich sagen, eine Antwort dazu.
01:03:12: Passt nicht so ganz rein aber sie hat eine Pflegefachkräfte erwähnt und wie man die mehr hat?
01:03:16: Und ich würde eher fragen, wie die bleiben, die da sind.
01:03:20: Wir haben jetzt gerade diesen Pflegekosten, diesen Tarifdeck gesetzt für die Pflegefachkräfte.
01:03:24: Ich frage mich ehrlich das bedeutet neurunde für Pflegefachkräften.
01:03:27: Die kriegen kein Geld mehr.
01:03:29: Also das heißt, es sind neun Runden auf Ewigkeiten raus und mein Arbeitgeber hat einfach mal kein eigenes Geld.
01:03:35: Der bis Geld kommt von Pflegekassen, von Sozialämtern, von Krankenkassen.
01:03:41: Dann sind die Flachkräfte, die jetzt da sind
01:03:43: auch noch weg.
01:03:45: Sorry!
01:03:46: Da brauche ich nicht über neue reden, da rede ich über die
01:03:47: alten.
01:03:49: Ich glaube ein großes Thema,
01:03:50: erstmal wir
01:03:51: brauchen natürlich Fachkräfte in ausreichender Anzahl um qualitativ gute Pflege zu machen.
01:03:57: Wir brauchen aber weniger Vorgaben und vielleicht manche Dinge zu organisieren da brauchen mehr Freiheit.
01:04:03: aber wir brauchen Pflegefachkräfte.
01:04:06: und insbesondere müssen wir auch positiv über die Pflege reden weil wenn wir Pflege immer nur als Problem bezeichnen Wir wollen junge Menschen, schuldigung wenn ich mal bei jungen Menschen bin sagen in den Beruf gehe ich rein.
01:04:17: Sondern wir müssen einfach sagen was für eine großartige Leistung sie erbringt wie unsere Gesellschaft.
01:04:22: Wir müssen den Purpose mehr in den Vordergrund stellen und nur dann wenn wir attraktive Gehälter
01:04:27: haben werden
01:04:31: die jungen Menschen sich auch für Pflege entscheiden.
01:04:33: Aber ich glaube, ganz entscheidend ist das wir nicht immer nur die Pflege schlecht als Problem darstellen sondern es ist ein wichtiger Beitrag den wir haben.
01:04:41: aber es ist auch richtig dass wir mehr Freiheit bei gewissen Personalschlüsseln benötigen.
01:04:45: auf wenn wir mit PBM jetzt ein paar mehr Freiheiten haben aber der noch wird genau geguckt sind alle Quoten eingehalten und das bedeutet auch dass wir manchmal mit Leiharbeitskräften das Ganze auffüllen müssen was das Problem nicht vereinfacht.
01:05:00: Wir müssen ja die Schlüssel erreichen.
01:05:03: Das sind glaube ich sehr viele Themen, aber wir sollten jetzt nicht sagen dass wir ohne Fachkräfte das Ganze organisieren können.
01:05:13: So war es auch nicht gemeint.
01:05:15: Also erst mal wollte ich sagen, dass wenn man sich die Zahlen an den Pflegeschulen anschaut dann sieht man ja das es gerade ein sehr nachgefragter Beruf ist.
01:05:23: Das heißt die jungen Leute beziehungsweise mein Gefühl ist auch je nachdem über welchen Pflegebereich man spricht sind die Leute gar nicht mehr so super jung also nicht sechzehn sondern eher vielleicht zu fünf zwanzig oder so aber ist ja super!
01:05:33: Also das heißt ne?
01:05:34: Es ist ein zukunftsrechtiger Beruf und eine Menge Leute finden das in unserem Land so und gehen deswegen auf diese Pflegeschulen.
01:05:40: Wir haben gerade einen Brief von den Pflegeschulen die sagen da muss die Politik jetzt noch einmal was verbessern, damit die Ausbildung irgendwie besser funktioniert und auch die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen.
01:05:51: Das ist für mich eine Hausaufgabe, die wir definitiv haben als Politik, dass wir das nochmal in den Blick nehmen, dass es auch schneller geht, dass auch die Deutschkurse, die ja von der Bundesregierung wahrscheinlich gerade nicht mehr bezahlt
01:06:00: werden,
01:06:01: dass das auch irgendwie gut funktioniert, weil ansonsten werden wir diese Pflegelöke überhaupt nicht schließen können so.
01:06:07: Weil ich würde sagen, sowas ich mitbekommen habe wenn ich auch vor Ort mal hospitiert habe ich mal so sechs Stundenschichten gemacht, zu den verschiedensten Uhrzeiten um selber einfach... Ich bin so ein Mensch der braucht das, dass er das alles erlebt hat, um sich das besser merken zu können.
01:06:22: Gleichwohl natürlich weiß es, dass minimale Ausschnitte sind, dass die Frage der Bedingungen also wie ist das digital ausgestattet?
01:06:30: Also muss ich sozusagen alles händisch irgendwie eintippen und so weiter und läuft die ganze Zeit hinter Ferien, das System stürzt die ganzezeit ab oder ich hab eine App wo ich's einfach nur reingquatsche und es wird direkt eingefügt.
01:06:40: Himmel weiter.
01:06:41: unterschied und ist natürlich auch in der Frage, was für Arbeitsbedingungen schaffe ich?
01:06:45: Da sind wir da bei der Digitalisierung.
01:06:46: Die Frage wie viel Wege muss sich laufen das Dorf wenn nicht an Bestand oder Neubau?
01:06:51: also so ist es halt ja.
01:06:53: und deswegen glaube ich schon, wenn wir jetzt das WTG also das Wohn-Teilhabegesetz anfassen dazu hatten wir vor zwei Wochen eine Anhörung dass wir uns natürlich einmal realitätscheck anschauen müssen.
01:07:06: Sorgt das WTG dafür, dass pflegebedürftige Menschen und pflegende Menschen dort wirklich die besten Bedingungen haben.
01:07:12: Oder sind da so ein paar Sachen gut gemeint aber doof umgesetzt?
01:07:16: Und dann müssen wir nachjustieren.
01:07:17: Das ist bei der Bauvorordnung und bei der Personalverordnung etwas was wir angehen müssen weil nämlich in der
01:07:23: Tab dieser
01:07:24: Personalschlüssel eine schräge Steuerungswirkung hat.
01:07:27: Dass dann das was hier analog aus dem ambulanten Bereich besprochen haben, nicht passiert.
01:07:32: Und deswegen Leiharbeitskräfte sind von Leuten die vielleicht auch deswegen der Leiharbeit sind weil sie von ihrem Ausbilder nicht übernommen worden sind aus verschiedenen Gründen habe ich alles schon erlebt und dann vielleicht eine andere Lösung ne coolere Teamlösung wäre.
01:07:45: das heißt nicht dass also es gibt doch tolle leiharbeiz kräfterwicht gar nicht ging reden.
01:07:49: nur.
01:07:49: ich glaube funktionierende team strukturen sind auch ein super cooler motivator damit Leute gerne zur arbeit gehen und deswegen bin ich dafür, dass wir als Politik alles dafür tun, dass diese Teamstrukturen vor Ort funktionieren und das wird bei der WTG-Novelle finde ich eine Rolle spielen müssen.
01:08:04: Und da freuen wir uns natürlich sehr über Hinweise.
01:08:07: Herr Buchner?
01:08:11: Ja
01:08:12: vielleicht...
01:08:13: Ich bin ja kein
01:08:13: Gesundheitspolitiker aber
01:08:15: betroffen
01:08:16: natürlich weil wir irgendwie alle mal betroffen sein werden vom Thema Pflege, entweder als Angehörige oder weil wir selbst Pflege benötigen.
01:08:24: Ich glaube das ist der Titel der Veranstaltung es ja nach dem Ablaus gewesen und dass es gerade angeklungen in den letzten Jahren gelungen ist das Berufsbild attraktiver zu machen und zwar vor allem über eine bessere Vergütung aber dass das natürlich am Ende dazu führt dass wir den Elefanten im Raum heute noch gar nicht angesprochen haben.
01:08:40: Das Thema Pflege wird weil immer mehr Menschen betroffen sein werden das sein was wir in den nächsten Jahren am stärksten auch finanziell bearbeiten müssen.
01:08:47: Und dazu gehört auch, dass wir nicht allein die Beitragszahlen in der gesetzlichen Versicherung diese Kosten tragen lassen und das wird tatsächlich darüber reden wie wir die Steuerzahler insgesamt stärker daran beteiligen müssen.
01:08:58: Das ist die große Debatte, die auf Bundesebene geführt werden muss, die angedeutet worden ist über die Frage ob man nicht über bestimmte Produkte auch noch mal stärker an Steuereaufkommengeld reinbekommt.
