Familien in Berlin

Shownotes

Berlin wächst. Doch das, was den Alltag der Berliner Familien trägt, wächst nicht in gleichem Maße mit: ausreichend Familienangebote, faire Bildungschancen, genug Unterstützung für die, die mit knappen Mitteln leben. Viele Familien kämpfen mit steigenden Lebenshaltungskosten und zugleich mit Hürden beim Zugang zu unterstützenden Angeboten – von der frühen Förderung bis zur Familienberatung.

Gemeinsam mit Bürger:innen, Berliner Spitzenpolitik, Wirtschaft und Sozialträgern findet Moderatorin Anne Rabe Lösungen für Fragen wie „Wie schaffen wir es, Kinder unabhängig von Herkunft und Einkommen stark zu machen?“, „Wie gelingt Demokratiebildung schon in der Kita oder im Kiez?“ und „Welche Politik brauchen Familien für gleichen Chancen auf Arbeit, Bildung und Zusammenhalt?“

Panel
- Staatssekretär Dr. Torsten Kühne (CDU, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, i.V. für Senatorin - Katharina Günther-Wünsch)
- Nina Stahr (Landesvorsitzende Bündnis 90/Grüne Berlin)
- Nicole Korset-Ristic (Vizepräsidentin IHK Berlin)
- Bernd Siggelkow (Vorsitzender Stiftung Die Arche – Christliches Kinder- und Jugendwerk)
- Spezialgast im Publikum: Regine Kittler, MdA (Familienpolitische Sprecherin Fraktion DIE LINKE)

Moderation: Anne Rabe, Autorin/Dramatikerin

Live-Mitschnitt vom 9. Juni 2026, 16 - 18 Uhr
Stiftung Die Arche – Christliches Kinder- und Jugendwerk

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00:00:00: Herzlich willkommen zu Zukunft Berlin, der BürgerInnen-Talk.

00:00:04: Bis zur abgeordneten Hauswahl im Jahr ist die Diakonie Monat für Monat in allen Berliner Bezirken scheinbar unlösbare soziale Probleme auf die große Bühne.

00:00:16: Gemeinsam mit Spitzenpolitik, Wirtschaft und Soziallexperten überlegen Bestseller-Ottorin Anne Rabe und Tagesspiegel-Herausgeber Lorenz Marold im Wechsel wie es in der Jugendhilfe, Inklusion bei Stadtarmut, Wohnen und Bauern Gesundheit und viele mehr weitergehen kann.

00:00:35: Das Beste!

00:00:36: Alle Bürgerinnen und Bürger reden mit offen und ehrlich – Mit einem gemeinsamen Ziel.

00:00:42: Zusammen finden wir kurz Mittel und langfristige Lösungen ohne Politikerinnsprech- und Forderungskataloge.

00:00:50: Wir könnten, sollten, würden ist nicht zulässig!

00:00:54: In diesen neunzig Minuten zählt nur wir legen los – und wenn nicht?

00:00:59: Warum

00:00:59: nicht?!

00:01:00: Und welche Alternative gibt es jetzt?

00:01:02: Diskutieren Sie mit denn gemeinsam bauen wir das soziale Berlin christlich solidarisch nachhaltig.

00:01:11: Begrüßen Sie mit mir Ihre Gastgeberin Anne Rabe.

00:01:21: Herzlich willkommen hier bei der Arche.

00:01:24: Vielen Dank für die Gastfreundschaft, das sage ich jetzt schon einmal beim Bürgerenden Talk der Diakonie Berlin-Berlin Brandenburg heute zum Thema Familien in Berlin und wir möchten diskutieren mit ihnen gemeinsam und ich sage mal vorab einmal es wird eine Podcastaufzeichnung der Veranstaltung geben also sollten sie nicht dort zu hören sein wollen dann besteht hinterher noch die Möglichkeit im persönlichen Gespräch Anregung und Ideen vorzutragen.

00:01:53: Aber ich würde Sie doch sehr ermuntern, sich reget zu beteiligen.

00:01:57: Sie können sich jederzeit beteiligt nicht wie sonst.

00:01:59: Wir diskutieren nicht erst hier oben und hinterher gibt es eine Fragerunde sondern es geht sofort los und ich habe auch einen Helfer im Publikum der mir zeigen wird falls ich mal eine Wortmeldung nicht sehe.

00:02:10: jetzt möchte Ich aber gerne meine Penelisten des heutigen abends das heutige Nachmittag hier begrüßen und zwar zunächst einmal die Landesvorsitzende der Grünen Nina Die Vizepräsidentin der IHK Berlin, Nicole Korsett-Ristisch.

00:02:37: Außerdem den Vorsitzenden in der Stiftung die Arche Bernd Siegelko und Last but not least den Staatssekretär der Senatsverwaltung für Bildung Jugendundfamilie Dr.

00:02:51: Thorsten Kühne.

00:02:58: Noch einmal vorab, wir werden so in drei Themenblöcken diskutieren.

00:03:01: Etwa dreißig Minuten und die Themen werden sein neue Lobby für Familien, Fördergesetz &

00:03:06: Co.,

00:03:07: angebotet im Sozialraum- und Familie- und Bildung.

00:03:10: Wenn Sie also eine Idee haben schon eine Frage unter den Nägeln brennt und wissen ungefähr wo sie die Einordnung können dann wissen Sie jetzt schon a. Unter dem Themenblock könnte das vielleicht passen.

00:03:23: So, jetzt geht es aber los.

00:03:25: Genau noch ganz kurz der Sebastian Peters von der Diakonie wird mich unterstützen und wird mir nicht nur zeitlich anzeigen wenn wir wechseln müssen sondern auch zwischendurch einmal überprüfen ob das was wir uns vornehmen nämlich konkrete Lösungen zu finden ob das auch eingehalten wird auf dem Podium und dann wird er diese Lösung notieren.

00:03:45: Jetzt geht es aber tatsächlich los zum Thema Neue Lobby für Familiengesetz und Co.

00:03:50: Und da erst mal die Frage an Sie, Frau Stahl, im Jahr zwölfhundzwanzig wurde in Berlin noch damals unter dem Rot-Rot-Grünen Senat ein einmaliges Gesetz verabschiedet das Familienförder-Gesetz?

00:04:02: Vielleicht können Sie uns einmal ganz kurz erklären worum es darin ging und ja wofür das gut ist, warum Berlin das braucht.

00:04:10: Ich glaube es ist gut dass wir ein solches Gesetz haben weil es einfach wichtig ist das Familien Förderung gesetzlich reglementiert ist und nicht einfach irgendwie ein nice to have, dass man sagt Familienförderung muss auch finanziell abgesichert sein.

00:04:24: Gerade hier wenn man bei der Diakonie ist die Arche wird ein Lied davon singen können im Dezember steht man da und weiß nicht ob man seine Mitarbeiterinnen in Januar noch beschäftigen kann weil man teilweise immer nur Projektmittel hat usw.

00:04:36: Und dazu sagen wir wollen das, dass Wir Die Förderungen wirklich, dass wir es gesetzlichen langfristig festlegen und so weiter.

00:04:43: Das ist richtig und eben auch klar haben Was muss eigentlich konkret gefördert werden?

00:04:48: Also wenn Sie dann in die Bezirke gehen, sich anschauen, Hilfen zur Erziehung beispielsweise ist ein riesengroßes Wort.

00:04:56: Was bedeutet das eigentlich konkret?

00:04:58: und hier eine klare Regelung reinzugehen damit eben alle Beteiligten wissen was gibt es worauf kann ich mich verlassen?

00:05:05: Das ist total wichtig für alle Besteiligten wie gesagt.

00:05:09: Ich möchte aber auch dazu sagen Das Gesetz ist das eine, ich bin froh dass wir es haben.

00:05:17: Ich glaube so ein Gesetz ist nie perfekt.

00:05:20: Das kann man weiterentwickeln gar keine Frage aber am Ende des Tages muss das mit entsprechendem Leben gefüllt werden.

00:05:26: und da würde ich mir schon wünschen dass wir nochmal und deswegen bitte sehr dankbar für die Einladung heute dass wir wirklich gemeinsam auch noch mal einen stärkeren Fokus auf Familien legen weil Kinder haben häufig nicht so ne große Lobby Und insbesondere die Familien, die am härtesten Struggle, die es am schwierigsten haben.

00:05:46: Die mit den meisten Herausforderungen zu kämpfen haben, die haben die allergeringste Lobby weil sie keine Zeit haben am Wochenende noch auf Demus zu gehen.

00:05:55: Demus sind super macht das alle.

00:05:57: aber die die Möglichkeiten haben sich laut zu äußern.

00:06:01: Die haben schon was geschafft und diese Möglichkeit nicht haben müssen wir ganz besonders in den Fokus nehmen und da möchte ich eigentlich nochmal besonders drauf schauen.

00:06:08: Okay, das klingt erstmal gut.

00:06:11: Es gibt ja in dem Gesetz einige Vorgaben was man erreichen will.

00:06:14: finanziell ist das ziemlich genau formuliert.

00:06:17: der Senat Herr Kühne ist da aber mit allem hinterher ungefähr bei allen Vorgabend.

00:06:22: Woran liegt denn das?

00:06:23: Warum ist nicht genug Geld da wenn man noch die eigenen Vorgabe gemacht hat.

00:06:28: Also dass es immer mehr Ressourcen sein kann, bin ich völlig bei Ihnen.

00:06:32: Gerade bei uns in Berlin wo wir besondere Herausforderungen haben gegenüber dem Bundesgebiet.

00:06:38: trotzdem würde ich sagen gekündigt durchaus auch stolz drauf sein.

00:06:41: die Mittel sind den letzten gut fünf Jahre und über hundertvierzig Prozent gestiegen was das Familienfördergesetz betrifft von vierzehn Millionen jetzt auf über dreißig Millionen.

00:06:50: nochmal mehr geht immer.

00:06:52: Es ist aber auch nicht das einzige Gesetz, an dem wir jetzt ja gearbeitet haben.

00:06:56: Kita Fördergesetz wo wir jetzt die Betreuungsschlüssel verbessern konnten.

00:07:00: dann werden sicher im Laufe der Veranstaltung noch dazu kommen.

00:07:03: Wir haben uns die gesamte Bildungskette entsprechend angeschaut weil wir wollen ja so früh wie möglich anfangen.

00:07:09: deshalb neben den Hilfen zur Erziehung auch die frühen Hilfen sozusagen auch etwas was wir in Berlin sicher ausbauen müssen aber wo wir sozusagen ja nicht bei null anfangen.

00:07:18: also insofern Ich gehe davon aus, die auf dem Podium unterstützen uns ja auch dass wir noch mehr Ressourcen eben in der Schwerpunktsetzung gerade für die Familien und die Familienförderung dann zur Verfügung stellen.

00:07:29: Aber erstmal mit dem was da ist wo wir bestmöglich arbeiten.

00:07:33: Ja, ich muss trotzdem noch mal nachfragen.

00:07:34: Weil es gibt ja... Ich guck mal einmal rein wo man überall hinten dran hängt Standort gebundene Jugendarbeit, sechsundzwanzig Prozent unter Säule Standort ungebundene Jugendarbeit acht Prozent Unter Säul internationale Begegnungen Erholungsfahrten vielen vierzig Prozent unter soll und so weiter und sofort.

00:07:55: also Das sind ja Vorgaben, die die Politik sich selbst gegeben hat.

00:07:59: Sind die Vorgabe falsch?

00:08:00: Wurde zu viel gemacht oder... Also... Also erstens würde ich sagen, wir haben uns zurecht ambitionierte Ziele gegeben.

00:08:09: Überhaupt da bin ich bei Frau Starwall das ist einmalig deutschlandweit dass wir hier überhaupt Qualität definieren und solche konkreten messbaren Ziele uns entsprechend ersetzen.

00:08:20: so Und jetzt natürlich.

00:08:21: deshalb schauen wir jetzt Sie haben es genannt wo wir noch nicht sozusagen unsere eigenen Zielzahlen erreicht haben und dann müssen wir eben schauen wie können wir jetzt bestmöglich entsprechend nachsteuern?

00:08:31: Wie gesagt einmal sozusagen das haben wir uns auf die Fahnen geschrieben die da sind, noch effizienter einsetzen.

00:08:37: und dann ja und da werden wir wieder in den nächsten Haushaltsberatungen selbstverständlich drum kämpfen auch noch mehr Ressourcen dann zur Verfügung zu stellen.

00:08:43: Aber wie haben auch das eine oder andere Bundesprogramm was es jetzt gibt?

00:08:47: Auch der Sondervermögen als Chance genutzt und dafür auch für dem Bereich Familienförderung Kita entsprechend zusätzliche Mittel deshalb zur Verfügung stellen können.

00:08:56: Dann frage ich mal Herrn Siegelkuh aus der Praxis Wie ist Ihr Eindruck?

00:09:01: Ist genug da, wurde das Gesetz gut ausgefüllt oder hat es was genützt in ihrer Arbeit so ein Gesetz zu haben?

00:09:09: Also ich denke ja das wichtigste ist natürlich dass die Menschen die betroffen sind, dass das Geld bei ihnen ankommt.

00:09:15: Ich kann es nicht sagen.

00:09:16: Sie hatten eben gesagt wir hangeln uns von einem Jahr zum anderen Wir bekommen gar keine staatlichen Mittel.

00:09:20: Bei uns funktioniert das ein bisschen anders weil unser Schwerpunkt liegt auf Nachhaltigkeit.

00:09:24: Das heißt wir investieren in Menschen über Menschen und das mit den gleichen Menschen über viele Jahre und das unterscheidet uns vielleicht von vielen anderen Einrichtungen.

00:09:32: Und das Problem ist wenn ich Geld zur Verfügung stelle für einen Haushalt oder für zwei Haushalte dann kann man schon davon ausgehen dass es im nächsten Haushalt vielleicht nicht wieder beschlossen wird automatisch bei den Menschen an.

00:09:44: Ich glaube, dass man in der Politik auch mehr darauf achten muss das man nicht so viele Versprechen macht, dass die Leute bei den menschen Erwartungen entstehen sondern dass man die Dinge dann eben auch umsetzt.

00:09:56: Familie ist die Säule der Gesellschaft und wir haben eine Stadt die große Herausforderung hat.

00:10:01: Wir haben mit die meisten alleinerziehenden Familien von ganz Deutschland.

00:10:05: da muss man noch mal hinkucken.

00:10:06: Die haben noch einmal ganz andere Herausforderungen als andere Gebeeren in unserem Land immer weniger Kinder.

00:10:12: Wir sterben so langsam aus, sprechen aber viel über Rentenpolitik der demographischen Wandel und auf der anderen Seite ist uns gar nicht klar dass wir auch sterben wenn wir so weitermachen weil Kinder ein unkakulierbares Armutsrisiko sind.

00:10:24: Und wenn die Kinder das schon sind dann läuft ja irgendwo was auch in der Förderung falsch und deswegen würde ich mir plädieren dafür, dass man weniger Versprechen macht.

00:10:33: Sondern mal versucht, Prozesse relativ zeitnah umzusetzen.

00:10:36: Auf der einen Seite geht es nicht nur um die Ausgaben sondern auch zu gucken ob das Geld tatsächlich effektiv ankommt bei den Trägern und ob auch dort eine Qualität gewährleistet ist, die dem Menschen zugutekommt und nicht dass alles oberflächlich ist.

00:10:50: Ich meine auf der anderen Seite reden wir von Bürokratieabbau aber viele Menschen haben nicht einmal ein funktionierendes Internet und können noch nicht mal digital mit bestimmten Dingen umgehen sind vielleicht auch gar nicht der deutsche Spare mächtig oder kommen aus der Bildungsfernschicht und können darauf gar nicht zurückgreifen.

00:11:06: Deswegen mussten alle Verfahren, die wir haben und alle Angebote, die geringsten Bürger nahbar sein.

00:11:14: und ich sage mal, wenn ich eine einfache Sprache spreche versteht der Akademiker das auch.

00:11:19: Versteht dann aber auch der Mensch ganz unten, der gar nicht zur Schule gegangen ist?

00:11:22: Und das müssen wir uns vielleicht auch angewöhnen damit die Dinge, die wir umsetzen wollen gesetzlich dass sie bei den Menschen ankommen, die Menschen das auch verstehen.

00:11:29: Da habe ich gleich noch mal eine konkrete Nachfrage, nämlich Teil des Familien-Portals dieses Familienportal.

00:11:35: Also genau zum Thema auch Effizienz.

00:11:37: Die Sachen sollen gebündelt werden und die Leute sollen es einfach erreichen.

00:11:41: Wie ist das bei den Familien hier mit denen Sie zusammenarbeiten?

00:11:44: Kennen sie das Familienportall?

00:11:45: Haben die darauf Zugriff?

00:11:46: Können die damit arbeiten oder können die damit was anfangen?

00:11:49: Dann habe ich glücklicherweise gut ausgewildete Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen erziehe, die den Menschen bei diesen Antragsverfahren helfen.