01:09:09: aber ich glaube dass wir uns auch die frage stellen müssen.
01:09:11: Richtigwort große Steuerreformen größere Vermögen und größere Einkommen und Kapitalerträge stärker einbeziehen.
01:09:20: Und das funktioniert in der Schweiz beispielsweise, dass Mieten ein Sozialversicherungssysteme einzahlen.
01:09:26: Wir müssen uns die Frage stellen ob es wirklich
01:09:27: fair ist?
01:09:28: Es geht schnell!
01:09:29: Ob es wirklich fär ist, dass wir von unseren Erwerbseinkommen selbstverständlich bis zu vierzig Prozent Steuer bezahlen als besserverdiener aber wenn ich meine Erträge alleine aus meinem arbeitenden Kapital ertrigen und aus meinem Geld bekomme, für mal zwanzig Prozent bezahlt werden und ob man davon nicht auch etwas ins System von Gesundheit und Pflegerein steuern.
01:09:46: Das wäre jetzt aus... Berliner.
01:09:49: sich müsste man sagen über ein Bundesrat einbringen oder Bundespolitik, aber wir möchten ja heute so über die Dinge sprechen, die wir in Berlin machen können und da ist leider
01:10:00: die große Steuerreform
01:10:01: nicht mit dabei.
01:10:03: Aber gut!
01:10:04: Da gab es noch eine Meldung?
01:10:08: Ja ich setze jetzt mal ganz woanders an als Sie.
01:10:11: Ich finde das ist eine unheimlich starke
01:10:13: Energie
01:10:13: hier im Raum Und ich denke Pflege ist wirklich ein Thema, was uns alle
01:10:17: berührt.
01:10:18: Weil es mit der Verletzlichkeit des
01:10:19: eigenen Lebens
01:10:20: zu tun hat,
01:10:21: weil es
01:10:21: mit Beziehungen sind in denen wir auch die Stärkern und die Schwächeren ausloten.
01:10:27: Das ist ja eigentlich ein großartiger Ansatzpunkt auf den gesellschaftlichen Konsens- und Diskurs.
01:10:33: Insoweit freue ich mich einfach, dass wir heute Abend miteinander sprechen.
01:10:38: sogenannten Pflegeheime sind eine viel größere Ressource im Gemeinwesen als so gemeinhin genutzt, sie genutst werden.
01:10:46: Und da nehme ich wahr das eigentlich in den letzten Jahren ein immer stärker Versäulungsstadt gefunden hat.
01:10:53: und dass ist für mich jetzt nochmal auch ne Anfrage an die Politik
01:10:56: wie
01:10:56: holt man die eigentlich stärker noch mal wieder ins Quartier
01:10:59: rein?
01:11:00: Ich vertrete hier
01:11:02: den Landesverband
01:11:04: und will erleben zum Beispiel in Brandenburg, dass dann ein Pflegeheim einer der wenigen Orte ist wo Menschen noch zusammen arbeiten.
01:11:10: Wo sie leben gestalten, wo sie Gemeinschaft gestalten.
01:11:14: Und hier in Berlin könnte das ein großes Thema zum Beispiel gegen Einsamkeit sein.
01:11:18: Also mein Thema ist wie kommen wir aus der Versäulung
01:11:21: raus?
01:11:21: Dass ein heim sozusagen
01:11:23: auf bestimmte Dienstleistungen festgelegt ist weil nur die refinanziert werden und eigentlich könnten viele Einfach nur ein bisschen an dem Angebot dort partizipieren.
01:11:33: Sehr gute, sehr gute Frage die auch so ein bisschen zurück führt auf das was wir eingangs schon besprochen haben oder Herr Thiel?
01:11:39: Genau.
01:11:40: Die Vernetzung ist immer, warum dürfen Pflegefachkräfte die stationär arbeiten?
01:11:45: Nicht auch ambulante Angebote anbieten.
01:11:47: Das ist überhaupt nicht nachvollziehbar.
01:11:49: Warum brauche ich dort wiederum eigenen Organisationsapparat?
01:11:52: Die Anerkennung will ich gar nicht drüber reden und wenn wir über Quartiere reden wäre das attraktiv für Mitarbeiter, die vielleicht man sagen, ich brauch mal vielleicht zwei drei Wochen möchte ich nicht jeden Tag auf dem Wohnbereich gehen, sondern ich möchte mal ambulante Touren machen.
01:12:05: Das wäre schon sehr hilfreich, wenn man das einfach öffnen könnte und sagt, stationäre Wohneinrichtungen sind so eine Quartiersstützpunkt.
01:12:15: Und die gehen auch raus.
01:12:17: gleichzeitig haben wir dort vielleicht auch Räumlichkeiten wo dann Tagesstruktur stattfinden kann.
01:12:21: aber in unserer Versäulung nicht nur SGB V, SGB XI sondern stationär ambulant sind das Themen die uns absolut blockieren die auch nicht zukunftsweisen sind und auch wenn der Attraktiv des Gehaltes nicht der schlechteste ist.
01:12:34: Aber diese Abwechslung können wir alles nicht bieten.
01:12:36: Und das könnten wir schaffen, wenn das was ja schon oft von Diakonie gefordert wird und auch von anderen Verbänden.
01:12:42: Stambulant gab es mal – das war's nicht ganz – aber tatsächlich die Sektorengrenzen zu überwinden würde für viele gut sein, für die Pflegebedürftigen, Für die Mitarbeitende und ich glaube auch für die Politik.
01:12:53: Grüß'n, warten Sie darauf
01:12:54: nochmal?
01:12:55: Ich warte nicht.
01:12:55: Würde eine Idee ergänzen und die heißt Kurzzeitpflege.
01:13:00: Ich glaube, es gibt noch drei Anbieter in diesem Land.
01:13:02: Wenn jemand aus dem Krankenhaus kommt...
01:13:04: Wie gehören dazu?
01:13:06: Ich habe gedacht an Bieterspreches hier nicht erlaubt!
01:13:11: Aber es freut mich dass Sie das noch machen weil es gibt Phasen nach einem Krankenhausaufenthalt wo Menschen einfach mal eine vierundzwanzig Stundenversorgung brauchen aber nicht dauerhaft und deshalb geht man nicht gleich ins Heim oder in eine Pflegewege die es nämlich auch noch gibt in dieser Diskussion und ist in einer ambulanten Versorgungsform.
01:13:28: Deshalb glaube ich, dass Kurzzeitpflege ein ganz wichtiges Thema ist.
01:13:31: Leider irgendwie... Ganz fürchterlich!
01:13:35: frefinanziert.
01:13:36: und wenn ich mir überlege, dass jemand für vier Wochen in einer Versorgung kommt.
01:13:39: Und man muss die ganze Anamnese machen als würde man ihn in den nächsten zwei Jahre versorgen weil der medizinische Dienst und die Pflege- und Krankenkassen das so haben wollen.
01:13:47: es ist ein bürokratischer Aufwand, der in keinem Verhältnis steht wo man einfach sagen muss da kommt jemand aus dem Krankenhaus Da gibt's einen Arztentlassbrief, da gibts Informationen aber die Forderungen sind so hoch, dass das nicht mehr attraktiv ist.
01:14:01: wer soll das machen?
01:14:02: ja?
01:14:02: Das sind kleine Einrichtungen lastet werden und es gibt noch ein Vergütungstopf, der ist die Verhinderungspflege.
01:14:09: Dann kommen nämlich der ambulante Pflegedienst wenn die pflegen Angehörigen mal sechs Wochen in Urlaub fahren wollen was keiner tut.
01:14:15: aber auch das ist ein unterschiedlicher finanzieller Topf und diese Topflösungen erhöhen den bürokratischen Aufwand massiv Und deshalb ist meine Bitte immer an die Politik, das doch mal gesamthaft zu denken.
01:14:26: Also SGB V, SGB I, die ganzen anderen SGBs, die dazu gehören und Verhinderung und Kurzzeitpflege, Tagespflege.
01:14:33: diese wirklich Versäulung finde ich ein schönes Wort, will mich von heute Abend gerne mit.
01:14:38: Ist an vielen Stellen wirklich eine Hemmspille?
01:14:42: Okay jetzt haben wir sich lauter Meldungen aus dem Publikum... Ich würde
01:14:47: noch einmal
01:14:47: ganz kurz auf den Herrn antworten, weil er doch den Beitragsbeiträge sozusagen die Beitragseinzahlung erwähnt hatte.
01:14:53: Ich hätte es jetzt nicht von mir aus gemacht aber ich finde es also sehr traurig dass die Politiker selbst so Beispiel die Hälfte vom Bundestag getragen wird.
01:15:00: Die Kassenzahlungen die Einzahlung durch politiker sozusagen nur die hälfte zahlen müssen ist auch wieder steuersäckel.
01:15:06: dann außerdem das die Kassen Dass sie die Beitraßzahlung des Staates sozusagen von Sozialamtshilfe empfängern überhaupt nicht bezahlt werden seit Jahren nicht.
01:15:15: Das sind Gelder, die der Kasse fehlen.
01:15:17: Und wir als Pflegefrachtkräfte kriegen jetzt ein Tariftdecke.
01:15:20: Sorry, das verstehe ich null und da bin ich total dagegen.
01:15:22: Und es sorgt dafür aber, dass die alten Pflegefrachtkräften auch noch gehen oder sich einen neuen Job suchen vielleicht.
01:15:32: Ich
01:15:32: steh mal kurz auf.
01:15:34: Also mein Name ist René Prigge.
01:15:35: Ich war
01:15:35: fast fünfzehn
01:15:36: Jahre in der Pflegetätigkeit.
01:15:40: Nach dem
01:15:40: Applaus,
01:15:41: sprich Corona hat mir im Bauernort verursacht.
01:15:44: Schöne Grüße an Herrn Spahn.
01:15:45: Ich fand seine Corona-Politik für n Arsch auf Deutsch gesagt.
01:15:51: Mir brodelt das echt.
01:15:53: Fakt ist, ich habe nach wie vor Kontakt auch zu ehemaligen Kollegen und ich war die letzten sechs Jahre glücklicherweise Leasingkraft weil zum einen war ich mein eigener Chef, zum anderen verdiene ich mehr als in jedem Unternehmen was im Berlin
01:16:08: aktuell
01:16:09: Altenpflege oder Verfrachtkräfte und Pfleger anbietet.
01:16:14: Hinzu kommt, wenn ich in der Politik etwas zu sagen hätte gehen Sie mal wirklich
01:16:19: zu
01:16:20: unmöglichen Zeiten gerade wenn die Pflege angesagt ist in die Häuser.
01:16:25: Die Herren von der Politik und zwar ohne sich anzumellen dann sehen sie was für Zustände da wirklich sind.
01:16:31: Ich habe Nachtschichten gemacht mit zwei Personen eine Fachkraft, ich alleine hundertsechzig Personen.
01:16:38: Wir waren nur am Laufen und es war ein kirchlicher Träger.
01:16:42: das war zum Beispiel im letzten Jahr.
01:16:45: Hinzu kommt, viele Altenheime können ja auch die Liesenkräfte absetzen.
01:16:51: Das kommt ja noch erst während hin zu.
01:16:52: Es gibt mittlerweile Häuser, die teilweise nur noch mit diesen Kräften arbeiten weil sie die im kommenden Jahr dann nämlich steuerlich absetzen
01:16:59: können.
01:16:59: Da fehlt mir
01:17:00: auch was von der Politik und des Weiteren ist die Pflegebett immer schlimmer.
01:17:05: Mein einziger Vorschlag ist das ich als gut empfunden habe war immer eine WG Demenz oder mehr Generationshäuser.
01:17:13: die Leute zusammenzuführen und auf Dauer auch dafür zu sorgen, dass Leute im Alltag länger gesund bleiben.
01:17:20: Und
01:17:21: sich glücklich führen und gepflegt werden.
01:17:23: Weil ich habe fünf Jobs auf einmal gemacht.
01:17:26: Ich war essensreicher, ich
01:17:28: war
01:17:30: Handwascher, hab Kleidung angezogen, ich hab Treuung gemacht... ...ich war für Sehengespräche zuständig.
01:17:41: Ich hätte eigentlich das fünffacher verdienen müssen in meinem Job!
01:17:44: Und insofern bin ich echt mega enttäuscht und ich glaube auch nicht, weil gerade die CDU – Entschuldigen Sie bitte wenn ich das so sage Herr Zander hat am meisten in den letzten Jahren an Präventionsmaßnahmen und grade im sozialen Bereich gespart.
01:17:57: Wir momentan in drei Ehrenamtsjobs.
01:18:00: Sämtliche Sendinger und Pflegeheime möchten auch Betreuung haben oder halt.
01:18:07: es gibt Diverse Familienzentren, wo die Gerälder gehört worden sind im letzten Jahr.
01:18:12: Weil sie einfach diese Kurse für die alten Leute nicht mehr finanziert kriegen.
01:18:15: Wir müssen Herrn Zander
01:18:16: einmal antworten lassen.
01:18:19: Sonst wird das zu viel.
01:18:20: Möchten Sie immer kurz antwortet?
01:18:22: Und sonst tragen wir weiter in Publikum.
01:18:24: aber vielleicht eine kurze
01:18:28: Antwort.
01:18:29: Wollen müssen sollten!
01:18:30: Vielleicht sollte ich antworteten.
01:18:33: Ich kann nicht alles nachvollziehen was Sie da gesagt haben dass man das steuerlich absetzen kann.
01:18:39: keinen Pflegebetrieb, der sich freut das erlesen Kräfte einsetzen kann.
01:18:43: Sondern der stöhnt, wer da zum einen sehr viel mehr bezahlen muss was ihnen in die roten Zahlen treibt und vor allen Dingen weil er auch immer nicht verlassen hat ob die Kraft kommt.
01:18:52: Weil es die Vertragswerte so zulassen ist sie kurz für Sie abspringen können aber er selber als Besteller darf das nicht.
01:18:58: Das finde ich sehr gut dass es da diese Mustervorlage gibt die die Krankenhausgesellschaft entworfen hat an die sich dann auch möglichst alle halten sollen damit nicht ein Wettkampf untereinander gibt.
01:19:07: Wer kriegt noch am ehesten so eine kurzfristig, so eine Liesenkraft?
01:19:10: Das
01:19:11: könnt ihr jetzt einmal ganz kurz erklären.
01:19:13: Mustervorlage auch für unsere Tourer weil es ist... Sie sind da drin aber ich glaube vielleicht nicht jeder Berliner
01:19:19: und Berliner.
01:19:20: Also weil gerade in Berlin ja der Anteil der Liesenkräfte stärker gestiegen ist als im Bundesdurchschnitt Und die Kosten je kurzeristiger man eine bestellt weiter nach oben geht und das immer auch hieß dass es dann einzelne Bewerber Oder mit Bewerber gibt im Krankenhausbereich oder um Pflegebereich, die ein bisschen mehr zahlen könnten oder wollen als die anderen.
01:19:40: Wollte man so einen Vertragsmuster aufsetzen an mit dem eigentlich alle die Verträge abschließen sollten.
01:19:47: für Leasingkräfte das alle die gleiche Konditionen im Prinzip auch haben und es ist sag ich mal Früher war ja so eine Leasingkraft, musste geschützt werden damit sie nicht ausgebeutet wird.
01:19:58: Inzwischen haben Sie eine bessere Stellung hat auch der Kollege gerade gesagt er ist der eigene Chef mehr als die anderen Stammkräfte.
01:20:06: das ist ja nicht mehr der Fall sondern eigentlich müssen jetzt die Unternehmen davor geschützten werden dass die Leasingunternehmen möglichst viel Profit raus schlagen können und das soll diese Vorlage der Krankenhausgesellschaft verhindern.
01:20:17: Wollen die CDU jetzt alles im Sozialwesen über Borden gespart hat?
01:20:22: Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden, würde ich aber auch zurückweisen.
01:20:27: Unter anderem Herr Mangröhe war das als Gesundheitsminister.
01:20:31: Der hätte gerade den Bereich der Pflege und auch der Leistungsbezieher noch einmal deutlich ausgeweitet.
01:20:35: Auch noch mal deutlich als die Kommission.
01:20:36: Das er damals empfohlen hatte, weshalb wir bei der Diskussion sind wieder auf die Empfehlung der Kommission zurückzukommen.
01:20:42: Haben
01:20:43: wir noch weitere Meldungen aus dem
01:20:48: Publikum?
01:20:50: Ich habe noch eine Anmerkung zu den Lesenkräften.
01:20:53: und dann aber noch eine ganz generelle andere Frage.
01:20:55: Also, zum einen finde ich die Situation entwickelt sich da sehr ungut das Heimbewohner über ihren Heimkostensatz oder auch dann entsprechend die Gemeinde oder die Stadt Ausbildungsbeilage als Zulage bezahlen Und die frisch ausgebildeten Azubis in der Regel nicht sehr lange
01:21:15: da sind bei ihrem
01:21:17: Ausbildungsbetrieb, sondern direkt zum Leasinganbieter gehen.
01:21:21: Also das ist irgendwie eine Sache wo ich sage, wo soll es hinführen?
01:21:24: Das bringt also die alten Leute Zahlen und die Leasinggesellschaften profitieren davon.