00:11:55: Ich gehe mal ein paar Jahre zurück als Frau von der Leyen noch Familienministerin war.

00:11:59: Da kam dann irgendwann das Bildungs- und Teilhabepaket.

00:12:02: Vielleicht können Sie sich ein bisschen daran erinnern?

00:12:04: Das Antragsverfand war so kompliziert, dass selbst meine Mitarbeiter das nicht verstanden haben und konnten das nie auffüllen.

00:12:10: Daraufhin haben wir das Familienministerium angeschoben.

00:12:12: Wir haben gesagt bitte, bitte!

00:12:13: Und wir waren nicht die einzigen.

00:12:15: Sprecht doch mal eine Sprache, die wir auch verstehen und die wir den Menschen vermitteln können.

00:12:19: Also wenn wir nicht unsere Familien begleiten würden – ich will nicht sagen dass unsere Familien dumm sind im Gegenteil – sondern sie brauchen vielleicht mehr Förderung als andere aber ich glaube auch das manchmal der Weg aufgrund von Stolz, von Scham Manche Menschen und gerade Familien gar nicht dahin bringt, wo sie die Förderung erhalten können.

00:12:37: Ich gehe mal in unserer Nachbarstadt Potsdam.

00:12:41: Dort gab es vor einigen Jahren das subventionierte Schulessen.

00:12:44: mit einem Euro mussten die Eltern bezahlen.

00:12:46: Und es haben glaube ich nicht mal zwanzig Prozent der Eltern das beantragt, haben lieber ihre Kinder vom Schulessen fern gehalten als diesen Antrag zu stellen.

00:12:55: also da sind die Hürden ganz groß und auch das wissen ist gibt einen Proktal.

00:13:00: Schön, dass es das Booktal gibt.

00:13:01: Aber ich glaube der Influencer bei TikTok ist viel interessanter als sich mit einem Portal zu beschäftigen.

00:13:06: Ich bin jetzt mal böse aber das sind meine tägliche Erfahrungen und die von meinen Mitarbeitern sicherlich auch.

00:13:13: Ja, ich finde tatsächlich... Sie sprechen was total Wichtiges an.

00:13:15: Wie kommt das eigentlich am Ende bei den Menschen wirklich an?

00:13:18: Wir haben damals zusammen das kostenlose Schulessen eingeführt aus dem Grund dass wir eben genau das gesehen haben.

00:13:25: selbst wenn man es noch so niedrigschwellig unserer Wahrnehmung nach noch so niedrigschwelle macht ist für viele Menschen die Schwelle zu hoch.

00:13:32: und da dann eben zu sagen okay Ich weiß natürlich ne' ich könnte für meine Kinder das Schulessen bezahlen aber andere eben nicht.

00:13:41: Und deswegen eine CDU sagt ja ganz oft, das ist dann rausgeschmissenes Geld.

00:13:44: Warum muss jetzt der Frau Stardass Schulessen für die Kinder subventioniert werden?

00:13:48: Aber ich glaube da ist es am Ende wirklich sinnvoll zu sagen damit wirklich jedes Kind Mittagessen bekommt nehmen wir dieses Geld in die Hand und dann aber eben an anderen Stellen sehr passgenau zu schauen.

00:13:59: Da finde ich sie haben die frühen Hilfen angesprochen.

00:14:02: Das ist was wo Menschen gerade bereits vor der Geburt oder dann eben direkt nach der Geburte auch durch Hebammen, durch Familienhebammen, und so weiter direkten Zugang bekommen.

00:14:12: Und diese frühen, sehr niedrigschwelligen Angebote das ist eigentlich meiner Meinung nach das wo wir noch mal viel genauer drauf schauen müssen.

00:14:20: weil also ich arbeite seit ich ungefähr fünfzehn Jahre alt bin ehrenamtlich und später auch beruflich mit vielen Kindern jugendlichen Familien und ich habe kein einziges Elternpaar erlebt was ein Kind bekommen hat und gesagt hab das vernachlässigen wir jetzt mal weil es ist so schön Das machen Eltern nicht, sondern Eltern kommen dahin ihre Kinder nicht entsprechend fördern zu können weil sie selber überfordert sind und deswegen wirklich so früh anzusetzen und früh zu sagen hier gehen wir rein.

00:14:47: Und dann eben zielgerichtet beispielsweise mit den frühen Hilfen und da und das würde ich mir bei einer Weiterentwicklung des Familienfördergesetzes eigentlich wünschen sozusagen wir gehen in die Prävention.

00:14:56: Ja, weil das übrigens auch wirtschaftlich total klug ist.

00:15:00: Weil alles was wir in die Prävention stecken sparen wir hinten raus an Hilfen zur Erziehung und so weiter massenhaft wieder ein.

00:15:06: Und da nochmal genauer drauf zu schauen, wir haben beispielsweise als ich in der BVV in Stiklitz-Zehlenloch war einen Familienbüro eingeführt wo alle Leistungen zumindest die für die der Bezirk zuständig ist oder die man beim Bezirk beantragt gebündelt in einem Büro beantragt werden können und direkt an der Tür nebenan, ich glaube es war sogar die Diakonie.

00:15:25: Ich bin mir nicht mehr sicher haben wir einen Träger gehabt die Eltern, die noch mal besondere Bedarfe hatten direkt auch beraten konnte.

00:15:34: Um diese Schwelle zur Beratung niedriger zu machen und ich würde mir sehr wünschen dass wir das wirklich nochmal stärker in den Fokus nehmen auch mit Familienfördergesetz zu schauen wie kommen wir eigentlich wirklich an die Familien ran?

00:15:45: Also doch mehr analog als digital.

00:15:48: Herr Kühne sie wollten noch ganz genau.

00:15:50: mein Stichwort kann ich super anschließen weil es ist in der Tat das Thema Wie erreichen wir die dieser meist nötig haben?

00:15:57: Weil in der tat haben wir da das paradox am meisten Förderung nötig haben, sind die, die am wenigsten Anspruch nehmen.

00:16:03: Deshalb wollte ich doch nochmal ergänzen das Familienportag kann nur ein Baustand sein.

00:16:07: Ich bin auch gespannt was jetzt auf Bundesebene passiert dass die Serviceleistungen da noch leichter beantragt werden können.

00:16:13: Ich wollte auf drei Dinge hinweisen.

00:16:15: erstens wir haben die Familienzentren wo sozusagen auch individuelle Beratungsförderung also im Sinne Familienförderungen stattfinden kann.

00:16:22: dann die Familien-Service Büros.

00:16:24: Ich denke, das ist eine gute Erfolgsgeschichte gerade in Kooperation mit den Jugendämtern.

00:16:29: Übrigens bei den Familienzentren haben wir ja sechzehn die wir direkt in Grundschulen angesiedelt haben.

00:16:35: ich kriege da sehr positive Rückmeldung wenn man genau sozusagen das Klientel der Eltern dann an Schule erreichen kann.

00:16:41: Wir haben das hier über die Stadt verteilt und auch unser Programm der Stadthalmütter.

00:16:45: Bauen wir jetzt gerade nochmal aus.

00:16:47: Dann sind es hundertfünfundachzig Stadthaumüter.

00:16:50: also wir brauchen diese Menschen diese Multiplikatoren technische Lösungen sein, aber es muss sich halt ergänzen.

00:16:57: Deshalb damit ich niederschwellig die Familien erreichen kann?

00:17:00: Also ich sehe große Einigkeit beim Ausbau der Familienzentren und Familienbüros.

00:17:05: Ich würde jetzt noch mal Frau Kossett-Ritzitsch fragen wie sieht das denn aus?

00:17:10: Gerade wurde schon angesprochen, Berlin ist die Stadt der Alleinerziehenden.

00:17:14: Für viele Familien ist es schwer, Familienalltag, Berufsleben unter einen Hut zu bringen natürlich besonders für Alleinerziehende, für die es dann auch schwerer wird sich um die Förderung ihrer Kinder zu kümmern.

00:17:23: und natürlich auch Armut geht damit ein Herr oder Erdes.

00:17:26: Wird das in der Berliner Wirtschaft diskutiert?

00:17:28: Wie man zum Beispiel im Berlin die Vereinbarkeit von Familien und Beruf besser hinbekommt und sieht sich da die Wirtschaft in der Verantwortung Haben?

00:17:37: ja ganz klar, sie erstmal schön dass ich hier sein darf nicht nur als Vertreterin der IHK.

00:17:42: Ich bin Vorstellung der Biokampagne und damit Arbeitgeber für viele ja auch Familien Und gleichzeitig Mutter von zwei Kindern und lebe auch hier in Marzahnhelderstorf.

00:17:52: also deswegen für mich eine große Freude hier zu sein zu dürfen und natürlich ist es ein großes Thema Denn Familienförderung ist Wirtschaftsförderungen, das ist eins zu eins ganz klar.

00:18:03: Die Kinder die heute in die Kita gehen sind in der Zukunft unsere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und deswegen gilt da jegliches Augenmerk dahinzulegen.

00:18:14: Es gibt mehrere Faktoren, die momentan Hemmnis sind.

00:18:17: Ganz klar wir haben es schon vor Dialog besprochen Der ÖPNV ja also die Fahrwege zur Arbeit sind sehr lang in Berlin und der ÖPNV ist nicht perfekt ausgebaut.

00:18:30: Das zweite Thema ist, dass wir ja auch Schulen haben die nicht gut ausgestattet sind wenn ich da an meinen Sohn in der Schule denke, der sich den ganzen Tag die Toilette verkneift weil sie einfach so unmöglich ist.

00:18:41: also wenn man mal bei konkreten Maßnahmen sind dann vielleicht öfter mal am Tag einen Putzdrupp durchschicken oder auch Toiletten reparieren.

00:18:50: Und ganz klar das Zweite sind eben auch die Kinderbetreuung in Randzeiten von uns, haben das Glück zwischen neun und fünfzehn Uhr zu arbeiten.

00:19:00: Also es ist halt einfach ein Problem.

00:19:02: ja also wenn ich dann unsere Mitarbeitenden denke die fangen halt um sechs in der Vielle an.

00:19:05: klar wenn jetzt wenn die Kitas nicht einer zulässt fangen auch andere später an.

00:19:10: aber ich sage es an der Stelle mal ganz deutlich Die Leute wollen morgens auf dem Weg zur Arbeit ihren Kaffee trinken und ihr Brötchen essen und dafür müssen Menschen auch vorher aufstehen Ja und es sind auch wichtig.

00:19:20: und abends um zwanzig Uhr wollen die Leute einkaufen gehen.

00:19:22: Und wo sind die Kinder?

00:19:26: Sehr gut, jetzt gibt es die erste Publikumsmeldung.

00:19:30: Ja also ich glaube wir müssen noch viel tiefer zurückgehen nämlich auf die Ursache der Probleme die wir hier für Familien haben.

00:19:40: sie haben ein Problem genannt das sind die Alleinerziehenden.

00:19:43: die ist wirklich sehr schwer haben und ja die Stadt der Alleinerziehenen sagt man ja auch also fast jedes zweite Kind hat eben entweder nur Mutter oder Vater, bei dem es lebt.

00:19:58: Ganz viele bei den Alleinerziehenden bekommen keinen Unterhalt und der Staat treibt diese Unterhaltsschulden von in der Regel den Vätern auch nicht konsequent ein.

00:20:10: Also das ist zum Beispiel wirklich ein Manco wo wir was verändern müssen.

00:20:14: Können wir das auf Berliner Landesebene erinnern?

00:20:18: Gibt es konkrete Maßnahmen?

00:20:19: Ja, das kann man selbstverständlich ändern.

00:20:22: Dann muss man auch dafür Personal haben in der Landesverwaltung, in der Bezirksverwaltung und dann muss dieses Personal eingreifen solange wir das nicht haben und die Leute, die in der Verwaltung sind und das eigentlich durchsetzen müssten so überfordert sind dass sie das gar nicht können, da haben wir ein Problem.

00:20:42: also hier kann man durchaus eingreifen Ist ja noch ein weiteres Problem.

00:20:48: Wir sind hier in Marzahn-Helleisdorf, da ist es ein besonderes Problem.

00:20:52: Herr Segelkow wird ein Leder von singen können.

00:20:55: Hier sind ganz viele Menschen am Familien sind Arm und wo Familien abends sind auch die Kinderarm Und daran muss man was ändern.

00:21:03: also wir haben letzte Woche gerade im Parlament einen Antrag gestellt Die kindergrundsicherung über eine brunnenradsinitiative doch endlich zu beschließen.

00:21:16: Wir haben leider aber die Koalitionsparteien, also SPD und CDU abgelehnt.

00:21:21: Nur die Grünen und die Linken waren dafür auch.

00:21:23: Die AfD hat es auch abgeliehen selbstverständlich.

00:21:26: Aber ich versteh's nicht weil ursprünglich ja auch die SPD mal dafür war eine Kindergrundsicherung für alle einzufordern und auch durchzusetzen.

00:21:37: das ist damals an der FDP gescheitert wenn ich mich richtig erinnere.

00:21:41: Dann frag hier einfach mal Herrn Kühne Warum, was haben Sie gegen die Kindergrundsicherung?

00:21:48: Gar nichts.

00:21:48: Ich kann jetzt nur nicht für den Koalitionspartner sprechen.

00:21:51: Da möchte ich schon aufwärtigen... Sie sehen ja, dass wir auf Bundesebene genau diese Fragen und Debatten stellen.

00:21:57: Ich glaube man kann es nicht immer nur isoliert sozusagen betrachten.

00:22:00: Wir brauchen eine gute Gesamtpaketlösung.

00:22:03: Sie wissen, wir sind beim Thema SGB VIII gerade eigentlich wir.

00:22:07: also auf Bundensebene ist man dran.

00:22:09: Wir setzen uns in dem Zusammenhang auch dafür ein Qualitätsentwicklungsgesetz zu verbessern natürlich immer genau mit diesem Fokus aus Berlin heraus weil in der Tat wir sind aber ne sehr diverse Stadt muss man sagen, ja wir sind sozusagen was die Armutskote betrifft für Gesamtberlin über den bundesweiten Durchschnitt.

00:22:30: Wir haben dann auch wieder Regionen, die sind deutlich darunter also auch wenn man das auf Bezirks-Ebene schaut selbst hier unseren Bezirk Marzahn Hellersdorf sehr unterschiedlich zwischen dem südlichen Teil und dem nördlichen teil.

00:22:40: deshalb meinte ich dass vorhin wir müssen da noch passgenauer werden wir müssen dann noch effizienter bedarfsgerechter werden und insofern geht es eben wirklich darum erstmal das was da ist noch besser Das ist wirklich für die, die am meisten den Bedarf haben dass es dort ankommt.

00:22:54: Dass sie überhaupt erst mal wissen.

00:22:55: Deshalb nochmal dieses Niederschwellig erstmal bekannt machen welche Angebote gibt es?

00:22:59: Es ist für uns ganz ganz wichtig.

00:23:00: und dann forkiert er zu dem Punkt des Unterhaltsvorschuss.

00:23:03: naja also alles können wir da nicht auffnen an das Ebene regeln.

00:23:06: Also ich denke in diesem Zusammenhang zum Beispiel an datenschutzrechtliche Dinge.

00:23:10: Da würde ich mir schon auf Bundesebene Anpassung auch wünschen damit ich gewisse Daten automatisiert abgleichen kann.

00:23:16: Dann könnte man da einige sehr schnell identifizieren wenn man das dann noch mit gewissen Sanktionen verbinden kann.

00:23:22: Ich glaube, denn wir würden einige schneller und mehr zahlen als Vorschuss.

00:23:25: Also alles können wir auf Landesebene da auch nicht reden.

00:23:28: Ganz kurz auf Frau Kittel.

00:23:28: Und dann frage ich nochmal Herrn Siegelkroh damit wir es konkret haben, womit welche Probleme die Familien hier bei Ihnen ankommen sozusagen?

00:23:36: Aber antworten sie noch ganz kurz... Wenn Sie sagen, Sie regeln das auf Bundesebene, warum machen Sie es dann nicht?

00:23:42: Und Unterhaltsvorschuss, da wollen Sie jetzt gerade beim Unterhalteforschuss bei den Alleinerziehenden ran.

00:23:51: Den wollen sie absenken über die Bundesebene?

00:23:55: Also da können Sie doch herzlich sagen, Sie machen schon alles auf Bundesemle.

00:24:01: Ich habe nur gesagt dass wir diese Diskussion auf Bundessemle führen.

00:24:04: Wir im Sinne von Bundesregierung und wir bringen uns natürlich mit unserer Berliner Sichtweise das kann ich Ihnen garantieren ein für die Bedürfnisse unser Stadt.

00:24:11: Wir gehen nicht mit allem mit was auf Bundesemle diskutiert wird.

00:24:14: okay Warum geht es konkret, dass wir es noch mal zu fassen kriegen?

00:24:21: Auch für uns niedrigschwellig sozusagen.

00:24:24: Die Diskussion ist ein bisschen halbherzig geführt.

00:24:27: Diese Probleme sind nicht seit einem Jahr, sondern seit vielen Jahren da.