01:21:29: Das finde ich in Ordnung auch wenn wir Leasingkräfte brauchen.
01:21:32: Da müsste man irgendwie politisch darüber nachgedacht werden.
01:21:35: Und die andere Sache, die ich habe ist Wir sprechen jetzt hier über Dinge, die gerade schlecht laufen.
01:21:40: Ich denke dass wenn bestimmte Dinge nicht bedenken.
01:21:44: Dann läuft es in zehn Jahren richtig Katastrophe, weil wenn wir ganz viele Menschen haben werden unter den sogenannten Boomern die dann auch eine leichte Demenz entwickeln und ähnliches und die dann im Stadtbild aber alleine klarkommen müssen ja wo Verwandte vielleicht auch ganz weit weg sind oder irgendwo arbeiten.
01:22:00: Wir machen uns keine Gedanken darüber wie organisieren wir Zufluchtspunkte?
01:22:05: Wie kriegen wir eine einfache Zeichensetzung also wo sich Menschen die nicht mehr ganz fit sind, orientieren bis hin dahingehend.
01:22:12: Das habe ich als letztes selber erfahren dürfen dass es durchaus
01:22:16: so Pflegemittel
01:22:17: gibt, die aber keiner kennt.
01:22:19: zum Beispiel wenn man nicht weiß das ist ein Herdwächter gibt für Dementepersonen die zb in einem Hochhaus wohnen wo es dann richtig große Katastrophen geben kann bei eine Dementeperson ihren Kochtopf nicht mehr ganze im Griff hat und das wird uns ja also statistisch viel öfter ereilen als es heute ist, dann verstehe ich nicht warum nicht erstens quasi dass sofort als Angebot für ein Pflegemittel kommt wenn bei jemandem Demenz festgestellt wird.
01:22:48: Also ich habe die Krankenkasse darüber informiert, dass es dieses Pflegemittel gibt und ich kenne sonst niemanden der das für seinen Verwandten
01:22:57: aufgeschrieben
01:22:57: und eingebaut bekommt.
01:22:58: Bis dahin gehen, dass ich sagen würde man müsste dann noch für EU-Ebene einfach mal fordern das Herde wenn es diese technische Möglichkeit gibt künftig damit ausgestattet werden weil es gibt ja auch zehnjährige die alleine zu Hause sind oder so.
01:23:13: Für die werdet ihr auch nützlich.
01:23:17: Wir haben sie wieder drin!
01:23:18: Nein, ich meine nur es gibt Innovationen von denen überhaupt Kinder was weiß,
01:23:24: die wir aber in der Zukunft
01:23:25: irgendwie brauchen und wir müssen ja statt Entwicklung... Vorausdenken.
01:23:31: Ansonsten haben wir in zehn Jahren noch viel größere Katastrophen als die, die bei gerade sind.
01:23:34: Ganz wichtiger Hinweis sozusagen die zukünftige Pflegebedürftigkeit auch in der Stadtplanung mit einzubeziehen.
01:23:41: Frau Hüssen Sie möchten
01:23:42: antworten?
01:23:42: Ja Herr Blaschke hat sich vorhin vorgestellt Leider des Digitalzentrums für helfen sie mir bitte Pflege, vier Punkt Null.
01:23:51: Die haben einen tollen Showroom am Ernst-Rotterplatz und haben regelmäßig Veranstaltungen für Privatpersonen.
01:23:56: wo sie alle digitalen Fortschritte für pflegebedürftige gerne vorstellen kann ich nur empfehlen sich das mal anzuschauen.
01:24:03: Schicke auch immer meine Kollegen hin weil es gibt ganz viel ist immer die Frage der Finanzierung wie immer im Leben aber grundsätzlich ist das eine vom Land Berlin geförderte Veranstaltung die sich gerade an dieser Stelle intensiv engagiert, wo man sich das einfach angucken
01:24:21: kann.
01:24:21: Wunderbar!
01:24:22: Sehr gut dahin weiß.
01:24:23: hier noch ein Beitrag aus dem Publikum
01:24:27: und zwar wollte ich nochmal einen Stichwort einwerfen zum Thema Flexibilisierung stichwort integrierte Versorgungsverträge.
01:24:35: da ist Berlin mit Schlussrelicht bundesweit und auch die Senatsverwaltung sitzt an den Verhandlungstisch.
01:24:43: Und da wäre mein Wunsch, dass über diese Senats-Verwaltung mehr Druck ausgeübt wird das integrierte Versorgungsverträge, die ja genau diese Versäulung schrittweise auflösen können, dass sie mehr in Berlin umgesetzt
01:24:57: werden
01:24:59: sind die Wände so dick, das braucht ewig bis man da schrittweise vorankommt und da brauchen wir wirklich auch nochmal Unterstützung.
01:25:10: Wir müssen leider jetzt schon zum letzten Punkt kommen zum Thema Innovation.
01:25:18: ich würde trotzdem noch mal Sebastian vorher fragen hast du was notiert für aus der dritten
01:25:22: Runde?
01:25:23: Zum einen habe ich den Linknotier zu pflege vier Punkt Null.
01:25:25: der ist ab morgen in den Show Notes zu finden aus Spotify und auf Apple Podcast.
01:25:30: So heißt mein Technikfinder.
01:25:35: Ja wunderbar, vielen Dank.
01:25:37: Zum anderen ist mir in dieser kurzen Runde aufgefallen wir haben viele über Innovationen gesprochen wie sie war etwas Problemlastiger und weniger Lösungslastig.
01:25:47: Dafür gibt es bei mir die Zeilen, die sind rot markiert.
01:25:49: Das heißt wir fragen uns dann mit den beiden anwesenden Politiker nochmal im Nachgang wie werden wir die schnellere Anerkennung erreichen?
01:25:56: oder wie wollen sie das machen?
01:25:57: Gibt es Masterpläne?
01:25:58: für pflegefreundliche Quartiere?
01:26:01: soll es welche geben?
01:26:02: oder für die Kurzzeit- und Verhinderungspflege?
01:26:04: haben wir erst mal als Problematiken erkannt?
01:26:07: Und jetzt gehen wir weiter in die Innovation.
01:26:08: Jetzt
01:26:09: gehen wir weiterhin in die innovation.
01:26:10: Wir hatten ja auch schon ein paar Vorschläge gehört.
01:26:13: Die Frage ist für mich, ich frag mal Herrn Zander wieder direkt wie viel Geld ist denn vorgesehen?
01:26:19: Für innovative Projekte in Berliner Haushalt?
01:26:26: Ja es gibt ja durchaus dort Innovationsmittel, ich habe mal sowas gehört von hundert und zwanzigtausend Euro.
01:26:33: Sofie!
01:26:37: Für die
01:26:38: Modellprojekte genau.
01:26:42: Ich weiß gar nicht genau, was ich dahinter verbirgt.
01:26:44: Ehrlich gesagt, das hatten wir... Das gibt es doch als Berichtsauftrag und die Antwort darauf
01:26:52: war nicht so... Gibt's noch nicht?
01:26:53: Nein, das ist mir egal, was dazu sagen könnte.
01:26:56: Okay, weil natürlich brauchen wir für neue Ideen vielleicht auch Unternehmen wie andere Wege gehen, neue Vernetzung.
01:27:04: Da braucht ja das Land Geld um das zu finanzieren und mal auszuprobieren, bis es läuft.
01:27:10: Sie möchten dazu?
01:27:11: Wir sind bei Investitionen ein bisschen schnell drüber gegangen.
01:27:14: Und wir reden immer wieder über Innovation, da sind wir wieder bei Projekte.
01:27:19: Warum reden wir nicht für adäquate Investitionsprogramme?
01:27:22: unsere Seniorenzentren und das empfiehlen in Berlin.
01:27:24: Das sind jetzt über dreißig Jahre alt die müssen saniert werden.
01:27:27: Die sind alle nicht auf den neuesten Stand sie sind nicht attraktiv.
01:27:31: Und warum schafft der Senat das nicht zu sagen, okay lasst uns dadurch jetzt vernünftige Investitionsprogramme auflegen, dass dort auch in diesen Investitionen Geld für Innovation ist?
01:27:41: dass wir die Überwachung in den einzelnen Räumen um vielleicht Nachtwachen attraktiver zu schaffen.
01:27:49: Aber jetzt machen wir wieder einen Topf auf, Innovationen.
01:27:53: aber wir reden nicht darüber und sagen lasst uns mal in die Regel Investitionen den State of the Art letztendlich Technik einbauen.
01:28:00: das würde ich viel besser finden weil das fordern ja viele des letztendlichen Länder ähnlich wie im Krankenhäusern auch wieder Ich sage mal, die Investitionen übernehmen.
01:28:10: Weil ansonsten werden wir dort wieder massive Steigerungen der Vergütungssätze haben und dann haben wir heutzutage zwischen sieben und zehn Prozent Investkostensatz weil die alle gefördert sind wenn Sie nach der Sanierung bei über dreißig Euro liegen was die Sozialhaushalte wieder letztendlich ertrifft.
01:28:27: und deswegen würde ich sehr dafür werben diese beiden Dinge Innovation und Investitionen zusammenzusehen.
01:28:33: Und wenn ich über Investition rede, sage ich auch immer, Investition bedeutet gibt heute das Geld aus und bekommen es wieder.
01:28:39: Das heißt, wenn wir Innovation finanzieren müssen sind wir auch bereit darüber zu reden.
01:28:44: welche Effekte gibt das?
01:28:45: Nicht dass wir nur sagen Wir wollen Geld haben aber Ich war bisher dafür die Dinge zusammen zu denken.
01:28:50: Ich würde gerne was ergänzen zum Thema Innovation.
01:28:53: Das Wohn-Teilhabegesetz wurde in Berlin überarbeitet und es gibt eine Experimentierklausel, ich gestehe dass sich mich mit ihr noch nicht ausgiebig beschäftigt habe aber das Wohnteilhabergesetz regelt ja verschiedenste Versorgungsform Und ich bin nach nicht tief eingestiegen.
01:29:09: Es ist relativ frisch.
01:29:11: Aber es gibt die sogenannte Experimentier Klausel wo unter bestimmten Voraussetzungen auch andere Innovationen ausprobiert werden können in der Versorgung.
01:29:21: Ob das wirklich gut ist oder schlecht, das traue ich mir gar nicht zu.
01:29:24: Ich weiß nur dass es sie gibt und ich hoffe, dass es irgendwann jemanden gibt, der das auch mal unter dieser Flagge ausprobieren kann um zu schauen ob das hilfreich ist.
01:29:33: Sehr gut ja!
01:29:34: Ich sehe dort eine Meldung.
01:29:41: Ja mein Name ist Andrea Weewert.
01:29:43: Ich bin fliegende Angehörige.
01:29:45: meine Mutter lebt im Norden von Berlin total strukturschwach was Fläger
01:29:49: angeht
01:29:50: Und mein Mann und ich, wir sind neulich mal so spazieren gegangen haben so überlegt.
01:29:54: Also haben auch gerade gesehen ja Berlin hat kein Geld.
01:29:56: und dann hatte er die Idee ja man muss ja nicht immer mehr Geld zur Verfügung stellen.
01:30:00: Man muss eben Innovation oder vielleicht andere Wege gehen.
01:30:04: wie wäre es denn wenn man nicht immer über Pflegeheime redet sondern dieses Mehrgenerationenwohnen fördert?
01:30:10: Und da eventuell auch innovative Wegen Wege geht?
01:30:13: oder wenn jetzt Heime, Dreiß Jahre alt sind und saniert werden müssen.
01:30:16: Ob man die vielleicht mit Wohnung kombiniert so dass die Wege
01:30:19: kurz sind?
01:30:20: Oder das man den Mitarbeitern zum Beispiel Wohnung zur Verfügung stellt auch das macht ja die Pflege attraktiv Und den Arbeitsweg kurz.
01:30:26: also dass man einfach mal andersrum denkt und irgendwie von hinten Berlin hat ein totales Wohnungsproblem.
01:30:32: dann gibt es ganz viele Leute Auch alte leute die in Häusern leben da aber nicht mehr ausziehen wollen
01:30:37: oder
01:30:38: meine Mutter lebt auch im Haus will auch nicht aussiehen dass man da irgendwie Gelder zur Verfügung steht, das halt sozusagen man dort Leute die dort wohnen wollen zusammenbringt und somit auch der Vereinsamung entgegen
01:30:50: wirkt.
01:30:51: Also ich glaube,
01:30:52: da gibt es viele
01:30:53: innovative
01:30:53: Ansätze, die man ja vielleicht mal ausprobieren kann wenn's in dem Gesetz vorgesehen
01:30:57: ist wunderbar.
01:30:59: Ich
01:31:00: würde gerne ein positives Beispiel.
01:31:01: Kind ist gut!
01:31:05: Ich weiß nicht, verletze wieder meine Rolle.
01:31:10: Pflegedienst, ein Bürogebäude zu Demenz-WG ist umgebaut.
01:31:14: Und das war ein ziemlicher Akt und es ist auch ein ziemliche Akt in der Kommunikation dass sich Mieten verändern für Menschen die da einziehen weil ein Umbau eines Bürogebäudes ist leider keine günstige Angelegenheit.
01:31:26: Und wenn dann der Schallschutz kommt und ich weiß nicht, was kommt.
01:31:29: Bis gestern saßen die Menschen im Büro und haben da gearbeitet.
01:31:32: Da war der Schallschutz okay und dann sollte jemand wohnen.
01:31:34: Dann sind Rings rum Wohnhäuser und das ist der Schaltschutz nicht mehr okay.
01:31:38: Auch diese baulichen Voraussetzungen, die gebraucht werden damit jemand diese Investition auch tätigt.
01:31:43: Das ist so ein bisschen der Elefant im Raum.
01:31:45: Wenn man einen Mehr-Generationenhaus betreiben will muss es einen Betreiber geben.
01:31:49: Der muss die Immobilie stellen.
01:31:50: Die Frage ist einfach eine Investition und kommt es irgendwann zurück?
01:31:56: Oder mache ich das, weil ich gerade alles übrig habe und alles verschenken möchte?
01:32:00: Der letzte Fall ist glaube ich eher selten.
01:32:02: Also es muss unter baulichen und planerischen Überlegungen vor allen Dingen Sinn machen.
01:32:07: ja Und ein Bezirk muss zustimmen dass es eine Umwidmung gibt von Bürogebäude in Wohngebäuden.
01:32:13: Versuchen sie das mal in drei Monaten hinzukriegen damit ihnen die Baupreise nicht davon galoppieren.
01:32:18: also Dass die Facette ist groß.
01:32:20: Ich will nur sagen Es geht nicht mit allen Büroimmobilien, aber das ist wirklich eine Möglichkeit wo man sicherlich noch was tun kann.
01:32:28: Also wir haben ja, ob ich es schon mal erwähnt in Köpenicka auch an Haus gebaut was neben einer stationären Wohneinrichtung gebaut wurde.
01:32:37: Was ganz bewusst auch durchmischt ist.
01:32:39: Ich sag mal wo wir nicht wir sondern uns Investoren gesucht haben die dort Eigentumswohnungen gemacht haben.
01:32:45: Wir haben eine DemenzWG Wir haben Service Wohnen dort um genau diese Durchmischung zu schaffen und nicht nur diese Gettos.
01:32:53: Und das müssen wir, glaube ich noch viel mehr machen.
01:32:54: Wir müssen auch vielleicht noch enger mit dem Wohnungsbaugesellschaften reden und vielleicht ist das ja auch Teil des pflegischen Strukturgesetzes oder alter Struktur Gesetzes dass wir dort gemeinsam entwickeln können weil natürlich diese Durchmischung die digitale Vernetzung das sind Lösungen die wir schaffen können aber Versäulungen auflösen und Unterstützung bekommen und ihr es nicht immer ganz einfach.
01:33:16: und dennoch brauchen wir die Investitionen, um die bisherige Infrastruktur haben in den nächsten Jahren überhaupt erhalten zu können?
01:33:23: Ich finde das ist ein ganz wichtiges Stichwort und wir müssen jetzt die Politik nochmal in die Pflicht nehmen.
01:33:29: Sie haben vielleicht noch mal nachgeguckt mit dem... Genau, in den Haushalten.
01:33:35: Ein Stichwirt Investition was sich hier gewünscht wurde.
01:33:40: wie sieht es aus in den letzten Jahren?
01:33:42: Was ist vorgesehen im Berlin?
01:33:45: Na ja also erstens Ich bin ja auch im Haushaltsausschuss.
01:33:47: Deswegen kenne ich leider unsere schreckliche finanzielle Lage und wenn sich da nicht gravierend was verändert, müssen wir auf jeden muss.
01:33:54: jede Koalition egal.
01:33:55: also deswegen kann ich Ihnen schon mal sagen egal welche Partei ihn auf irgendeiner zukünftigen Veranstaltung was auch immer sagen wird jede nächste Koalition muss wahrscheinlich bis zu vier Milliarden Euro pro Jahr einsparen.
01:34:06: Ich will es nur mal sagen, das ist sehr viel Geld und deswegen glaube ich kann man nicht versprechen wir werden die ganz großen Investitionsprojekte... also da wo wir jetzt als Land Berlin sowieso schon kein Geld in Millionen Summen raus geben weiß ich sehe noch nicht wirklich dass eine nächste Regierung das tun wird.