00:24:30: Ich bin hier mit der Arche seit einigen Jahren verankert und diese Probleme hat sich wirklich keine Partei mit rumbekleckert um es alles richtig gemacht.

00:24:38: Wir haben die Diskussionen vor zehn bis zwanzig Jahren genauso geführt – das will ich einfach einmal sagen.

00:24:43: Hier haben wir einen Bezirk, der die höchste Quote von Alleinerziehenden hat, die aufstocker sind.

00:24:49: Das heißt also, die Menschen hier sind nicht den ganzen Tag zu Hause.

00:24:51: Sie sind faul, rauchen Zigarette und trinken Alkohol.

00:24:54: Sondern es sind fleißige Menschen, die gehen arbeiten.

00:24:57: Die gehen teilweise überwiegend alleiner Szene Frauen auch alleine Zendemänder.

00:25:00: Die geht arbeiten vielleicht dreißig Stunden und sie bekommen nicht genug Geld.

00:25:04: danach gehen sie zum Jobcenter müssen manchmal eine Stunde früher von ihrem Job gehen um zum Job Center zu gehen und ihr Leben alimentieren zu lassen.

00:25:11: Und da liegt der Fehler Denn das Problem der Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten ist nicht in erster Linie.

00:25:17: Wir sind arm und haben kein Geld, sondern ihnen fehlt Perspektive und Würde.

00:25:21: Das habe ich schon vor langer Zeit, glaube ich, das erste vor zweieinhalb Jahren oder noch länger an einer Sendung von Markus Lanz einmal vorgeschlagen.

00:25:28: Man könnte doch das Jobcenter bitten, dass die Eltern dort beantragen müssen direkt an den Arbeitgeber zu überweisen die Eltern zu überweisen, damit wieder Perspektive und Würde entsteht.

00:25:42: Und die Kinder aussehen okay, Mama oder Papa gehen arbeiten und jetzt kommt auch was an.

00:25:46: Am nächsten Tag kam ich nach Hause und bekam dann im Büro ganz viele E-Mails vom Jobcenter.

00:25:50: Jetzt habe ich gedacht, jetzt kriege ich Prügel!

00:25:52: Ganz im Gegenteil, das Jobcenter schrieb uns also Herr Seckl guckt großartiger Vorschlag, dass würde uns eine unglaubliche Arbeitserleichterung geben und den Menschen Perspektiv und Würden.

00:26:01: Es geht nicht immer.

00:26:02: in erster Linie darum müssen ganz viel Geld ausschütten.

00:26:05: gar keine Frage.

00:26:06: Wir brauchen in Deutschland im Vergleich zu allen anderen europäischen Ländern fünf bis sechs Generationen, um aus der Armut rauszukommen.

00:26:12: Wir sind die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt!

00:26:15: Was für ein Quatsch?

00:26:16: Wir sind das Land der Dichter und Denker und wir haben Schulen, in dem dreißig Prozent der Kinder die erste Klasse nicht schaffen.

00:26:25: Das liegt nicht nur an den Migranten, sondern daran, dass wir nicht den Fokus direkt auf die Menschen legen.

00:26:31: Wenn wir über Kindergrundsicherung sprechen und auch bei der letzten Regierung, die das vorgeschlagen hat mit diesem €-Paket von ca.

00:26:38: €-Konferenz, wenn man aus der Praxis kommt und das Geld mal runterrechnet, dann bleibt am Ende des Tages sowieso nur €- pro-Familie oder €-Pro-Family, egal wie viele Kinder da sind.

00:26:49: Die Kindergrundsicherung muss beim Kind ankommen und darf nicht dazu dienen, dass Löcher gestopft werden.

00:26:54: Und ich will nicht sagen das die Leute zu Hause, die Eltern zuhause Geld versaufen und zu verrauchen.

00:26:58: aber wenn der Kühlschrank kaputt geht müssen sie es da reinstecken.

00:27:01: Ich habe auch vor Jahren schon vorgeschlagen Es braucht eine Chancen App mit dem sozusagen das Geld vom Jobcenter abgebucht wird, wenn das Kind zum Beispiel Hausaufgabenhilfe beantragt oder sonst irgendwas in die Bildung unserer Kinder.

00:27:14: Da kommen wir später nochmal drauf und auch mal abhängig von Förderverein der Schule um vorm Einkommen der Eltern.

00:27:19: Deswegen sollten wir vielmehr noch einmal darauf schauen wie kann man den Menschen wirklich helfen ohne dass wir immer nur in erster Linie vom Geld reden sondern wie das Geld ankommt und wie die Hilfe ankommt?

00:27:29: Dass vieles im System nicht funktioniert darüber sind uns alle klar und wer das als Politiker sieht ist blind.

00:27:34: Frau Konstantra Zürich.

00:27:35: Ja, das würde mich gerne unterstützen.

00:27:37: Das eine ist die monetäre Zuwendung des anderes zu verstehen.

00:27:42: wie können wir den Menschen helfen?

00:27:44: zur Selbsthilfe und das Thema Bildung in der Kita.

00:27:47: also Sie haben gerade schon ein paar Zahlen genannt.

00:27:49: ich habe wohin eine Zahl gelesen.

00:27:52: Die war heute haben fünfzig Prozent der Kinder in Berlin einen migrantischen Hintergrund Und ich finde, das zeigt welche Aufgabe wir haben und welche Aufgabe auch schon einer Kita ist.

00:28:03: Die Kita ist nicht nur eine reine Betreuungseinrichtungen.

00:28:06: so darf sie sich heute nicht mehr verstehen.

00:28:08: die Kita muss heute schon Bildungs Einrichtungen sein nämlich in der sprachlichen Bildung und da spreche jetzt nicht nur von dem Thema Deutsch wenn man später noch auf die Schulen kommen.

00:28:19: Es ist ganz klar, dass in Berlin wir haben so einen großen internationalen Zuzug und die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten wachsen gerade eigentlich isoliert durch den Zuzuge.

00:28:31: Und wenn wir das nicht schaffen in unseren Schulen auf das Thema Englisch vernünftig zu bearbeiten.

00:28:35: also auch im Beispiel.

00:28:35: ich habe in der Schule meine Sohne gefragt okay nächstes Jahr kommt er hierher wieviele Fächer unterrichten sie in englisch?

00:28:42: Eins!

00:28:42: Das ist Englische.

00:28:44: und in den nächsten Arbeitnehmerinnen.

00:28:52: Heute ist es schon so, dass man in Friedrichsren-Prenzlauer Werg kaum ein Kaffee bestellen kann, wenn man eben nicht Englisch der Sprache mächtig ist Und ich finde, wir denken immer viel zu kurz.

00:29:02: Aber alle die heute zur Schule kommen, die sind in zehn Jahren müssen die andere Voraussetzungen haben als sie heute haben und das fehlt mir einfach und ganz konkrete Maßnahmen.

00:29:10: Ich finde, dass Fachenglisch muss einfach in den Schulen viel präsenter sein.

00:29:14: Machen wir noch einmal beim Thema Bildung?

00:29:15: Genau!

00:29:16: Ich frage jetzt mal Sebastian hast du was notieren können zum Thema Familiengesetz, zum Thema Ausbau, Familienzentren?

00:29:24: Ja ich habe aus allen Bereichen, wir haben auch immer so ein paar Lösungen schon vorgedacht.

00:29:29: Aus allen unseren Bereichen etwas aufgeschrieben.

00:29:31: das werde ich jetzt nicht nach jedem Partie aufzählen.

00:29:36: was nicht benannt wurde ist auch im Kontext der Familienarmut das Wohnen und dazu haben wir ja auch am neunten September kann ich sehr empfehlen eine Veranstaltung Paul Gerhard Stift im Wedding mit den Spitzenkandidaten zum Thema Wohn- und Bauen und da geht es natürlich auch um Armut durch Wohnen.

00:29:52: Aber vielleicht wollte Frau Kittler noch was dazu beitragen.

00:29:55: Zum Wohnen, unbedingt!

00:29:57: Die Familie geht mal von unserem Bezug aus.

00:30:00: hier, Marzahnelastorf.

00:30:01: ganz konkret Wir haben ja acht tausend wohnungslose Menschen.

00:30:07: Davon sind viertausend in Asokunterkünften untergebracht und davon sind vierzig Prozent Kinder.

00:30:15: Also das heißt da sind schon ganz viele Alleinerziehende hauptsächlich mit ihren Kindern in Gemeinschaftsunterkünften, und zwar nicht gerade kindgerecht und familiengerecht untergebracht.

00:30:29: Und ich habe mich mal erkundigt was das kostet.

00:30:33: Pro Mensch der in so einer Asokunterkunft wohnt fünfzig Euro am Tag.

00:30:40: und wenn man das mal hochrechnet zum Beispiel für eine sagen wir mal eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern die in einer Unterkunft ist Dann sind das im Monat viertausend fünfhundert Euro, die der Staat für diese Unterkunft bezahlt.

00:30:59: Und warum sind die da gelandet?

00:31:01: Weil sie arm sind und aus unterschiedlichsten Gründen ihre Miete nicht bezahlt haben oder in der Regel bezahlen konnten.

00:31:08: Und dann sage ich mal, wieso fliegen die aus ihrer Wohnung raus?

00:31:11: Für Viertausend Fünfhundert Euro kann ich zwei Familien oder drei Familien unterbringen in Marzahn-Helleisdorf.

00:31:18: Also das ist alleine ein Beispiel für unseren Bezirk und da hätten wir doch schon eine Lösung, dass man einfach sagt, nie denn bezahlen wir denen auch entsprechend die Miete... Das wäre meine Frage!

00:31:30: Wie sieht es aus nach der Wahl bei Ihren Parteien?

00:31:34: Räumungsschutz, Kündigungsschutz bei Familienmitpreisbremse und Verschärfungen.

00:31:39: Was ist dazu erwarten?

00:31:40: Also gerade dass Familien nicht aus den Wohnungen aufgrund von Mietrückständen dann auf die Straße gesetzt werden und dann eben in Notunterkünfte, die ja auch überhaupt nicht.

00:31:51: also die allermeisten Unterkünfe für Wohnungslose sind überhaupt nicht für Familien ausgelegt genau wie Regina Kittler eben gesagt hat.

00:32:00: Das ist einfach vom Verhältnis, wie viel bezahlen wir für die Menschen in der Unterkunft und wieviel würden wir zahlen wenn wir ihnen einfach die Wohnung zahlen?

00:32:08: Das ist ein Missverhältnis was kein Mensch da draußen versteht.

00:32:13: und dann schaue ich mir auch an ne Ich hab' Menschen die müssen aus ihrer Wohnung raus weil die Wohnung fürs Amt zu teuer ist oder sie finden keine Wohnung die das Amt dann zahlen würde.

00:32:24: Aber dann zahlt das Amt lieber viertausendfünfhundert Euro.

00:32:27: Das ist absurd, ja?

00:32:29: Also da auch wirklich nochmal an die Regelungen ranzugehen wie können wir Menschen einfach direkt unterstützen?

00:32:35: zur Wahrheit gehört aber auch Wir haben in Berlin viel zu wenig Wohnraum.

00:32:40: Die Neubauziele wurden jetzt wieder nicht erreicht.

00:32:44: es wird besser will ich überhaupt nicht in Abrede stellen aber wir sind noch lange nicht da wo wir sein müssen und Gleichzeitig haben wir aber massenhaft Ferienwohnungen, Zweckentfremdung und so weiter.

00:32:56: Auch unter dem Radar, wo man viel stärker ran gehen müsste.

00:32:58: deswegen haben wir beispielsweise vorgeschlagen nach der Wahl ein bezahlbares Mietengesetz einzuführen, wo wir eben auch ganz klar sagen, der eine Wohnung hat ob das jetzt ein Privatvermieter ist oder ein großer Investor ab einer bestimmten Zahl, die kann man dann im Koalitionsvertrag diskutieren.

00:33:16: Ich glaube wir haben derzeit gesagt, ab fünfzig Wohnungen muss ein gewisser Anteil der Wohnungen zu bezahlbaren Preisen zwanzig Prozent unterhalb des Vergleichs und so weiter angeboten werden.

00:33:29: Und wer sich daran nicht hält?

00:33:31: Wer seine Wohnung nicht ordentlich entstandhält

00:33:34: usw.?

00:33:35: Der wird dann sanktioniert.

00:33:37: und diese Sanktionierungen laufen dann in Stufen bis hin dazu, dass diese Person oder dieser Investor oder Deutsche Wohnen oder was auch immer die Wohnung auf dem Wohnungsmarkt veräußern muss.

00:33:47: Also verkaufen muss damit sie eben wieder... Damit wir mehr gemeinwohl orientierte Wohnungen haben.

00:33:52: Und ich glaube schon das ist das, wo wir da hinkommen können mehr bezahlbaren Wohnraum in Berlin zu schaffen.

00:33:57: Wir haben zwei Millionen Quadratmeter Büros Zwei Millionen Quadrate Meter Büros Die leer stehen.

00:34:04: Die kann man umwandeln, nicht jedes Büro einfach umwandeln.

00:34:07: Ist uns auch bewusst aber da ist ganz viel Musik drin und da wird viel zu wenig getan und da wollen wir auf jeden Fall rangehen.

00:34:13: Ich würde trotzdem nochmal auch ein Gönne die Möglichkeit geben zu sagen jetzt nicht wo sie Wohnungen bauen und wie man mehr wissen ist alles das Problem sondern vielleicht konkret wirklich die Frage Wie geht man damit um von Armut betroffenen Familien die dann Aber in Unterkünften landen die eigentlich viel teurer sind und ungeeignet.

00:34:32: Also in der Tat, ich will jetzt nicht die gesamte Wohnungsbaupolitik ausführen.

00:34:35: Aber zu partigen möchte ich schon was sagen.

00:34:38: Gehör noch zur Generation, ich sag mal so die kommunale Wohnungsverwaltung von früher war jetzt auch nicht das Erfolgsmodell.

00:34:43: Also es kann hier alles der Staat die öffentliche Hand machen.

00:34:46: völlig richtig wir müssen schneller bauen Wir müssen einfacher bauen.

00:34:49: in letztes Jahr haben Berlin das Schnellabbauengesetz auf dem verabschiedet dieses vor ein paar Wochen Jetzt das einfache Bauengesetz ist eine Debatte wie ja auch auf Bundesebene Baugesetzbuch etc.

00:35:00: Gebäude Typ E ganz spannendes Thema Ich bin da völlig bei.

00:35:03: ihnen würde auch schneller umwandeln wollen freistehende Büroflächen an wenigen Standorten mal für Schule gemacht.

00:35:10: Das ist schon eine riesige Voraussetzung.

00:35:13: Ich wollte darauf hinaus, weil das sind ja abstrakte Diskussionen... Weil wir haben das nächste Thema gleich!

00:35:17: Es sind abstrakten Diskussionen in dem Moment wo ich nicht die Wohnungen habe und es müssen eben Wohnungen sein, wo ich dann auch Sozialmieten entsprechend aufrufen kann.

00:35:25: Und da reden wir sowohl über die Bodenpreise, dann reden wir über die Art des Bounds.

00:35:29: Ich bin ja völlig dabei, ich würde ja auch dass wir schneller Sozialwohnung hier in dieser Stadt entsprechend schaffen.

00:35:37: wenn es dann konkret wird, irgendwo gebaut wird.

00:35:39: Wenn ist der dagegen?

00:35:39: Ist der

00:35:40: dagegen?".

00:35:40: Dann haben wir Umweltschutzrecht

00:35:41: etc.,

00:35:42: da kommt die berühmte Zauneidechse etc.

00:35:44: Also irgendwas ist immer!

00:35:46: Aber natürlich, wenn ich das volkswirtschaftlich rechne, ist die Rechnung von Frau Kittler natürlich richtig.

00:35:50: Es sind natürlich unterschiedliche Rechtskreise et cetera.

00:35:53: Also kann ich das Geld nicht einfach von einer einen Seite auf die anderen manchmal so bunt, manchmal alses Land.

00:35:57: also Ich will damit sagen Wir sind an Themen dran Alles können wir nicht im Land Berlin alleine regeln Da muss auch auf Bundesebene Es entsprechend flexibler werden.

00:36:06: Aber noch einmal konkret.

00:36:07: Genau für diese Familien brauchen wir einfache Wohnungen, die bezahlbar sind und schnell errichtet werden müssen, damit diese Familien rauskommen aus den Unterkünften rein in den eigenen Wohnraum.

00:36:18: völlig richtig.

00:36:19: Herr Segelkursi, Sie dürfen als Letzter, weil es Ihnen unter den Nägeln brennt?

00:36:22: Dann müssen wir zum nächsten Thema.

00:36:24: Ich habe ein bisschen Bauchschmerzen, denn mir geht auch hier wieder die Diskussion zu kurz.

00:36:27: Weil viele Menschen verlieren ihre Wohnung, weil sie ihre Mieten nicht bezahlen.