01:34:24: und ich sage das nur einmal weil ich glaube es bringt auch nichts wenn sich hier alle hinstellen und sagen klar hundert Millionen was kostet die Welt?
01:34:32: Wir darüber nachdenken müssen, wie wir einmal das was wir ohne Hindern-Investitionen wozu wir gesetzlich verpflichtet sind.
01:34:38: Wir haben ja auch eine Klage im Krankenhausbereich gerade gegen das Land Berlin laufen.
01:34:44: wenn die gewonnen wird dann haben wir noch mal eine ganz andere finanzpolitische Debatte und natürlich muss man schauen wie man die Angebote aber, die da sind unterstützt und stärkt.
01:34:56: Das will ich jetzt auch gar nicht kleinreden.
01:34:58: Und deswegen bin ich Ihnen total dankbar dass Sie ja auch nochmal den Blick ein bisschen geweitet haben.
01:35:03: wir haben ja landesunternehmen die wohnungen bauen und die hovoge hat zum beispiel neulich in also die howoge machte auf solche formate und hatte jetzt neulichen in mazahn genau so einen projekt gemacht was das auch das Ziel hatte, dass andere Wohnungen an anderen Städten frei werden.
01:35:23: Also ich glaube es war nicht ausreichend mehr generational.
01:35:26: Das muss man noch stärker irgendwo in anderen Stellen pushen und das war jetzt eher etwas sozusagen für den letzten oder vorletzten Lebensabschnitt sag' ich mal.
01:35:35: aber die hatten vor allen Dingen haben sie so finanziert weil sie total coole Grundrisse hatten, die so effizient gebaut waren ganz viel Wohnung geschafft haben und man hatte nicht das Gefühl, dass man so einen kleinen Hut schachteln ist.
01:35:51: Aber dadurch hatte
01:35:51: man viele
01:35:52: ein oder zwei Personenwohnungen.
01:35:56: Das ist schon Teil der Wohnungsbaustrategie.
01:36:00: Und ich glaube auch, wir müssen stärker schauen wie wir... Berlin ist ja eine hochverdichtete Stadt und die Frage ist ja wo baut man?
01:36:07: Baut man auf der Grünen Wiese oder versucht man zum Beispiel auch Büroumnutzungen zu machen?
01:36:13: Ich wollte daran hier anknüpfen.
01:36:14: Sie haben uns ja im Vorfeld gesagt Wir sollen auf Leute eingehen.
01:36:17: Genau das teile ich!
01:36:21: Bürokratie abbauen, damit das geht.
01:36:23: Und deswegen bin ich Ihnen total dankbar und vielleicht können wir im Nachgang noch mal klären was die Liste
01:36:27: ist
01:36:27: weil ich glaube wenn wir schnell Wohnraum Lebensraum schaffen wollen dann müssen wir an die Büros ran, die leer stehen.
01:36:34: Das ist ein Riesenproblem.
01:36:36: Planungsprozess.
01:36:37: Ich dränge bisschen weil wir noch ein paar Bürgerinnen hören wollen und uns die Zeit ein wenig davon rennt.
01:36:44: Ich würde trotzdem es gab glaube ich noch ein Paar Meldungen jeweils Sie gerade schon einmal dran waren aber können bestimmt gleich
01:36:52: nochmal Wenn sich jetzt niemand anderes meldet, ja.
01:36:54: Ach so doch da!
01:36:54: Ich würde ganz gerne nochmal auf diesen Paragrafen hundertundzwanzig im SGW elf zurückkommen weil ich den total spannend finde der macht.
01:37:03: wir sind jetzt gerade bei dem thema innovation neue modelle und er besagt im prinzip wenn das land geld gibt gibt die kasse pro euro denen das land gibt noch mal ein euro
01:37:14: drauf.
01:37:16: Wir haben da sehr wenig Geld im Berliner Haushalt für eingestellt, was sich sehr schade finde.
01:37:21: Weil vielleicht gibt es ja diese tollen innovativen Modelle und Leute sagen ich hätte eine Idee aber mir fehlt das Geld und wir versperren uns da wirklich die Chance genau sowas zu fördern.
01:37:34: Und auch der Landespflegerausschuss von Berlin hat hier ne einvernehmliche Empfehlung Was sehr selten ist dass alle die da drin sitzen sich einig sind ans Abgeordnetenhaus gestellt, diese Mittel zu erhöhen.
01:37:48: Damit wir das auch mal ausprobieren können.
01:37:50: und das zweite da gebe ich Herrn Thielrecht.
01:37:53: also im Projekt ist es einer.
01:37:54: aber wir müssen dann auch gucken dass Projekte die gut funktionieren verstetigt werden weil das erlebe ich immer wieder bei Projekten die über Fördermittel laufen die laufende gewisse Zeit.
01:38:05: Dann sitzt man sich zusammen alle fandens total
01:38:08: toll Ende!
01:38:10: Und dann werden sie nicht mehr fortgeführt weil kein Geld mehr dafür da ist.
01:38:13: Okay, noch mal Stichwort Modellprojekte.
01:38:19: Ich hatte so ein bisschen den Eindruck das es gerade nicht so eine Präsenz hat bei unseren beiden politischen.
01:38:27: Aber deswegen ist es ja auch gut dass solche Veranstaltungen dafür da sind Dinge nochmal auf die Agenda zu ziehen.
01:38:32: ich glaube wir haben im Haushalts Wir haben im letzten Haushalt Fraktionsübergreifend an einem Thema gearbeitet.
01:38:37: Das war ein Pflegenot-Telefon, das ist natürlich auch eine andere Geschichte.
01:38:42: aber das ist auch ne neue Struktur die glaube ich trotzdem sehr wichtig ist weil sie nochmal an der Stelle wo eben ne pflegere Notsituation existiert man quasi Eine schnelle Unterstützung macht damit diese Leute nicht alle im Krankenhaus landen, weil das einfach der falsche Ort für alle Beteiligten ist und da sozusagen eine andere Struktur zu schaffen.
01:39:02: Und dass auch als Hebel zu nutzen um Kurzzeitpflegeplätze so zu schaffen.
01:39:06: dafür wurde Geld eingestellt.
01:39:08: deswegen haben wir sehr viel Kraft darauf gestellt, dass das umgesetzt wird.
01:39:11: aber sie haben natürlich total recht, dass es Geld was für diese Modellvorhaben eingestellt wurde, was ja Nordrhein-Westfalen auch sehr stark vorangetrieben wird und wofür ja auch
01:39:20: die
01:39:21: der Verein wir pflegen eV sich sehr dahinter geklemmt hat und uns immer wieder daran erinnert, dass wir das stärker pushen und nutzen sollen.
01:39:30: Dass das auch der Aufgabe von uns Abgeordneten ist, dass Wir das mit Leben füllen und vielleicht auch noch vor der Wahl nochmal im Ausschuss einmal mit einer kleinen Besprechung thematisieren könnten wir überlegen.
01:39:41: Wir haben ja noch eine Pflegesitzung am Zweihnzwanzigsten Juni wo wir über legen müssen was wir machen.
01:39:46: insoweit Genau, muss sowas ja.
01:39:48: Insbesondere weil das nur für zwei Jahre eingestellt ist.
01:39:51: das Geld?
01:39:52: Muss man das jetzt mit Leben füllen damit es auch umgesetzt wird und das glaube ich ist etwas Konkretes was wir mitnehmen.
01:39:58: Das können wir machen.
01:40:00: Es sind ja auch nur hunderttausend Euro bei Sachen nicht viel eingestellten aber sie dürfen nicht vergessen dass der Pflegebereich zweistelliger Millionenbetrag ist.
01:40:10: Da haben wir gar nicht so viele Spielräume, wie.
01:40:12: ich glaube, wir mussten auch für die Ausbildungsplätze noch mal ein bisschen mehr erhöhen.
01:40:16: Wir mussten vieles was wir früher in den Digitalpakt hatten im Bereich Gesundheit und Pflege mussten jetzt in den einzelnen Kapiteln abbilden und waren nicht mehr zentral finanziert.
01:40:27: Wir hatten damals neu auch die Starkerhöhung bei den Hausbesuchen und das wollten wir auch abfedern.
01:40:31: Das sind ja auch mehrere hunderttausend Euro, die da noch mal dazugekommen sind.
01:40:35: Das war eine immense Herausforderung.
01:40:37: Das was wir innerhalb seit dem Regierungswechsel neu eingeführt haben verstärkt haben dass überhaupt zu halten zu können und auch nochmal die ein oder andere neue Sache dazu zu packen.
01:40:46: Das ist bei so einem mini mini mini Etat wirklich extrem schwierig.
01:40:51: Aber das Problem, wo es sein ist, ist da.