00:36:31: von Armut betroffenen Menschen und die bezahlen ihre Mieten nicht, weil sie häufig überschuldet sind.

00:36:35: Dann bekommt ihr den Brief dann haben Sie Angst denn zahlen sie zuerst die Schulden anstatt ihre Mietende verliehen sie in der Wohnung.

00:36:42: Und in letzter Instanz wäre es doch schlau und ich weiß da ernt sich jetzt ganz viel Kritik.

00:36:47: wenn das Amt die Mitte übernehmen würde und die Mitte bezahlen würden dann würden viel weniger Menschen im Obdachlosen halten.

00:36:53: Und wenn ich richtig informiert bin, korrigieren Sie mich bitte.

00:36:55: Dürfen eigentlich laut Kinderschutzgesetz gar keine Kinder im obnachlosen Heim leben?

00:36:59: Das lassen wir aber zu.

00:37:01: und wenn das tatsächlich passiert, wenn eine Familie ihre Miete drei, vier, fünf Monate nicht passiert hat – Sie haben es eben so schön gesagt, ich spitze mal ein bisschen zu, dass heute kein Mädchen in Deutschland geboren wird, dass irgendwann einmal ihre Kinder vernachlässigen werden.

00:37:14: Aber irgendwann passiert etwas in der Geschichte.

00:37:17: Heute ist auch kein Kind geboren, dass irgendwo seine Miete nicht bezahlen will.

00:37:20: Wir sind zu spät dran.

00:37:21: Wir müssen nachhaltig mit vernünftigen Vertrauenspersonen bei den Menschen sein, bevor solche Dinge passieren.

00:37:29: Und dann haben wir über Marzahn-Hellersdorf gesprochen und es ist sehr lastig, weil wir gerade auch in diese Bezirk sind.

00:37:34: Wir sind der schnellst wachsende Bezirk von ganz Berlin.

00:37:36: Wir haben weit über drehunderttausend Menschen, die hier leben, die Infrastruktur wächst nicht mit und auch die Wohnung wächst noch nicht mit.

00:37:42: Auf der einen Seite wird darüber geklagt, dass der Rand gebaut wird – was ich völlig verstehe!

00:37:46: Wir müssten auch Hellersdorff nicht zubauen.

00:37:48: Es gibt andere Orte in Berlin, wo man auch bauen kann.

00:37:51: Und auch das Thema Sozialbau ist wichtig.

00:37:53: Da muss man aber den Leuten richtig vermitteln, weil viele Menschen haben Angst, dass eine bestimmte Schicht von Menschen zu ihnen kommen.

00:38:00: Ich gehe noch einen Schritt weiter und wir sollten vielleicht auch mehr darüber nachdenken.

00:38:03: Wir haben unglaublich viele Familien, die geflüchtet sind und die in den gefluchteten Unterkünften sind.

00:38:09: Die über die reden wir gerade gar nicht.

00:38:11: Sie brauchen Wohnungen, sie müssen auch in die Wohnungsmarkt.

00:38:14: Aber bitte instigriert und nicht eine Subkultur schaffen, damit wir meinen Anliegen.

00:38:19: Dann würde ich jetzt einmal, Sebastian bitten die Folie zu wechseln.

00:38:23: und wir wechselen zur zweiten Thema was tatsächlich auch umso präsenter ist.

00:38:30: Um so schwieriger die Wohnungslage, umso enger die Wohnungslage für viele Familien ist.

00:38:34: Angebote im Sozialraum da sind sie natürlich auch wieder der Experte.

00:38:39: Herr Segeco.

00:38:40: in den letzten Jahren sind die oder ja über viele Jahre die Zahl der Kindeswohlgefährdungen massiv gestiegen Jahr für Jahr.

00:38:47: Haben Sie eine Idee, woran das liegt?

00:38:49: Was geht da schief in Berlin?

00:38:51: Na ja.

00:38:53: Wenn ich Sie jetzt alle frage und auch die Zuhörer im Podcast frage, wenn sie mir bitte die Nummer sagen können der Polizei, werden Sie alle antworten mit one-one-zero.

00:39:03: Wenn ist die Frage der Feuerwerke, dann sagen Sie one-ones-two.

00:39:05: Jetzt frage ich Sie mal nach der Kinderschutztelefonnummer.

00:39:08: Und Sie werden alle hier sitzen und sagen weiß ich nicht.

00:39:11: Seit Jahren fordere ich alle dreistellige Kinderschutztelefonnummer, die vierundzwanzig sieben besetzt ist kostenlos ist, damit die Kinder tatsächlich die Hilfen kommen.

00:39:22: Das gibt es nicht, weil wir scheinbar in unserer Gesellschaft auch das Kind, was Schutz braucht, gar nicht im Fokus haben.

00:39:28: Es gibt ja ganz viele Polizeistatisten in letzter Zeit, dass die Gewalt unter Kindern und Jugendlichen zunehmen, besonders bei denen unter vierzehn Jahren.

00:39:35: Und das liegt nicht nur daran, dass wir Kulturen in unserem Land haben, die einen Messer in der Tasche haben, weil das zu ihrem Status-Symbol gehört, sondern weil wir immer mehr Kinder und Jugendliche haben, schon in der fünften Klasse unter Umständen wissen, was aus ihnen wird.

00:39:50: Und deswegen nimmt auch die Perspektivlosigkeit zunehmend auch die häusliche Gewalt zu.

00:39:56: Denn die Kinder schlagen sich ja nicht nur untereinander sondern viele Eltern Platz der Geduldskragen weil sie in ihrem Leben wenig Perspektiven sehen.

00:40:04: und wenn wir Menschen keine Chancen geben Wenn wir sie isolieren lassen, wenn wir zulassen dass immer mehr Brennpunktgebiete entstehen und wenn Sie das Statistik glauben dann wissen Handlungen dort in diesen Gebieten passieren, weil die Menschen eben allein gelassen sind mit ihren Sorgen.

00:40:20: Wir haben diese Ballungsgebiete wir haben Brennpunktschulen, die wir dringend abschaffen müssten.

00:40:24: das ist auch ein Plädoyal was wir haben denn Brennpunkt bedeutet es brennt.

00:40:28: und gehen Sie mal in bestimmte Schulen sie haben kein Förderverein, sie haben keine Eltern die zum Elternabend gehen um.

00:40:34: sie haben Kinder die sitzen im Unterricht und die kommen nicht mit.

00:40:37: warum?

00:40:37: Weil der Lehrer sich am mittleren Durchschnitt orientiert, weil er kann gar nicht.

00:40:41: als ihr Eier legt eine Wollmilchsau.

00:40:43: Und da fangen die Probleme an.

00:40:44: Die führen den letzten Instanz dazu, dass ein Vakuum in unserer Gesellschaft entsteht und dieses Vakum wird gefüllt mit häuslicher Gewalt, mit sexuellem Missbrauch.

00:40:54: Ich denke nur an Corona zurück!

00:40:56: Wir waren ja eine der wenigen Organisationen in Deutschland, die jeden Tag an die Türen der Menschen waren, die zu uns kamen.

00:41:03: Selbst das Jugendamt haben sie nicht erreicht wenn Sie die Krisentelefonnummer erreicht haben aber uns hat man erreicht.

00:41:07: Und ich habe schon damals gesagt, wenn wir die Menschen in ihren Wohnungen isolieren lassen Kommen wir wieder zu Wohnraum.

00:41:13: Mit acht Personen in der dreieinhalb Zimmerwohnung, wo sich kein Kind zurückziehen kann, dann wird doch die Gewalt steigend.

00:41:19: Das habe ich am zweiten Tag nach dem Lockdown gesagt.

00:41:21: Einer später kam die Kriminalstatistik raus und sie alle haben sie gelesen und wissen was passiert ist.

00:41:26: Das ist ein hausgemachtes Problem weil ich nicht richtig hingucke.

00:41:30: Ich muss mir den Menschen anschauen und schauen, was sind seine Bedürfnisse?

00:41:33: Und dann muss ich Politik, Gesetze und meinen Sozialraum gestalten wie die Menschen sind, die dort leben bedarfsorientiert, lebensweltorientiert und so müsste auch die Bildung unserer Kinder aussehen nicht im Form von Frontalunterricht sondern viel mehr an der Lebenswelt orientieren.

00:41:49: Es gibt eine Meldung aus dem Publikum.

00:41:51: Ja mein Name ist Petersen.

00:41:53: Ich würde gerne mal was zu der Perspektivlosigkeit sagen.

00:41:58: Die beginnt verdammt früh.

00:42:01: Meine Ansicht nach müssen auch unsere Maßnahmen von dem Frühbeginn.

00:42:04: Sie hatten vorhin gesagt, dass diese Familienzentren da sehr stolz drauf sind und an bestimmten Schulen sind.

00:42:10: Das ist wohl richtig aber eigentlich müssen sie an Kitas sein.

00:42:17: eine Möglichkeit haben, dass jeder denn da schlagen die Eltern zuerst auf in den Kitas.

00:42:22: Die Kinder haben das sie dort sofort erkennen können.

00:42:26: hier gibt's die die die Hilfsmöglichkeiten Da könnte ich hingehen.

00:42:30: Das da gibt es keine Barriere.

00:42:32: Da braucht man keine großen Kenntnisse zu haben.

00:42:35: Man muss einfach nur an der Wand Zeitung was lesen können Den Hinweis bekommen wo man hingeht?

00:42:40: Das ist das erste.

00:42:41: das zweite ist wenn die Kind... Wenn man unsere Einschulungsuntersuchungen in Marzahn-Hellersdorf sich anschaut, dann wird einem schlecht.

00:42:50: Es ist wirklich so dass sehr viele Kinder in die Schule kommen und eigentlich schon am ersten Tag keine Chance haben.

00:42:57: Das machen wir noch bei Thema Bildung können wir das noch einmal kurz zurückstellen, dass wir das jetzt erstmal weil zum Beispiel Thema Familienzentren an Kitas an Sie beide... Angebunden, da werden ja jetzt auch Räume frei.

00:43:13: Sind ja weniger Kinder die Kita-Anmeldung zu gehen zurück?

00:43:16: Wie sieht es aus?

00:43:17: Wäre das eine Möglichkeit?

00:43:19: Genau also ich glaube zum einen, wir alle kennen Schulsozialarbeit kann sich jeder was darunter vorstellen Kitasozialarbeit gibt es macht auch Sinn ist gerade niedrigschwellig für die Eltern wichtig Und ich habe es vorhin schon mal gesagt, ich wiederhole das.

00:43:36: Früherhelfen also wirklich bei den Familien wo der Gynäkologe bereits sieht okay da ist bereits in der Schwangerschaft kann Unterstützung angeboten werden direkt nach der Geburt.

00:43:48: Es gibt Bezirke die machen Hausbesuche direkt Nach der Gebur vom Kinder- und Jugendgesundheitsdienst kommen nach Hause und So eine aufsuchende Arbeit.

00:43:57: Das ist total wichtig weil so ne erste Also wir haben damals auch den haus besucht bekommen.

00:44:01: was wir davon übrig behalten haben Der Giftnotruf, der per Zettel immer noch am Kühlschrank hängt und wir haben ihn auch schon angerufen.

00:44:10: Insofern war super dass wir das damals bekommen haben.

00:44:12: ich hätte diese Nummer nämlich auch nicht auswendig gewusst Aber das war einfach so niedrigfällig, dass jemand zu mir nach Hause kommt und sagt, es ist ihr erstes Kind.

00:44:21: Ich habe einen Kommen aus der Kinder- und Jugendarbeit, ich habe keine Ahnung davon ein bisschen.

00:44:25: aber das war sowohl tun als auch sagen du wirst nicht alles richtig machen.

00:44:29: Das können wir dir ja als Unterstützung anbieten.

00:44:32: Das war super!

00:44:32: Und eben dieses Gefühl Eltern zu vermitteln Es ist okay nicht alles zu wissen und Du wirst hier nicht beurteilt dafür, dass Du nicht alles weißt.

00:44:40: Das finde ich so wichtig weil eigentlich ist es ja so wenn man denkt oh Gott da kommt Jugendamt.

00:44:46: Da ist ja sofort eine Hürde und deswegen so niedrigschwellige, aufsuchende Arbeit super wichtig.

00:44:51: in Familienzentren, in Kitas habe ich letztens darüber gesprochen hat mir dann gleich jemand gesagt ganz schwierig mit dem Kinderschutzkonzept.

00:44:57: Dann kommt da wieder jemand Fremdes in die Kita.

00:44:59: rein alles richtig das ist alles richtig.

00:45:02: aber das zu wollen, zu sagen wir wollen Räume schaffen wo Menschen sich begegnen können.

00:45:08: Wenn man das will dann schafft man da auch Wege.

00:45:11: ja ich will überhaupt nicht sagen dass Kinderschutz nicht wichtig ist bitte bitte nicht falsch versteht super wichtig.

00:45:16: aber natürlich kann ich in der Kita Räumen schaffen wo man einen Familienzentrum schafft wo man Begegnung schaffen kann und es sind die Räumlichkeiten die die Eltern kennen wo sie dann auch andocken und eben sich wohlfühlen.

00:45:28: Sie haben es gerade angesprochen, wir haben eine riesige Chance.

00:45:32: Wir haben gerade viele freie Kita-Plätze in Berlin.

00:45:35: Die Chance muss genutzt werden.

00:45:37: Sie haben schon gesagt, der Betreuungsschlüssel wurde jetzt ja runtergesetzt.

00:45:41: Das ist eine unglaublich gute Maßnahme, weil genau da fängt es an.

00:45:45: Ich glaube, es muss nicht noch jemand zusätzlich in die Kita kommen.

00:45:48: Es reicht, wenn genug Erzieher da sind.

00:45:51: Man kann die Krankenstände auch irgendwie kompensieren und dann die Bezugspersonen, die Kinder logischerweise haben.

00:45:58: Wenn der jetzt einmal einen Tag vorbeikommt und da irgendwas erzählen möchte, das ist einer bei Kindern... brauchen Vertrauenspersonen, es sind die Erzieher und da muss man möglichst viele davon haben um dann eben auch einen guten Staat zu geben.

00:46:08: Und auch in Verpflichtung die Kinder in die Kita zu schicken damit eine gewisse Schulfähigkeit vorhanden ist.

00:46:14: das finde ich unabdingbar und das brauchen wir auf jeden Fall um in der Zukunft ist eben zu schaffen dass die Menschen aus der Armut rauskommen weil der einzige Weg aus der armut raus das muss mal einfach so sagen ist wenn nicht selbstständig bin wenn ich arbeiten kann wenn ich ein Job habe wenn ich meine Familie ernähren kann dann hab ich nämlich einen Sinn.

00:46:32: Ich leiste etwas für mich und meine Familie, ich kann mir auch etwas leisten.

00:46:36: Da muss man unbedingt schauen wie bekommt man diese Menschen in die Wirtschaft an die Arbeit?

00:46:42: Herr Kühne, Sie wollten noch?

00:46:43: Genau.

00:46:44: Ich will das gerne dahinten ergänzen weil wir haben uns das schon auf die Fahnen geschrieben.

00:46:48: Die Sozialraumorientierung von Bildungseinrichtungen Das ist die sozialraumliche Öffnung und das fängt in der Tat im Kita-Bereich entsprechend an.

00:46:56: Frau Kossit Rissitz ich übersetze es nochmal ganz kurz sie meinen Familienzentren auch an Kitas haben.

00:47:03: ja schon in Berlin ist die Kita eine frühkindliche Bildungseinrichtung.

00:47:07: Es ist nicht nur Betreuung, auch an Schule reden wir nicht mehr von Horts, sondern es ist ergänzende Förderung und Betreuungen im Sinne des Ganztags so.

00:47:14: Und das haben wir uns jetzt auf die Fahnen geschrieben und wollen es immer weiter ausbauen.

00:47:19: Ist jetzt diese Vernetzung?

00:47:20: Wir haben lokale Bildungsverbünde, die müssen wir stärken weil wir brauchen sowohl Kita-Schulegesundheitsamt völlig richtig.

00:47:27: Die müssen noch stärker vernetzt zusammenarbeiten.

00:47:30: Das passiert teilweise schon.

00:47:32: vernetzte passieren.

00:47:33: Wir brauchen die vielfältige Trägerlandschaft, wir haben schon zahlreiche Kooperationen sowohl von Kitas mit freien Trägern als auch von Schulmitfreienträgern.

00:47:40: Das muss sozusagen ausgebaut werden.

00:47:42: und was wir uns jetzt im Schulgesetz mit auf die Fahnen geschrieben haben weil man muss immer die rechtlichen Grundlagen schaffen das dann auch die Daten ausgetauscht werden.

00:47:51: versuchen sie mal die Daten vom Gesundheitsamt dann sozusagen zu den Bildungseinrichtungen auszutauschen.

00:47:56: das ist nicht so trivial.

00:47:57: haben bei dem Schulgesetz Grundlagen geschaffen.

00:48:00: da verschwinden.

00:48:02: So früh wie möglich im Prinzip nach der Geburt, deshalb ich hatte es vorhin erwähnt mit den Stadttermüttern.