01:40:54: Und da, wo wir die Möglichkeit hatten, benutzen wir das auch und versuchen uns auch woanders vielleicht noch damit anzudocken.
01:41:02: Wir machen noch zwei Publikumusmeldungen.
01:41:04: Es gab
01:41:04: hier vorne eine.
01:41:07: Ich steh mal auf, damit Sie mich besser sehen!
01:41:10: Ich schwanke so ein bisschen zwischen dem Konkreten was gefragt wurde und der großen Linie... dazwischen sitzt irgendwo die Politik oder ihr IHK?
01:41:18: Ich stelle mal eine konkrete Frage aus einer betroffenen Perspektive.
01:41:22: Und zwar, welche Option gibt es den Übergang
01:41:26: vom
01:41:26: Arbeitsleben in späterer Pflegeleben?
01:41:29: Erwerbslosenleben sage ich jetzt mal dem Leben nach der Arbeitszeit so zu gestalten dass man so lange es noch geht an der Wertschöpfungskette teilnimmt also etwas schafft produziert.
01:41:41: Das ist eine Sache, die mich ganz persönlich umtreibt.
01:41:44: Als dreienfünfzigjähriger und einer Sache, der mich umtreibt in Bezug auf meinen Vater, der fünfundachtzig ist, der nicht mehr definitiv, nicht mehr regulär am Arbeitsleben ist für den habe ich gerade ne schöne Schreibmaschine im Auto liegen, die er hoffentlich wieder fit macht.
01:41:57: welche Optionen seitens der Politik oder seitens des Podiums sage ich mal allgemeiner gibt es diese Übergänge einmal an die Zukunft betrachtet für spätere Rentner zu gestalten und auch jetzt aktuell, was kann man machen um das irgendwie zu gestalten.
01:42:12: Mit den Generationenhäusern viel schöner gibt es sicherlich.
01:42:15: diese Demenzfluchtpunkt habe ich zum ersten Mal gehört, habe ich total dankbar in meinem Hirn abgespeichert.
01:42:20: Was für Optionen?
01:42:21: Was für Steuer- und Regulierungsmechanismus gibt es jenseits der Eigenbeteiligung oder der Eigeninitiative der Bürgerinnen
01:42:28: und Bürger?
01:42:28: Danke schön!
01:42:31: Vielleicht noch bevor darauf geantwortet wird die letzte Meldung.
01:42:38: Hier wurde ja angeregt, dass die ältere Generation zum Teil auf Wohnraum lebt der eigentlich ihre Lebenssituation nicht mal angemessen ist.
01:42:47: und wenn man das verändern will.
01:42:48: also ich vermisse ein bisschen die Auseinandersetzung der Politik mit den Gründen die alte Menschen davon abhält oder älteren Menschen oder früher geborene wie auch immer ihre Wohnsituation noch einmal zu ändern.
01:43:02: Das fängt schon damit an, dass sie ihre guten alten Stücke in Berlin überhaupt nicht loswerden wenn sie sich zum Beispiel beschließen mit ihrer Freundin zusammenzuschießen.
01:43:10: Wir haben ein eines Großes gebraucht über ihren Kaufhaus für eine vier Millionen Stadt.
01:43:14: das ist wirklich ein Ding von der BSR.
01:43:17: Dafür würde ich mich nicht unbedingt feiern.
01:43:18: die feiern sich immer.
01:43:19: dafür finde ich zb ist viel zu wenig.
01:43:22: Also dass mein Menschen oder fragt, ja mein Enkel ist weit weg der kriegt keinen zusätzlichen Urlaubstag.
01:43:27: Warum soll ich das überhaupt machen?
01:43:29: Aber wenn ich Menschen wirklich richtig anrege, dass sie vielleicht auch finanziell angeregt werden sich nochmal ein Lebenstraum zu erfinden.
01:43:37: Ich sage mal nicht so mich selbst begrenzen und sagen, wenn ich jemanden sage du kriegst hier, wenn du zu deiner Freundin ziehst kriegste zwanzig tausend Euro.
01:43:44: Und dann könnt ihr zusammen einmal eine Kreuzfahrt machen.
01:43:47: Dann kriege ich vielleicht in die etwas.
01:43:54: Nein, aber man muss ja irgendwie schauen.
01:43:56: Und ich habe das schon ein paar Mal gehabt, dass die Gründe, die alte Menschen davon abhalten ihre Wohnsituation zu verändern, die muss man aus dem Weg schaffen und die kriegt man nicht mit so theoretischem... Wir machen mal Wohnungstausch!
01:44:08: Wie sollen wir das machen?
01:44:10: Die kriegen zum Teil nicht mehr das dritte Zimmer aufgeräumt noch Ja, da sind schon Spinnenweben drin oder so.
01:44:15: Oder machen die obere Etage zu?
01:44:16: Da gehen sie gar nicht mehr hoch weil Sie es einfach als Unvermögen empfinden.
01:44:21: Und das muss man mehr durchdringen und dann findet man glaube ich auch bessere Lösungen, die vielleicht gar nicht so viel Geld kosten.
01:44:28: Weil zehn Tausend Euro für eine Kreuzfahrt ist immer noch viel weniger als eine neue Wohnung zu bauen wenn dafür eine andere Wohnung frei wird.
01:44:36: Also zumindest nehme ich mit Die Gründe für die Menschen hindern
01:44:41: z.B.,
01:44:42: in kleinere Wohnungen ziehen, sie zu bearbeiten und da Lösungen zu finden für alle Beteiligten.
01:44:49: das ist sicherlich ein wichtiger Hinweis.
01:44:52: es gab noch die Frage nach der längeren Arbeitsbeteiligung.
01:44:57: Herr Thiel Sie haben die Idee
01:44:59: Ich würde Sie gerne einladen Ihren Amt nicht bei uns tätig zu sein.
01:45:01: Das könnten Sie jetzt schon machen mit einem geringeren Stundenumfang Und wenn Sie da mal in der Rente sind, nehmen wir sie mir mehr Stunden.
01:45:09: Weil ehrenamtlich haben wir noch gar nicht angesprochen.
01:45:11: die müssen man natürlich auch irgendwo heben und wenn Sie rechtzeitig damit beginnen also können wir nachher gar nicht weiß nicht wo Sie wohnen?
01:45:17: Wir sind am vielen Standorten.
01:45:20: Sie kommen nicht mehr
01:45:21: raus!
01:45:24: Genau das hätte ich jetzt auch gesagt.
01:45:25: es gab nämlich vor... Ich weiß gar nicht... Wann hatten Sie die Veranstaltung im Propiusbau?
01:45:32: Vor vier Wochen.
01:45:33: Nee, das war vor vier, fünf Wochen.
01:45:35: Das ist noch gar nicht so lange her.
01:45:37: Da gab es eine Veranstaltung von der Diakonie zum Thema Ehrenamt und da haben sich
01:45:42: alle vorgestellt...
01:45:46: Also das war nochmal sehr umfangreich und es gibt ja auch freiwilligen Agenturen die das sozusagen nochmal anbieten.
01:45:52: Die gibt's einmal auf der Landesebene in den Bezirken wo wir versucht haben ehrenamtliches Engagement stärker zu vernetzen weil man den Leuten Ja, ich meine die Leute verstehen ja vielleicht auch gar nicht wo kann man sich überall engagieren und es gibt die Möglichkeit dass man sich hier bezirklicht oder auf Landesebene bei einer Ehrenamtsagentur Anmeldet und sagt, ich habe so viel Stunden Zeit.
01:46:13: Und ich hab Lust auf einen Engagement.
01:46:15: Dann kann man dort sozusagen im Hinberaten
01:46:18: werden.".
01:46:18: Ich glaube die Frage war ein bisschen anders gemeint oder?
01:46:21: Die war gerade nicht aufs Ehrenamt sondern auf die berufliche Tätigkeit.
01:46:28: ne?
01:46:28: Genau.
01:46:28: Das waren zwei tolle Antworten auf eine nicht gestellte
01:46:31: Frage.
01:46:33: Ich hatte zwei Beispiele einmal das eigene also ich werde älter.
01:46:37: Was gibt es für Optionen
01:46:39: um diesen Übergang, diesen für viele als hart wahrgenommenen Übergangen?
01:46:42: Ich bin Ausstellungsleiter in einem Museum.
01:46:45: Ich möchte nicht aus einer harten Verantwortung
01:46:47: in Null fallen.
01:46:48: Nicht von vierzig auf null.
01:46:49: Das wäre
01:46:49: vielleicht sogar eine Frage.
01:46:51: Wie kann man das schleichen und gestalten mit den
01:46:54: Möglichkeiten die an Steuerungstregel,
01:46:56: Mechanismen zur Verfügung stehen?