00:48:07: Das sind niederschwellig die ihren Kids kennen und schon mal Ansprechpartner sind.

00:48:11: Einzelne Bezirke können organisieren das nach der Geburten sozusagen aufsuchend Familien entsprechend besucht werden um Beratungsangebote zu gehen.

00:48:19: Diese Vernetzung im Sinne der Sozialraumorientierung müssen wir stärken und ausbauen?

00:48:24: Jetzt haben wir noch einmal Frau Kittler.

00:48:25: dann haben wir zwei weitere Meldungen aus dem Publikum die ich gerne noch ran nehmen würde.

00:48:31: Ja, Sozialarbeit ist hier schon ein gefallener Begriff.

00:48:35: Wir haben Kita-Sozialarbeit als Modellprojekt in Berlin.

00:48:40: Schon nachgewiesenermaßen tolle Sache weil da erreicht man wirklich auch die Eltern und kann ihnen helfen frühzeitig.

00:48:47: Frühe Hilfen sagen wir ja immer.

00:48:51: Da müssen wir raus aus diesem Modellverfahren Das müssen wir verstetigen und wir brauchen viel mehr Kita-Sozialarbeit in der Stadt, also damit man ihn schon früh eingreifen kann.

00:49:03: Und wir haben jetzt in Berlin sehr gut beschlossen dass jedes Kind zum dritten Geburtstag ein Kita Gutschein bekommt wobei ich der Meinung bin das sollten die schon zum ersten Geburtstag kriegen Zumindest wenn die Chance erkannt wird, ich kann meinen Kind in diese Bildungseinrichtungen Kitas schicken und kann meinem Kind damit was Gutes tun.

00:49:29: Viele wissen auch gar nicht, deshalb ist es so wichtig, dass das wirklich keine Sache ist.

00:49:37: Ich gebe mein Kind weg und müsste mich ja eigentlich ums Kind kümmern.

00:49:41: Da wird sich auch um's Kind gekümmert und es tut auf etwas für mich als Familienmutter oder Vater etwas.

00:49:48: Ganz wichtig.

00:49:50: Okay, wunderbar!

00:49:50: Vielen Dank.

00:49:51: dann hier noch einmal und dort noch einmal.

00:49:55: Vielleicht einmal dort zuerst genau... Mein Name ist Katlin Kunath vom der FASD-Beratungsstelle in Spandau.

00:50:02: Ich würde gerne den Sozialraum generationsübergreifend denken, weil wir haben mit den alleinerziehenden Müttern eine wahnsinnige Belastung für die Mütter alleine.

00:50:12: Wir haben die Auflösung der Familie seit der Individualisierung und deshalb würde ich mir wünschen dass wir ein Gesamtkonzept denken Mütter unterstützen in der Erziehung der Kinder Einsamkeit verhindern und dass wir zum Beispiel Kitas oder Freistellenden Raum nutzen, um generationsübergreifende Angebote zu schaffen.

00:50:34: Mehr Generationenhäuser zu schaffen das Ehrenamt zu stärken.

00:50:38: viele Kinder brauchen selbst in der Kita wenn ich ans FASD denke bereits Einzelfall helfen weil die sonst überhaupt nicht integrierbar sind.

00:50:46: Und die werden ja nun gerade alle gestrichen, auch die Schulbegleiter sollen gestrichene werden, das muss irgendwie kompensiert werden.

00:50:52: und hier denke ich es ist wichtig dass Menschen A die Möglichkeit haben ehrenamtlich sich zu engagieren sich nicht abgeschoben zu fühlen und zu vereinsamen sondern dass man da irgendwie ehrenamtsstärkt Begegnungsmöglichkeiten schafft Wohnraum zusammen, denkt mit Kitas zum Beispiel wo es Austausche stattfinden kann und das Ganze glaube ich so ein bisschen größer anlegen.

00:51:15: Und zwar generationsübergreifend denken.

00:51:21: Auf jeden Fall sehe ich eine große Einigkeit die Räume nicht frei zu geben.

00:51:24: ja das beruhigt mich schon mal dass wir jetzt nicht Kitas zusammen legen und daraus irgendwas anderes wieder machen.

00:51:32: Das war sicher nicht der Plan.

00:51:34: Ich wollte noch mal auf das eingehen, was Herr Kühne gesagt hatte.

00:51:37: Sie hatten gesagt, dass Kitas ja jetzt schon im Prinzip Bildungseinrichtungen sind.

00:51:42: Da gibt es ein ganz gravierendes Problem.

00:51:44: meiner Ansicht nach wenn sie erst bei der Einschulungsuntersuchung bemerken Wie schlecht die Sprachfähigkeit ist, dann ist es zu spät.

00:51:53: Es gibt eine Möglichkeit das mit relativ wenig Aufwand vorherzumachen indem man Sprachprüfungen zum Beispiel beim dritten Lebensjahr ansetzt oder da nochmal beim vierten Lebensjahre auf jeden Fall sehr viel früher als zu dem Zeitpunkt wo die Kinder eingeschult werden.

00:52:10: Da gibt es keine Möglichkeit mehr ohne dass sie großen Schaden nehmen, ihnen die Chancengleichheit in der Schule zu gewähren.

00:52:17: Das muss vorher passieren!

00:52:19: In der Kita muss bemerkt werden hier muss was getan werden Hier muss Sprache nochmal gefördert werden.

00:52:26: das war noch ein Gedanke.

00:52:27: Ich glaube, das nehmen wir mit in den nächsten Runden.

00:52:30: ich würde trotzdem nochmal einen Siegelkurs fragen Wie ist denn das?

00:52:34: Arbeiten Sie ja eigentlich mit Familienzentren zusammen?

00:52:38: Tauschen Sie sich da aus.

00:52:40: gibt es... Ja, können Sie ein bisschen berichten aus der Praxis.

00:52:43: Was ist ein Familienzentrum?

00:52:45: Wir haben da so einen klassischen Namen fürgefunden und sagen wir schieben alles... Entschuldigung, dass ich das so deutlich sage, wir schiben alles ins Familienzentrum ab!

00:52:52: Was passiert hier in der Arche?

00:52:55: Bei uns ist das jüngste Kind ein Jahr alt oder das älteste Kind ist achtzehn Jahre alt Und die Eltern kommen auch.

00:53:02: Ich kann zu den Eltern sagen du hast Schulden geh mal zur Schulterberatung Da landen die Eltern nicht.

00:53:07: Du hast ein Rechtsproblem.

00:53:08: geht zum Rechtsverwaltung.

00:53:11: Das heißt, ich versuche das im eigenen Haus zu machen mit einem niedrigschwelligen Angebot.

00:53:15: Dass die Eltern hier mit uns zweimal im Monat frühstücken können, kostenlos ohne ihre Bedürftigkeit nachzuweisen ist ja auch ganz häufig ein Problem.

00:53:23: Viele Leute sagen mir, bevor uns Hilfe zukommen lassen müssen wir erst einmal unsere Lacken ausziehen und unsere Bedürftigkeiten nachweisen.

00:53:29: Wir brauchen einen Angebot, wenn wir vom Familienzentrum sprechen, dann sprechen wir von einem familiären Angebot innerhalb einer Einrichtung.

00:53:39: Und ich weiß, dass der Großteil dieser Kinder, die dort in die Kita gehen werden wahrscheinlich bis sie in die Berufsausbildung vermittelt werden von uns bei uns in einer Einrichtung bleiben.

00:53:46: Ich habe gerade das zehnte ehemalige Arschekind hier als Erzieherin eingestellt – große Erfolg!

00:53:52: Das heißt es sind häufig Kinder, auf wenig Chancen hatten in der Vergangenheit, das ist deutschlandweit ähnlich.

00:53:57: Mit diesem niedrigspeligen Angebot holen wir den Schuldnerberater zu uns und der nimmt die Eltern dann mit.

00:54:03: Wir holen den Rechtsanwalt zu uns, der nimmt ihn dann mit Und das ist eigentlich die Form von Familienzentrum wie es sein sollte.

00:54:10: Das ist sozusagen kompakt.

00:54:11: Ich kann meine Eltern sonst vorhin schicken die landen und hier beim Elternfrühstück ist sogar Regelmäßig ist jemand von der Polizei dabei, um auf der einen Seite die Schwellenängste abzubauen und auf der anderen Seite auch die nötigen Hilfen anzubieten.

00:54:23: Damit ist das ja ein Erfolgsmodell, wenn ich das so hochmütig sagen darf, wo man nicht kopieren muss sondern kapieren, dass es letztendlich darum geht... den Menschen zu verstehen, die Familien zu verstehen.

00:54:36: Die sind ja nicht in einer prekären Lage weil sie sich das ausgesucht haben und unsere Kinder sind ja auch nicht arm vielleicht weil sie zur falschen Zeit hier gerufen haben als sie geboren worden sind.

00:54:44: aber es muss doch das Beste am Ende des Tages für Sie rauskommen.

00:54:48: wir sprechen gleich über Bildung Aber als letzten Satz ich habe mit meinem Pressesprecher vor einigen Jahren einen Buch geschrieben deutsche Bildungssysteme.

00:54:56: Und wir haben dann den finnischen Bildungsminister mal gefragt, was denn der Unterschied ist?

00:55:00: Warum die so gut bei Pisa abschließen und wie so schlecht?

00:55:02: Er hat viel gesagt aber das eine, was bei mir hingeblieben ist, hat gar nichts mit Bildung zu tun gehabt.

00:55:07: Er hat gesagt ein Finnland werden Kinder wie Könige behandelt.

00:55:11: Thema Bildung, das klang ja jetzt auch schon durch.

00:55:15: Das ist natürlich alles sehr miteinander verstrickt und lässt sich gar nicht so einfach voneinander trennen.

00:55:24: Das wurde gerade schon genannt, Berlin hat wahnsinnig schlechte Pisa-Ergebnisse seit Jahren.

00:55:28: Das war unter Rot-Rot-Grün so.

00:55:30: das ist jetzt auch nicht anders.

00:55:32: es wird auch ehrlich gesagt eher immer schlechter.

00:55:36: und ich denke mal viele haben ja hier auch Kinder vieler haben auch auf dem Podium Kinder die in Schulen sind oder in Bildungseinrichtungen und kennen das Problem zum Teil.

00:55:46: Ich frage mal Herr Kühne Frau Stavoran liegt Sie haben sozusagen beide nicht hingekriegt.

00:55:51: Was ist das Problem in Berlin?

00:55:52: Warum sind die Berliner Kinder einfach dumm, was ist los?

00:55:56: Also das ist nun garantiert nicht die Ursache, dass unsere Kinder irgendwo dümmer sind.

00:56:03: Ich möchte da bitte wirklich einen differenzierten Blick draufhaben.

00:56:06: In der Tat, die Ergebnisse sind nicht gut.

00:56:09: Wir wollen überhaupt nichts schönreden bei Werra III und Werra VIII wenn man sieht das teilweise bis zu vierundvierzig Prozent die Basiskompetenzen, Basiskompetenze Leben schreiben rechnen sozusagen altersgerechte Nicht erreichen.

00:56:22: Das haben wir auch auf Bundesebene im Kreise der Bildungsministerkonferenz wirklich als anders genommen.

00:56:26: nochmal grundsätzlich dem Prozess entsprechend einzusteigen.

00:56:29: nur und das gehört zur Wahrheit hinzu Bis Corona haben wir durchaus einen positiven Trend sagt er, also jetzt nicht.

00:56:35: Wir waren nicht in der Spitze Deutschland weltweit aber es war ein positiver Trend und jetzt haben wir nach Corona einen deutlichen Knick gesehen.

00:56:43: Also insofern muss man auch diese Effekte mit berücksichtigen.

00:56:46: Ich möchte zu dem Namen aus den Publikum sagen ich will sie wirklich nicht deprimieren Aber was Sie gesagt haben ist geltende Gesetzeslage.

00:56:54: Nach geltender Gesetzesage wird die Sprachstandsfeststellung mit vier oder virenhalb Jahren gemacht.

00:57:00: Moment, ich sag Ihnen, warum es nicht funktioniert hat und warum wir deshalb umgesteuert haben.

00:57:04: War schon immer so ein Paragraf-Fünfzig Schulgesetz geregelt hier war aber das Problem ist braucht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Schulämtern und den Jugendämtern weil die Schulämter im Schulgesetz Paragraph fünfundfünfzig sind dafür zuständig dann auch sozusagen wenn man nicht zur Sprachstandsfeststellung kommt usw.

00:57:20: Es geht ja insbesondere um die Nicht-Gita Kinder.

00:57:22: Wir hatten ungefähr drei tausend Kinder nicht Kita Kinder Und auch da war's wieder so dass dies am meisten nötig gehabt haben.

00:57:27: Weil die haben wir nämlich ersten Übergang von Kita zur Grundschule verloren.

00:57:31: Die Schulämter waren zuständig, die Schulämtern hatten aber keinen Zugriff auf die Kita-Platzkapazitäten weil sie sollten ja dann die Kinder in die Kita vermitteln.

00:57:39: das haben wir sozusagen jetzt analysiert haben uns da neu aufgestellt dass ist die Überschrift Kita Chancenjahr, haben sozusagen die geltende Gesetzeslage sozusagen operativ jetzt anders organisiert.

00:57:50: die Schulämpter kriegen automatisiert digitalisiert die freien Kita Kapazitäten.

00:57:54: das hilft uns jetzt natürlich der demografische Wandel der gesamte Prozesse ist digitalisiert worden, dann im Zusammenhang eben auch der Willkommensgutschein also automatisch die Information und wir steuern das jetzt viel stärker gesamtstädtisch aus der Senatverwaltung Bildung, Jugend und Familie.

00:58:08: Und dann muss man aber auch immer ein bisschen Geduld haben in dem Bildungsbereich so es ist halt immer nicht über Nacht umsteuern was wir uns auf die Fahne geschrieben haben weil da ist uns Hamburg zehn Jahre voraus.

00:58:18: Wir haben jetzt erstmalig eine übergreifende Bildungsqualitätsstrategie erarbeitet zwei jähriger Prozess letztes Jahr veröffentlicht.

00:58:25: Weil unsere erste Frage als Bildungsverwaltung jede Maßnahme, jede zusätzliche Ressource die wir geben.

00:58:32: Ist das im Sinne der Bildungsqualität?

00:58:34: Meine erste Frage ist nicht hauptsache haben die Ressourcen rausgehauen?

00:58:37: nein dient es der bildungskualität?

00:58:39: dient für mehr bildungsgerechtigkeit in berlin?

00:58:42: das stellen wir uns jetzt immer als allererste frage und danach geben wir sozusagen auch die ressourcen bedarfsgerecht aus und zwar angefangen von der frühkindlichen bildung.

00:58:55: also ich glaube Ich habe jetzt hier so einen ganzen Sprechzettel, wo ich sagen kann was die CDU in der Bildungsverwaltung alles falsch macht.

00:59:02: Den möchte ich jetzt gar nicht rausholen weil ich glaube tatsächlich... Sagen Sie denn dann zu siebenundzwanzig Jahre SPD?

00:59:08: Genau genau!

00:59:10: Die wollen sich heute nicht wehren, die sind ja nicht da.

00:59:14: Ich glaube es macht gerade bei der Bildung ist eins der Hauptprobleme sage ich ganz bewusst auch als Bildungspolitikerin dass wir immer in Wahlperioden denken Immer zum Ende der Wahlperiode was vorweisen müssen und genau das, was sie gesagt haben.

00:59:28: Man muss eigentlich sehr viel langfristiger Reformen angehen Und dass ist so verdammt schwer und deswegen finde ich mein Sprechzettel mit.

00:59:36: also Ich hab Kritik an Katharina Günther Wünsch ja aber den würde ich jetzt trotzdem irgendwie mal In der Tasche lassen weil ich glaube tatsächlich gerade beim Thema Bildung geht es darum dass wir dass wir schauen, wo sind eigentlich wirklich die Probleme?

00:59:51: und zwar nicht ideologisch drauf geschaut.

00:59:54: Sondern was sind die Probleme?

00:59:55: Und wir haben in Berlin das Problem.

00:59:56: Wir geben mit am meisten Geld pro Kopf, pro Schülerin, pro Schüler, am meisten Gel... Genau!

01:00:04: Also wir geben am meisten geld pro Schülerin, pro Schuler aus und kriegen trotzdem Ein super schlechter Schnitt bei Schulabbrecherquote, knapp jedes zehnte Kind oder Jugendliche geht ohne Schulabschluss von der Schule.

01:00:19: Jetzt wurde das elfte Pflichtschuljahr eingeführt was ehrlicherweise auch Hamburger Vorbild noch nicht zu den Ergebnissen führt wie wir uns die gewünscht hätten und Hamburg macht da irgendwas noch besser muss man glaube ich auch nochmal analysieren wie man das besser machen kann.

01:00:34: genauso bei der Sprachstandserhebung bei der Kita.

01:00:37: Da hat Hamburg wirklich dadurch, dass sie das so früh gemacht haben einen massiven Anstieg an Bildungsqualität gehabt.

01:00:45: Weil die eben nicht nur den Test machen sondern dann wirklich und es mag an Datenschutz liegen aber im Nachgang dann auch dafür sorgen, dass die Kinder dann eben entsprechende Fördermaßnahmen tatsächlich bekommen.

01:00:54: Und ich glaube das sind genau die Punkte an die man anknüpfen muss.

01:00:58: Ich sage Ihnen aber auch ganz ehrlich wir müssen schon nochmal schauen wie ist dieses Bildungssystem eigentlich aufgebaut?

01:01:05: Ich bin nun Geschichtslehrerin, also ich bin auch Englisch-Lehrerin.

01:01:07: Deswegen alles zu Englischen ist super!

01:01:09: Aber ich kann Ihnen ganz ehrlich sagen... ...siebzehn, neun, achtzig Französische Revolutionen.

01:01:16: Wenn ich das anfangen darf zu erzählen, dann erzähle ich drei Stunden und bin super begeistert davon.

01:01:19: Kann jeder Schüler heute googeln?

01:01:21: Wann war die Französischen Revolution?

01:01:22: Es ist scheißegal.

01:01:25: Es geht um andere Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler in der Schule lernen müssen.

01:01:30: Und dafür ist ehrlicherweise unser Bildungssystem.

01:01:34: Wenn wir dann nämlich dazu kommen, wie vermitteln wir die eigentlich in Ausbildung nach der Schule und elftes Pflichtschuljahr

01:01:40: usw.,

01:01:40: dafür ist unser Bildungssystem nicht nur in Berlin deutschlandweit noch überhaupt nicht aufgestellt.

01:01:47: Unser Bildungs system kommt hier.

01:01:49: Steidenhadenbergsche Reform ja, schieß mich tot irgendwann.

01:01:54: das ist nicht das Bildungs System dass wir heute brauchen.

01:01:57: Und da müssen wir sehr grundlegend dran, weil nur wenn wir einen Bildungssystem einführen, wo wir Schülerinnen und Schülern jungen Menschen auch auf Augenhöhe begegnen.

01:02:05: Das was Herr Siegelko einfordert den Menschen zu sehen ja?

01:02:10: Und zu fördern in dem was die Menschen mitbringt.

01:02:13: Den Satz noch!

01:02:14: Dann können wir wirklich sie dazu führen auch zu einem ordentlichen Bildungsabschluss und ihre Fähigkeiten zu fördern.

01:02:21: Ich glaube Ihnen das total, aber ich frage mich gerade, was es konkret heißt?

01:02:24: Weil Bildungspolitik ist ja Landespolitik, sagen Sie mal so drei Punkte.

01:02:29: Das heisst Entschlackungen der Lehrpläne.

01:02:31: Ich muss nicht mehr die Jahreszahlen auswendig lernen im Geschichtsunterricht, sondern ich muss die Kompetenz haben, zu analysieren.

01:02:38: Die Frau Stahl erzählt mir da vorne irgendwas.

01:02:40: Hat das überhaupt Hand und Fuß?

01:02:41: Oder erzählt die mir das Blaue vom Himmel her?

01:02:43: Das ist eine Entschlackung der Lehrpläne wirklich viel mehr, ich finde auch tatsächlich mehr politische Bildung Demokratieförderungen im Sinne von nicht jetzt als Fach sondern auf Augenhöhe Schülerinnen und Schülern begegnen.

01:02:56: Den zu zeigen so kann ich teilhaben.

01:02:59: So argumentiere ich, so kann Ich mich durchsetzen.

01:03:01: Da gibt es Möglichkeiten teilzuhaben.

01:03:03: Das ist total wichtig weil das eben für spätere Leben auch total wichtig ist.

01:03:06: Wer das Schulgesetz liest, weiß, dass der Hauptauftrag von Schule ist.

01:03:10: Nicht Mathe Deutsch und Lesen, sondern Kinder zum mündigen Bürgern zu erziehen.

01:03:15: Das ist der Hauptaftrag von Schulen – dafür muss man lesenschreiben und rechnen können gar keine Frage will ich nicht in Abrede stellen – natürlich noch einmal Fokus darauf, dass das auch tatsächlich gelernt werden kann.

01:03:28: Da muss ich ehrlich sagen, das ist schon etwas, wo ich finde wir müssen auch dafür nochmal entschlacken.

01:03:34: Weil wenn wir sagen, wir wollen dass die Grundkompetenzen und dann aber eben auch Kompetencen dies in der Welt von morgen braucht gelernt werden können, dann können wir nicht dieses starre Schulsystem wie wir es seit hundertfünfzig Jahren haben einfach so weiter führen.

01:03:49: Ich finde es grundsätzlich einen tollen Ansatz über Lehrinhalte zu sprechen, die man aktualisieren kann.

01:03:53: Aber bei uns in der Wirtschaft kommen ja Jugendliche an, die nicht mal rechnen können.

01:03:58: Die französische Revolution ist da schon echt ein ganz großes Kino und ich glaube das kann man alles machen ohne Frage.

01:04:05: aber was Sie gesagt hatten die Kinder in den Mittelpunkt stellen und nicht in Legislatur denken.

01:04:10: also die Kinder sind unsere Zukunft und das ist glaube ich immer noch nicht verstanden worden.

01:04:16: jede Partei versucht, ihre Dinge durchzusetzen und hoffentlich in der nächsten Legislatur wieder gewählt zu werden.

01:04:23: Das hilft uns in der Wirtschaft aber tatsächlich echt total wenig und es hilft auch den Menschen wenig.

01:04:26: ja weil wir brauchen eine stabile Wirtschaft sonst geht's in einem Land einfach nicht gut.

01:04:30: Ich unterstütze immer kurz mit Zahlen um das Ende.

01:04:32: also sieben tausend Ausbildungsplätze sind zurzeit im Berlin nicht besetzt.

01:04:37: mehr als zwölftausende interessierte Jugendliche in Berlin haben aber auch keinen Ausbildungplatz.

01:04:41: vielleicht können Sie das nochmal aus der Praxis sagen dass wir noch mal dahin konkret Wir haben ein absolutes Matching-Problem, wir haben einen Berufsorientierungsproblem.

01:04:50: Die IHK hat Schulparten, wir gehen in Schulen und stellen Berufe vor aber das muss tatsächlich auch in den Schulen so stattfinden.

01:04:57: aus meiner auch schon der Kita ja ich komme außer DDR da sind schon die Eltern in die Kita gekommen und haben ihre Berufer vorgestellt kann ich mich daran erinnern ob es immer das ist richtig Konzept war ohne Frage.

01:05:06: aber ich glaube trotzdem müssen wieder hin und ich würde mir so sehr wünschen dass Berufs Orientierung viel mehr Platz in der Schule findet.

01:05:13: klar auch entschlacken ohne frage.

01:05:15: Aber was ist denn unser wirkliches Problem?

01:05:17: Unser wirkliches problem in den Schulen ist doch, dass oft gar kein Unterricht stattfinden kann in den Brennpunkt bezirken.

01:05:23: Dass die Lehrer viel zuviel mit Konfliktmanagement zu tun haben und auch bei meinem Sohn nach Klasse hier in Biestorf.

01:05:30: Ja also wie oft.

01:05:31: da war zum Glück dann ein Schulbegleiter weil dort einfach viele Stunden ausgefallen sind, waren einige Kinder sehr verhaltensauffällig waren und man hat die Zeit sich genommen und hat sich mit ihnen beschäftigt.

01:05:41: das ist großartig ja aber es wird in der Zeit nicht gelehrt Und ich finde, da müssen wir ran.

01:05:45: Auch das Thema Sprache.

01:05:46: Darüber haben wir ganz viel gesprochen aber es ist für mich nicht ausreichend behandelt von der Berliner Politik.

01:05:52: Wo findet Spracher eigentlich statt?

01:05:54: Wie können wir den jungen Menschen einen guten Staat in den Schulen geben dass sie eben einfach auch im Mathe verstehen was der Lehrer davor sagt weil wenn ich die Sprache nicht verstehe dann kann ich auch nicht rechnen lernen.

01:06:04: ja und das muss eines der wichtigsten Punkte und ganz richtig muss an der Kita anfangen und wir brauchen die Verpflichtung in der Kita zu all dem was heute schon gesagt wurde wiederholen, aber das denken wirklich Leute die jetzt zur Schule kommen.

01:06:19: Das sind später die Menschen, die uns vielleicht auch pflegen, die an der Kasse sitzen, ja sämtliche andere Berufe machen und wir geben ihnen heute keinen coolen Start!

01:06:26: Ich frage trotzdem noch ein bisschen kälzerisch in diese Richtung was kann dann die Wirtschaft selber tun um das auch ein bisschen zu unterstützen?

01:06:33: Also es ist ja jetzt eine alles Forderung an die Politik, aber vielleicht gibt es ja auch Maßnahmen die sich aus der berliner Wirtschaft, die die Verantwortung dort mit übernehmen können Super gern.

01:06:43: Also die Berliner Wirtschaft, wir erleben die Unternehmer und Unternehmerinnen absolut aktiv.

01:06:48: Jeder hat im Unternehmen eigene... Wir haben zum einen natürlich die Ausbildung, wir stellen Ausbildungsberufe zur Verfügung und da sind wir so niedrigschwellig unterwegs!

01:06:58: Wir schulen alle in unseren Unternehmen nach, wir bereiten auf Prüfungen vor und wir haben aber auch Training.

01:07:04: unser Job für die, die die Ausbildung vielleicht jetzt nicht antreten oder die, werden trotzdem eingestellt und bekommen eine Perspektive bei unseren Unternehmen.

01:07:14: Und da sind ganz viele eigene Initiativen da, wir gehen ja auch in Schulen und präsentieren uns dort aber wir brauchen auch gute Grundlagen.

01:07:22: Ja, also alles was in der Schule passiert ist können wir im Unternehmen nicht auffragen.

01:07:25: Und da sehen wir große Schwierigkeiten in der Zukunft.

01:07:28: Jetzt hatte Herrn Kühne nochmal versprochen dann Herr Segelko auf jeden Fall und dann gibt es unbedingt noch mal im Publikum zwei Meldungen Genau!

01:07:36: Es sind so viele Themen die versuchen jetzt stark hartoartig weil wir sinken genau an diesen Themen dran.

01:07:42: berufliche Orientierung mit dem elften Pflichtschuljahr haben wir ein Gesamtpaket entwickelt.

01:07:47: Weil unser Ziel ist, dass es überflüssig wird.

01:07:54: Deshalb fangen wir in der Grundschule mit der Stärkung der beruflichen Orientierung an auf Ausbildungsqualifizierungsoffensive über unser neues Landesinstitut, dass wirklich die Teams für berufliche Orientierung entsprechend gestärkt wird.

01:08:06: Dann, Frau Steichmann, ich bin völlig beinig und sage auch immer überspitzt wir haben zweieinhalb Jahre in Deutschland Bildung so gemacht alle mit der Gießkanne, mit Wissen befüllt dann festgestellt wer es nicht geschafft hat.

01:08:16: er wiederholt noch mal wenn das immer noch nicht geschafft hatte seinem Problem.

01:08:19: Die erfolgreichen Bildungssysteme weltweit die haben wir uns angeschaut so unterschiedlich zwischen Singapur, Estland und Kanada.

01:08:24: sie sind aber Sie denken radikal vom Kind aus.

01:08:27: Insofern haben wir auch so jetzt umgesteuert.

01:08:29: Das ist das Thema Lernstandserhebung.

01:08:31: Wir fangen am Anfang an, erst einmal durch eine gute Diagnostik wie man es in der Medizin macht zu identifizieren was braucht das einzelne Kind und bitte schon angefangen in der frühkindlichen Bildung, um dann passgenau für das einzelnen Kind Strategien zu entwickeln die kontinuierlich zu begleiten immer wieder nachzusteuern, auch im Sinne von Ressourcen.

01:08:51: Das ist etwas was wir uns vor einem erfolgreichen Bildungssystem jetzt angeschaut haben.

01:08:54: Man braucht nur ein bisschen Geduld weil das Umsteuern dauert etwas.

01:08:57: und dann ich möchte mal unsere Berliner Schulen verteidigen.

01:09:00: Weil mein Problem ist ehrlicherweise gar nicht die perfekte Schule zu entwickeln.

01:09:04: Die haben wir in Berlin.

01:09:05: Dutzendweise!

01:09:06: Wir räumen – das wusste ich vorher auch nicht – wir haben die höchste Dichte von Schulpreisträgern in Berlin.

01:09:11: Im letzten Jahr waren wir Hauptpreisträgern mit unserer Maria Leo Grundschule.

01:09:15: Das ja davor mit der Wildern vom Hummergemeinschaftsschule Friedenhaar-Gemeinschaft tut er.

01:09:19: Meine Herausforderung ist, ich sage immer vom Leuchtturm zum Lichter mehr!

01:09:23: Ich möchte das nicht nur... Dutzende Berliner Schulen, die exzellent sind sondern ich möchte es in die Fläche ausgerollt bekommen.

01:09:30: Das ist mein Thema.

01:09:31: wie moderne Schule funktioniert mit super motivierten Lehrkräften und super motiviertem Kindern das haben wir in Berlin!

01:09:38: Das müssen wir jetzt und das ist Teil unserer Bildung.

01:09:40: Qualitätsstrategie, dass müssen wir systemisch durch und da sind wir auch dabei.

01:09:44: Reformen der Schulaufsicht, Reform der Schulinspektion, dass wir das systemisch ausrollen.

01:09:49: aber ich will wirklich unsere Berliner haben leider noch Brennpunktschulen und so weiter.

01:09:56: Deshalb dort Absenkungen der Klassenfrequenzen, dort mehr Ressourcen rein damit wir dort eine bessere Bildungsqualität

01:10:01: reinbekommen.".

01:10:02: Herr Gühne bittet um Geduld!

01:10:03: Herr Siegelkuh, wie sieht es in der Praxis aus?

01:10:07: Er muss ja ein bisschen aufpassen dass meine Halsschlagader nicht nach vorne geht.

01:10:11: Unsere Bildung ist ein Brückenproblem.

01:10:13: Das ist nicht erst seit gestern, das ist seit zwanzig dreißig Jahren haben wir nichts in der Bildung getan.

01:10:18: und ich gebe Ihnen ein bisschen unrecht Kinder sind nicht die Zukunft der Gesellschaft Kinder sind die Gegenwart der Gesellschaft.

01:10:23: Und das wird im Moment falsch gemacht, man denkt immer nur an die Zukunft und von einer Legislaturperiode.

01:10:28: in die andere, und man merkt gar nicht wie unsere Kinder.

01:10:30: Und wir haben natürlich Modellschulen.

01:10:32: Gucken wir uns die Rücklichtschule an?

01:10:33: Das war eine auffällige Schule, hat man ordentlich Geld reingesteckt?

01:10:36: oder jetzt eine Vorzeigeschule mittlerweile auch nicht mehr, haben schon wieder viele Probleme.

01:10:40: Aber wir haben eben nun mal diese Brennpunktschulen.

01:10:42: Wir haben nun einmal diese Schulen auf die wir nicht stolz sein können.

01:10:46: Warum können wir nicht auf sie stolz ein?

01:10:47: Weil wir nicht eine bessere Verteilung vornehmen.

01:10:52: aufgrund des Lebens, in dem Lebensumfeld wo Sie sind nicht einmal in Ihrer Bewerbung schreiben, ich gehe in Marzahn-Hellersdorf zur Schule.

01:11:00: Dann werden sie häufig gar nicht bei den Bewerbungsgesprächen vorgestellt.

01:11:04: Wir brauchen hier in unseren Schulen in Marzenhällersdorfer, den Brennpunktschulden Neukölln und Kreuzberg, wir brauchen nicht nur Lehrer die Wissen vermitteln sondern wir brauchen multiprofessionelle Teams.

01:11:14: Die haben wir nicht!

01:11:17: Entschuldigung, wir haben Brenndel.

01:11:18: Ich will die nicht widersprechen aber kommen Sie mal mit mir in den Schulen, in denen ich arbeite da gibt es bei tausend Schülern in der Schule vier Schulsozialarbeiter.

01:11:27: was können sie denn machen?

01:11:28: Bremdel löschen?

01:11:29: Da gibt es in manchen Klassen die wirklich nur Kinder haben Kaum Deutsch können, da haben sie noch ein Inklusionskind drin.

01:11:37: Da kommt der Lehrer gar nicht mehr mit.

01:11:38: Da haben Sie häufig nicht mal Erzieher zur Seite weil der Krankenstand ganz hoch ist und wir müssen in unserem Bildungssystem anfangen uns am Kind zu orientieren nicht das Kind an Bildungs Systemen.

01:11:47: dann schaffen wir erst den Unterschied.

01:11:49: John F Kennedy hat mal gesagt dass einzige was teurer ist als Bildung ist keine Bildung und das erleben wir doch gerade klar.

01:11:54: Wir haben eine ganz tolle Vorzahl Projekte.