01:46:58: Das ist der eine Teil.
01:46:59: Der andere Teil bezog sich konkret auf meinen fünfundachtzigen Vater, der nie wieder richtig
01:47:03: arbeiten kann weil er älter wird.
01:47:05: was für Optionen gibt es denen Dinge, da kommt vielleicht auch das Ehrenamt
01:47:08: ins Spiel möglicherweise
01:47:10: so zuzusteuern dass sie durch
01:47:14: die gedankliche
01:47:15: Aktivierung der Alterungsprozess verlangsamt wird.
01:47:18: Da denke ich jetzt in erster Linie an die Kopfprozesse also weniger an die körperlich motorischen Fähigkeiten
01:47:23: sondern sozusagen
01:47:24: Schreibmaschine.
01:47:24: war jetzt ein Beispiel eine DDR-Schreibmaschine zu reparieren.
01:47:27: Das hat ja beruflich sein Leben lang gemacht freut sich gegen.
01:47:30: Wie sagt man dazu?
01:47:31: Kugelkeaks, Neekullerkeaks.
01:47:33: Dass er das noch machen
01:47:34: kann und dass er
01:47:34: dafür eine gewisse... Das meinte ich mit Wertschöpfung an der Wertschöffungskette ein Stück weit teil hat.
01:47:39: Ich versuche mal darauf zu antworten ist hier eher so ein bundespolitisches Thema.
01:47:43: Ich kenne jemanden, der wird dieses Jahr siebzig.
01:47:46: Der arbeitet
01:47:47: noch
01:47:49: und konnte sich dann oder muss sich denn entscheiden ab wann hat er den Rentnerstatus und wann nicht.
01:47:54: So das ist immer eine Frage auch der Rentenberatung.
01:48:00: Irgendwie in diesem Jahr wird er sagen, er ist jetzt offiziell Rentner und kann dann aber als Rentner trotzdem hier noch weiterarbeiten.
01:48:07: Also diese Flexi-Rent oder wie das Ganze heißt?
01:48:10: Aktiv Rente die Möglichkeit haben sie ja wenn Sie einen entsprechenden Arbeitgeber hat der das ganze unterstützt.
01:48:16: In diesem Falle wie riecht das?
01:48:17: Wenn man Mitarbeiter... Und er kommt dann halt reduzierend
01:48:21: immer
01:48:21: weiter
01:48:22: zurück
01:48:23: Das nächste Enkelkind und kann sich dann quasi in eine Maße zurückziehen, die nicht so abrupt ist.
01:48:31: Also diese Möglichkeit hat der Wohnesgesetzgeber geschaffen und wenn man einen Rüchtling darüber
01:48:36: hat kann man
01:48:37: das tun.
01:48:38: Ich hatte auch vorher schon Mitarbeiter, die in Rente gegangen sind aber gesagt haben ich würde gerne noch arbeiten.
01:48:43: Das wird als Ausstellungsleiter glaube ich eine gewisse Herausforderung.
01:48:49: Ganz viele Branchen, wo Arbeitgeber sehr dankbar sind dass sie sagen da möchte noch jemanden paar Stunden arbeiten.
01:48:54: Ich nehme auch jemand mit zwanzig Stunden weil das einfach eine wichtige Erfahrung ist und deshalb glaube ich ist es sehr branchen- und arbeitgeberspezifisch.
01:49:02: aber ich glaub die meisten Arbeitgebe würde sich total freuen wenn die Expertise weiter gegeben hat wird dass man auch es in die Jungen weitergibt.
01:49:11: Und für ihren Vater, glaube ich ist das immer die Frage des was nimmt man als Wertschöpfung?
01:49:17: Weil Wertschöffung kann nämlich auch sein Ich gebe der Gesellschaft etwas Das muss nicht monitär sein und da glaube ich is ehrenamt eine gute Idee egal in welchem Bereich.
01:49:25: gerade in den Stadtteilzentren also in Charlottenburg zum Beispiel gibt's Leute die Technikahnung haben sind immer gerne gefragt weil die leute mit ihrem Handy nicht klar kommen oder mit irgendwas anderem.
01:49:36: und deshalb glaube ist es in dem Alter wahrscheinlich eher eine ehrenamtliche Tätigkeit, wo man anderen die schlechter dran sind was geben kann.
01:49:45: Aber die Arbeitgeber glaube ich freuen sich über jeden der ein bisschen länger glaubt und nicht jeden Tag abschneiden den sie nicht mehr arbeiten müssen.
01:49:53: Zeitwertkonten wären für Sie das Richtige und glaubt, für Ihren Vater geht es natürlich um das Thema aktivierende Pflege.
01:49:58: Was natürlich noch mal ein Themenkreis für sich wäre.
01:50:01: also wo wert?
01:50:02: letztendlich bin ich vielleicht auch bei Prävention?
01:50:04: Wo gibt es wirklich Leistungen die dann auch von der Pflegekasse entsprechend honoriert werden?
01:50:09: des Menschen eben nicht weil sie einsam sind, weil sie nicht mehr gefordert werden schnell abbauen.
01:50:14: Das ist aber glaube ich nochmal ganz eigener Themenkreise.
01:50:18: was der für wäre und natürlich bei Ihnen ist immer bei uns, können das Mitarbeiter über Zeitwirt konnten machen.
01:50:24: Und dann kann man entweder schleichend abbauen oder darf auch noch mal länger arbeiten, wobei wir das gerade auch diskutieren, was dort möglich ist.
01:50:31: Aber dennoch habe ich trotzdem nochmal für Ihren Abendest dass ein guter Übergang Hilfe sein kann.
01:50:37: Okay!
01:50:38: Ich gucke jetzt noch einmal zu Sebastian Hast du noch einiges mitgenommen aus dieser Runde?
01:50:44: Ja,
01:50:45: man merkt das am Tag der Pflege eine besondere Energie in diesem Raum war.
01:50:48: und was ich noch erwähnen möchte.
01:50:49: Ich finde es großartig dass unsere Idee kein politischer Sprecher einzubringen auch heute Abend wieder wunderbar mit diesen beiden sehr engagierten Mitgliedern des Abgeordnetenhauses funktioniert hat die keine Programme präsentieren wollten Genau.
01:51:04: Die keine Programme präsentieren wollen, sondern tief in den Themen sind gemeinsame Lösungen gearbeitet haben und bei diesen Lösungen ein ganz kleiner Überblick das eine oder andere ist gefallen.
01:51:13: Das Wichtigste wurde mitgeschrieben.
01:51:14: Seku Gebel hat zum Beispiel nach erfolgreicher Überwindung des Veggie Day Traumas heute geschickt einen auch aus Sicht der Diakonie wertvollen Werbeblock für den Gesundheitsausschuss platziert und möchte kein Strukturgesetz mit Exit-Option aber das sozialistische Erbe von Gemeindeschwester Agnes reaktivieren.
01:51:31: da sind wir doch dabei.
01:51:33: Christian Zander vertraut vermutlich als einer der wenigen hier im Raum auf eine Bürokratie.
01:51:38: Vereinfachung durch die Pflegereform und wir vertrauen auf seinen Einsatz für den Ausbau der Hausbesuche.
01:51:45: Annet Hüssen für die EHK schlägt mehr Mailboxen als Briefkästen in den Bezirksämtern vor und empfiehlt rechtswidrige Befristungen, für Hilfen zur Pflege abzuschaffen.
01:51:54: Dafür Kurzzeit- und Verhinderungspflege auszubauen.
01:51:58: Und unser Gastgeber Harald Thiel setzt auf ein armes und trotzdem innovatives Berlin mit dem frisch sanierten Seniorenheim als Nukleus eines entsäulten Pflegesystems.
01:52:09: Vielen Dank!
01:52:10: Was für eine fantastische Zusammenpassung?
01:52:17: Ich bedanke mich ganz herzlich
01:52:19: für diese
01:52:20: Zusammenfassung.
01:52:21: Ich bedanken mich bei der Stefaner Stiftung, ich bedanken mich bei Ihnen vielen auf dem Podium aber auch bei Ihren für Ihre rege Teilnahme.
01:52:27: Ich hoffe das hat Sie begeistert unser Format sie empfehlen es weiter.
01:52:32: man kann es nachhören in eingängigen Podcasts wie sagt man catchern glaube ich Und natürlich haben wir auch noch weitere Veranstaltungen vor.
01:52:42: Das nächste Mal im Juni wird es um das Thema Familie gehen und da werde ich Sie wieder begrüßen, und das letzte Thema Wohnen, da ist Lorenz Maroldt, wird das diskutieren und ich hoffe, ich sehe den ein oder anderen von Ihnen dort wieder und wünsche Ihnen jetzt einen schönen Abend und viel Spaß am Buffet!
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