01:11:57: Wir haben das Chancen ja großartig, wir haben das elfte Schuljahr.

01:12:00: vielleicht kann man da noch ein bisschen mehr mit der Wirtschaft zusammenarbeiten und sagen wer seinen Schulabschluss nicht schafft er muss in Praktikum in irgendeiner Firma machen dann hat man vielleicht auch den Vorteil dass der Arbeitgeber im Bildungsbereich nicht so stark ist, aber in praktischem Bereich.

01:12:14: Wir müssen auch früher die Unternehmen an den Schulen bringen, damit wir das Handwerk wieder interessant machen.

01:12:18: Wir haben doch das Problem, dass wir jedes Kind eigentlich nur noch daran messen, ob es Abitur machen kann.

01:12:23: Früher hat man ohne Abituren einen super Job gehabt.

01:12:25: Da war man als Handwerker ganz hoch angesehen.

01:12:28: Heute, wenn man ein Handwercker wird – da ist er schon für viele eine Strafe -, dann müssen wir nochmal anders vermitteln.

01:12:36: und ich glaube der Unterricht in den Schulen Da muss ich mehr an der Lebenswelt der Kinder orientieren.

01:12:40: Wenn ich heute in der Schule und meine Freunde nicht gehen, oft in die Schulen mit unseren beiden Hunden unterrichten wir in Brennpunktschulen... Und wenn ich ein Kind frage was ist neun geteilt durch drei?

01:12:49: Dann sagt das Kind keine Ahnung!

01:12:51: Wenn ich ihm aber sage ihr seid drei Kumpels und ich gebe euch neun Euro oder krieg ich jeder drei Euro?

01:12:55: Das hat etwas mit ihrer Lebenswelt zu tun und vielleicht sollten wir uns da auch auf bisschen fokussieren.

01:12:59: es gab vor einigen Jahren ich glaube bezahlt vom Bildungsministerium oder vom Familienministerium helfen sie mir Ein Konzept, das ist wie für Schule.

01:13:09: Die sollten darüber nachdenken, wie kann man Schule neu denken für die Zukunft?

01:13:13: Da war ich auch drin aus der Sicht des sozial benachteiligten Kindern.

01:13:17: Davon hört man heute gar nichts mehr, da sind viel Geld reingesteckt worden und wir versuchen viele innovative... Projekte zu schaffen und viele Schulen auch in Berlin zur Vorzeigeschule zu machen.

01:13:26: Und das ist gut so, unterstütze ich die Politik und finde es ganz großartig!

01:13:31: Aber jedes Kind, das uns verloren geht – und nicht nur die sieben Tausend Kinder oder Jugendlichen, die in Berlin im Schulabschluss nicht schaffen -, sondern es sind jedes Jahr etwa sixty-fünf Tausende in Deutschland.

01:13:40: Es werden jedes Jahr dreitausend mehr.

01:13:42: Das heißt also unsere Brücke auf der wir stehen, die ist nicht nur seit zehn oder zwanzig Jahren marode sondern die brückgelt so stark dass wir einem groß großen problem entgegen.

01:13:51: Wir schauen sich nur den chancenmonitor an der vor einigen wochen veröffentlicht worden ist.

01:13:57: Die bildung unserer kinder ist abhängig vom einkommende älter und von förderverein der schule.

01:14:02: In vielen Schulen gilt die Eltern nicht einmal zum Elternabend.

01:14:05: Wo soll das hinführen, wenn wir da nicht anfangen mehr den Fokus auf die Brennpunktschulen zu schicken und nicht auf die Elite-Schulen, die wir gerne als Vorzeigeschule nehmen?

01:14:14: Wir haben in Biestoff eine großartige Schule, die man vorzeigen kann – ganz Berlin können wir die vorzeigern!

01:14:19: Wir haben aber auch in unseren Bezirkschulen….

01:14:21: Da möchte man eigentlich nicht zur Schule gehen oder nicht aufgrund der Toilettensituationen sondern auf Grund der Lehrersituation weil wir sechzig Prozent Quereinsteiger haben.

01:14:29: Die sind ja nicht schlecht.

01:14:30: Es fehlen uns in Marzahn-Helderstof zweihundertvierzig Lehrer, da wird gerade viel drüber gesprochen.

01:14:35: Wird gerade ein Bewerbungsverfahren geführt?

01:14:37: Warum fangen wir nicht an auch in diesen Bereichen neu zu denken?

01:14:40: Warum wird das Lehrerstudium nicht dual?

01:14:43: Die meisten Abbrecher im Lehramtsstudium brechen ab im Referentariat.

01:14:47: Da sind sie schon einige Jahre und haben studiert – das hat uns allen Geld gekostet!

01:14:51: Wir können darüber diskutieren, es ist nicht abgeschlossen die Idee.

01:14:56: Aber darüber sollte man neu nachdenken wenn man über Lehrermangel nachdenkt und wie man heute.

01:15:01: viele meiner Mitarbeiter sind pual in der Arche und haben deswegen einen viel besseren Zugang zu den Kindern weil sie noch jünger sind und viel besser dran sind.

01:15:08: Das sind Ideen die muss man auch in diesem Punkt darüber nach denken um das Bildungssystem nochmal zu revolutionieren und nicht nur zur Reformierung.

01:15:17: Jetzt gucke ich noch mal ins Publikum.

01:15:18: Hier gibt es nochmal zwei Meldungen, einmal dort und einmal dort.

01:15:21: Ich würde gerne noch etwas zu Herrn Siegelko sagen.

01:15:24: Das war genau der Volltreffer.

01:15:26: meiner Ansicht nach zu sagen, in Finnland ist der entscheidende Satz das die Kinderkönig sind.

01:15:33: Das ist aber nicht nur eine Art der Lebensweise sondern die skandinavischen Länder investieren auch sehr viel mehr in die Bildung.

01:15:42: Die geben sehr viel prozentual für die Bildungsarbeit aus wie es tun.

01:15:46: kann ja sein dass die Berliner oder gerade wir hier relativ viel ausgeben Aber es ist nicht so dass das in irgendeiner Weise Das herankommt, was die Skandinavischen Länder tun.

01:15:57: Und das ist einmal viel gezahlt und am Ende aber davon profitiert, indem man andere Kosten nicht tragen muss.

01:16:04: Das ist eine Sache, die ich wichtig finde.

01:16:06: zu dem Lehrkräftemangel der gerade in Schulen im Marzahn-Nord sehr deutlich ist.

01:16:11: Gerade in den Bezirken wo es eine große Armutsquote gibt und wo die Unterstützung der Schüler in den Schulen am allerwichtigsten ist da sind sehr wenig Lehrer geht nicht nur darum, ob es Quereinsteiger oder voll ausgebildete Lehrer sind.

01:16:26: Es sind überhaupt zu wenig da.

01:16:28: und da muss ich doch mal fragen warum das ehemalige Lehrkräftelenkungssystem abgeschafft wurde ohne jede Not?

01:16:36: Das war nicht notwendig!

01:16:38: Man könnte zumindest ein Teil des Problems lösen.

01:16:44: Und dann letzter Punkt, das habe ich allerdings nicht mehr ganz auf dem Schirm.

01:16:50: Ich glaube es war Norwegen die frühzeitig angefangen haben zu sagen so lange wird das nicht mehr gehen dass wir von den Gasverkäufen sehr gute Einnahmen haben und haben damals festgelegt, dass ein Teil davon in die Bildung und in Zukunftschancen für ihre Bevölkerung geht.

01:17:07: Das finde ich eine großartige Idee.

01:17:09: Allerdings ist es auch so gewesen, dass das staatliche Unternehmen war.

01:17:14: Ja, und das glaube ich dann im Zweifelsfall eher was für die Bundesebene ganz kurz.

01:17:18: Lehrkräfte-Lenkungs... Wir haben ja Verbeamtung in Berlin?

01:17:24: Wie sieht es aus?

01:17:24: Ja wir haben Verbeamtungen wieder.

01:17:27: Ich finde das hat auch durchaus seine Vorteile gerade wenn man das einzige Bundesland war was nicht verbeamtet hat.

01:17:34: Ich glaube, man muss trotzdem für Lehrkräfte es auch attraktiv machen in diesen Schulen zu arbeiten.

01:17:40: Wir hatten zum Beispiel irgendwann den Vorschlag, dass wir sagen, wir ermöglichen auch Teams sich gemeinsam an einer Schule zu bewerben und so sagen wir wollen hier als Team von fünf sechs sieben jungen Lehrkräften an diese Schule gemeinsam gehen und auch im Team arbeiten.

01:17:54: Ehrlicherweise viele Lehrkräftes sind nach wie vor Einzelkämpferinnen.

01:17:58: dabei macht die Arbeit im Team das Leben sehr viel leichter.

01:18:01: ja Also solche Maßnahmen, da gibt es ganz viele Ideen.

01:18:04: und ja wir haben multiprofessionelle Teams an den Schulen.

01:18:07: Das stimmt.

01:18:08: aber die Frage ist sind sie immer gleichwertig?

01:18:12: Herr Siegelko hat's gesagt dann habe ich da irgendwie ganz ganz wenige Sozialarbeiterinnen ganz ganz vielen Lehrkräften gegenüber sitzen.

01:18:20: Also, ich bin selber ausgebildete Lehrkraft und man kann sicher nicht alles den Lehrkräften überstülpen.

01:18:26: Aber man muss Lehrkräfte schon auch klarmachen, ihr seid Nicht-Wissensvermittler!

01:18:29: Ihr seid Pädagoginnen!

01:18:31: Und deswegen die Frage von Ausbildung von Lehrkräftern.

01:18:33: Ich bin ganz große Freundin der pädagogischen Hochschulen.

01:18:36: Weil also... Ich kann das Vater unser in althochenglisch aufsagen, hilft mir jetzt im Unterricht nicht viel weiter.

01:18:41: Tolle universitäre Lehrkräfterausbildung ja?

01:18:44: Ich weiß, ich lege mich mit den Unipräsidenten an, wenn ich das hier sage, weil sie machen eine tolle Lehrkräfe.

01:18:50: Ausbildung, aber pädagogische Hochschulen wären eigentlich der klügere Weg.

01:18:54: um zu sagen wir bilden hier wirklich pädagogen aus und nicht wissensvermittler.

01:18:58: Und damit sage ich nicht dass alle alle Lehrkräfte nur Wissens vermittler sind.

01:19:01: Wir haben wirklich tolle tolle lehrkräfte in berlin.

01:19:04: die sind Aber gerade in den schulen die in herausfordernden lagen sind einfach auch überfordert, weil einfach zu viel auf sie eintrasselt und da lenkend einzugreifen.

01:19:14: Es wird ja teilweise würde das auch angefangen dort mit einer besseren Ausstattung zu arbeiten und so aber eben wirklich dargezielt reinzugehen und dazu sagen hier kämpfen wir ganz besonders nochmal dafür dass Kinder sich gut entwickeln können.

01:19:25: Das wäre eigentlich der richtige Schritt und ich möchte einmal das noch mal unterstützen.

01:19:29: nicht immer vom Output her denken nicht immer sagen Kinder sind unsere Zukunfts.

01:19:33: Ich finde das richtig.

01:19:34: natürlich sind das die Arbeitnehmerinnen in der Zukunft ist alles richtig.

01:19:37: Aber wenn man Kinder so begegnet, merken die das irgendwann.

01:19:40: Wenn man Kindern aber so begegnet zu sagen du und dein Leben das ist ein Wert an sich Und ich biete dir hier und jetzt deine besten Entwicklungschancen und dass du dich frei entfalten kannst nicht irgendwann in der Zukunft sondern Jetzt.

01:19:53: Das macht was mit Kindern, dieses wertschätzende Miteinander und ich finde dafür haben Lehrkräfte die wollen das.

01:19:59: Die allermeisten die ich kenne wollen das aber ja überhaupt keine Zeit dafür so mit Kindern und Jugendlichen umzugehen Und diese Zeit müssen wir ihnen geben.

01:20:06: wie gesagt beispielsweise mit Entschlackung der Lehrpläne Also Studienplatzkapazitäten an den pädagogischen Hochschulen erhöhen höre ich daraus und wisst es aus mit den Lehrkräften für Malzaden?

01:20:16: Genau also beim Thema der lehrkräfte Steuerung So einfach ist die Welt nicht.

01:20:21: Man braucht schon einen gewissen Grundkonsens, da sind wir dabei.

01:20:24: Sie können nicht einfach auch wenn es jetzt verbeamtet ist sagen und morgen arbeitest du im anderen Bezirk usw.

01:20:30: Also dazu haben aber auch sehr selbstbewusste Personalvertretungen.

01:20:33: Deshalb haben wir jetzt angefangen auf der Ebene der reffender Jahre umzusteuern.

01:20:37: Da haben wir auch sehr gute Rückmeldung mittlerweile bekommen weil wir setzen dann ein einfach auf den Klebeeffekt was man sagt.

01:20:43: Weil das ist nämlich unsere Erfahrung Wenn man erst mal geschafft hat dass gerade junge Lehrkräfte reffende Jahre an Standorten sind.

01:20:50: Selbst in Marzahn-Nord oder in Hellersdorf Ost, dann merken sie plötzlich Na so schlimm ist es hier auch nicht!

01:20:55: So wir haben das schon geschafft am Stadtrand in Spandau.

01:20:58: Wir übertragen jetzt dieses Konzept hier auf Marzahan-Hellersdorff Auch Lichtenberg weil das sind die drei Regionen wo's die größte Herausforderung ist im Sinne der Lehrkräftestörung.

01:21:07: Dann ich wollte ja noch nicht sagen dass wir überall auskömmlich multiprofessionelle Teams haben aber wir haben und das für jede einzelne Profession ein harter Kampf mit der Senatsfinanzerwaltung.

01:21:15: Wir haben mittlerweile vierzehn Professionen an Schule mit regulären Stellen dann entsprechend voran sein können.

01:21:22: Also neben dem Schulsozialarbeiter, Schulpsychologe, Logopäden, Therapeuten, Medienbilder

01:21:27: etc.,

01:21:28: wie kämpfen wir noch um weitere Professionen?

01:21:30: Ich bin auch immer ganz beeindruckt gerade wenn ich im skandinavischen Raum unterwegs bin was es so alles für Profession an Schulen an einzelnen Schulen entsprechend gibt Bildungsstrategien und so weiter.

01:21:39: also da müssen wir mehr in diese Richtung.

01:21:41: jetzt wo wir sozusagen uns auch langsam nähern dass alle regulären stellen besetzt sind kämpft grade meine Senatoren das ist die Stellen für multiprofessionäre Teams oben drauf gibt.

01:21:51: So, wir würden gerne auch noch ein Landesprogramm Schuhpsychologen ausrollen neben den Schulsozialarbeiter, weil das ist die zweithäufigste Profession in denen Stellen umgewandelt wird kommt auch sehr gut Auch in Ergänzung zu den Siebutzen, die wir als Kompetenzstellen haben an der einzelnen Schule entsprechend an.

01:22:07: Also wir sind schon auf diesem Weg Wir steuern entsprechend schon hoch.

01:22:11: Bei Ihnen klingt es immer alles ganz fantastisch Moment.

01:22:16: und noch einen Punkt Böse dazwischengehen.

01:22:18: Sie haben gerade gesagt, sie können den Lehrkräften nicht sagen, dass sie nach Marzahn-Hellerstof gehen müssen.

01:22:22: Sie können dann aber offenbar bei den Marzahner Kindern sagen, ihr müsst noch auf eure Lehrer warten?

01:22:26: Stopp!

01:22:27: So habe ich es nicht gesagt.

01:22:28: Ich wollte darauf hinaus durch positive Anreize.

01:22:30: Ich will nur sagen, Sie können dich einfach anordnen und morgen gehst du nach Marzhain-Hellersdorf... Warum denn

01:22:35: nicht?!

01:22:35: Das müssen Sie mir einmal erklären.

01:22:36: Ja, weil dann haben Sie am nächsten Tag die Krantmeldung offentisch.

01:22:38: So ist doch der Realität so.

01:22:41: Also insofern muss ich durch positive Anreize, deshalb auch Absenkung von Klassenfrequenzen.

01:22:46: Durch entsprechend Baumaßnahmen und so weiter dass es einfach auch Spaß und Freude macht dann entsprechend freiwillig sich für diese Schulen entsprechend zu melden.

01:22:55: Ich wollte nur sagen weil wir greifen ja diese Ideen auf.

01:22:57: Wir haben schon Elemente dualer Ausbildung auch bei uns in die Lehrkräfteausbildung mit eingeführt.

01:23:02: Nur hier ist die Herausforderung sie bewegen sich im Kontext von sechzehn Bundesländern Und wir haben hier sozusagen im Sinne der Mobilität usw.

01:23:10: alles im Rahmen der KMK abgestimmt sein, weil sonst sind Lehrkräfte die wir in Berlin anerkennen dann nicht in anderen Bundesländern anerkannt.

01:23:18: Also insofern ist es nicht so einfach.

01:23:20: Es ist ein mühsames Prozess aber dem stellen wir uns haben sozusagen schon die Möglichkeiten das jetzt gibt für Berlin genutzt mit Q-Master und so weiter.

01:23:28: ich meine Wir haben hunderte Lehrkräften aus der Ukraine Das wäre ja Quatsch gewesen die nicht zu versuchen die ins Berliner Schulsystem zu übernehmen.

01:23:34: da haben wir die Möglichkeit Ich schaue mal auf die Uhr ein Publikum, damit wir das noch schaffen und hier auch noch einmal.

01:23:43: Und dann müssen wir leider zum Schluss kommen langsam.

01:23:45: Stichwort Spaß und Freude!

01:23:47: Wir haben vorhin genannt, dass es viele Schulabbrecher gibt.

01:23:51: Wir haben vorher genannt ,dass es Schuldistanziertheit gibt.

01:23:55: Es gibt Kinder die Inklusionsbedarf haben, die aber nicht gesehen werden in den Schulen und mit den Füßen abstimmen.

01:24:03: Die gehen einfach nicht mehr an Unterricht.

01:24:06: Das sind die Kinder, die wegbleiben und gesund bleiben wollen.

01:24:10: Weil sie sonst in der Schule krank werden.

01:24:12: Das ist nicht in Ordnung, weil wir haben nicht genug Setting oder Möglichkeiten für unsere Kinder.

01:24:17: Die zwar inklusiv eingeschult werden aber nicht inklusives Beschuldwerden.

01:24:23: Mehr Sorgen mache ich mir um die Kinder die eben nicht wegbleibend.

01:24:26: sondern die still leiden, still vor sich hinleiten und irgendwann suizidal werden.

01:24:30: Und das ist eine große Problematik, die machen nämlich auch keinen Schulabschluss.

01:24:34: Die können ihre Stärken nicht zeigen.

01:24:35: wir sind so defizit orientiert.

01:24:37: sie werden jeden Tag kriegen Sie unter den Nase gerieben was sie nicht können und wie schlecht sie sind.

01:24:43: Aber es gibt zu wenig Möglichkeiten, Projektunterricht oder anderen Unterrichtsaufbau das Kinder stärken zeigen können.

01:24:50: Dass sie sich wohlfühlen und in die Klassengemeinschaft aufgenommen werden.

01:24:54: Für mich ist das Bildungsprogramm überhaupt nicht entscheidend, sondern habe ich als Schülerin einen Platz in der Schulgemeinschaft.

01:25:02: Vielen Dank.

01:25:04: Achso, Erik?

01:25:07: Ja, soll es nochmal schneiden?

01:25:10: Also erstmal bin ich ja sowieso ein Gegner davon, dass wir einen Bildungsflickenteppich haben und nicht deutschlandweiten einheitliches Bildungssystem versuchen reinzubringen.

01:25:21: Weil es nichts sein kann das sich in Berlin andere Schwerpunkte in der Bildung habe und wenn ich dann aber in Nordrhein-Westfalen bin auch wieder eine ganz andere Bildung erfahre Und auch wenn man dann irgendwie nach Berlin reinzieht da auch schon wieder ganz andere Sachen hat.

01:25:36: Ich finde zu dem Thema, dass wir die Stundenpläne entschlacken müssen, richtig.

01:25:42: Aber man sollte sie dann auch gleich um bei der Lebenswerte der Kinder zu bleiben und auch gleich weiter aktualisieren.

01:25:49: Das heißt, ich muss die Medienkompetenz mit reinbringen.

01:25:52: Also nicht nur ich nutze die Handys, weil das ist ja auch schon wissenschaftlich bewiesen, dass die Konzentrationsfähigkeit dadurch alles weit darunter geht – was hier alles?

01:26:02: zum Kosten der eigenen Bildung vonstatten geht, weil das Elternhaus vielleicht nicht weiß wie komme ich an die Kinder ran um den angemessenen Umgang damit zu gewähren.

01:26:14: Ich war letztes Jahr in Litthorn auch in der Kita gewesen.

01:26:17: da ist es auch vom Staat so vorgeschrieben dass innerhalb der Kitas Logopänen und auch Psychologen in der kita ansässig sind um den Eltern eben diese Hürde zu nehmen noch mal eine andere Institution aufsuchen zu müssen.

01:26:32: Das heißt, da ist das Angebot wirklich so niederschwellig dass ich bring mein Kind sowieso in die Kita dann kann ich direkt auch gleich ins Gespräch mit dem Psychologen gehen.

01:26:42: Gleich ins Gesprich mit der Logopädie gehen und die Kinder werden dort in der Kita direkt befördert oder gefördert.

01:26:50: Vielen Dank Frau Kittler, vorwärts zur Abschlussrunde kommen.

01:26:54: Herr Peters hat jetzt schon die Anregung für die nächste Veranstaltung.

01:26:58: Hier sind Sachen angesprochen worden.

01:27:00: Die kann man nicht in fünf Minuten erledigen.

01:27:03: Wir müssen beispielsweise Schule neu denken.

01:27:08: Da sind hier ganz viele Anregungen gekommen.

01:27:10: Übrigens muss ich Ihnen sprechen.

01:27:14: Ich bin Studienräte für Mathematik und Geografie.

01:27:18: In den Neunzigerjahren im Osten sind massenhaft.

01:27:22: Nein, nein, nein!

01:27:23: Sagen Sie mich geht nicht.

01:27:25: Massenhaft Lehrkräfte in den Westteil der Stadt geschickt worden und niemand hat sich krank gemeldet oder hat gesagt nee das mache ich nicht.

01:27:33: man muss auch als Lehrkraft bitte ein gewisses Berufsethos haben.

01:27:39: so kommen die übrigens auch vom Studium.

01:27:42: Und natürlich ist es einen Ansatz Referendarinnen und Referendare in die Schulen zu schicken und das stimmt sehr viele bleiben dann in der Schule, wo sie einen Referentariat machen.

01:27:54: Guter Ansatz keine Frage aber zu sagen das können wir nicht machen und den Kindern hier zumuten dass Sie dann schlechtere Lernbedingungen haben als die Kinder in Schöneberg.

01:28:07: Das tut mir leid das kann ich nicht teilen.

01:28:09: so also das ist die eine Sache.

01:28:11: Und dann muss sich auch wirklich über neue Schulformen nachdenken.

01:28:14: erstens haben wir schon eine es die Gemeinschaftschule Wo nachgewiesener Maßen das Bildungsniveau viel besser von der Herkunft abgekoppelt wird, dass ist nachgewiesen.

01:28:27: Das ist wissenschaftlich untersucht worden.

01:28:30: und dann also wenn ich sage Ich habe ja schon multiprofessionale Teams in den Schulen Dann wissen wir doch genau was passiert ist.

01:28:36: Wir haben zu wenig Lehrkräfte Und dann kann man Stellen umwandeln In anderen Professionen, Entschuldigung das sind aber nicht mehr Kräfte.

01:28:45: Die zum Beispiel auch Mathematik unterrichten um mal dabei zu bleiben was für mich jetzt aber nicht.

01:28:51: also wenn ich das gerade selber unterrichtet habe Nicht der Schwerpunkt nur ist Ich muss auch musische Fächer Unterrichten ich muss Menschen befähigen im Leben zurechtzukommen und Das alles muss Schule leisten ist unglaublich.

01:29:06: Aber dann Richten wir ein Elftes-Flichtschuljahr einen statt viel früher anzusetzen?

01:29:11: Wir können jetzt aber nicht noch mal alles sozusagen durchgehen, das funktioniert nicht.

01:29:14: Aber produktives Lernen ist hier abgekanzelt worden in Bänden.

01:29:18: Ich muss jetzt einmal zum Schluss kommen und ich glaube, wir haben heute ganz viele interessante spannende Anregungen auch untereinander aus dem Publikum gehört und ich würde gerne als Abschlussfrage vor Herrn Peters bitte uns das Penne nochmal zusammenzufassen fragen Welche Anregungen nehmen Sie heute mit?

01:29:36: Mit wem vom Podium möchten Sie die ab morgen am liebsten gleich umsetzen.

01:29:41: Ich beginne bei Frau Korsett.

01:29:44: Haben Sie eine Idee mitgenommen?

01:29:50: Also als Unternehmen einfach weiterhin dran zu bleiben?

01:29:53: und mich hat es sehr bewegt, was auch sie alles für Projekte bei sich in der Arche haben.

01:29:59: Wir haben ja auch ein Gemeinsamungsprojekt immer zur Weihnachten Und da einfach auch noch mal viel tiefer reinzugehen.

01:30:04: Ja also von daher sehr gerne mit der Arsche auch weiter an dem Thema Kinder glücklich machen arbeiten Im Hier-und-Jetzt das habe ich mir auch gemerkt Genau.

01:30:15: aber eins muss ich trotzdem noch sagen Die Ausbildungsplatzumlage löst es nicht.

01:30:21: Ja, gut!

01:30:23: Es ist auf Band und dabei.

01:30:27: Das können wir jetzt nicht mehr diskutieren.

01:30:28: Frau Stavers haben Sie mitgenommen?

01:30:30: Und mit wem möchten sie's umsetzen?

01:30:34: Das Fies im Wahlkampf zu fragen.

01:30:36: Wir setzen das mit denen, die wir am nächsten umsetzten können.

01:30:39: Die werde ich Ihnen nicht geben.

01:30:41: Tut mir leid aber ich glaube es ist klar mit wemen wie wir die größten Gemeinsamkeiten haben.

01:30:46: nichtsdestotrotz Was mich sehr gefreut hat, was ich heute mitgenommen habe war wirklich die einigen Meldungen aus dem Publikum aber auch in der Herr Siegelco.

01:30:57: Das ist einfach das, was mir Mut macht, dass es so eine engagierte Zivilgesellschaft gibt und Menschen gibt, die sagen, es mir ganz egal ob jetzt die Bedingungen dafür stimmen oder nicht – Ich mache jetzt einfach!

01:31:13: von dieser Mentalität.

01:31:14: Wir machen jetzt einfach, ich glaube da können wir als Politik uns insgesamt noch mal stärker eine Scheibe von abschneiden weil wir sehr oft darüber reden Warum was nicht geht?

01:31:23: Aus der Opposition heraus sage ich dann auch, dass es eine ganz konkrete Frage nach einer konkreten Maßnahme ist.

01:31:30: Ich finde wirklich mehr sich noch einmal dieses Wir machen und deswegen ganz konkret das, was Regina Kittler eben gesagt hat wir wollen nach der Wahl mehr Gemeinschaftsschulen haben um genau dieses Bild von.

01:31:42: wir wollen Kinder- und Jugendliche fördern.

01:31:49: Also ich nehme von heute mit noch radikaler vom Kind aus zu denken, also gerade sozusagen nicht nur um die multipolistischen Themen sondern wirklich die soziale Orientierung.

01:31:58: Ich finde das super und wenn wir jetzt paar Chancen haben, Räumlichkeiten zu nutzen noch mehr Angebote an Schule zu haben.

01:32:04: Weil dort erreichen wir auch die Eltern.

01:32:06: also das radikaler zu denken.

01:32:07: Ich würde Frau Korsett-Ristich gerne mitnehmen weil ich bin völlig dabei.

01:32:11: Wir müssen noch stärker werden bei der beruflichen Orientierung.

01:32:14: Ich bin theoretischer Physiker.

01:32:15: Ich werde niemals in meinem Leben eine Wärmepumpe einbauen können.

01:32:18: Wir brauchen diese gut ausgebildeten Handwerkerinnen und Handwerkern für die großen Zukunftszenen unserer Gesellschaft, Energie, wenn der Klima, wenn er etc.. Deshalb müssen wir noch früher anfangen.

01:32:30: Patenbrigade und so weiter, wo wirklich schon vom Kindergarten über Grundschule wir diesen engen Kontakt zu Betrieben und Wirtschaft hatten.

01:32:37: Aber ich denke mit dem Elfen-Ficht-Schuler sind wir da auf einen guten Weg, weil die E-Account unterstützt und sei erstarkt.

01:32:42: Und zum Schluss Herr Segelko?

01:32:44: Also eins hat diese Art gezeigt das jeder eigentlich Interesse einem Kind hat.

01:32:50: und was sich mir wünscht und mit wem ich zusammenarbeiten würde und möchte ist Wir sollten uns Gedanken darüber machen, dass wir nicht Parteipolitik gegen das Kind machen oder über das Kind.

01:32:59: Sondern dass wir gemeinsam daran arbeiten in allen Parteien, dass das Beste am Ende des Tages fürs Kind rauskommt.

01:33:04: und dann würde ich gerne mit allen Parteinen und allen hier anwesend zusammenzuarbeiten weil das Kind gehört in den Fokus.

01:33:11: Wir haben keine Bodenschätze aber wir haben Kinder also alles rein in die Kinder.

01:33:15: Das ist ein schöner Spurs, Sebastian!

01:33:21: Nach diesem idealen Schlusssatz muss ich leider noch mal vom Boden der Realität kurz zurückkommen und zwar habe ich auch noch einen Wunsch, dass wir vielleicht bei der nächsten Haushaltsverhandlung nicht wieder demonstrieren müssen für oder gegen Kürzungen in der Schulsozialarbeit.

01:33:34: Weil jetzt sind wir uns hier alle einig!

01:33:36: Aber in wenigen Monaten stehen dann wieder Sozialarbeiter auf der Straße vom Abgeordnetenhaus.

01:33:41: Das ist nicht unser Plan und deswegen sitzen wir auch hier um das rechtzeitig gemeinsam zu besprechen, auch mittelbare pädagogische Arbeit- und Kita-Sozialarbeit sind noch Themen.

01:33:49: da ist durchaus noch Musik drin und ich sage mal so wenn wir über konkrete Lösungen sprechen dass verfolgen wir weiter.

01:33:58: Kleiner Blick zurück es ist natürlich so wie Frau Kildler gesagt hat die wird alles radikale angerissen.

01:34:02: Die gehen hier im Hursarenritt durch einen Themenfeld, das eigentlich viel zu groß ist für neunzig Minuten.

01:34:09: Heute war es so großartig dass Herr Dr.

01:34:12: Kühne dafür kämpfen wird, dass das Familienfördergesetz seiner ambitionierten Ziele erreicht wird.

01:34:16: Nina Stavitt die Familien-Servicebüro sind in aufsuchenden Gesundheitsschutz stärken Und kann das kurzfristig mit Elef-Ereib abgleichen, die ein Sozialrezept beim Kinderarzt einführen möchte.

01:34:27: Mit Nicole Korsetristich freuen wir uns darauf, dass für eine florierende Wirtschaft der ÖPNV ebenso wie die Kita Betreuungszeiten und der Kind Personalschlüssel ausgebaut wird.

01:34:38: Regina Gittler möchte mit der linken Familienmietung für gute Wohnungen statt teurer Asokunterkünfte finanzieren, ausreichend Verwaltungspersonal generieren – so das armutsgefährdete Alleinerziehende ihren Unterhalts.

01:34:52: Vorschuss erhalten und Bernd Siegelko, unser Gastgeber nimmt.

01:34:56: So die Hellersdorfer ihn wählen eine ganze Aufgabenliste mit ins Abgeordnetenhaus dreistellige Kinderschutznummer Ausbau von Schulsozialarbeit Kombination aus Transferleistung und Arbeitslohn Und ein Familienportal das spannender und leichter zu verstehen ist als ein Tiktoker Danke.

01:35:15: Ich danke dir, Sebastian.

01:35:16: Und ich danke Ihnen dafür, dass Sie hier waren und mitdiskutiert haben und Ihnen natürlich auf dem Podium wünschen jetzt einen schönen Abend und noch ein bisschen Stärkung!

01:35:25: Leider kann ich keine Frage mehr annehmen... Ich habe so viel Glück, weil ich Archi finde.

01:35:33: Sie akzeptieren mich und meine Kinder hier mit dem Open-Door, den Open-Arm und das Lachen.

01:35:45: Das ist der erste Schritt.

01:35:51: Alles andere sind Symptome.

01:36:02: Warum?

01:36:03: Weil der Fall ist, dass es missiert wird.

01:36:14: Der Lachen ist missiert und ich finde hier in dieser Archie alles.

01:36:22: Wenn meine Kinder zur Schule gehen und die Lehrerin in der Schule sagen, das ist Deutschland!

01:36:30: Du musst Deutsch sprechen, wir verstehen dich nicht!

01:36:34: Und was mache ich?

01:36:35: Ich komme hier in der Archie und sage... Sorry, can you help my children?

01:36:40: My children must go to school.

01:36:42: But they don't speak German!

01:36:44: How do we help them?

01:36:49: Can I call you Bernd?

01:36:51: He finds a person who works with me now and speaks four languages.

01:37:00: Das ist ein großartiges Plädoyer noch einmal auch für die Arbeit der Arche.

01:37:05: Vielen Dank für Ihre Arbeit, aber auch für dieses Plädoyo!

01:37:31: Wie es weiter geht, genau.

01:37:34: Vielen Dank!

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